Der Herr läßt Hirn vom Himmel regnen

Es geschehen noch Zeichen und Wunder! Erst vor kurzem hatte ich auf einen plötzlichen Sinneswandel der Serbenjäger Carla del Ponte und Michael Martens aufmerksam machen können (1). Heute nun liefert Schiitenversteher FAZ-Ali1 Wolfgang Günther Ben Hadschi Abul Abbas Ibn Hadschi Dawuhd al Gossarah Lerch einen Artikel zum Thema „Stinkhistan“ ab, der seine Eintrittskarte zum Counterjihad sein könnte. Hatte er bisher vor allem dadurch aufmerksam gemacht, dass er kein noch so großes Orkverbrechen nennen konnte ohne zu meinen, es durch irgend eine mittelalterliche Hexenverbrennung relativieren zu müssen, dadurch, dass er nie „Hisbullah“ schrieb, ohne sogleich ein „Partei Gottes“ anzufügen, so stellt er heute mE. klarsichtig und präzise den Kern der Mission in dieser Vorhölle heraus. Das Wort hat jetzt WGL:

„… Dass außerdem gerade in dem Land am Hindukusch militärische Aktionen unter einem ganz besonderen Stern stehen, zeigt die lange Geschichte des Landes, in der es Fremden seit Alexander dem Großen niemals gelang, sich auf Dauer festzusetzen. Zuletzt, bevor die Mudschahedin übereinander herfielen und am Ende für fünf Jahre den Taliban weichen mussten, hatte die sowjetische Weltmacht dort nach fast zehn Jahren ihr militärisches Desaster erlebt. Sie wollte Afghanistan in ihren Block eingliedern, der allerdings bald darauf zerfiel. Der Erfolg der Mudschahedin war daran nicht unbeteiligt.

Auch jetzt ist die Lage volatil (d.h. „flüchtig, verdunstend“ und scheint mir eine übertriebene Charakterisierung, T.). Die westlichen Politiker haben in der Vergangenheit jedoch viel zu selten klar ausgesprochen, dass es bei dem gegenwärtigen Einsatz in dem so schwierig zu regierenden Land VOR ALLEM um UNSERE EIGENE Sicherheit geht, genauer: um die Sicherheit vor dem transnationalen Terrorismus (JIHAD, also Mohammedanismus, T.) in Deutschland und Europa. Die Parole ‚Afghanistan den Afghanen‘ ist gewiss richtig; es ist Sache der Afghanen zu entscheiden, wie sie leben wollen, auch wenn es wünschenswert wäre, dies geschähe in einer wirklichen Demokratie. Bis dahin aber ist es weit – wenn es überhaupt dazu kommen sollte. Und von außen allein ist dies tatsächlich nicht zu erreichen.

Die Frage nach der Sicherheit ist indessen eine Angelegenheit, die NICHT NUR die Afghanen betrifft, sondern auch den Rest der WELT. Auch bei den Nachbarn in Mittelasien oder in Iran verursacht die Vorstellung, die Taliban könnten als Wiedergänger auftreten und neuerlich an die Macht kommen, nichts anderes als Albdrücken. Und es ist schon richtig, dass Deutschlands Sicherheit, wie Peter Struck sagte, auch am Hindukusch (der zwar noch HINDUkusch heißt, dessen Namensgeber, die Hindus, dort jedoch allesamt von den Orks geschlachtet worden sind, T.) verteidigt wird. Während der Taliban-Herrschaft (1996 bis 2001) versank Afghanistan nicht nur in einer steinzeitlichen Form des Islams (dem sogenannten einzig echten UND wahren Fieslahm, T.), sondern in wenigstens sieben großen Lagern wurden TAUSENDE von Terroristen ausgebildet. Deren Arm reichte bis zu den Zwillingstürmen von New York, aber auch nach Deutschland. Noch immer müssen sich unsere Behörden und Gerichte mit den Auswirkungen des Taliban-Regimes befassen.

