Gute und schlexte Texte

Die Qumran-Schriften wurden zwischen 1947 und 1956 in elf Felshöhlen nahe der Ruinenstätte Khirbet Qumran im Westjordanland entdeckt. Sie umfassen rund 15.000 Fragmente von etwa 850 Rollen aus dem antiken Judentum, die von mindestens 500 verschiedenen Schreibern zwischen 250 v. Chr. und 40 n. Chr. beschriftet wurden. Dies sind die ältesten bekannten Handschriften der Bibel.

In den Feuilletons wird der Plagiatsvorwurf gegen die gefeierte junge Schriftstellerin Helene Hegemann („Axolotl Roadkill“) diskutiert. Sie soll von dem „anonymen“ Blogger „Airen“ abgeschrieben haben. Frau Hegemann verteidigt ihre Haltung auf originelle Weise, wie der „Tagesspiegel“ (1) gestern berichtete: „’Originalität gibt’s sowieso nicht, nur Echtheit.’ Sie schreibt: ‚Von mir selber ist überhaupt nichts, ich selbst bin schon nicht von mir (dieser Satz ist übrigens von Sophie Rois geklaut)’. Der Roman sei ‚eher regiemäßig’ entstanden. ‚Ich bin nur Untermieter in meinem eigenen Kopf.’“

Ich kenne ihren offenbar furiosen Drogenroman nicht, und ich werde ihn auch nicht lesen, finde aber ihre Worte zutreffend. Meine eigene Arbeit hier, die zugleich z.Z. eines meiner Lieblingshobbies ist, ist ja ähnlich. Zwar sind vielleicht 90 Prozent der hier vorgelegten Texte nicht von mir, aber Sinn und Aufgabe bestehen m.E. darin, sie zu „Kompositionen“ zu vereinigen, die wieder eine bestimmte Aussage haben, nämlich zum Counterjihad aufzurufen und ihn zu unterstützen. In diesem Sinne lade ich übrigens alle ein, sich bei mir frei zu bedienen.

„Helene Hegemann zeigt sich darin ganz als Kind einer Kultur, die das Collagedenken des Dadaismus und die postmoderne Intertextualität in die Ära des popmusikalischen Sampling und der Mashup-Ästhetik des Internets überführt hat“, meint der „Tagesspiegel“ zustimmend, aber ein großer Teil der Kommentatoren beim Tagesspiegel ist überhaupt nicht dieser Meinung. Ein interessantes Detail steuert dabei „Anselmo“ bei, der über den überzeugten Ork-Regisseur Fatih Akin (2) folgendes berichtet:

„Na immer hin erkennen Autorin und Verlag es zähneknirschend an. Da kann der Autor in einer unkomplizierten Verhandlung auch was für seinen Geldbeutel tun. Erfolg genug hat das Ding ja. Auf so etwas kann Alexander Wallasch nicht hoffen, denn als der Fatih Akin in einer privaten Email darauf hinwies, das sich selbiger für ‚Soul Kitchen’ ordentlich in Wallaschs Roman bedient hätte, schickte Akin sofort seine Anwälte mit einem Sperrfeuer von Unterlassungserklärungen und Einstweiligen Verfügungen. So massiv, das die sogar bei WELT und Hamburger Abendblatt landeten und deren Berichterstattung massiv beeinflussten. Das Abendblatt wurde sogar genötigt einen ganzen Artikel aus dem Netz zu nehmen. So gesehen geben Ullstein und Autorin hier ja noch eine ‚gute’ Figur ab: Sind eben erwischt worden. und zeigen wenigstens jetzt Arsch. Da wird der beklaute Autor eben in einer kurzen Verhandlung ein paar Prozente abgreifen und alle sind zufrieden.“

Während Felicitas Lovenberg in der gestrigen FAZ der Debütantin eher kritisch gegenüberstand (3), verteidigt Andreas Kilb sie heute vehement (4):

„Interessant ist, was sie aus dem Gefundenen und Gelesenen macht. Denn die siebzehnjährige Dichterin ist zwar an Jahren jung, aber in professioneller Hinsicht eine Veteranin. Sie steht am Ende einer langen Tradition des Jungseins in der Literatur. (…) natürlich hätte sich Helene Hegemanns Roman nicht halb so gut am Markt und in den Feuilletons plazieren können, wenn er nur als Talentprobe einer formbewussten, literarisch versierten Debütantin aufgetreten wäre. Nein, dieses Buch musste der Notschrei eines blutjungen Originalgenies sein, ein poetisches Protokoll aus den wildesten Ecken des Hauptstadtlebens. (…) Dennoch hat Hegemann vor Airen einen entscheidenden Vorsprung. Keinen altersmäßigen, sondern einen literarischen. ‚Strobo’ ist eine gleichmäßig dahinfließende Litanei, deren Grellheiten auf die Dauer etwas Lähmendes haben. ‚Axolotl Roadkill’ dagegen erzählt eine Geschichte. Die Figur, die Hegemann entwirft, gewinnt mit jeder Seite an Kontur, während Airens Jüngling verschwommen bleibt – auch wenn seine Erfahrungen echt sind und die der Hegemann-Heldin abgekupfert. Denn in der Literatur geht es nicht um das Leben, das in die Bücher fließt. Sondern um das, was aus ihnen herausströmt.“

Das ist m.E ein ebenso zutreffendes wie pointiertes Resümee von Herrn Kilb. Es entspricht der pragmatischen christlichen Haltung, die auch „Anselmo“ (s.o.) erkennen lässt, nämlich fünfe grade sein zu lassen und sich im Interesse des Fortkommens aller auf das Wesen einer Sache zu besinnen. Dies meinte Jesus, als er sprach: „Was zum Munde eingeht, das macht den Menschen nicht unrein; sondern was zum Munde ausgeht, das macht den Menschen unrein.“ (Matth.15/11)

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Am Sonnabend (6. Februar) hatte die FAZ einen Leitartikel von FAZ-Ali1 Wolfgang Günter Hadschi Halef Omar Ben Hadschi Abul Abbas Ibn Hadschi Dawuhd al Gossarah Lerch gebracht (5). Unter der Überschrift „Christentum, Judentum und Islam – Aufklärung zu dritt?“ diagnostiziert er darin zunächst richtig die vielfältigen Probleme, die die Welt mit dem Mohammedanismus hat. Über die interreligiösen „Dialoge“ schreibt ernüchtert: „Dialoge, bisweilen auch Dreier-Kontakte (Trialoge) zwischen den Religionen gibt es in nicht geringer Zahl. Sie sollen das gegenseitige Verständnis fördern. Die Absicht ist gut, der Ertrag jedoch häufig fragwürdig.“

Herr Lerch beschreibt weiterhin den schweren Stand mohammedanistischer Reformdenker in den mohammedanistischen Ländern um sodann ein fürwahr schweres Geschütz gegen Juden und Christen aufzufahren:

„Allerdings zeigt der Blick durch die Brille der anderen, dass sie – wie etwa die Muslime – an die christliche Tradition ebenfalls Fragen stellen. Auch das Christentum habe seine Überlieferungen, trotz aller Aufklärung, nicht kritisch genug aufgearbeitet, ist von Muslimen zu hören. Das gelte vor allem für Dogmen, die auch den meisten Kirchenmitgliedern unverständlich geworden seien: etwa die Lehre von der Trinität oder von der Gottessohnschaft Jesu. Längst ist auch bekannt, dass die kritische Forschung immer skeptischer wird gegenüber den Großen Erzählungen des Alten Testaments, der jüdischen Bibel, die für das Judentum konstituierend sind. Das sind die Geschichten vom Exodus der Kinder Israels aus Ägypten, von der Eroberung Kanaans, des ‚Gelobten Landes’, und vieles mehr. ‚Keine Posaunen vor Jericho’ heißt ein Buch, in dem zwei israelische Archäologen die Historizität dieser Großen Erzählung schlicht leugnen.“

Da haben wir ja eine Erklärung für den massenhaften christlichen und jüdischen Terrorismus: Die Christen (denen übrigens keineswegs Trinität und Gottessohnschaft unverständlich geworden sind (6), wie Lerch behauptet) verweigern sich ganz einfach der Aufklärung über ihre zentralen Glaubensinhalte (Kreuzestod und Auferstehung hat er ganz vergessen), wohingegen die Juden einfach nicht einsehen wollen, dass sie immer schon eigentlich Palaraber waren.

„Bedarf es da einer Aufklärung zu dritt? Dies fordert der Erlanger Theologe und Arabist Günter Lüling (7), der vor Jahrzehnten durch seine revolutionären Studien über den Urkoran hervorgetreten ist. Ziel einer solchen gemeinsamen Aufklärung könne es sein, die ohnehin schon enge Verbundenheit (please, what? T.) der ‚abrahamitischen (mohammedanistischer Propaganda-Terminus, T.) Religionen’ zu intensivieren – durch die Einsicht nämlich, dass ALLE DREI sich von einem GEMEINSAMEN Ursprung und Grundgedanken, einem klaren, allumfassenden MONOTHEISMUS, auf unterschiedliche Weise entfernt haben.“

Da Herr Lerch die Vorstellung nicht erfassen kann, dass Gott nicht ein alter Mann mit weissem Bart ist, der alle Menschen an Fäden führt, sondern umfassender gedacht werden muss, verfällt er in Bezug auf die Christenlehre zwangsläufig auf den irrsinnigen Gedanken des Polytheismus. Inwiefern er diesen jedoch in Bezug auf das Judentum ableitet, bleibt völlig im Dunklen. Wichtiger ist es ihm – ungeachtet der tatsächlichen Verhältnisse, die so sind, dass Mohammedanisten massenhaft ihrem Vorbild Klo H. Metzel folgen und Tag für Tag massenhaft Mitmenschen abschlachten – die Überwindung von Denkblockaden einzufordern, die er bei allen Religionen gleichermaßen feststellt:

„Neben manchen politischen Folgen, die das haben könnte, ist es insbesondere die Furcht, sich und das Ganz-Eigene aufgeben zu müssen, die solche Einsichten BLOCKIERT. Doch SO, wie ein Muslim natürlich Muslim BLEIBEN kann, wenn er mehr WEISS über die frühe, in manchem vielleicht UMZUSCHREIBENDE Entstehungsgeschichte des Islam, so KÖNNTE es auch für Christen wie Juden ein GEWINN sein, das Historische, bisweilen auch FRAGWÜRDIGE an althergebrachten Überzeugungen und Dogmen stärker ins Bewußtsein gerückt zu bekommen. Das mindert religiöse ALLEINVERTRETUNGSANSPRÜCHE.“

Abschließend anempfiehlt er seinen eigenen Glauben, den einzig reinen Monotheismus, der direkt auf Echnaton zurückgehe, und das ist ein schierer Religions- und Kulturrelativismus. Immerhin ist jetzt klar, dass er kein Mohammedanist ist, was ich oftmals gedacht habe.

„Der Ägyptologe Jan Assmann hat darauf hingewiesen, dass ein großer Teil des UNHEILS, das die großen Religionen neben ihren Errungenschaften in der Weltgeschichte gestiftet haben, mit ihrem EXKLUSIVITÄTSANSPRUCH zusammenhängt. Die Gefahr, um des eigenen Wahrheitsanspruchs willen die anderen auszuschließen oder wenigstens als ‚von minderem Wert’ darzustellen, war immer gegeben. Er plädiert für ein INKLUSIVES Verständnis von Religion, das heißt für die EINSICHT, dass alle Glaubensüberzeugungen jenseits ihrer Besonderheiten EINEN religiösen Grundgedanken haben und Glieder einer Tradition sind, die bis auf den berühmten Pharao ECHNATON zurückgeht. Er war der erste namentlich bekannte Stifter eines MONOTHEISMUS.“

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Lesen Sie zunächst zwei Leserbriefe dazu aus der heutigen FAZ, zunächst einen von Ministerialdirigent a.D. Dr. iur Hubertus Dessloch. Insofern er Wolfgang Lerchs Relativismus ablehnt, stimme ich ihm zu.

„Woran scheiterte der Absolutismus? An der Apostasie der obersten Hierarchen (auch der in der Kirche). Wer bringt den Staat der Freiheit und des Rechts in existentielle Gefahr? Nicht der Glaube an den einen Gott, sondern wiederum die Apostasie seiner Eliten. Eine Verständigung unter religiösen Menschen ist tägliche Praxis in der heutigen, pluralistischen und multikulturellen Gesellschaft. Es herrscht Frieden in den Ballungszentren Europas, insbesondere dort, wo das Christentum noch lebendig ist, wie im Süden Deutschlands. Das gilt genauso und ganz aktuell für die Weltkirche unter Papst Benedikt XVI. Die Verwechslung von vernünftiger Toleranz und Empathie mit Relativismus, wie im Artikel von Wolfgang Günter Lerch, ist für religiöse Menschen nicht nur nicht nachvollziehbar. Sie erzeugt Empörung. Für das Zusammenleben von Juden, Christen und Muslimen ist sein Denkansatz völlig irrelevant.“

Mhm… treffender finde ich das Schreiben von Christian Karl Rimek, obgleich ich nicht seiner  Ansicht bin, dass „jedwede Art von Religion“ mit der Aufklärung unvereinbar ist, sondern jene vielmehr für im Christen- und Judentum – und global gesehen nur dort – angelegt halte (8).

„Ein grundsätzlich dankenswerter Artikel zur Aufklärung und den abrahamitischen Religionen von Wolfgang Günter Lerch mit ein paar guten und richtigen Gedanken. Leider ignoriert er dabei, dass der Islam und der Westen grundsätzlich unvereinbar sind, ebenso wie evolutionäre Aufklärung und jedwede Art von Religion. Beim aufgeklärten, sogenannten weichgewaschenen ‚Euro-Islam’ handelt es sich um intellektuelle Verrenkungen, die das Bedrohungspotential fundamentalistischer Muslime in naiver Weise übersehen, das mehr und mehr an Attraktivität gewinnt, da für Menschen, die sich auf der Verliererseite sehen, am Ende die Zugehörigkeit zu einer bestimmten Religion oder Volksgruppe das Einzige bleibt, worauf sie in ihrem Leben stolz sein können. ‚Wenn wir heute vor dem Scherbenhaufen einer gescheiterten Integrationspolitik stehen, dann nicht zuletzt deshalb, weil die demokratiefeindlichen Potentiale der Religionen (hier: insbesondere des Islam) maßlos unterschätzt wurden.’ (Michael Schmidt-Salomon).“

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Was die beiden Leserbriefschreiber und mit ihnen Herr Lerch aus meiner Sicht einmal mehr nicht verstehen, ist die Bedeutung des Textes für eine Religion oder Ideologie.

Dabei ist es nicht wichtig, ob der Text geschrieben ist oder mündlich oder in Liedern weitergegeben wird. Auch die darum aufgebauten Kulthandlungen sind zweitrangig. Es geht nicht um die Historizität des Tanach (9). Einzelheiten der Entstehungsgeschichte sind interessant – aber nur am Rande. Die z.Z. ältesten Bibelhandschriften aus Qumran (10) datieren auf ca. 250 v. Chr., aber der Tanach  ist weit älter. Er behauptet sich nicht als in seiner Gesamtheit unveränderbares Wort Gottes, sondern er ist eine Gemeinschaftsleistung vieler.

Ebenso ist das neue Testament ein Text, zu dem viele Autoren das Ihre und Persönliche beigetragen haben. Aus diesen vielen Stimmen über dasselbe Thema ist ein Kanon entstanden, der zum Thema etwas Bestimmtes sagt, anderes jedoch nicht. Der Text ist seit langem von seinen Schöpfern unabhängig. Er ist es, der den Charakter der Religion bestimmt, nicht mehr die Autoren. Nach zweitausend Jahren Geschichte und Entwicklung sind auch ggf. neu entdeckte Apokryphen etc. nicht mehr von Belang. Selbst die Frage, ob ein historischer Jesus schwul war oder aber der Mann von Maria Magdalena (11), berührt kaum die Religion. Es ist der Text, der die Menschen berührt und in Bewegung bringt.

Im Grunde ist es auch egal, ob Gott als einer gedacht wird, als einer, der vielgestaltig ist, oder aber als viele. Es geht vielmehr um die Aussage des Textes, z.B. um die Frage, ob Gott den Menschen erheben oder erniedrigen will. Welches ist der Gott, über den der Text spricht? Ist es der „gütige Gott“ oder ist es der „größte Gott“? Wohin sollen die Menschen laufen, die der Text in Bewegung bringen will? Über die einzigartige Grausamkeit und Bosheit des widerlichen Machwerks Kloran, der einen sadistischen, jähzornigen und willkürlichen Gott beschreibt, besteht kein Zweifel. Ja, er ist auch ein religiöser Text, aber die Behauptung angeblicher Gemeinsamkeiten verstellt den Blick auf das Wesen des Fieslahm: Er ist in fast jeder Hinsicht anders als alle anderen Religionen, und deshalb sind die Probleme mit ihm auch so groß. Ali Sina (12):

„ (…) Ich wette, Du hast nicht den Koran gelesen. Ich weiß, dass Du es nicht getan hast, weil ich dasselbe rosige Bild von Allah und Mohammed hatte, bevor ich ihn las. Bitte tu Dir selbst mal den Gefallen und lies dieses Buch. Wenn Arabisch verstehst, lies es auf arabisch, oder lies es auf persisch oder in Urdu oder in anderen Sprachen, die Moslems sprechen. Die englischen Übersetzungen sind nämlich alle verfälscht, um die Gewalt und schamlose Bosheit von Mohammed und seiner Hassbotschaft vor Nicht-Moslems zu verbergen. Das ist den Übersetzern nicht vollständig gelungen, aber bevor Du dieses Buch nicht in seiner Originalsprache liest, kannst Du den hohen Grad der Gewalt darin nicht erkennen. Die Suren 2/193 und 8/39 beispielsweise rufen dazu auf, die Ungläubigen zu töten, bis es keine „Fitna“ mehr gibt. „Fitna“ aber bedeutet „Aufwiegelung“, „Meinungsverschiedenheit“ oder „Widerspruch“. Die Englisch-Übersetzer haben die Bedeutung des Wortes verdreht und es als „Verfolgung“ übersetzt. Dies verändert die Bedeutung vollständig.(…)“

Unsere Dimmis machen die Täter, ihre Herren, zu Opfern. In Recl.S.49 steht das übrigens in 2/189 und geht so: „Und bekämpfet sie, bis die Verführung aufgehört hat, und der Glaube an Allah da ist. Und so sie ablassen, so sei keine Feindschaft, außer wider die Ungerechten.“ Da wir schon von den Dimmi-Übersetzungen angeekelt sind, schützt wohl nur unsere Arabisch-Unkenntnis uns davor, uns die Seele aus dem Leib zu k*tzen.

Aber etwas ist m.E. noch wichtiger und verheerender am „Bösen Buch für böse Buben“ als seine Aufrufe zu Mord, Raub und Sklaverei. Das ist die Ungeheuerlichkeit, diesen Dreck in seiner Gesamtheit zum originalen und somit unverhandelbaren Wort Allas zu erklären, welcher wiederum der einzige Gott im Universum sein soll. Dies ist der Käfig, in dem der abgrundtief böse Klo H. Metzel seine Gefolgschaft eingesperrt hat, und in den er die ganze Welt hineinzwängen wollte. Das ist die Falle, in der die Mohammedanisten sitzen, die sie als ihr Heim akzeptiert haben, und aus der sie seit 1.400 Jahren nicht herauskommen. Sie nennen es ihre Religion.

Jede Religion braucht einen Text, der ihren Gott, ihre Götter, den göttlichen Willen, die Wege zu ihm usw. zu beschreiben sucht. Der Text selbst ist dabei Instrument aber nicht Gegenstand der Anbetung. Anders beim Fieslahm. Hier ist der Text selbst göttlich. Er ist 100%ig des höchsten Wesens, nicht relativ sondern absolut und ewig. Es gibt nichts über Alla zu sagen, was nicht im Kloran steht. Dieser ist ein unveränderliches Abbild eines Gottes, der sich nie ändert und nur die im Kloran genannten Aspekte hat, da ja ansonsten der Kloran auch verändert bzw. relativiert werden müsste. Alla hat sich gegenüber den Menschen in seiner Gesamtheit auf ewig im Kloran festgelegt. Das was Alla ist, ist also mehr als alles andere auf Erden der Kloran. Solcherart wird der Kloran wenn nicht der vollständige Alla selbst so doch zu jenem „Ding“ auf Erden, welches von allem am allameisten mit ihm identisch ist. Es ist nicht notwendig, sich vor dem Kloran niederzuwerfen, um den Götzendienst und die Idolatrie des Mohammedanismus deutlich werden zu lassen. Der wahnwitzige Massen-Aufruhr, der jeder angeblichen Kloranschändung folgt, zeigt dies deutlich: Ihr Text ist ihr Gott, und ihr Gott ist ihr Text.

Es gibt, wie zu Beginn gezeigt wurde, gute und schlechte Texte. Der Kloran nun ist, auch wenn Goethe dies anders sah, für jeden evident formal wie inhaltlich ein ganz besonders schlechter Text.

So schlecht er auch ist: Wer wird schon angesichts tödlicher Bedrohung in Gelächter ausbrechen? Schrankenlose und permanente Gewalt sind das Erfolgsgeheimnis des Textes Kloran. Oder wie Otto Waalkes diese Verkaufsmethode zu beschreiben pflegte: „Du kaufst den Günther Grass, sonst setzt es was. Und Du kaufst mir auch den Simmel ab, sonst schneid ich Dir… ins Ohrläppchen.“

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Time am 9. Februar 2010

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1) http://www.tagesspiegel.de/kultur/literatur/Helene-Hegemann-Axolotl-Roadkill;art138,3024063
2) https://madrasaoftime.wordpress.com/2010/01/25/im-interview-sibel-kekilli/
3)http://www.faz.net/s/RubD3A1C56FC2F14794AA21336F72054101/Doc~E2554FF3EE0594DA09A14DAAF6A135A68~ATpl~Ecommon~Sspezial.html
4) http://www.faz.net/s/RubD3A1C56FC2F14794AA21336F72054101/Doc~E511E6E582D674E1EB42CB5A6C72A1ED3~ATpl~Ecommon~Scontent.html
5) http://www.faz.net/s/Rub7FC5BF30C45B402F96E964EF8CE790E1/Doc~E848D4B08E7314029AAFC786133B0644E~ATpl~Ecommon~Scontent.html
6) http://de.wikipedia.org/wiki/Trinität
http://de.wikipedia.org/wiki/Sohn_Gottes
http://de.wikipedia.org/wiki/Heiliger_Geist
Wiki: „Im Tanach (sog. Altes Testament), den Heiligen Schriften des Judentums, ist ‚der Heilige Geist’ WEIBLICH (Ruach HaQodesh, wörtlich ‚Heiliger Atem’; Ruach JHWH – ‚Atem des Herrn’; Ruach HaElohim – ‚Gottesatem’; Ruchaká – ‚dein Atem’) und bezeichnet die wirkmächtige Gegenwart Gottes im Leben der Menschen.“
http://de.wikipedia.org/wiki/Hegel
Wiki über Hegel: „Das Christentum schließlich ist für Hegel die ‚vollendete Religion’. In ihm wird Gott als trinitarische Einheit von Vater, Sohn und Geist vorgestellt. Das Christentum ist sich der in Gott selbst immanenten Differenzierung bewusst, weshalb es für Hegel den entscheidenden Schritt über die anderen Religionen hinaus leistet. In der Person des ‚Vaters’ betrachten die Christen Gott ‚sozusagen vor oder außer Erschaffung der Welt’ (Rel II 218), d.h. als reinen Gedanken und göttliches Prinzip. Gott wird als Allgemeines verstanden, das auch die Unterscheidung, das Setzen seines Anderen, des ‚Sohnes’ und die Aufhebung der Differenz beinhaltet (vgl. Rel II 223). Die Menschwerdung ist für Hegel notwendiger Teil des Göttlichen. Wesentlicher Teil der menschlichen Erscheinung Gottes ist dabei der Tod Jesu, für Hegel der ‚höchste Beweis der Menschlichkeit’ (Rel II 289) des Gottessohnes. Dieser erscheint für ihn wiederum nicht denkbar ohne die ‚Auferstehung’. Mit der Überwindung der Endlichkeit erfolgt die Negation der Negation Gottes. Am auferstandenen Christus zeigt sich, ‚daß Gott es ist, der den Tod getötet hat’ (R II 292), einen Tod, der Ausdruck seines radikal Anderen, des Endlichen ist.“
7) http://de.wikipedia.org/wiki/Günter_Lüling
8)Lesenswerter Aufsatz über Galilei und die wissenschaftsfreundliche Position der Kirche: http://www.welt.de/wissenschaft/history/article1564612/Warum_die_Inquisition_im_Fall_Galilei_Recht_hatte.html
9) http://de.wikipedia.org/wiki/Tanach
10) http://de.wikipedia.org/wiki/Schriftrollen_vom_Toten_Meer
11) http://de.wikipedia.org/wiki/The_Da_Vinci_Code_–_Sakrileg
12) http://www.faithfreedom.org/islam/muslims-apology-apostates

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