Die Orks sind Terroristen oder unwissend

Am 14. März schrieb Dr. Ali Sina für FaithFreedom einen Artikel über den „MoMo“, den moderaten Mohammedanisten, der in aller Munde ist, und der bisher schon ebenso oft gesehen wurde wie ein Einhorn (1). Dr. Sina geht insbesondere auf die Gefährdung ein, die die Fiktion des MoMo für unsere Wahrnehmung der Realität bewirkt. Hier die Übersetzung:

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Den Mythos des moderaten Moslems bloßstellen

Ich habe immer behauptet, dass der „moderate Moslem“ ein Oxymoron ist. Wir haben zwei Arten von Muslimen: Es gibt Terroristenmuslime und unwissende Muslime. Die ersteren sind die, die den Islam gut kennen und nach seinen Maximen leben. Die Letzteren haben keine Ahnung über ihre Religion und ein idealisiertes Bild vom Islam, welches nirgendwo auf Fakten beruht. Herrn Tarek Fatahs Leitartikel in der National Post vom 12. März 2010 bestätigt meine Ansicht. Fatah bearbeitet eine Debatte zwischen Dr. Wafa Sultan, der mutigen ex-muslimischen Frau, die die arabische Welt aufrüttelte, als sie in einer Aljazera-Fernseh-Debatte herausstellte, dass das Problem mit der muslimischen Welt im Islam begründet liege, sowie Dr. Daniel Pipes, ein Wissenschaftler der islamischen Geschichte und Direktor des „Forums Mittlerer Osten“.

In dieser Debatte vertrat Pipes den Standpunkt, dass der Islam nicht im Wesentlichen eine intolerante Religion sei, und dass es Beispiele dafür gäbe, dass Juden, die in christlichen Ländern verfolgt wurden, Zuflucht in muslimischen Ländern suchten.

Sultan widersprach und erinnerte die Zuhörer daran, dass Muhammad mehrere jüdische Stämme, die in Arabien lebten, überfallen hatte, ihre unbewaffneten Männer ermordet und seiner plündernden Bande erlaubt hatte, die Frauen zu vergewaltigen, wobei er die schönsten stets für sich reservierte.

Von diesen Bemerkungen wurde Fatah „traumatisiert“. „Sogar überzeugt säkulare Muslims wie ich selbst wurden tief verletzt von dem, was ich an jenem Abend hören mußte“, schrieb Fatah.

Obwohl Fatah die Wahrhaftigkeit von Sultans Islamkritik bestätigt, bemängelte er, dass „Sultan, anstatt ihre neuentdeckte Bestimmung, die etablierten Theokratien und korrupten Königreiche des Mittleren Ostens herauszufordern, von ihrer Aufgabe abwich und nicht der Verlockung widerstehen konnte, zum Werbeplakat der Islamhasser zu werden, in deren Reihen sie aufgrund ihrer Konversion aufgenommen wird.“

Aber warum sollte Frau Sultan die etablierten Theokratien und korrupten Königreiche herausfordern, wenn diese doch verfaulte Früchte des giftigen Baumes des Islam sind? Als Medizinerin ist sie dazu ausgebildet, die Ursachen des Leidens zu erforschen und nicht die Symptome.

Fatah beschuldigte Sultan der Angstmacherei und dessen, einem überwiegend jüdischen Publikum zu erzählen, dass Muhammad ein Judenmörder war. Er schrieb: „Wafa Sultan lieferte eine verwunderliche Darstellung darüber, wie der Prophet Juden abgeschlachtet habe und dann die Frauen des besiegten jüdischen Stammes vergewaltigt habe.“

Verwunderliche Darstellung? Diese Darstellungen werden von frühen Muslim-Historikern berichtet. Wenn Fatah sich wundert, kommt das daher, dass er, wie fast alle Muslims, nicht die Geschichte des Islam gelesen hat.

Nur sehr wenige Muslims kümmern sich darum ihre Religion zu erforschen. Die Verweise auf Muhammads Überfälle, Vergewaltigungen und Plünderungen können auch im Koran gefunden werden. Muslims leiern den Koran wegen der Thawab (Belohnung) herunter, aber sie untersuchen ihn nicht und verstehen meist nicht, was sie da lesen.

Der Hass gegen Juden ist im Koran enthalten. Das erste Kapitel dieses Buches ist ein Gebet, in dem die Muslims Allah anflehen: „Zeige uns den graden Weg, den Weg derer, die du begünstigst, nicht den Weg derer, die deinen Zorn hervorrufen und auf Abwege geraten.“

Muslims stimmen darin überein, dass „die, die Allah begünstigt“ die Muslime sind, die aber, „die Allahs Zorn hervorrufen und auf Abwege geraten“ Juden beziehungsweise Christen sind.

Juden werden in allen muslimischen Ländern als gierig stereotypisiert, das entspricht dem Koranvers (2:96), der sagt, dass Juden „sehnlicher am Leben hängen als irgenwelche anderen Leute… jeder einzelne von ihnen würde gern 1000 Jahre leben“, aber sie würden in der Hölle brennen.

Viele Verse des Koran beschreiben die Juden als Übeltäter, verrucht, Sünder, Prophetenmörder und von Gott Verachtete. Weil Muhammad die Juden hasste, werden Muslims für alle Zeit Juden hassen. Dieser Haß ist untrennbar vom Islam.

Fatah fuhr fort: „Ich verließ die Synagoge zutiefst verstört. Im Kampf gegen den Islamofaschismus züchtet Wafa Sultans Hass gegen den Islam genau die Kräfte, die sie behauptet bloßzustellen. Als einer fragte: ‚Was ist die Lösung?‘ zuckte sie mit den Achseln. Vielleicht ist die Antwort, an die sie dachte, zu skandalös selbst nach ihren eigenen Maßstäben: Bringt die Muslims dazu zu konvertieren oder zu sterben.“

Sultan hat alle Gründe, den Islam zu hassen. Wir ehemalige Muslims hassen den Islam, weil wir die Frauendiskriminierung hassen, die Gewalt gegen Nicht-Muslime, die Diktatur und den Glaubenszwang, wie er den wahren Islam kennzeichnet, und weil wir die Zerstörung kennen, die sein überwuchernder Kult unseren Völkern, Kulturen und Ländern zugefügt hat. Wir zucken gar nicht mit den Achseln, wenn wir nach einer Lösung gefragt werden. Offenbar war dieser „überzeugt säkulare Muslim“ so verstört, dass er überhaupt nicht mehr hören konnte, was Wafa Sultan eigentlich sagte.

Ex-Muslime behaupten als Problemlösung das Aussprechen der Wahrheit. Wir glauben, dass die Wahrheit uns befreit. Wir Ex-Muslims sprechen nicht für Gewalt und Hass gegen unsere eigene Verwandtschaft, Brüder, Schwestern, Eltern und die, die wir lieben. Wir streben nach ihrer Freiheit und ihrem Recht, die Wahrheit zu wissen. Wir bekämpfen Zensur und Political Correctness, die die Wahrheit unterjocht haben. Die Wahrheit kann unsere Gefühle verletzen, aber Lügen werden uns töten.

Ich will mich nicht über Mr. Pipes Bericht streiten, ob es da mal Juden gegeben hat, die von Christen verfolgt Zuflucht bei Muslims fanden. Allerdings widerspreche ich ihm respektvoll, wenn er dies als Beweis für die Toleranz des Islam hinstellt. Der Islam ist nicht tolerant, weil Muhammad nicht tolerant war. Dies bedeutet nicht, dass alle Muslims intolerant sind. Es hat eine Menge islamischer Machthaber gegeben, die tolerant waren (unter ihnen Ulug Beg, T. – 2), aber sie liefen gegen den islamischen Kanon, genauso wie es heutzutage viele tun. Und deshalb greifen die Jihadisten, die dem wahren Islam folgen, solche Machthaber an.

Anders als die Kreuzzügler, die jeden zum Christentum überzeugen wollten, wollen die Jihadisten nicht jeden zum Islam überzeugen. Sie wollen das Kalifat errichten und die Welt beherrschen. In einem islamischen Staat, schariaregiert, sind die Schriftbesitzer (Juden und Christen) geschützt, solange sie „die Jizia zahlen mit bereitwilliger Unterwerfung, und sich unterdrückt fühlen (9:29)“. Das ist kein Unterschied zum Nazismus. Hitler wollte nicht jedermann zum Arier machen, noch wollte er die gesamte Menschheit ausrotten. Er wollte die Welt beherrschen.

Dr. Pipes beschreitet einen gefährlichen Pfad, wenn er einen Unterschied zwischen Islamterroristen und „moderaten Muslims“ kennzeichnet. Jemand ist entweder Muslim, und eifert daher Muhammad nach und ist deshalb ein Terrorist, oder er ist kein Muslim. Der moderate Muslim ist genauso sinnvoll wie der moderate Nazi. Ein Muslim, der den Islam nicht ausübt oder glaubt, dass Islam Frieden bedeutet, ist kein moderater Muslim, sondern ein Wischi-Waschi-Muslim bzw. ein unwissender Muslim.

Lügen kommen stets auf einen Spuk zurück zu uns. Dieser o.g. Mythos erlaubt es Glenn Beck, Geert Wilders zu verleumden und ihn einen „Faschisten“ zu nennen, oder Jacqui Smith und andere britische Offizielle, ihn von der Einreise ins United Kingdom auszusperren.

Zahllose gute Leute werden drangsaliert, verfolgt und als Rassisten bezeichnet aufgrund dieses Mythos. Ich möchte respektvoll Dr. Pipes nahelegen, die Werbung für den Mythos des moderaten Islam einzustellen. Ich möchte ihn auch herzlich zu einer schriftlichen Auseinandersetzung über dieses Thema einladen. Dieser Angelegenheit auf den Grund zu gehen ist wichtig über das akademische Interesse hinaus. Dieser Mythos bedroht das Leben der Islamkritiker und verletzt ihr Recht auf Redefreiheit. Anständige Leute werden als „islamophob“, „bigott“, „Rassisten“ und „Faschisten“ beschimpft, weil die Welt politisch korrekte Lügen der unbequemen Wahrheit vorzieht.

Diesem Mythos verdankt das Aussprechen der Wahrheit, dass es die neue „Hetzrede“ geworden ist.

Mr. Tarek bekräftigt meine Sichtweise, dass es sowas wie moderate Muslims nicht gibt. Er bezeichnet sich selbst als „überzeugt säkularen Muslim“, aber er wird unleidlich, als er eine historische Wahrheit über seinen Propheten hört. Soviel in Bezug auf diese „Überzeugung“! Wenn er sagt „Wafa Sultans Hass auf den Islam züchtet genau die Kräfte, die sie bloßzustellen behauptet“, sagt er viel über sich selbst. Viele ehrenhafte Muslime ziehen es vor, nicht ihren Kopf in den Sand zu stecken. Sie sehen der Wahrheit ins Gesicht und versuchen, auf vernünftige Weise damit klarzukommen. Ich möchte die Leser daran erinnern, dass fast alle Muslimterroristen einem säkularen Hintergrund entstammen. An einem bestimmten Punkt waren sie genauso „liberal“ wie Mr. Fatah, bis irgendwas in ihrem Leben geschah und sie zu ihrem Glauben zurückkehrten.

Jeder „moderate“ Muslim ist ein potentieller Terrorist. Der Glauben an den Islam ist wie ein Benzinkanister. Der sieht harmlos aus, bis er dem Feuer begegnet. Um von einem „moderaten“ Muslim zu einem mörderischen Jihadisten zu werden, braucht es nur einen kleinen Funken Glauben.

Es wird Zeit, das Rätselspiel des „moderaten Muslim“ zu beenden. Den gibt es nicht. Muslims sind entweder Jihadisten oder schlafende Jihadisten – moderat, das sind sie nicht!

PS.: Ich habe eine Kopie diese Aufsatzes zur „National Post“ geschickt. Da sie Mr. Fatahs Angriff auf Dr. Sultan publiziert haben, hoffe ich, dass sie diese Antwort an ihn auch veröffentlichen. Allerdings bin ich nicht beleidigt, wenn sie es nicht tun. Die meisten Westler haben kein Problem, mit dem „politischen Islam“ schattenzuboxen, genausowenig, wie sie Probleme mit einer Instanz außerhalb des Islam haben, aber sie weichen der Kritik an Muhammad und am Islam selbst aus. Diese gewaltige Aufgabe liegt auf den Schultern der Ex-Muslime und denen einiger Helden wie Geert Wilders.

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Time am 17. März 2010

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1) http://www.faithfreedom.org/islam/exposing-myth-moderate-islam

2) https://madrasaoftime.wordpress.com/2009/05/02/ulugh-beg/

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