Im Zeichen des Schwertes

Zärtlich streichelt der Papst das Mordinstrument,
welches ihm ein Oberork geschenkt hat

Vor vier Jahren hielt Papst Benedikt XVI. in Regensburg eine Rede (1), in der er einen byzantinischen Kaiser mit dessen vernichtendem Urteil über den Mohammedanismus zitierte. Die Rede fand großen Beifall beim Counterjihad, wurde aber von der Allgemeinheit vor allem auf der Basis vorgeschobener, nebensächlicher Aspekte verurteilt.

Der Originaltext war der folgende gewesen:

„Ohne sich auf Einzelheiten wie die unterschiedliche Behandlung von ‚Schriftbesitzern‘ und ‚Ungläubigen‘ einzulassen, wendet er sich in erstaunlich schroffer, uns überraschend schroffer Form ganz einfach mit der zentralen Frage nach dem Verhältnis von Religion und Gewalt überhaupt an seinen Gesprächspartner. Er sagt: ‚Zeig mir doch, was Mohammed Neues gebracht hat, und da wirst du nur Schlechtes und Inhumanes finden wie dies, dass er vorgeschrieben hat, den Glauben, den er predigte, durch das Schwert zu verbreiten‘. Der Kaiser begründet, nachdem er so zugeschlagen hat, dann eingehend, warum Glaubensverbreitung durch Gewalt widersinnig ist. Sie steht im Widerspruch zum Wesen Gottes und zum Wesen der Seele. ‚Gott hat kein Gefallen am Blut‘, sagt er, ‚und nicht vernunftgemäß, nicht σὺν λόγω zu handeln, ist dem Wesen Gottes zuwider‘. Der Glaube ist Frucht der Seele, nicht des Körpers. Wer also jemanden zum Glauben führen will, braucht die Fähigkeit zur guten Rede und ein rechtes Denken, nicht aber Gewalt und Drohung… Um eine vernünftige Seele zu überzeugen, braucht man nicht seinen Arm, nicht Schlagwerkzeuge noch sonst eines der Mittel, durch die man jemanden mit dem Tod bedrohen kann.“

Diese Passage wurde geändert:

„Ohne sich auf Einzelheiten wie die unterschiedliche Behandlung von ‚Schriftbesitzern‘ und ‚Ungläubigen‘ einzulassen, wendet er sich in erstaunlich schroffer, für uns unannehmbar schroffer Form ganz einfach mit der zentralen Frage nach dem Verhältnis von Religion und Gewalt überhaupt an seinen Gesprächspartner.“

Seitdem ist der Papst offenbar vollständig auf den Dialüg eingeschwenkt. In der Rede hatte er zwar die Vorstellung herausgearbeitet, dass Gott Gewalt zuwider sein muss – und das Zeichen des Christentums ist ja in der Tat das Foltergerät, an dem unser Gott Gewaltlosigkeit predigend ermordet wurde.

Von einem hohen Vertreter des Mohammedanismus – dessen Zweit-Gott (2) Klo H. Metzel ein perverser Meuchelmörder, Kinderschänder, Räuber und Kriegsherr war, weshalb das mohammedanistische Zeichen (neben dem Zeichen des Mondgottes Hubal, s. 3) das Schwert ist (welches gerne, besonders von Schiiten, auch als Anhänger getragen wird, s. 4) – ließ er sich jedoch als Gastgeschenk eines jener Instrumente, deren ausschließlicher Sinn Mord ist, als Gastgeschenk überreichen.

Diese ungeheure Provokation des Oberorks, der dadurch die elementare Verschiedenheit der Auffassungen und die Unmöglichkeit eines echten Gespräches demonstrierte, ging ohne Proteste, ja ohne das geringste Befremden über die Bühne.

Wann immer nun ein Christ unter mohammedanistischen Schlachtrufen geköpft wird (5), und sich der Papst zu Wort meldet, verdreht und beschwichtigt er (6). „Kath.net“ am 4. Juni:

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Papst: Sicher kein politischer oder religiöser Mord

Benedikt XVI. bekundet bei Flug nach Zypern Schmerz über Ermordung von Bischof Padovese: „Aber dieser Schatten hat nichts mit den Themen und der Realität der Reise zu tun“

Papst Benedikt XVI. hat seinen tiefen Schmerz über die Ermordung von Bischof Luigi Padovese in der Türkei geäußert. Padovese habe viel zur Vorbereitung der Bischofssynode für den Nahen Osten beigetragen, zu deren Auftakt er jetzt nach Zypern reise, sagte Benedikt XVI. am Freitag auf dem Flug von Rom nach Paphos vor Journalisten. „Aber dieser Schatten hat nichts mit den Themen und der Realität der Reise zu tun“, sagte Benedikt XVI. Es handele sich „sicher nicht um einen politischen oder einen religiösen Mord“. Die genauen Ursachen müssten noch geklärt werden. 

Benedikt XVI. warnte davor, die tragische Situation mit dem Dialog mit dem Islam oder mit dem Verlauf, den Anliegen und den Sorgen der Reise zu vermischen. Die Tat sei traurig, dürfe aber nicht den Dialog und die Intentionen der Reise verdunkeln. (…)

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Im Zeichen des Kreuzes zu leben ist angesichts der irdischen Realität eine Herausforderung für jeden Christen, und man erfährt mehrmals täglich, wer der Meister ist und warum. Im Zeichen des Kreuzes zu leben heißt aber nicht im Zeichen des Fleischwolfes oder Ochsengeschirrs zu leben, und Christentum kann nicht bedeuten, kollektiven Selbstmord zu begehen. Das Zeichen des Kreuzes symbolisiert eher Streben als Sein.

Insofern ist es m.E. sehr zu begrüßen, dass sich in der katholischen Kirche leiser Widerspruch gegen Benedikts Dimmi-Kurs regt, wie Jörg Bremer in der heutigen FAZ berichtet.

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Erzbischof: Papst war falsch beraten

Ruggero Franceschini, der italienische Erzbischof von Izmir an der türkischen Ägäisküste, wirft Papst Benedikt XVI. ein Fehlurteil vor: Sein Ordensbruder Luigi Padovese sei „eindeutig aus religiösen Gründen“ von seinem Fahrer erstochen und geköpft worden. Der Papst sei darum falsch beraten gewesen, als er Stunden nach der Tat vom 3. Juni bei seiner Ankunft zu einer Pilgerreise auf Zypern gesagt habe, der Mord habe weder politische noch religiöse Gründe, sondern sei auf „persönliche Motive“, eine psychische Erkrankung des Täters zurückzuführen. An diesem Montag wird der bisherige Vorsitzende der türkischen Bischofskonferenz, der 1947 geborene Kapuziner Padovese, in seiner Heimatstadt Mailand als „Märtyrer“ beigesetzt. Franceschini wurde vom Heiligen Stuhl beauftragt, Padoveses Amt bis zur Wahl eines neuen päpstlichen Vikars von Anatolien als Administrator zu betreuen.

Der aus dem norditalienischen Saltino stammende 70 Jahre alte Franceschini kennt den Amtssitz Padoveses und die Stadt Iskenderun am Mittelmeer gut, denn er war von 1993 bis 2004 der Amtsvorgänger des Ermordeten. Im Gespräch mit der italienischen Zeitung „Il Foglio“ sagte Franceschini jetzt, er kenne auch die Familie des Mörders und den Attentäter Murat Altun, denn er habe ihn vor vier Jahren in den bischöflichen Haushalt eingeführt. „Diese Tat hat wenig mit der türkischen Regierung oder mit Ankara zu tun, nichts mit persönlichen Motiven, sondern allein mit dem Islam“, sagte Franceschini. Er kenne die Schwierigkeiten der Christen in dieser Region, wo die türkische Regierung nichts tue, um den religiösen Minderheiten wie den Katholiken oder Armeniern zu helfen. „Da agieren islamistische Gruppen, die alles unter ihrer Kontrolle haben.“

Drei Tage nach dem Mord hatte erstmals der Chefredakteur des Pressedienstes „Asianews“ der römischen Missionsgesellschaft Pime berichtet, es gebe Zeugen, denen zufolge der Täter nach dem Mord gerufen habe: „Ich habe den großen Satan getötet – Allahu akbar!“ Später wurde bekannt, dass der Bischof zunächst im Flur mit Messerstichen schwer verletzt und dann vor seinem Haus getötet und fast vollständig geköpft wurde. Mit der Beisetzung als „Märtyrer“ wird die Kirche dem Umstand gerecht, dass Padovese sein Leben für seinen Glauben gab.

Offiziell hieß es nach der ersten polizeilichen Vernehmung des Täters, er sei „einer göttlichen Eingebung gefolgt“. Von einer psychischen Erkrankung ist nicht mehr die Rede. Padoveses Amtsverweser Franceschini sagte nun „Il Foglio“, Murat habe die Tat gut vorbereitet. Er stamme aus einer muslimischen Familie und habe auch nie den Gedanken gehabt, zum Christentum überzutreten. „Es ist immer ein Risiko, einem Muslim so einen Posten (im bischöflichen Haushalt) zu geben. Aber wir wissen um unsere Risiken.“ Franceschini hatte seinerzeit Probleme mit dem Onkel des Täters, einst Bürgermeister von Iskenderun. Denn der Onkel habe Franceschini eine Öffnung der katholischen Gemeinde für das gesellschaftliche Leben der Stadt untersagt.

Papst Benedikt XVI. war auf Zypern dafür eingetreten, dass der Mord den „Dialog mit den Brüdern Muslimen“ nicht „verdunkeln“ dürfe. Die Kirche hatte bisher kein Interesse daran, Anschläge auf Christen in den Vordergrund zu spielen. So ist es ein Fanal, dass Erzbischof Franceschini jetzt an die Öffentlichkeit trat. Er meint offenbar, dass Vertuschung nicht helfen kann. Für Oktober hat der Papst zu einer Sondersynode über die Lage der Christen im Nahen Osten eingeladen. Dabei wird auch die Christenverfolgung in der muslimischen Welt ein Thema sein.

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Von einer erneuten Ausrufung der Kreuzzüge sind wir ja leider noch Jahre entfernt.

Time am 14. Juni 2010

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1) http://de.wikipedia.org/wiki/Regensburger_Rede
2) https://madrasaoftime.wordpress.com/2009/12/03/mohammedanismus-ist-vielgotterei/
3) https://madrasaoftime.wordpress.com/2010/03/05/der-alla-hubal/
4) http://www.islamic-shop.de/neuershop/index.php?cPath=3&osCsid=2183jokipo0gjv4nfb6i0nd481
5) https://madrasaoftime.wordpress.com/2010/06/08/die-was-passiert-dann-maschine/
6) http://www.kath.net/detail.php?id=26941

PS.: Einen sehr lesenswerten Aufsatz von Necla Kelek über die Studie von Christian Pfeiffer in Bezug auf den Zusammenhang zwischen Mohammedanismus und erhöhter Gewaltbereitschaft finden Sie unter
http://www.faz.net/s/Rub9B4326FE2669456BAC0CF17E0C7E9105/Doc~E130529FC08664FB18812BD5ACB586EB2~ATpl~Ecommon~Scontent.html

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