Der Teilirian-Prozeß

Unlängst hatte ich meiner Verwunderung Ausdruck verliehen, dass die winzigen Schrittchen, die die Türkei und Armenien aufeinander zugegangen sind, Begeisterungsstürme bei den deutschen MSM verursachen, während gleichzeitig die zunehmende Orientierung der Türkei an der mohammedanistischen Welt und ihre Abkehr von Israel keine Fragen aufzuwerfen scheinen (1).

Heute schreibt FAZ-Ali2 Rainer Hermann über das kürzlich abgesagte Luftwaffenmanöver mit Israel, und er berichtet, dass die Türkei nun ein Manöver mit SYRIEN vereinbart habe:

„Die Streitkräfte Syriens und der Türkei haben für das kommende Frühjahr ein gemeinsames Manöver geplant. Das gab der syrische Verteidigungsminister Ali Habib in Aleppo bekannt. Dort trafen sich 15 syrische und zehn türkische Minister (!, T.) zu ersten Konsultationen über politische und wirtschaftliche Fragen im Rahmen der Normalisierung der Beziehungen beider Länder.

Am 27. April hatten die Streitkräfte beider Länder ein erstes Manöver entlang der gemeinsamen Grenze abgehalten, an dem sich Grenzpatrouillen beteiligten. Dies war auf israelische Kritik gestoßen. Der Chef des türkischen Generalstabs, Basbug, hatte die Kritik mit den Worten zurückgewiesen, die Armee frage niemanden um Genehmigung ihrer Manöver. (…)

Die Türkei und Syrien einigten sich weiter auf die Aufhebung der Visumpflicht und vereinbarten eine engere Zusammenarbeit im Energiesektor. Der türkische Außenminister Davutoglu wies auf die türkische Haltung zu Gaza, Ost-Jerusalem und der Al-Aqsa-Moschee hin. Würde diese berücksichtigt, gäbe es Fortschritte im Friedensprozess, sagte er. Die Türkei strebt gute Beziehungen zu allen Nachbarn an (stellt HERMANN hier eigenmächtig fest, T.); ZULETZT NORMALISIERTE ANKARA SEINE BEZIEHUNGEN ZU ARMENIEN. Ein Ziel der Verhandlungen mit Syrien ist, Damaskus eine Alternative zu Iran zu bieten.“

Wie rührend, diese Uneigennützigkeit der Türkei, und wie tragisch die Blindheit unserer Journalisten. Dies ist mir mehr als genug den Anlaß, auf den Völkermord an den Armeniern zurückzukommen (der übrigens von Israel lange nicht als solcher anerkannt wurde – wohl mit Rücksicht auf die verbündeten Türken). Es handelt sich dabei nicht nur um Völkermord, sondern auch um die größte und furchtbarste Christenverfolgung aller Zeiten, welche also noch nicht einmal hundert Jahre zurückliegt. Der deutsche Pazifist Heinrich Vierbücher, der am 11. Februar 1939 mutmaßlich von einem Gestapo-Agenten ermordet wurde, gab 1930 sein Buch „Armenien 1915 – die Abschlachtung eines Kulturvolkes durch die Türken“ heraus. Daraus bringe ich im Folgenden Texte zum „Teilirian-Prozeß“:

Ein armenischer Tell

Am 15. März 1921 wurde in der Hardenbergstraße zu Charlottenburg der frühere Großwesir Talaat Pascha von dem armenischen Studenten Teilirian erschossen. Der einflußreichste Führer der Jungtürken und maßgebende Staatsmann der Türken während des Weltkrieges war einem offenbaren Racheakt zum Opfer gefallen. Der Attentäter wurde von der empörten Menge blutig geschlagen und ließ sich widerstandslos verhaften. Am 3. Juni 1921 sprach das Berliner Schwurgericht den Mann, der den einst allmächtigen Leiter der türkischen Kriegspolitik gerichtet hatte, nach zweitägiger Verhandlung frei. Dieses Urteil ist ein Ehrenblatt in der Geschichte der deutschen Justiz. Der paradoxe Satz, daß nicht der Mörder, sondern der Ermordete schuld sei, wurde hier verfochten und stand, wenngleich nicht formell anerkannt, hinter dem Freispruch. Das Gericht hatte den Seelenkampf, die völlige Entwurzelung eines Menschen verstanden, der, nach einem betäubenden Schlag auf den Kopf, zwei Tage unter der Leiche seines Bruders gelegen und die Vertweiflungs- und Schmerzensschreie seiner Schwestern gehört hatte, die von der türkischen Soldateska vergewaltigt wurden.

Vor den Schranken des Gerichts stand mehr als nur der schmächtige und sicherlich unbedeutende junge Armenier; da war ein ganzes gemordetes Volk, da stand Banquos Geist, ins Gigantische gesteigert, da standen die Schatten von mehr als einer Million ermordeter Männer, Frauen und Kinder. Und sie erhoben Klage gegen die Schmach des Vergessens, das seinen trügerischen Schleier über Abgründe breitet, die sich morgen wieder auftun können.

Teilirian hatte in Talaat Pascha den Hauptschuldigen an der Hinmetzelung seines Volkes gesehen. Als einziger von seiner zahlreichen Familie war er dem Blutbad von 1915 entronnen. Nach jahrelangem Umherirren durch Persien und die zerstörte Heimat war er wieder nach Erzingan, der Vaterstadt gelangt, wo von 20.000 Armeniern nur wenige Familien dem Massaker entronnen waren und sein Geburtshaus in Trümmern lag. Da erschien ihm, so erzählt er, im Traum seine Mutter, die ihm befohlen habe, an dem Mordschuldigen Rache zu nehmen. Dies Bild, diese Stimme seien seine Verfolger bis zu dem Tage geblieben, an dem Talaat unter den Kugeln zusammenbrach.

Der Staatsanwalt hatte einen schweren Stand. Weltbekannte Verteidiger wie Werthauer, von Gordon und der Kieler Völkerrechtslehrer Niemeyer kämpften um das Leben des Angeklagten. Den Höhepunkt der Verhandlung bildeten die Aussagen eines armenischen Bischofs und einer schlichten Frau, deren Bekundung hier zum Abdruck gelangen soll.

Aussage der Frau Tersibaschian im Teilirian-Prozeß

Im Teilirian-Prozeß hat neben der Aussage eines armenischen Bischofs die Aussage von Frau Tersibaschian einen so gewaltigen Eindruck auf das Gericht gemacht, daß auf den Vortrag des sonst noch vorliegenden Materials verzichtet werden konnte. Wir geben diese Bekundung nach dem Wortlaut des Verbandlungsprotokolls wieder:

Zeugin: „Ich bin in Erzerum gewesen.“

Vorsitzender: „Ist das Ihre Heimat?“

Zeugin: „Ja.“

Vorsitzender: „Haben dort Deportationen stattgefunden?“

Zeugin: „Im Juli 1915 sind die dortigen Bewohner zusammengekommen und man hat gesagt, daß die Stadt verlassen werden müßte.“

Vorsitzender: „Es sind Anschläge erschienen in der Stadt, daß die Armenier auswandern müßten?“

Zeugin: „Zuerst hat man die Reichen der Stadt benachrichtigt durch Gendarmen und Beamte, und dann hat man gesagt, wir müßten die Stadt verlassen, weil sie zur Kriegszone gehört und die Zivilbevölkerung entfernt werden müsse. Die Reichen der Stadt wurden acht Tage vorher benachrichtigt, die anderen eine Stunde vor der Deportation. Nachher hat man gewußt, daß das ein Betrug war, und daß nur die armenische Bevölkerung ausgeschieden werden sollte.“

Vorsitzender: „Ist denn die ganze Bevölkerung mit einem Male aus der Stadt herausgetrieben worden?“

Zeugin: „In vier Malen.“

Vorsitzender: „In vier Trupps?“

Zeugin: „Vier Trupps im Laufe von acht Tagen.“

Vorsitzender: „Erfuhren die Zurückgebliebenen, was aus den früheren Kolonnen wurde?“

Zeugin: „Nein.“

Vorsitzenden „Wurde ein bestimmtes Ziel angegeben?“

Zeugin: „Wir sollten zunächst nach Erzingan.“

Vorsitzender: „Mit welchem Trupp sollten Sie hinaus?“

Zeugin: „Mit dem zweiten.“

Vorsitzender: „Schildern Sie, wieviel Menschen eskortiert wurden, wie es geschah, wie weit Sie gekommen sind und was sich ereignet hat.“

Zeugin: „Unsere Familie bestand aus einundzwanzig Personen. Davon sind nur drei übriggeblieben.“

Vorsitzender: „Wie groß war der ganze Trupp?“

Zeugin: „500 Familien.“

Vorsitzender: „Wie sind denn Ihre Angehörigen umgekommen? “

Zeugin: „Unsere Familie bestand aus einundzwanzig Köpfen. Wir hatten drei Ochsenkarren gemietet und nahmen mit, was wir unterbringen konnten. Essen und Geld. Wir dachten, daß wir nach Erzingan kommen würden. Mein Vater und meine Mutter waren mit, drei Brüder, der älteste dreißig Jahre alt, drei Knaben und das Kleine im Alter von sechs Monaten, die verheiratete Schwester mit dem Gatten, sechs Kinder, das älteste zweiundzwanzig Jahre alt. Mit eigenen Augen habe ich den Verlust von allen gesehen, nur drei sind übriggeblieben und gerettet worden. Ich schwöre darauf, daß sie auf den Befehl Konstantinopels getötet worden sind.“

Vorsitzender: „In welcher Weise?“

Zeugin: „Als wir die Stadt verlassen haben und vor den Toren der Festung Erzerum waren, kamen die Gendarmen und suchten nach Waffen. Messer, Schirme usw. wurden uns weggenommen. Von Erzerum kamen wir nach Baiburt. Als wir bei dieser Stadt vorbeigingen, haben wir haufenweise Leichen gesehen, und ich habe mit den Füßen über Leichen gehen müssen, so daß meine Füße mit Blut befleckt wurden.“

Vorsitzender: „Waren das Leichen von früheren Trupps, die aus Erzerum gekommen waren?“

Zeugin: „Nein, diese sind von Baiburt gewesen. – Dann kamen wir in Erzingan an. Man hatte uns versprochen, uns Quartier zu geben, aber wir durften nicht wohnen, man erlaubte uns auch nicht, Wasser zu trinken. Wir haben sogar die Ochsen hergeben müssen; diese sind in die Berge getrieben worden.“

Vorsitzender: „Wie ist es nun zu den Massakers gekommen, bei denen die Angehörigen umgekommen sind?“

Zeugin: „Als wir weitergingen, wurden von den Trupps 500 junge Leute herausgesucht. Auch einer meiner Brüder. Es gelang ihm aber zu entfliehen und zu mir zu kommen. Ich habe ihn als Mädchen verkleidet, so daß er bei mir bleiben konnte. Die übrigen jungen Leute wurden zusammengetrieben.“

Vorsitzender: „Was geschah mit den Ausgesuchten?“

Zeugin: „Man hat alle durcheinander gebunden und ins Wasser geworfen.“

Vorsitzender: „Woher wissen Sie das?“

Zeugin: „Ich habe es mit eigenen Augen gesehen.“

Vorsitzender: „Daß sie in den Fluß geworfen sind?“

Zeugin: „Ja, sie sind in den Fluß geworfen worden, und die Strömung war so reißend, daß von ihr alle, die ins Wasser geworfen waren, weggerissen worden sind.“

Vorsitzender: „Was geschah mit den Zurückbleibenden?“

Zeugin: „Wir haben geschrien und geweint und haben nicht gewußt, was wir anfangen sollten. Man hat uns aber nicht einmal das Weinen erlaubt, sondern uns mit Stichen weitergetrieben.“

Vorsitzender: „Wer war das?“

Zeugin: „Dreißig Gendarmen und eine Abteilung Soldaten.“

Vorsitzender: „Haben die dazwischengeschlagen?“

Zeugin: „Ja.“

Vorsitzender: „Was ist weiter mit den Angehörigen geschehen? “

Zeugin: „Wir sind mit dem, was wir auf dem Rücken tragen konnten, nach Malatia gekommen, dort hat man uns auf den Berg geführt und hat die Herren von den Damen getrennt. Die Damen sind ungefähr zehn Meter weiter von den Männern entfernt gewesen und konnten mit eigenen Augen sehen, was mit den Männern geschah.“

