Ihren Ramadan retten?

Ohne westliche Hilfe
würden sie den nächsten Ramadan nicht erleben.

Bei uns wird fleißig gesammelt – für die pakistanischen Flutopfer, die uns in großer Zahl für ihre geborenen Sklaven oder Ungeziefer halten. Wir sollen mehr geben, damit die Orks uns besser finden als ihre Taliban, höhöhö. Das kommt selbst Wolfgang Günther Lerch, der sich überhaupt derzeit recht positiv entwickelt, ein bißchen skurril vor:

_____

Das Gute tun

Wenn Länder unter Naturkatastrophen apokalyptischen Ausmaßes leiden, wie jetzt Pakistan, versteht sich Hilfe um der Menschlichkeit willen von selbst. Die Deutschen sind dafür bekannt, dass sie in solchen Fällen hohe Summen spenden; dies sollte auch jetzt wieder geschehen. Hilfswerke engagieren sich allenthalben, ob bei Erdbeben, Hurrikans oder verheerenden Überschwemmungen. „Es gibt nichts Gutes, außer man tut es“, möchte man mit Erich Kästner sagen. Pakistan gehört zudem zu jenen Ländern, die schon unter normalen Wetterbedingungen schwer zu regieren sind. Auch ist es nicht grundsätzlich verwerflich, durch Hilfeleistungen indirekt auch für das eigene Land ein wenig werben zu wollen. Da gilt ein anderer Spruch: „Tu Gutes und sprich darüber!“ Zu warnen ist freilich vor einer allzu großen Politisierung, gerade im Falle Pakistans. So richtig es jetzt ist, massiv Hilfe zu leisten, so aussichtslos ist die Hoffnung, man könne mit ihr die – jetzt ebenfalls als Helfer auftretenden – Fundamentalisten ausstechen. Wohlwollen wurde nur selten wirksam erkauft, wie viele Helfer erfahren haben.

_____

Wenn uns das aber keine Sympathien einbringt, was dann? Wir können uns natürlich als die Guten fühlen, die wir sind, und in gewisser Weise kann man die Geldvernichtung auch als eine antiinflationäre Steuerungsmethode betrachten.

Die Menschen, die glauben, dass sie für jeden schlechten Witz einen Tag länger in der Hölle schmoren müssen, könnten die Katastrophe als Strafe Gottes oder Allas begreifen. An solchen sentimentalen Geschichten stricken die deutschen Journalisten und verhinderten Poeten – wie z.B. Christoph Ehrhardt in der heutigen FAZ – gerne mit (1):

„Wie durch ein Wunder hat die Dorfmoschee den Fluten standgehalten. Vor der Katastrophe sprach Imam Muhammad Amin dort das Freitagsgebet. ‚Gott (gemeint ist Alla, T.) hat das Haus verschont‘, sagt er, davon sei er fest überzeugt.“ Verschonte Moscheen werden derzeit zu einem neuen Alltagsmythos (Eine Menge Fotos werden geliefert, auch von verschonten Häusern, aber keines von der Moschee, es sei denn, das ist die Ruine, auf die der Imam zeigt, T.).

Ehrhardt leidet mit dem Imam, der, so wie er aussieht, mehr als einmal erfolgreich zum Israel-Fahnen-Verbrennen aufgerufen hat. „Der Imam sagt, gerade jetzt, da der Fastenmonat Ramadan begonnen habe, würde das Dorf sich über Hilfe freuen, über Trinkwasser und Lebensmittel. Beides ist Mangelware im Camp, wo sich sofort eine große Menschentraube bildet, wenn Reis ausgegeben und eilig in Plastiktüten zur Familie geschafft wird, wo jede Flasche Wasser heftig umkämpft ist. In diesem Jahr wird es wohl kein schweres süßes Gebäck vor Sonnenaufgang geben, keine festliche Mahlzeit zum Fastenbrechen am Abend.“ Schade, schade, Fasten ohne süßes Gebäck – das macht wirklich nicht so richtig Spaß. „Das nagt an dem alten Imam“ – dank der westlichen Hilfe aber offensichtlich nicht der Hunger, den er nächtens stillen kann.

„Aber der Imam will seine Wut und seine Verzweiflung im Griff behalten. Er ist ein frommer Mann von tiefem und schlichtem Glauben. ‚Das war die Strafe Gottes für unsere Vergehen‚, sagt er (Aber welche meint er? Zu wenig Steinigungen? T.). ‚Wenn wir uns dieser Strafe mit Würde stellen, dann wird Gott und dafür belohnen‘. Den Leuten die zu ihm kämen, um ihn um Rat zu fragen, oder um ihrer Wut über die Untätigkeit der staatlichen Stellen Luft zu machen, predige er Geduld und Zurückhaltung. ‚Wir sind doch friedliche Leute‘, sagt er. Aber die Wut ist groß unter den Dorfbewohnern.“

Wut, Wut, Wut – ja aber worauf denn? Auf Alla, der die Flut schickte? Auf die Westler, die an Jahwe glauben, der ihnen immer hilft? Darauf, dass Alla nicht nur ein bösartiger Schwächling ist, sondern dass es ihn vielmehr gar nicht gibt? Auf sich selbst? Meinetwegen kann er sich selbst in den A*sch beißen, nur zu! Jaja, so sind sie, Hauptsache wütend, ein Grund dafür ist obsolet. Ah, ich vergaß das süße Gebäck! Ja, dass das von den Fluten weggespült wurde, macht verständlicher Weise so rrrrichtig wütend, zumal man ja weiß, dass die Juden dahinter stecken.

Wenn ich auch meine, dass das Engagement für den Ramadan dort im Sinne des Counterjihad nicht zum Erfolg führen wird, ist es also doch als Symbol für uns selbst, als Argument gegen die Orkversteher unter uns von hohem Wert. Wieder einmal zeigt sich angesichts der erbärmlichen Summen, die aus den fetten mohammedanistischen Ölstaaten usw. eingehen, welche getreu den Geboten Klo H. Metzels (z.B. Kloran, 25/67; Recl. S. 343) lieber nicht zuviel geben (2), dass der Kloran eine mächtige aber scheinheilige Schrift ist.

Der Monat Ramadan, in dem die Orks ihrem Blutsäufergott Alla besonders viele Menschenopfer darbringen, führt auch in Europa zu Kontroversen. Als besonders schleimig hat sich leider ein deutscher Fernsehsender hervorgetan, der nicht begriffen hat, dass es nur auf die Bonbons ankommt, und der so des Imams Zorn nicht mildern kann. Wie Herr Lerch meldet auch Jürg Altwegg Zweifel am Sinn des vorherrschenden Appeasements gegenüber den Mohammedanisten-Hetzern an, die er in Beziehung zu den Nazis setzt.

_____

Um den Ramadan tobt ein Kulturkampf

Schwein gegen Halal: Brigitte Bardot prangert aufs Neue das islamische Schlachten an, „Libération“ wehrt sich gegen aggressive Leser.

Frankreich schaut auf RTL 2: Die Tatsache, dass der deutsche Privatsender während des islamischen Fastenmonats die Zeiten des Sonnenaufgangs und -untergangs einblendet, hat in Paris mehr Reaktionen ausgelöst als in Deutschland selbst. Der Beginn des Ramadans ist das Thema dieser Tage. Fünf Millionen Muslime wollen ihn streng befolgen. Vorzeitig seien viele aus ihren arabischen Heimatländern nach Frankreich zurückgekehrt. Die Zeitungen berichten von Sonderflügen und vollen Schiffen. Schon lange hat der Ramadan nicht mehr im August begonnen. Im Sommer sind die Tage ganz besonders lang. Sechzehn Stunden dürfen Muslime weder essen noch trinken. Auch Rauchen und Sex sind verboten.

Wie die Gläubigen mit diesen Vorschriften umgehen, illustrieren die Medien mit vielen Porträts. Nur schwerlich bekommen die Journalisten Auskünfte von den Arbeitgebern. Das Nachrichtenmagazin „L’Express“ fordert seine Leser auf, über ihre Erfahrungen zu berichten: Wie kann ich Allah und dem Arbeitgeber gerecht werden? Das Geschäft mit religionskonformer Nahrung boomt. Erstmals schalten die Supermärkte auch Anzeigen für ihre Halal-Marken. Die Werbung setzt auf französische Symbole wie den gallischen Hahn: stolz, ein Muslim zu sein. Mit Halal-Produkten werden fünf Milliarden umgesetzt, viermal mehr als mit Bio. Am Donnerstag hat Brigitte Bardot im Privatsender Europe 1 einmal mehr gegen die islamischen Schlachtmethoden protestiert. Diese würden sich in den Schlachthäusern generell durchsetzen: Man verzichte auf das Betäuben der Tiere. Das Video wurde umgehend zum Bestseller im Netz.

Nicht nur Tierschützer protestieren gegen die Ausbreitung des Islams. Der berühmteste Polygamist des Landes wurde wegen Vergewaltigung angeklagt und taucht aufs Neue in den Schlagzeilen auf. „Libération“ hat eine Serie von Beiträgen mit Informationen ohne Rücksicht auf die politische Korrektheit veröffentlicht. Angesichts der exzessiven Reaktionen musste die Zeitung das Internetforum schließen: Die Artikel können nicht mehr kommentiert werden.

Nur am Rande reflektieren die traditionellen Medien den Kulturkampf, der im Internet tobt. Es trieft vor Hass. Nur auf seiner Internetseite hat der führende Privatsender tf1 berichtet, wie bei den Ausschreitungen in Grenoble ein Polizist beschimpft wurde. Man kann die Angriffe auf die „Gesellschaft des Schweins“ und die Propagierung von Halal als Gesetz kaum mehr als Exzesse einer fanatischen Minderheit verharmlosen. Die Muslime haben den „Facebook-Apero“ mit „Wurst und Wein“ im Pariser Araberviertel „Goutte d’Or“ als Kriegserklärung empfunden. Vorausgegangen war die Sperrung einer Straße für das Freitagsgebet.

Der Soziologe El Yamine Soum spricht von einem verbalen Bürgerkrieg: „Ich glaube aber nicht, dass die Menschen, die sich im Internet beschimpfen, auch aufeinander schießen würden.“ Wer sich die Rap-Clips im Netz anschaut, kann aber auch ein Zusammenleben für kaum mehr möglich halten: „Hier wo das Schwein König ist / Hass über die Kinder von Jeanne d’Arc / hoch und kurz werden wir sie aufhängen.“ Wenn Rechtsradikale ähnlich heftige Töne anschlagen, werden sie verboten.

_____

Time am 13. August

_____

1) http://www.faz.net/s/RubFC06D389EE76479E9E76425072B196C3/Doc~EEC00A97E8DEA407086CB9B4A5FDC822A~ATpl~Ecommon~Sspezial.html

2) https://madrasaoftime.wordpress.com/2009/04/23/kloran-9-ein-kramer-und-strauchdieb/

Schlagwörter: , , , ,

6 Antworten to “Ihren Ramadan retten?”

  1. quer Says:

    Führt die „Gläubigen“ nicht in Versuchung, etwa im Ramadan etwas zu essen. Das würde erneuten Haß auf Euch ziehen. Die derzeitige Situation erleichert den Gläubigen ungemein, Alla zu gefallen. Laßt sie fasten und schwimmen. Nur andern Gläubigen, wie z.B. jenen in Saudiarabien, kommt es zu, ihre Petro-Dollars für Essen und Trinken in der Fastenzeit verführerisch unter’s Volk zu streuen. Wie man hört, halten die sich vornehm und gottgefällig zurück. Warum sollten wir Unfrieden stiften?

    In Görlitz brauchen die (unsere) Menschen auch etwas Hilfe.

  2. Sir Toby Says:

    In Görlitz brauchen die (unsere) Menschen auch etwas Hilfe.

    DAS … ist eine UNTERSCHEIDUNG – und Unterscheidung bedeutet TRENNUNG! Trennen heißt ’spalten‘ – und spalten widerspricht dem Leitspruch über dem Eingang zum Pfad des Guten, der da lautet: Versöhnen … statt spalten!

    Zudem ist es hiermit ja nicht mit der Unterscheidung getan, sondern nach der Unterscheidung erfolgt eine bevorzugende Auswahl (Lieber ein paar Tausend Görlitzern helfen als einigen Dutzend Millionen pakistanischer Musel) – und das ist DISKRIMINIERUNG! Und Diskriminierung ist ein VERBRECHEN …. ach was, ein MENSCHHEITSVERBRECHEN!!! (Denn: Kein Mensch ist illegal – ausgenommen ‚Christenhunde und -schweine‘ selbstverständlich!)

    Und so ist es doch immer wieder schön, sich bewu8t zu machen, was alles mittlerweile in der Öffentlichkeit nicht mehr gesagt werden dürfte (soweit man nicht mit seiner weiteren gesellschaftlichen Zugehörigkeit bzw. Existenz abgeschlossen hat).

  3. Sir Toby Says:

    Der Soziologe El Yamine Soum spricht von einem verbalen Bürgerkrieg: „Ich glaube aber nicht, dass die Menschen, die sich im Internet beschimpfen, auch aufeinander schießen würden.“

    Ich schon.

  4. Sir Toby Says:

    Gerade fiel mir das Bild des Kirchturms mit dem Kreuz oben drauf, so richtig ins Auge. Und ich frug mich, ob es nicht eine schöne Ergänzung wäre, leicht nach rechts versetzt – im Hintergrund – noch ein Bild einer Moschee zu platzieren … mit einem Kreuz darauf?

  5. Sir Toby Says:

    Einer kleinen Moschee mit einem großen Kreuz oben drauf, um genau zu sein.

  6. Time Says:

    Eine sehr wichtige Qualität des Kriegers ist m.E. Geduld. Endlose Besonnenheit und das offene Ohr für den Schlag der Uhr. Er schlägt ein einziges Mal. Ein guter Krieger führt sich selbst! Time

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s


%d Bloggern gefällt das: