Vertrauen Sie blinden Führern?

Jesus sagte über die Pharisäer, die Eliten seiner Zeit (Matth. 15/14): „Lasst sie, sie sind blinde Blindenführer. Wenn aber ein Blinder den anderen führt, so fallen sie beide in die Grube.“ Diese Szene gemalt hat 1568 Pieter Brueghel d.Ä. (1).

Die russische Publizistin Sonja Margolina hatte am 30. Januar einen lesenswerten Artikel in der FAZ, in dem sie zu den türkischen Islamkritikerinnen in Deutschland quasi aus der Sicht einer osteuropäischen Dissidentin gegen das Sowjetregime Stellung nahm (2). Die heutige FAZ wiederum bringt einen Leserbrief von Bärbel Petersen-Rinas hierzu, an dem vieles richtig ist, der aber die entscheidende Erkenntnis vermissen lässt:

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Zu „Im diskursiven Vakuum“ von Sonja Margolina im Feuilleton der F.A.Z. vom 30. Januar: Was mögen die ergrauten integrierten Auswanderer eines Tages über ihr Wahlland sagen? Darf man ihnen den Spiegel vorhalten und fragen, was habt ihr ehrenamtlich konkret für eure Brüder und Schwestern getan, oder darf und muss nur ich als Bürger dieser Republik meinen Beitrag leisten, denn Erzieherinnen im Kindergarten und Lehrer können diese Riesenaufgabe nicht alleine leisten, selbst wenn mehr Geld zur Verfügung steht. IM KORAN wird ja wohl nicht die NÄCHSTENLIEBE, die ich in meiner lutherischen Erziehung genossen habe, unter den VERBOTEN stehen.

Eben das ist traurigerweise der Fall, werte Frau Petersen-Rinas, denn im Koran heißt es u.a.(3): „O ihr, die ihr glaubt, nehmt euch nicht die Juden und Christen zu Freunden; sie sind untereinander Freunde, und wer von euch sie zu Freunden nimmt, siehe, der ist von ihnen.“ (5. Sure, Vers 56; Recl. S. 119).

Wir brauchen also eine Revolution von unten, eben für die Mehrheit, die aus ihren anatolischen Dörfern freiwillig aus ökonomischen Gründen das Weite gesucht haben, und mittlerweile nicht nur Europa besiedeln. Das sind alles in allem keine partikularen Größen mehr, sondern die Emigration nimmt von Jahr zu Jahr in erschreckendem Maße zu. Wenn ich und meine Mitstreiter – mittlerweile sind wir siebzig Ehrenamtliche – immer wieder diese unglaubliche Ignoranz der hier lebenden Eltern mit Migrationshintergrund sehe, und dass keine Bereitschaft besteht, ihre hier geborenen Kinder, die Kindergarten und Schule hier besucht haben, „freizulassen“, damit sie die Chance haben, ansatzweise glücklich in diesem Land zu leben: Da stellt man sich die Frage: „Weshalb bleiben sie in der Fremde, die sie ganz offensichtlich gar nicht wollen?“ Nur die intellektuellen Integrierten, die die Sprache ihrer Mitbürger und ihre Kultur verstehen, könnten mit der eigenen Empathie einen Schritt zum Besseren gehen.

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MigrantenMigrantenMigranten – Das Problem sind nicht irgendwelche Migranten, das Problem ist der MOHAMMEDANISMUS!

Leser Professor Dr. Hartmut Kress nimmt sich noch mal die Empfehlung des Wissenschaftsrates vor, an deutschen Universitäten bekenntnisgebundene – also nicht etwa objektive wissenschaftliche – Institute für „Islamische Studien“ einzurichten. Er spürt eine derartige Fülle an Vag- und Seltsamkeiten auf, dass man die Empfehlung, von der die fesche Karen Krüger natürlich begeistert war (4), als nicht faktenbasiert und als Wissenschaftlern unwürdig, mithin als Orkpropaganda und den „Wissenschaftsrat“ nunmehr als „Wissenschaftsunrat“ ansehen muß.

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Der Artikel von Regina Mönch (5) „Islamische Lehre an Universitäten“ (F.A.Z. vom 3. Februar) gibt zu erkennen, dass den Empfehlungen des Wissenschaftsrats zur Entwicklung von Theologien und religionsbezogenen Wissenschaften an deutschen Hochschulen vom 29. Januar dieses Jahres in mancher Hinsicht die Tiefenschärfe fehlt.

Ein bildungs- und rechtspolitisch besonders sensibles Problem stellt die vom Wissenschaftsrat thematisierte Ausbildung islamischer Religionslehrer dar. Die Empfehlungen gehen auf wichtige Punkte, nämlich auf inhaltliche Fragen eines islamischen Religionsunterrichts und auf seine Orientierung an den Grundrechten, nicht weiter ein. Potentielle Alternativen zum islamischen Religionsunterricht, etwa ein religionskundlicher Unterricht oder die Einbindung von Schülern in den Ethikunterricht, werden nicht abgewogen.