Gelegentlich ist zu hören, nach einem Abzug der Isaf-Truppen wie auch aller anderen, die immerhin mit einem Mandat der Vereinten Nationen am Hindukusch stehen, würden die Taliban, wenn sie wieder an die Macht gelangten, auf Terror verzichten, sie hätten ihr Ziel dann ja erreicht: den Abzug der Fremden. Mehr wollten sie gar nicht. Führer der Taliban hätten dies im Gespräch sogar angedeutet, wenn nicht gar versichert.

DOCH WARUM SOLLTEN SIE DAS TUN? Die INNERE Logik ihrer dschihadistischen Ideologie, die in der Tendenz EXPANSIONISTISCH (sogar FASCHISTISCH, T.) ist, würde ja GANZ dagegen sprechen – hätten sie doch über das mächtigste Militärbündnis der Welt nach ihrer Lesart „gesiegt“, so wie seinerzeit die Mudschahedin über die Truppen Moskaus. Schon immer hatte der Triumph über die beiden „ungläubigen westlichen“ Großmächte, zu denen die Islamisten auch die Sowjetunion (und heute Russland) rechne(te)n, zum festen Bestand islamistischen Denkens gehört. Ein Abzug der westlichen Truppen, die dort nur eine einigermaßen stabile Ordnung ohne Terror herstellen sollen und wollen, würde zusätzlich dazu führen, die Siegesgewissheit islamistischer Theorien theologisch sozusagen zu überhöhen, denn man hätte ja offenkundig nach dem nichtsäkularen Verständnis der Taliban den Segen des Allerhöchsten. Zudem würden islamistische und dschihadistische Gruppen in der islamischen Welt aufs Neue gestärkt, zum Nachteil all jener Muslime – und das sind gar nicht so wenige -, die auf Reformen dringen und für Modernisierungsprozesse in der islamischen Welt stehen.

Ein Sturz des Regimes von Präsident Hamid Karzai, möglicherweise dessen Ermordung wären nach einem baldigen Abzug wahrscheinlich eine Angelegenheit weniger Wochen, wenn nicht Tage. Man könnte zudem Wetten darüber eingehen, wann die Taliban, unterstützt durch Paschtunen aus dem benachbarten Pakistan und andere radikale Kräfte, wie Al Qaida, in Kabul und den größten Teilen des Landes wieder die Herrschaft an sich reißen würden. Ein zweites „Islamisches Emirat“ oder „Islamisches Kalifat Afghanistan“ unter Mullah Omar oder wem auch immer würde – nur dieses Mal noch befeuert durch den geradezu gigantischen militärischen Triumph der „Koranschüler“ – zur Keimzelle neuerlicher islamistischer Expansion, auch und gerade mit terroristischen Mitteln. Es würden wohl wieder Ausbildungs-Camps errichtet werden. Pakistan wäre ein besonders begehrtes, zudem nahe gelegenes Angriffsziel.

Wer – wie etwa die Partei Die Linke – einen sofortigen Abzug verlangt, kann jedoch auch nicht wollen, dass Deutschland und die übrigen europäischen Länder zu totalen ÜBERWACHUNGSSTAATEN werden. Das aber MÜSSTEN sie „andenken“, wenn eine neue TERRORWELLE von AUSSEN oder INNEN auf sie zurollte. Verglichen mit den Maßnahmen, die dann notwendig wären, erscheint alles, was bereits heute gilt, als harmlos. Die Mission am Hindukusch ist seit Beginn weder einfach noch risikolos. Doch dort zu bleiben, bis die Afghanen effektiv selbst für die eigene (und damit auch anderer) Sicherheit sorgen können, ist wohl ohne eine wirkliche Alternative.“

Genauso ist es mE., und es geht nicht mehr um die Frage „ob“, es geht allein um die Frage „wie“!

Wolfgang, wenn Sie ihr umfangreiches Wissen jetzt für die Erhaltung der Freiheit und der Demokratie einsetzen wollen, bin ich überaus erfreut und heiße Sie herzlich willkommen beim Counterjihad.

Time am 15. September 2009

_____

(1) https://madrasaoftime.wordpress.com/2009/08/31/carla-del-paulus-friends/

1001mal gut und noch einmal:

http://www.youtube.com/watch?v=osTrMe76kes

Schlagwörter: , , , , ,

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s


%d Bloggern gefällt das: