Haftstrafen

Einen Taxifahrer zu ermorden ist nicht o.k., dafür kriegt man 10 Jahre Haft:

„Der 20-jährige Mickey M. wurde gestern vom Landgericht Oldenburg wegen Mordes, gefährlicher Körperverletzung und Raub zu zehn Jahren Jugendstrafe verurteilt. Übereinstimmend nahmen Staatsanwaltschaft und Gericht an, dass der Täter noch nach Jugendstrafrecht zu beurteilen und zu verurteilen sei. Er erhielt für seine Taten die danach mögliche Höchststrafe. Nach Überzeugung des Gerichts hatte der Verurteilte im September 2009 einen 58 Jahre alten Taxifahrer erstochen und eine 61-jährige Taxifahrerin durch Messerstiche schwer verletzt.“ (1)

Banküberfälle mit Geiselnahme sind auch nicht o.k., dafür gibt es ebenfalls 10 Jahre Haft:

„Banküberfall mit Geiselnahme: 10 Jahre Haft für Bosnier – Der 43-Jährige ist nicht rechtskräftig wegen schweren Raubes, Nötigung und Freiheitsentziehung zu zehn Jahren Haft verurteilt worden. Nach einem Banküberfall war er mit einer Geisel fünf Stunden auf der Flucht.“ (2)

Sexueller Verkehr mit minderjährigen Schutzbefohlenen ist auch nicht o.k., dafür gibt es… 10 Jahre Haft:

„Wie bild.de berichtet, soll die us-amerikanische Lehrerin Pamela Rogers wegen sexueller Kontakte zu einem 13-jährigen Schüler insgesamt 10 Jahre Haft verbüßen.“ (3)

Was nun jedoch absolut gar nicht geht, das ist das Beschmieren einer Moschee mit Hakenkreuzen und ihre anschließende Niederbrennung, und deshalb gibt’s dafür denn auch FÜNFZEHN Jahre, wie die gestrige FAZ berichtete:

„Haft wegen Anschlags auf Moschee – Ein 34 Jahre alter Amerikaner ist von einem amerikanischen Bundesgericht für einen Anschlag auf eine Moschee im Bundesstaat Tennessee zu gut 15 Jahren Haft verurteilt worden. Er hatte gestanden, das islamische Zentrum in Columbia 2008 zusammen mit zwei Komplizen in Brand gesteckt UND das Gebäude mit Hakenkreuzen beschmiert zu haben. Einer der Mittäter war bereits zu einer hohen Haftstrafe verurteilt worden, der andere wartet noch auf sein Urteil.“

Auch schlimm aber doch am wenigsten schlimm ist versuchter Mord in Tateinheit mit schwerer Körperverletzung, jedenfalls dann, wenn der Täter Mohammedanist ist:

„Wegen versuchten Mordes in Tateinheit mit gefährlicher Körperverletzung wurde Moussa C. gestern zu einer neunjährigen Haftstrafe verurteilt. Zudem muss er 7000 Euro Schmerzensgeld bezahlen. Im August vergangenen Jahres lauerte der gebürtige Mauretanier seinem Opfer vor dessen Wohnung in Trier-West auf, übergoss ihn mit Schwefelsäure und attackierte ihn mit einem Hammer. Die Schwurgerichtskammer ist davon überzeugt, dass er den neuen Partner seiner Exfreundin töten wollte.“ (4)

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Time am 28. März 2010

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1) http://www.taxipress.de/taxipress/artikel.php?id=418

2) http://diepresse.com/home/panorama/oesterreich/487906/index.do

3) http://www.jurablogs.com/de/insgesamt-10-jahre-haft-fuer-lehrerin-wegen-sex-mit-13-jaehrigem-schueler

4) http://www.16vor.de/index.php/2010/03/18/neun-jahre-haft/

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