Vorsitzender: „Was geschah mit den Männern?“

Zeugin: „Man hat sie mit Beilen totgeschlagen, und man hat sie vom Lande ins Wasser gestoßen.“

Vorsitzender: „Sind die Frauen und Männer wirklich auf diese Weise massakriert worden?“

Zeugin: „Nur die Männer sind auf diese Weise ums Leben gekommen. Als es ein wenig dunkel war, kamen die Gendarmen und suchten sich die schönsten Frauen und Mädchen heraus und nahmen sie als Frau zu sich. Es kam auch ein Gendarm zu mir und wollte mich zu seiner Frau machen. Diejenigen, die nicht gehorchen wollten, die wurden mit dem Bajonett durchstochen und ihnen die Beine auseinandergerissen. Sogar schwangeren Frauen wurden die Rippen durchschnitten und die Kinder herausgenommen und weggeworfen. (Große Bewegung im Saal. Die Zeugin erhebt die Hand.) Ich beschwöre das.“

Vorsitzender: „Wie sind Sie gerettet worden?“

Zeugin: „Auch meinem Bruder wurde der Kopf abgeschlagen. Als das meine Mutter sah, fiel sie um und war tot auf der Stelle. Nachher kam auch ein Türke zu mir und wollte mich zu seiner Frau machen, und da ich nicht darauf einging, nahm er mir mein Kind und warf es weg.“

Vorsitzender: „Wie sind Sie dann herausgekommen?“

Zeugin: „Ich sah von weitem Rauch aufsteigen und bin diesem Rauch nachgegangen, und da habe ich meinen Bruder und die Frau meines Bruders gefunden, die schwanger war und entbunden werden sollte. Da wurde gesagt, daß wir noch an demselben Abend den Ort verlassen müßten; wir waren gezwungen, die Frau meines Bruders, weil sie schwanger war, zurückzulassen.“

Vorsitzender: „Sie sind dann in Samseck angekommen? Wieviel waren sie denn?“

Zeugin: „Rund 600.“

Vorsitzender: „Und von Ihrer Familie?“

Zeugin: „Der Vater, zwei Brüder und ich selbst.“

Vorsitzender: „Sie sind also selbst bis Samseck gekommen?“

Zeugin: „Ja. Da ist der Vater krank geworden, und da kam der Befehl, daß die Kranken nicht mitgenommen werden dürfen, sondern ins Wasser geworfen werden mußten. Da hat man den Vater aus dem Zelt geholt. Nachher hat der Bruder ihn aber wieder zurückgebracht, er ist aber an demselben Abend gestorben. “

Vorsitzender: „Und die zwei Brüder?“

Zeugin: „Sie blieben am Leben.“

Vorsitzender: „Und ist das alles wirklich wahr? Ist das nicht Phantasie?“

Zeugin: „Was ich erzählt habe, ist noch viel weniger als die Wirklichkeit. Es war viel schlimmer.“

Vorsitzender: „Sind Sie nun in Samseck geblieben?“

Zeugin: „Ich konnte nicht in Samseck bleiben. Wir mußten nach Suritsch gehen. Zuletzt hat man uns alle auf einen Berg getrieben und hat uns das Allerletzte, was wir hatten, weggenomrnen.“

Vorsitzender: „Wen hielt man damals für diese Furchtbarkeiten für verantwortlich?“

Zeugin: „Es geschah auf Befehl Enver Paschas, und die Soldaten zwangen die Vertriebenen auf die Knie und sie mußten rufen: ‚Es lebe der Pascha!‘ Weil der Pascha ihnen erlaubt hatte, am Leben zu bleiben. (Bewegung.)“

Mordbefehle Talaats an die Präfektur Aleppo

3. September 1915
Wir empfehlen Ihnen, sowohl Frauen als auch Kinder den Verordnungen zu unterwerfen, die Ihnen bereits für den männlichen Teil der bekannten Personen vorgeschrieben sind und für diese Aufgaben vertrauenswürdige Beamte zu bestimmen. Minister des Innern Talaat

15. September 1915
Es ist bereits mitgeteilt worden, daß die Regierung auf Befehl des Djemiet (Komitee) beschlossen hat, alle Armenier, die in der Türkei wohnen, gänzlich auszurotten. Diejenigen, die sich diesem Befehl und diesem Beschluß widersetzen, verlieren ihre Staatszugehörigkeit. Ohne Rücksicht auf Frauen, Kinder und Kranke, so tragisch die Mittel der Ausrottung auch sein mögen, ist, ohne auf die Gefühle des Gewissens zu hören, ihrem Dasein ein Ende zu machen. Minister des Innern Talaat

23. November 1915
Rotten Sie mit geheimen Mitteln jeden Armenier der östlichen Provinzen aus, den Sie in Ihrem Gebiete finden sollten. Minister des Innern Talaat

1. Dezember 1915
Obgleich ein ganz besonderer Eifer für die Ausrottung der fraglichen Personen bewiesen werden sollte, erfahren wir, daß jene an verdächtige Orte wie Syrien und Jerusalem geschickt werden. Dergleichen Duldsamkeit ist ein unverzeihlicher Fehler. Der Ort der Verbannung derartiger Unruhestifter ist das Nichts. Ich empfehle Ihnen, danach zu handeln. Minister des Innern Talaat

11. Dezember 1915
Wir erfahren, daß einige Berichterstatter armenischer Zeitungen, die sich in Ihrem Gebiete aufhalten, sich Photographien und Papiere verschafft haben, die tragische Vorgänge darstellen und diese dem amerikanischen Konsul Ihres Platzes anvertraut haben. Lassen Sie gefährliche Personen dieser Art verhaften und beseitigen. Minister des Innern Talaat

12. Dezember 1915
Nehmen Sie auf und unterhalten Sie nur diejenigen Waisen, die sich nicht an die Schrecklichkeiten werden erinnern können, denen ihre Eltern ausgesetzt waren. Verschicken Sie die anderen mit den Karawanen. Minister des Innern Talaat

15. Januar 1916
Wir erfahren, daß die an gewissen Orten eröffneten Waisenhäuser auch die Kinder der bekannten Personen aufnehmen. Da die Regierung deren Dasein für schädlich hält, so heißt es dem Wunsche der Regierung zuwiderhandeln, wenn man diese Kinder ernährt und ihr Leben verlängert, als ob man Mitleid mit ihnen haben dürfte; sei es, daß man den wahrhaften Zweck nicht begreift, sei es, daß man ihn nicht beachtet. Ich empfehle Ihnen, diese Kinder nicht zu den Waisenhäusern zuzulassen und es nicht zu unternehmen, besondere Waisenhäuser für sie zu gründen. Minister des Innern Talaat

7. März 1916
Unter dem Vorwande, sie durch die Deportationsverwaltung zu versorgen, sind, ohne Verdacht zu erregen, die auf den Befehl des Kriegsministeriums durch die Etappenkommandos angesammelten und versorgten Kinder der bekannten Personen en masse aufzugreifen und auszurotten. Wir erwarten Meldung. Minister des Innern Talaat

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Time am 15. Oktober 2009

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(1) https://madrasaoftime.wordpress.com/2009/10/13/die-turken-fressen-kreide-tonne-um-tonne/
http://de.wikipedia.org/wiki/V%C3%B6lkermord_an_den_Armeniern
http://de.wikipedia.org/wiki/Johannes_Lepsius

Heinrich Vierbücher, „Was die kaiserliche Regierung den deutschen Untertanen verschwiegen hat – Armenien 1915 – Die Abschlachtung eines Kulturvolkes durch die Türken“, Donat-Vlg. Bremen, 2004

Ullrich Sahm zum Konflikt Israel/Türkei: http://www.n-tv.de/politik/dossier/Die-Krise-schwelt-weiter-article545300.html

PI über eine neue antijüdische Hetzserie im türkischen TV: http://www.pi-news.net/2009/10/tuerkische-tv-serie-ueber-kindermoerder-israel

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