Neue Schneckenart entdeckt

Offenbar überlassen die letzten anständigen Journalisten die FAZ-Redaktion mehr und mehr den Wirbellosen. Quallen im Wetteifer mit Schnecken: Da schäumt und schleimt es, und ein Ende wird erst mit der ersehnten Errichtung des Kalifats und der Versiegelung der Büros eintreten. Frau Özkan schnippt mit dem Finger, und die Redaktion legt sich ihr nackt zu Füßen. Ganz besonders schlimm erwischt hat es Georg Paul Hefty (1), dessen heutiger Leitartikel eine Schleimspur ungeahnten Ausmaßes nach sich zieht (2):

_____

Christlich-muslimische Plattform

Aygül Özkan hat DEUTSCHLAND eine LEKTION erteilt: Das GRUNDGESETZ ist multikulti TAUGLICH. Die niedersächsische Ministerin mit Geburtsort Hamburg hat die ÖFFENTLICHKEIT darauf HINGEWIESEN, dass der GOTT, den die VERFASSUNG in ihrer Präambel und in der Vorschrift über den Amtseid nennt, DER „EINE Gott“ ist, den DREI kulturprägende Religionen – das Judentum, das Christentum und der Islam – als den „Gott Abrahams, Isaaks und Jakobs“ beschreiben. Damit ist KLARGESTELLT, dass die HERGEBRACHTE religiöse Akzentuierung des Grundgesetzes NICHT zur AUSGRENZUNG des wachsenden Anteils der MUSLIME an der deutschen Bevölkerung führt. Es gibt für die ANHÄNGER der Lehre MOHAMMEDS somit keinen RELIGIÖSEN Grund, die freiheitlich-demokratische Grundordnung Deutschlands abzulehnen; es gibt aber auch für die MEHRHEITSBEVÖLKERUNG keinen Grund, gläubige Muslime NUR wegen deren RELIGIONSZUGEHÖRIGKEIT als FREMDE in Bezug auf die vom Grundgesetz geprägte deutsche Leitkultur anzusehen.

(Nicht auszudenken, was geschehen wäre, wenn uns Özkan nicht die notwendige Lektion erteilt hätte. Sie hat uns Alla=Jahwe=Manitou=Zeus sei Dank nicht nur über unsere Verfassung, sondern Kraft ihrer Herkunft auch über das Wesen unserer Religion aufgeklärt. Ein Wort genügte, und „… erschlagt sie, wo immer ihr auf sie stoßt…“ (2. Sure/187; Recl. S. 49) und „Liebet eure Feinde“ (Matth. 5/44) wurden zu ein und demselben. Frau Özkan ist es Hefty zufolge zu verdanken, dass das Grundgesetz einstweilen in Kraft bleiben kann, denn der enorme Anteil von 0,875% Turkdeutschen an der Bevölkerung braucht sich nicht mehr ausgegrenzt zu fühlen („multikulti“ meint im jihadischen Spachgebrauch immer und ausschließlich „mohammedanistisch“). Diese sehen sich selbst übrigens nicht als Anhänger einer „Lehre“ eines Mannes namens Mohammed, sondern sie sehen sich als diejenigen unter den Menschen, denen exklusiv die unveränderbare, absolute und ewige Wahrheit über den einzigen Gott (der seltsamerweise „größer“ als andere, nichtexistente, sein soll) in einem Buch namens „Koran“ mitgeteilt wurde. Dass dieses Buch als bewusster Gegenentwurf zum Christen- und Judentum geschaffen wurde, interessiert Hefty nicht. Dass es unvereinbar mit der „freiheitlich-demokratischen“ Grundordnung Deutschlands ist auch nicht. Dass die Mehrheitsbevölkerung kein Problem mit den Türken hat, weil diese Fremde sind, sondern weil sie durch ihre Religion verpflichtet sind die Freiheit abzuschaffen ebenfalls nicht.)

Wer jedoch meinte, damit seien alle Fragwürdigkeiten aus der Welt geschafft, mogelt sich um die Einzelheiten herum. Frau Özkan ist CDU-Politikerin. Eine Muslimin in der Christlich Demokratischen Union ist NICHTS Außergewöhnliches. VIELE muslimische Bürger sind Mitglieder und Funktionsträger – und wohl auch Wähler – der CDU. Alles klar! Alles klar?

(Es ist allgemein bekannt, dass die Mohammedanisten ganz überwiegend die Schariapartei Deutschlands (SPD) und die Partei der Lieblingsfarbe Klo H. Metzels, „die Grünen“ wählen. Dass eine Partei, die sich auf Jahwe, seinen Kreuzestod und seine Auferstehung beruft, auf Jesus Christus, eine Ministerin aufstellt, die völlig entgegengesetzte Vorstellungen vertritt (die sie allerdings verlogenermaßen als dieselben hinstellt), ist vielmehr etwas außerordentlich „Außergewöhnliches“. Aber Hefty persönlich hätte sicher auch keine Einwände, wenn der nächste Papst Osama bin Laden hieße.)

Im geltenden Grundsatzprogramm der Partei, das im Dezember 2007 in Hannover beschlossen wurde, wird im ersten Absatz des ersten Abschnitts des ersten Kapitels die Formulierung aus der Präambel des Grundgesetzes aufgegriffen: „Verantwortung vor GOTT“. Natürlich gilt auch hier, dass „der Gott Abrahams, Isaaks und Jakobs“ gemeint ist. Doch diesmal steht Gott in einem ANDEREN Zusammenhang als im Grundgesetz. Der ganze Satz lautet hier: „Unsere Politik beruht auf dem christlichen Verständnis vom Menschen und seiner Verantwortung vor Gott.“ Auf insgesamt zwölfeinhalb Seiten wird in der Einleitung und im ersten Kapitel des Grundsatzprogramms dieses „christliche Verständnis“ in allen Einzelheiten ausgebreitet – und eingegrenzt. Schon der Hinweis, zur Gründung der Partei hätten sich „katholische und evangelische Christen, Frauen und Männer aus allen Regionen und sozialen Schichten zusammengefunden“, lässt wenig Raum für Deutungen. Selbst die Wahrscheinlichkeit, dass von Anfang an auch Atheisten Mitglieder der Partei gewesen sind, bleibt unerwähnt, denn dies hätte zu Schwierigkeiten in der Selbstverortung inmitten von SPD, FDP, Grünen wie auch Linken geführt.

(Dass im Grundsatzprogramm der CDU „der Gott Abrahams, Isaaks und Jakobs“, der doch ganz offensichtlich nicht der Gott Muhammads, Alis oder Husseins ist, ein anderer als der im Grundgesetz gemeinte sein soll, ist eine demagogische Fiktion Heftys. Im Gesetz ging man fälschlicherweise davon aus, jeder wüßte, was gemeint ist. Man hatte nicht den Raum, seitenlange theologische Definitionen beizufügen. Man hatte nicht mit dem perfiden neuerlichen mohammedanistischen Angriff auf Europa, mit den willigen Dimmi-Helfern und der Menge an Schleim gerechnet, die diese absondern können.)

Was aber ergibt sich daraus mit Blick auf die Muslime in der CDU – und natürlich auch in der CSU? So leicht es GOTT erträgt, dass er von DREI Weltreligionen in Anspruch genommen wird, so überlegenswert ist das Miteinander von Christen und Muslimen – nicht auf dem offenbar leicht neutralisierbaren Boden des Grundgesetzes, auf dem der laizistische Staat steht, sondern unter dem Dach einer CHRISTLICHEN Weltanschauungsorganisation und politischen Aufgabenstellung. Der Islam versteht sich nicht nur als Vollendung göttlicher Eingebung, sondern auch als ÜBERWINDUNG der christlichen Lehre. Schon das Bekenntnis zu einer Partei, deren Kürzel nicht aus dem Zufallsgenerator gefallen ist, sondern ZWEI EINDEUTIG bestimmte Eigenschaften ausdrückt, FORDERT MEHR AB, als von Muslimen ERWARTET werden DÜRFTE. Was auch immer eine Einzelperson zu SCHULTERN bereit ist, es kann KEINE REDE davon sein, dass die CDU grundsätzlich Muslimen eine politische HEIMAT bieten könnte, ohne dass von BEIDEN Seiten die IDENTITÄTSFRAGE zu stellen wäre.

(In süffisant launigem Ton offenbart Schneck Hefty seine extreme Distanz zum Christentum, indem er meint kund tun zu müssen, er wisse, was Gott von der Ursupation durch die Mohammedanisten halte. Und dann läßt er die Qualle aus dem Sack. Er weiß ganz genau, dass im Parteinamen der CDU zwei Eigenschaften genannt werden, die für Mohammedanisten nicht akzeptabel sind, nämlich eben „christlich“ und „demokratisch“. Ein Bekenntnis hierzu könne Mohammedanisten nicht abgefordert werden. Was tun, damit diese doch in der CDU aktiv werden? Hefty hat die Lösung: „Beide SEITEN“ müssen die „IDENTITÄTSFRAGE“ stellen, d.h. ihre Identität verändern, die große deutsche Volkspartei CDU ebenso wie die (< 0,875%) mohammedanistischen Turkdeutschen).

