Innerorkischer Jihad in Spanien

Der folgende Bericht von Leo Wieland aus Spanien in der heutigen FAZ enthält mal wieder alle Aspekte, die für das Drama der Landnahme durch den radikalen Mohammedanismus in Europa kennzeichnend sind. Da haben wir den innermohammedanistischen Jihad, die Fatwa, die Idee, wegzuziehen und den Orks einen weiteren Teil einer unserer Städte zu überlassen, die sozialistische Bürgermeisterin und Orkfreundin, den schleimigen Takija-Hassprediger usw.usf. Aber lesen Sie selbst:

Hilflos in Spanien

Immer häufiger erlebt Spanien heftige Auseinandersetzungen
zwischen radikalen und gut integrierten Muslimen.

Fatima Ghailan wollten marokkanische Landsleute ihr spanisches Haus in der katalanischen Gemeinde Cunit anzünden, weil sie keinen Schleier trug. Saada Zarahoui wurde in der kleinen Stadt Socuéllamos in der Provinz Madrid von einem ebenfalls marokkanischen Ehepaar mit Faustschlägen traktiert, weil auch sie kein Kopftuch tragen wollte. Mohammed Kamal Mostafa, Imam im andalusischen Fuengirola bei Malaga, musste ins Gefängnis, weil er einen Leitfaden unter dem Titel „Die Frau im Islam“ verfasst hatte, in welchem er detailliert schilderte, wie man am besten seine Ehefrau verprügelt, „ohne sichtbare Spuren zu hinterlassen“.

Mit der Einwanderungswelle des vergangenen Jahrzehnts – allein die Zahl der überwiegend aus Nordafrika nach Spanien gekommenen Muslime wurde zuletzt mit 1.064.904 angegeben – häufen sich auch die Streitigkeiten innerhalb dieser Gruppe. Ziel der Angriffe sind oft Frauen, die sich besonders gut in der neuen Heimat integriert zu haben scheinen. Diese, oft als schamlose „Ungläubige“ beschimpften Musliminnen, müssen sich der Grobheiten von Fundamentalisten erwehren, die ihre Nachbarn sind und mit deren Kindern ihre eigenen zur Schule gehen. Die lokalen Behörden sind den Opfern manchmal keine große Hilfe. Sie sähen die schleierlosen Mitglieder einer anderen Glaubensgemeinschaft lieber anderswohin ziehen.

Das zeigt das Beispiel der 31 Jahre alten Fatima Ghailan, die in Cunit so fest verwurzelt schien, dass sie in der Stadtverwaltung einen Posten als „Kulturvermittlerin“ erhielt. Das ging jedoch nur so lange gut, wie sie dem machtbewussten lokalen Imam Mohammed Benbraim nicht in die Quere kam. Es waren wohl eher persönliche als religiöse Differenzen, die zur Auseinandersetzung führten. Ausgetragen wurden sie aber unter dem Vorwurf mangelnden Respekts vor islamischen Traditionen. Das Kopftuch war dann der Casus belli.

Frau Ghailan hat Anzeige gegen den Imam wegen Bedrohung, Nötigung und Verleumdung erstattet. Der Zeitung „El País“ sagte sie, die Pressionen hätten mit Schimpfworten auf offener Straße, anonymen Anrufen auf Arabisch und der Drohung begonnen, ihr Haus in Brand zu stecken. Der Imam, für den die Staatsanwaltschaft fünf Jahre Gefängnis beantragte, soll in seiner radikalen Umgebung das Signal zur Verfolgung gegeben haben. Dieses reichte von dem Versuch, Frau Ghailans Mann dazu zu bringen, dass sie ihren Posten aufgebe, bis zu einer Unterschriftensammlung der Frau des Imams mit dem gleichen Ziel. Während sie sich, wie sie sagt, gelegentlich vor wütenden Attacken in eine Gaststätte oder ein Geschäft flüchten musste, wurden auch ihre Kinder von den Mitschülern „Ungläubige“ gescholten und isoliert. Das Ramadan-Essen hätten sie deshalb einmal allein auf der Schultoilette eingenommen.

Die angeblich wohlmeinenden Ratschläge der sozialistischen Bürgermeisterin Judit Alberich, ihre Anzeige gegen den Imam und einige andere Mitglieder der Islamischen Vereinigung von Cunit doch zurückzuziehen, weil sie damit zu einem „Problem für das Rathaus“ geworden sei, lehnte Frau Ghailan ab. Die Publizität ihres Falles mag sie einstweilen noch vor einer Kündigung schützen. Man hat ihr aber schon, wie sie versichert, gesagt, dass wenn sie die Stadt verlassen wolle, man ihr „die Dinge erleichtern“ werde. Während ein Prozesstermin noch auf sich warten lässt, hat ein Richter dem Imam nun immerhin verboten, sich der Frau und ihren Kindern zu nähern.

Auch in Socuéllamos, wo Bürgermeister Sebastián García die Schläge für Saada Zarahoui verurteilte, schien das vorrangige Interesse darin zu liegen, abzuwiegeln, anstatt den Zwischenfall vor Gericht eskalieren zu lassen. Der Frau, die wenige Tage nach der Prügelei zum zweiten Mal in das städtische Spital musste, weil sie eine Fehlgeburt hatte, wurde auch von ihrem Mann geraten, ihre Anzeige zurückzuziehen. Er sagte später: „Sie hat den Aggressoren verziehen. Denn auf jeden Fall wird Allah sie bestrafen.“

Im Fall des Imams von Fuengirola war es indes der Gerichtshof von Barcelona, der ihn vor wenigen Jahren für sein Prügelbuch zu 15 Monaten Gefängnis verurteilte. Das Gericht sah darin eine „frontale Attacke gegen das Recht und die physische und moralische Integrität“ der Frauen. Die Anklage hatte zum Beleg Sätze wie diesen zitiert: „Die Schläge sollen auf konkrete Körperteile, wie die Füße und die Hände, verabreicht werden. Dafür sollte man am besten eine feine leichte Rute benutzen, die keine Narben oder blauen Flecken hinterlässt.“

Mohammed Kamal Mostafa kam am Ende aber glimpflich davon. Weil er keine „öffentliche Gefahr“ darstelle, wurde er nach nur 20 Tagen Haft entlassen. Sie seien ihm, so sagte er, wie „spirituelle Exerzitien“ vorgekommen. Er kam inzwischen auch einer richterlichen Auflage nach, einen Sensibilisierungskurs in spanischem Recht und den internationalen Menschenrechten zu absolvieren. Sein Lehrer, ein Juraprofessor aus Málaga, nannte das Resultat ein rundherum „positives Bildungserlebnis“. Auch der nach seiner Aussage geläuterte Imam zeigte sich „sehr zufrieden“. Die Vorlesungen über die Situation der Frau im Islam und im spanischen Strafgesetzbuch hätten sein „Leben bereichert“.

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Time am 15. Februar 2010

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