Die jahrzehntelangen Erfahrungen, die das Nachbarland Österreich mit islamischem Religionsunterricht gesammelt hat, werden nicht ausgewertet. Dies betrifft auch die aus Österreich berichteten Probleme: hohe Abmeldequote; das Problem, dass sich die pluralen islamischen Strömungen schwer in einen einheitlichen Islamunterricht einbinden lassen; die jüngsten, skeptisch stimmenden Einschätzungen aus Österreich über die Einstellung islamischer Lehrkräfte zu säkularen Grundrechten. Der Wissenschaftsrat erwähnt neben dem islamischen zwar den alevitischen Religionsunterricht. Zum Beispiel wäre aber auch zu erörtern, wie sich für Schüler mit Migrationshintergrund, die säkularisiert aufwachsen, ein angemessenes Angebot sichern lässt.

Den Universitäten empfiehlt der Wissenschaftsrat, für neue Studiengänge Islam-Beiräte zu institutionalisieren. Offen bleibt, nach welchen Kriterien die Beiräte zusammengesetzt werden könnten, auf welcher rechtlichen Basis sie handeln sollen, welche Kompetenzen – sogar in Personalangelegenheiten – ihnen zuerkannt werden dürfen, wie Transparenz zu sichern ist, welche Verfahrensregeln gelten sollen und wie bei Streitfragen, die sich ja schon jetzt abzeichnen, die Lehrfreiheit der Professoren sowie die Lernfreiheit der Studierenden garantiert werden können.

Es steht außer Frage, dass die Universitäten in der aktiven Kooperation mit Muslimen ihre Bildungsverantwortung wahrzunehmen haben. Die Vorschläge, die der Wissenschaftsrat speziell zu dem Thema „islamischer Religionsunterricht“ vorträgt, bleiben jedoch so vage, dass sie nicht zielführend sind.

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„Es steht außer Frage, dass die Universitäten in der aktiven Kooperation mit Nazis ihre Bildungsverantwortung wahrzunehmen haben“, meint Dr. Kress, uuups, nein, er sagt nicht Nazis, leider nicht, oder leider nicht „Nazislamisten“, und  so liegt hier bei allem guten Willen und viel Weisheit dieselbe Blindheit wie bei Frau Petersen-Rinas vor.

Im Zeitalter der Globalisierung vermischt sich manches, manches im Guten, manches im nicht ganz so Guten. Heutzutage finden Leute, die weder malen noch musizieren noch schauspielern noch schneidern noch kochen können und deshalb auf allen fünf oder noch mehr Feldern tätig werden, ein begeistertes Millionenpublikum. Kürzlich war ich in einem Schwimmbad. Im Nichtschwimmerbereich saßen zwei Mädchen und schleckten Eis. Im Winter. Im Wasser. Heutzutage ist das doch selbstverständlich, Sie Spießer. Heute muß alles zu jeder Zeit und möglichst gleichzeitig verfügbar sein.

Die Sozialdemokratische Plattform der FDP, die Arbeitsgemeinschaft für Atomkraft bei den Grünen, die gibt es noch nicht, aber es gibt tatsächlich ein „Deutsch-Türkisches Forum in der CDU“ (6), also ein mohammedanistisches Forum innerhalb der CHRISTLICH DEMOKRATISCHEN Union Deutschlands. Wiki: „Im Juni 2009 trat das DTF-Vorstandsmitglied Ali H. Yildiz von seinem Amt zurück, weil sich das DTF nicht klar genug von den ‚Grauen Wölfen’ distanziere. Yildiz erklärte wörtlich: ‚Es kann nicht sein, dass wir uns auf der einen Seite gegen Pro Köln zusammenschließen und auf der anderen Seite die türkische NPD über die CDU Köln hofieren.’ Eine weitere Zusammenarbeit mit Sympathisanten der türkischen Rechtsextremen sei mit seinem Gewissen nicht zu vereinbaren.“ Die C-D-U aber hat damit offenbar keine Probleme:

„Der nordrhein-westfälische CDU-Vorsitzende, Jürgen Rüttgers (Düsseldorf), setzte sich dafür ein, sich stärker mit der Integration von Ausländern zu befassen: ‚In unserem Land leben über drei Millionen Muslime, und wir sollten auch dafür sorgen, dass sie in unserer Partei mitarbeiten können’ (7).”

Und die heutige FAZ lässt Thomas Holl, plingpling, ein ein Loblied auf Forumsmitglied Ismail Tipi singen, den ersten mohammedanistischen Landtagsabgeordneten der hessischen C-D-U. Es gibt sicher Schlimmere als ihn:

„Den vom Koalitionspartner FDP geplanten bekenntnisorientierten Islamunterricht hält Tipi nur dann für wünschenswert, wenn die Religionslehrer an deutschen Universitäten ausgebildet sind und den Unterricht auf Deutsch erteilen: ‚Sonst habe ich damit Bauchschmerzen.’ Sein Land sieht Tipi, der nun freiberuflich für Nachrichtenagenturen und das türkische Fernsehen arbeitet, auf dem Weg nach Europa. ‚Die Türkei wird ihre Probleme in den Griff bekommen.’ Dass sein Parteivorsitzender Koch im Landtagswahlkampf 2008 die Ausländerkriminalität zum Thema gemacht hat, hält Tipi für richtig: ‚Die CDU war in ihrer Aussage hart, aber ehrlich. Man darf die Probleme nicht schönreden. Echte Freunde sprechen sich ehrlich ins Gesicht.’“

Das hört sich erstmal ganz gut an, aber warum ist es eigentlich für ihn überhaupt vorstellbar, dass an deutschen Universitäten in einer anderen Sprache als Deutsch unterrichtet wird? Dachte er, dass die „Islamischen Studien“ (auf Kosten der deutschen Steuerzahler) auf Türkisch oder Rabiatisch unterrichtet werden könnten? Worum es wirklich geht? Die Türkei in die EU – um jedenPreis! „Echte Freunde sprechen sich ehrlich ins Gesicht“, so ein Spruch ist doch etwas zu vage, um einen Informationsgehalt aufzuweisen, der den folgenden übertrifft: „Wasser ist nass.“

Aber dies hier ist wirklich interessant, Tipi sagt: „In seiner politischen Erziehung sei er durch die Reformen des Staatsgründers Kemal Atatürk und dessen Prinzip einer strikten TRENNUNG von Staat und Islam geprägt. Auch in Deutschland, da ist er sicher, teile der ÜBERWÄLTIGENDE Teil seiner Landsleute diese Ansicht.“ Wieso ist er da so sicher, welche Daten liegen seiner Auffassung zugrunde? Ich kenne die hier aus Österreich, aus dem Bayernkurier vom 6. Februar (8):

„Auch im Nachbarland Österreich gestaltet sich die Integration türkischer Zuwanderer schwierig. Eine neue beunruhigende Studie belegt: Mehr als die Hälfte der österreichischen Türken wünschen sich die Einführung des grausamen Scharia-Rechts. (…) Für fast drei Viertel (72 Prozent) ist die Befolgung der Gebote der Religion wichtiger als die der Demokratie. Gesetze und Vorschriften der Religion sind für 57 Prozent der Türken wichtiger als die Österreichs.(…) Für fast drei Viertel (72 Prozent) ist die Befolgung der Gebote der Religion wichtiger als die der Demokratie. Gesetze und Vorschriften der Religion sind für 57 Prozent der Türken wichtiger als die Österreichs.“

Wenn Tipi nun ein ganz anderes Bild von der Welt zeichnet als die Realität darbietet, muss er wohl träumen – oder blind sein – oder lügen. Ähem, worum geht es hier eigentlich? Rrrichtig, um den Mohammedanismus. Und wie sagte Dr. Sina doch gleich (9), er sagte: „Moslems lieben Lügen“ – Sie lügen – zwanghaft – immer!

Vertrauen Sie Lügnern?

Das Problem ist der Mohammedanismus, und wer das nicht sieht, ist blind.

Vertrauen sie BLINDEN, die Sie… FÜHREN wollen?

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Time am 11. Februar 2010

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1) http://de.wikipedia.org/wiki/Der_Blindensturz
2) http://www.faz.net/s/Rub9B4326FE2669456BAC0CF17E0C7E9105/Doc~E543C65AD7E1B499CB726486DAD617FC2~ATpl~Ecommon~Scontent.html
3) https://madrasaoftime.wordpress.com/2009/04/23/der-kloran-4-hass-auf-juden-und-christen/
4) https://madrasaoftime.wordpress.com/2010/02/10/its-just-the-nazislam-stupid/
5) https://madrasaoftime.wordpress.com/2010/02/03/prof-dr-moh/
auch: https://madrasaoftime.wordpress.com/2010/02/01/der-deutsche-funfzigjahresplan/
6) http://de.wikipedia.org/wiki/Deutsch-Türkisches_Forum
7) http://www.ekd.de/aktuell_presse/news_2002_03_19_1_eak.html
8) http://www.bayernkurier.de/index.php?option=com_content&task=view&id=26251&Itemid=228
9) https://madrasaoftime.wordpress.com/2010/02/11/ist-der-mensch-als-mohammedanist-geboren/

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