Daher ist FRAGLICH, ob die CDU – etwa durch das Angebot ATTRAKTIVER Posten, wie es die Ministerpräsidenten Rüttgers und Wulff nach dem Modell von Vorbild und Nachahmung augenfällig tun – um muslimische Bürger mit dem Ziel der Parteimitgliedschaft werben sollte. Wer von sich aus zur CDU stößt, wird willkommen sein. Aber es wäre eine ILLUSION, anzunehmen, dass ein zunehmender Anteil muslimischer Mitglieder die Untergliederungen, die Parteitage und SCHLIESSLICH die Programme NICHT verändern würde.

(Heftys Vision und Drohung ist klar: Die CDU wird von den Mohammedanisten in ihrem Sinne verändert werden.)

Wieder bietet das Grundgesetz den Anhaltspunkt dafür, worauf es für die CDU – sowie für die CSU, aber auch die anderen Parteien – in der Entwicklung ankommt, die bereits in vollem Gang ist. Es ist die „WÜRDE des Menschen“. Im Grundsatzprogramm heißt es dazu: „Die CDU ist für jeden offen, der Würde, Freiheit und Gleichheit aller Menschen anerkennt und die hieraus folgenden Grundüberzeugungen unserer Politik bejaht.“ Diese Würde, aus der abzuleiten ist, was unter „Freiheit und Gleichheit aller Menschen“ zu verstehen und anzustreben sei, hat nach christlicher Lehre ihren Ursprung in der „Gottesebenbildlichkeit des Menschen“. Schlösse sich hier der Kreis zu dem von Frau Özkan zitierten „Gott Abrahams, Isaak und Jakobs“, gäbe es eine Plattform für die politische Verständigung darüber, was MENSCHENWÜRDE in unserem Land bedeuten muss. Mit dieser Plattform könnte die CDU – wie die CSU – in der Diskussion mit dem muslimischen Bevölkerungsteil Deutschlands auf festerem Boden stehen als die LAIZISTISCH ausgerichteten Parteien.

(Hefty spricht der CDU im Vorbeigehen ab, eine laizistisch ausgerichtete westliche Partei zu sein und setzt sie solchermaßen mit Parteien vom Schlage der Hisballah gleich. Er bekräftigt seinen Vorschlag, die CDU möge sich in vorauseilendem Gehorsam selbst verändern. Weg mit „christlich“, weg mit „demokratisch“: Die „Menschenwürde“ soll es sein. Das hat für die Dimmis sicher vieles für sich, denn egal ob Sklave oder Herr, „wir sind doch alle Menschen“. Und die „Würde“ ist ein weiter Begriff – ebenso wie die Burka ein weiter Sack ist. Im Mohammedanismus wird die Würde des Mannes übrigens u.a. mit Ritualmorden an unbotmäßigen Frauen gesichert.

DAS ist heftyg, mega-heftyg!

_____

Time am 5. Mai 2010

_____

1) http://www.faz.net/s/Rub7FC5BF30C45B402F96E964EF8CE790E1/Doc~E56CDD4F34B294F82AEF5D3762D3B13B2~ATpl~Ecommon~Scontent.html
2) http://www.faz.net/s/RubD87FF48828064DAA974C2FF3CC5F6867/Doc~E85D4E0DC10254DB5A9B1A018B071143F~ATpl~Ecommon~Scontent.html

_____

Ergänzung, 10. Mai:

„Der Generalsekretär der Organisation der Islamischen Konferenz (OIC), Ekmeleddin Ihsanoglu, kritisiert die zunehmende Islamophobie in Europa und warnt vor einem ‚Kollisionskurs‘ zwischen Europa und den Muslimen. In einer Rede vor dem Ständigen Rat der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) sagte Ihsanoglu am Donnerstag in Wien, dass das Problem der Intoleranz gegenüber Muslimen derzeit ‚in Europa besonders akut‘ sei. ‚Dieses Phänomen ist ein Affront gegenüber den Menschenrechten und der Würde der Muslime‚ und stelle eine ‚Bedrohung für die Stabilität, Harmonie und Sicherheit“ der Welt dar, mahnte Ihsanoglu.'“

http://religion.orf.at/projekt03/news/1005/ne100506_oic_fr.htm

Schlagwörter: ,

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s


%d Bloggern gefällt das: