Die Genetik den Genetikern


Reißen Witze über Klo H. Metzel:
Kelek und Sarrazin

Der geschätzte Blogger-Kollege Kewil dreht m.E. grade ein bißchen durch und schreibt (1):

„Wer die neuen Nazis im Lande sind, zeigt sich in Sachen Sarrazin eindrücklich! Von der Kanzlerin Ferkel angefangen über sämtliche Bundestagsparteien und die gesamte Systempresse sind sie alle einer Meinung! Sarrazin muß weg! Totalitarismus und Hexenverbrennung in Reinkultur wie in Goebbels’ besten Tagen. Keine einzige deutsche Zeitung bringt es fertig, Sarrazin zu verteidigen. Folgerichtig wird auch wieder wie zu Zeiten der terroristischen RAF zur Entführung von Sarrazin aufgefordert! Roter Nazistaat BRD in Action!“

Es ist für mich absolut indiskutabel, unsere großartige Nation und unseren effizienten Staat als „roten Nazistaat“ zu bezeichnen und unsere gewählte Kanzlerin als Ferkel. Wem es hier nicht passt, kann meinetwegen gerne nach Teheran oder Damaskus verschwinden oder meinetwegen in den Tessin wie Kewil. Good luck, babe!

Wer nicht versteht, was für eine großartige Errungenschaft das freie, demokratische, marktwirtschaftliche Deutschland und seine Freundschaftsbeziehung zu allen Demokratien der Welt ist, hat weniger als nichts verstanden und ist beim Kampf gegen den mohammedanistischen Totalitarismus so hilfreich wie ein Soldat, der gegen die eigenen Kameraden feuert.

Hexenverbrennung? Ich glaube nicht, dass Sarrazin Höllenqualen ausgesetzt ist. Jeder Islamkritiker aber hat es hin und wieder mit Morddrohungen zu tun, solche regelmäßig auszustoßen gehört ja zur Natur und religiösen Pflicht der Orks bzw. ist kloranisch, wie der verehrte Kollege Tangsir grade erfahren musste (2).

Die Kritik an Sarrazin ist in der Tat heftig, und von Seiten der „Eliten“ überwiegend dümmlich (3) oder frech-demagogisch (4), aber es ist falsch, dass in der deutschen Presse nur auf diese Weise über ihn und sein Buch berichtet würde. Vielmehr geben die meisten Medien ihm den Raum, seine Thesen darzustellen. Es gibt inzwischen etliche Interviews mit ihm, auch online, und er macht überwiegend eine gute Figur, weil er eben mehr Grips hat als seine Gegner, weil er sorgfältig recherchiert hat und weil er m.E. objektiv im Recht ist.

In der heutigen FAZ gab es in der Rubrik „Stimmen der anderen“ drei Beispiele:

Die „Augsburger Allgemeine“ richtete in der Manier Kewils und anderer sich selbst als solche bezeichnenden angeblichen „konservativen“ Blogs den Blick auf uns selbst und unsere angebliche „Verderbtheit“:

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Falsch verstandene Selbstverwirklichung

Wenn Sarrazin etwa beklagt, dass fast nur noch Migranten und die Unterschicht die Kinder bekommen, hat er zwar recht. Doch gibt es keinen Grund, Migranten oder anderen ihren Familiensinn und ihre Kinderliebe vorzuwerfen. Eher schon müsste einmal die gegenläufige Frage gestellt werden: Warum haben die gehobenen Schichten in Deutschland kein Interesse mehr oder keinen Mut, Kinder zu bekommen? Kein vernünftiger Mensch kann glauben, dass das an Kita-Plätzen und Kindergeld liegt; es liegt an einer seltsam resignierten psychischen Verfassung, an mangelndem Selbstvertrauen, tiefen Bindungsängsten und falsch verstandener Selbstverwirklichung.

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Gemeint sind letztendlich die Frauen, die sich nicht mehr bereitwillig im Alter von 17 von jedem dahergelaufenen Honk schwängern lassen wollen. Die „Berliner Morgenpost“ distanziert sich von Herrn Sarrazin durch Herabsetzung, stimmt mit ihm aber in der Problemanalyse überein und beklagt eher, dass sein Buch vermutlich nichts bewirken wird:

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Brav über das Stöckchen

Sarrazin macht keinen Hehl daraus, dass er große Freude empfindet, auf all jenen Knöpfen herumzuspielen, die in Deutschland automatisch Alarm auslösen. Und seit Jahren erhöht er die Dosis. Früher waren es die Hartz-IV-Menüs, dann die Kopftuchmädchen, jetzt wabert es völkisch durchs Buch. In seiner geradezu kindlichen Neugier darauf, wie Reflexe funktionieren, in seiner Lust am Aufmerksamkeitsspiel unterscheidet sich Sarrazin gar nicht groß von einem Aktionskünstler. Weil wir alle nach seinem Plan mitspielen, verspürt der Debatten-Regisseur Sarrazin derzeit so große Freude: Die einen jubeln, die anderen grollen – aber ganz Deutschland springt brav über Sarrazins Stöckchen. Das Kernproblem dieses Buches bleibt: Sarrazin wird vermutlich nichts bewegen.

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Die ziemlich bedeutende „NZZ“ stellt sich voll und ganz auf seiner Seite:

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Brennendes Thema Migration

Halb Deutschland diskutiert seit einer Woche erregt über das neue Buch von Thilo Sarrazin … Der Autor profitiert davon, dass es in kaum einem anderen Land so viele Sittenwächter über den politischen Diskurs gibt wie in Deutschland. Was nicht in der wattierten Begrifflichkeit der politischen Korrektheit daherkommt, gerät schnell unter Extremismusverdacht … Bei der Bevölkerung trifft sein Buch einen Nerv, wovon die vielen Vorbestellungen künden. Der Gestus der Empörung, mit dem das Gros der Eliten dem Buch entgegentritt, ist deshalb nicht nur langweilig, er ist kontraproduktiv. Statt Sarrazin reflexhaft mit Schimpfwörtern und Anzeigen einzudecken, würden die großen Parteien gescheiter Ideen entwickeln zum offensichtlich brennenden Thema Migration.

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Leider, so meine Kritik, meint auch Herr Sarrazin mal wieder, das Schreckgespenst „Genetik“ aus der Puppenkiste holen zu müssen. Nicht, dass er unbedingt falsche Daten diesbezüglich liefern würde, auch nicht, dass das Thema generell irrelevant wäre. Es ist aber in Deutschland extrem unklug, darüber in politischen Zusammenhängen zu reden. In unserer Heimat sind uns diesbezüglich tiefgehende Reflexe antrainiert worden, was in Anbetracht der gräßlichen, pseudogenetisch gerechtfertigten Verbrechen, die von Teilen unseres Volkes verübt worden waren, m.E. durchaus zu Recht geschah. Immer, wenn von Vererbung, Genetik, angeborenen Eigenschaften usw. geredet wird, ist die Gefahr, dass beim Gegenüber die Reflexe ausgelöst werden, extrem wahrscheinlich. Das reflexgesteuerte Wesen aber ist kein vernunftgesteuertes mehr und dem Dialog, der Diskussion entzogen. Daher ist es pädagogisch und politisch falsch, diesen Reflex auszulösen.

Es ist auch gar nicht notwendig. Es ist nämlich egal, wieviel nun vererbt wird, weil nur der von Herrn Sarrazin auf 20-50% geschätzte Anteil des Seins, der durch exogene Faktoren wie Umwelt, Bildung etc. bestimmt oder geformt wird, derzeit – bzw. in dem Zeitrahmen, der gegeben ist – überhaupt beeinflusst werden kann. In der Auseinandersetzung mit einer totalitären Ideologie ist die Betrachtung der genetischen Disposition der Menschen, die sie vertreten – z.Z. und besonders in unserem Land – kontraproduktiv, wichtig ist allein die Ideenwelt der Ideologie. Ja, diese bringt genetische Defekte in hohem Maße hervor, aber ihre Anhänger werden zu solchen nicht durch ihren Chromosomensatz.

Ich wiederhole meinen Spruch „Von Geert lernen heißt siegen lernen“ (5). Geert Wilders enthält sich dieser Frage und anderer, er kennzeichnet in erster Linie den Kloran als ein faschistisches Buch. Ein solches ist es (bzw. in meinen Augen ein Machwerk Satans), und es hält die Mohammedanisten wie die Nicht-Mohammedanisten auf unterschiedliche Art im Würgegriff. Es geht um dieses Buch, nicht um Chromosomen.

FAZ-Leser Professor em. Dr. Karl-Heinz Kuhlmann zielte am 28. August in die m.E. richtige Richtung.

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Der Koran und die unbedingte Verbindlichkeit

Der Artikel von Professor Tilman Nagel über „die einzige koranische Strafe, die nicht im Koran steht“ (F.A.Z.-Feuilleton vom 20. August) sowie die damit verbundene Kritik an der Haltung von Politikern zur Scharia reiht sich ein in eine Vielzahl seiner Veröffentlichungen, die bisher bei denen, die bei ihrer Amtseinführung geschworen haben, Schaden vom deutschen Volk abzuwenden, ohne Folgen verhallt sind. Im Gegenteil: Diese Politiker wollen der Öffentlichkeit immer noch weismachen, dass der Islam mit dem Grundgesetz vereinbar ist und somit auch allen anderen Religionen gleichzustellen sei. Am Beispiel der Stellung der Frau im Islam wird noch einmal auf erschütternde Art nachgewiesen, wie verantwortungslos die politisch Verantwortlichen hier handeln beziehungsweise nicht handeln.

Es ist ja gerade die Sure 4,34, die zusammen mit Mohammeds letzter Predigt die Frauen ihren Männern geradezu ausliefert. Und da helfen auch die „Klimmzüge“ nicht, die Murad Hofmann in seiner kommentierten Koranausgabe dieser Stelle beifügt, wenn er schreibt, dass dieses Schlagen nur „symbolisch“ gemeint sei. In einer anderen, gerade in deutscher Übersetzung erschienenen Koranfassung wird empfohlen, das Schlagen doch mit einem Taschentuch oder mit der Zahnbürste durchzuführen.

Aber den wohl „schlagendsten“ Beweis für die verfehlte Haltung der Politiker in dieser Frage liefert Sayyid Qutb in seinem Koran-Kommentar „Im Schatten des Koran“. Nach langen Ausführungen zur Sure 4,34 – man spürt ehrlicherweise sein Unbehagen – schreibt er dann doch: „Hier müssen wir daran erinnern, dass diese Maßnahmen (unter anderem das Schlagen) vom Schöpfer selbst festgelegt sind, der seine Schöpfung kennt. Kein Gegenargument ist gültig gegen das, was der eine, der alles weiß und alle Dinge kennt, sagt. Und in der Tat könnte ja, sich gegen das aufzulehnen, was Gott verfügt hat, zur Ablehnung des Glaubens überhaupt führen“ (Band 3, Seite 135 folgende). Es wäre interessant zu erfahren, was die Inhaber der Lehrstühle für islamische Religionspädagogik an den deutschen Universitäten hierzu sagen. Gilt auch für sie (und die muslimische Ministerin Özkan in Hannover) die unbedingte Verbindlichkeit aller Koranaussagen wie auch gerade dieser. Falls nicht, dann sollten sie das öffentlich bekennen – nicht nur vor Kommissionen, sondern vor der ganzen islamischen Welt.

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Es ist ein Fehler, sich von den Linken in die Genetik-Debatte treiben zu lassen. Sie lenkt von der Frage ab, um die es geht, und die lautet: Wie kann die Gewaltideologie Mohammedanismus vernichtet werden?

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Time am 30. August 2010

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1) http://fact-fiction.net/?p=4905
2) http://tangsir2569.wordpress.com/2010/08/30/basiji-droht-zum-qudstag-mit-blutbad-auf-den-strassen-berlins/
3) http://www.bild.de/BILD/politik/2010/08/29/thilo-sarrazin-schlacht/hg-streitgespraech-im-doener-restaurant/mit-hatice-akyuen.html
4) http://www.zeit.de/2010/35/Sarrazin
5) https://madrasaoftime.wordpress.com/2010/08/26/unser-geert-heist-thilo/

Hier ein paar Links von der FAZ zum Thema:

Necla Kelek:
http://www.faz.net/s/Rub9B4326FE2669456BAC0CF17E0C7E9105/Doc~E0A47A9BA62F54940957049B1C02B0EDA~ATpl~Ecommon~Scontent.html

Frank Schirrmacher:
http://www.faz.net/s/Rub9B4326FE2669456BAC0CF17E0C7E9105/Doc~E1E30FB65E1E44794BFFEB5A2B73DE7EA~ATpl~Ecommon~Scontent.html
sowie http://www.faz.net/s/Rub0E9EEF84AC1E4A389A8DC6C23161FE44/Doc~E1CF2FB2E5DF1430CB5F02335C6043E62~ATpl~Ecommon~Sspezial.html
http://www.faz.net/s/Rub9B4326FE2669456BAC0CF17E0C7E9105/Doc~E2D9D0A4EBFC94069840F3DD85D9FC0EB~ATpl~Ecommon~Scontent.html
http://www.faz.net/s/Rub1DA1FB848C1E44858CB87A0FE6AD1B68/Doc~E3308B09D5D684A358D637A97B43583D5~ATpl~Ecommon~Scontent.html

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PS.: Soundtrack „Genetix“ von den „Stranglers“.

Hier die Performance:
http://www.youtube.com/watch?v=PqUTerj-ifA

Hier der Text:

Genetix

See the little nuclei
Bursting full of information
There’s a need to regulate
Bring it down to cells and plasma

Tell you what they’re gonna do
Started doing it already
Got to find something new
Looking for it in genetix

Found a new game to play
Think it’s impossible to lose
Messing round at playing God
Easy way to play genetix

Gene regulation

„The first law of Segregation

States that any gamete male
Or female can carry the
Determinant gene of only one
Pair of alternative characteristics.
The second law of free assortment
States that in a cross involving
One pair of alternative characteristics,
The characteristics will segregate
In the second filial generation,
In the relative proportions of
9, 3, 3, 1″

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11 Antworten to “Die Genetik den Genetikern”

  1. Tangsir Says:

    Hey, ich bin ein Kerl 😉

  2. Time Says:

    Hihihi, sorry!

    Sogar ein ganzer Kerl meine ich.

    Nichts für ungut.

    Ich grüße Dich herzlich,

    geschätzter Kollege Tangsir!

    Time

  3. Tangsir Says:

    Da kannst du aber froh sein dass der Moslem in mir nicht zum Vorschein kam, sonst wäre hier aber was los gewesen, aber dann sowas von… 😉

    Ich grüße dich auch mein geschätzter Kollege.

    Weiter so und wir sehen uns spätestens dann, wenn man uns auf dem Marktplatz zum enthaupten zusammen bringt. 🙂

    Tangsir

  4. Time Says:

    Gut gesprochen.

    Die Juden und Christen haben auch einen Vers:

    „Lehre uns bedenken, dass wir sterben müssen, auf dass wir klug werden!“ (Psalm 90, 12)

    Bis es aber soweit ist, wollen wir Freundschaft, Wissen und Wohlstand vermehren!

    Time

  5. Biker Says:

    OT:

    Eine neue Übersetzung von Liz ist online:

    Elisabeth Sabaditsch-Wolff: Seismische Verwerfungen in Wien – Teil 1

    Viel Spass beim Lesen!

  6. Biker Says:

    „Es ist ein Fehler, sich von den Linken in die Genetik-Debatte treiben zu lassen. Sie lenkt von der Frage ab, um die es geht, und die lautet: Wie kann die Gewaltideologie Mohammedanismus vernichtet werden?“

    Das kann ich 100% ig so unterschreiben.

  7. Aufruf zur Antikriegsdemonstration zum Qudstag am Samstag, den 4. September 2010 Says:

    Aufruf zur Antikriegsdemonstration zum Qudstag
    am Samstag, den 4. September 2010

    Treffpunkt: 14.30 Uhr am Adenauerplatz
    Wegstrecke ab 15.00 Uhr: über Kudamm, Joachimstaler Strasse, Kantstrasse bis Savigny-Platz (Abschlusskundgebung)

    Der Weltkrieg ist voll im Gange, was nun?

    den neuen Teil des dritten Weltkrieges gegen den Iran verhindern und die laufenden Teilkriege beenden!
    Terror und Gewalt stoppen, Vertrauen und Frieden verbreiten!
    Hass und Feindschaft bekämpfen, Vernunft sprechen lassen!
    Die kriegstreibenden Politiker/innen abwählen. Die Demokratie retten!
    Vor allem Millionen Menschenleben retten!

    Die Antikriegsdemonstration am Qudstag ist der Marsch für den Frieden. Die „Herren der Welt“ suchen anscheinend, nach alten Rezepten aus denm 20. Jahrhundert, den Ausweg aus der selbstverschuldeten Krise in dem Krieg. Die Vernunft sagt uns, dass die Wirtschaft dem Wohlstand und das Militär der Sicherheit für die Menschen dienen soll. Aber wenige tausend unter uns 6,5 Miliarden Menschen verfügen unberechtigter Weise über den größten Teil der materiellen Macht.
    Seien es Politiker, Staatsmänner u. Staatsfrauen oder die Mächtigen der Wirtschaft. Sie scheinen fest entschlossen, schrittweise einen dritten Weltkrieg mit Millionen von Toten und weiteren verheerenden Folgen zu führen.
    Ein Krieg, der schon 2001 begann und ettapenweise fortgeführt wird. Afghanistan, Irak, Libanon, Palästina, Pakistan, Jemen, Sudan und nun Iran.
    Was für ein Zufall, dass alle Teilkriege vom Westen, also von den „freiheitlich demokratischen“ Staaten und ihrem Vorposten in der islamischen Welt, nämlich von Israel, ausgehen. Wiederum rein zufällig wird Krieg gegen die islamischen Länder geführt! Sind wir schon bei der Inszinierung der „Clash of civilizations“?
    Oder befinden wir uns bereits mitten in den neuen, modernen Kreuzzügen? Dabei ist eins sicher: der erste Verlierer des dritten Weltkrieges ist die Demokratie, die dem blutigen Wahnsinn der Mächtigen geopfert wird.
    Wir dürfen unser eigenes Schicksal und das der gesamten Menschheit nicht den bösen Kriegstreibern überlassen!
    Aus diesem Grunde appelieren wir an alle Buergerinnen, sofern sie noch bei gesundem Menschenverstand sind und nicht von den Medien verzaubert wurden,
    an der diesjährigen Qudsdemonstrationen in Berlin teilzunehmen.

  8. quer Says:

    „….ist eins sicher: der erste Verlierer des dritten Weltkrieges ist die Demokratie, die dem blutigen Wahnsinn der Mächtigen geopfert wird.“

    Sagen wir’s mal so:

    …der endgültige Verlierer des dritten Weltkrieges und ganz besonders des kommenden europäischen Bürgerkrieges wird der Totalitarismus sein. Egal, ob er sich als Religion tarnt wie der Islam, oder weltlich daherkommt. Das wird allerdings einen gewissen Blutzoll erfordern.

    Gewinner werden die Menschen sein, die in Eigenverantwortung und Selbstbestimmung an der Fortentwicklung der westlichen freiheitlichen Traditionen und ihrer Innovationskraft mitwirken wollen.

    „Wir dürfen unser eigenes Schicksal und das der gesamten Menschheit nicht den bösen Kriegstreibern überlassen!“

    Besser formuliert:

    Wir dürfen unser eigenes Schicksal und das der westlichen Welt mit ihren unveräußerlichen Werten nicht den bösen Totalitaristen in Gestalt des Islam überlassen.

    So wird ein Schuh daraus. Gelle?

  9. Interview der Quds AG mit seiner Exzellenz, dem Botschafter der Islamischen Republik Iran in Deutschland, Herrn Ali Reza Sheikh Attar über den israelisch-iranischen Konflikt und der Rolle Deutschlands Says:

    AKTUELLES
    Interview der Quds AG mit seiner Exzellenz, dem Botschafter der
    Islamischen Republik Iran in Deutschland,
    Herrn Ali Reza Sheikh Attar über den israelisch-iranischen Konflikt und der Rolle Deutschlands

    7. September 2010

    Quds AG: Hat die islamische Republik Iran jemals eine militärische Aktion gegen Israel durchgeführt?

    Botschafter: Die Islamische Republik Iran ist niemals militärisch gegen Israel vorgegangen. Die Islamische Republik Iran ist überzeugt, dass das israelische Regime wegen der Unterdrückung, die von ihm ausgeht, von innen zusammenbricht und dass es im Ausland nach Abenteuern sucht, um seinen Zusammensturz hinauszuzögern. Die Erfahrungen der letzten 60 Jahre sind ein Beweis dafür. In diesen 60 Jahren ist es immer das israelische Regime gewesen, das seine Nachbarn angegriffen und den Ländern der Region wiederholt mit militärischem Angriff gedroht hat.

    Quds AG: Hat die islamische Republik Iran vor den Staat Israel militärisch anzugreifen? Oder, wenn sie dazu militärisch in der Lage ist, Israel zu vernichten? Zum Beispiel durch eine Atombombe? Wenn Iran rein theoretisch eine Atombombe besitzen würde, würde Iran diese Bombe auf Israel werfen, um den Staat Israel oder die Bevölkerung in diesem Gebiet zu vernichten?

    Botschafter: Nach Meinung der Islamischen Republik Iran sind die Produktion, die Lagerung und der Einsatz von Massenvernichtungswaffen nach islamischem Recht verboten, und da die Regierung islamisch ist, haben Massenvernichtungswaffen in der iranischen Militärdoktrin keinen Platz. Die Islamische Republik Iran hat auch in der Praxis während des auferlegten irakisch-iranischen Krieges, in dem das Regime von Saddam Hussein Massenvernichtungswaffen gegen das unschuldige iranische und irakische Volk einsetzte, bewiesen, dass es sich an diese Meinung hält. Die Islamische Republik Iran glaubt, dass alle Menschen aus humanitären Gründen dazu verpflichtet sind, die Unterdrückten zu unterstützen und verlangt lediglich das Ende der Besatzung und Unterdrückung, die Einkehr von Gerechtigkeit und die Abhaltung eines Referendums, bei dem die ursprünglichen Einwohner Palästinas anwesend sein sollen, damit sie das Schicksal Palästinas selbst bestimmen können. Natürlich kann die Besatzungsmacht in diesem Prozess nicht das Recht haben, über das besetzte Land zu entscheiden. Die Islamische Republik Iran respektiert die Entscheidung des palästinensischen Volkes zur Bestimmung ihres Schicksals.

    Quds AG: Hat die Islamische Republik Iran einen Judenhass? Ist die Republik eine antisemitische Republik?

    Botschafter: Die Iraner (Perser) waren, historisch betrachtet, das erste Volk, dass die Juden aus der babylonischen Gefangenschaft befreiten, und die iranischen Könige werden in den heiligen Schriften der Juden lobend erwähnt. Außerdem lebt seit Jahrhunderten eine beachtliche Minderheit von Juden (ca. 20.000) in Iran, und diese 20.000 Personen haben einen Abgeordneten im iranischen Parlament, obwohl in Iran im Durchschnitt auf 200.000 Personen ein Abgeordneter kommt. Dutzende von Synagogen, die den Juden als Gebetsstätte dienen, existieren an verschiedenen Orten Irans. Diese erhalten vom Staat finanzielle Unterstützung, und verschiedene jüdische Kultur- und Wohltätigkeitsvereine sowie wissenschaftliche Vereinigungen sind in Iran aktiv. Diese Vergangenheit und Gegenwart steht in keinem Zusammenhang zum Antisemitismus. Der Antisemitismus ist grundsätzlich eine Erscheinung, die in Europa entstanden ist.

    Quds AG: Hat die islamische Republik , oder Teile des Staates, irgendwelche Pläne zur Vernichtung der Juden? Z.B. die Juden Israels ins Meer zu werfen?

    Botschafter: Wie bereits ausgeführt, gab und gibt es in Iran keinen Antisemitismus. Wogegen Iran sich wendet, sind Besatzung und Rassismus. Wir glauben, dass heute sogar die Juden unterdrückt werden und dass das zionistische Regime das Gefühl, bedroht zu sein, in den Juden schürt und dadurch versucht, seine kriegstreiberische Politik zu rechtfertigen. Doch mit Kriegstreiberei, Besatzung und Repression hat dieses Regime verhindert, dass die Menschen in dieser Region ein ruhiges, friedliches Leben führen können. Ebenso wie Iran in der Vergangenheit dazu beigetragen hat, dass die Juden aus der babylonischen Gefangenschaft befreit wurden, so unterstützt Iran auch heute die Befreiung aller Palästinenser – gleich, ob sie Moslems, Christen oder Juden sind, – aus der Unterdrückung durch die Zionisten, und aus eben diesem Grunde ist die Abhaltung eines Referendums, an dem alle ursprünglichen Einwohner Palästinas teilnehmen, der beste Weg zur Schaffung von Frieden, Stabilität und Entwicklung in der Region.

    Quds AG: Warum hat die Islamische Republik Iran sofort nach dem Sieg der islamischen Revolution die Beziehungen auf allen Ebenen zu den Regimen in Südafrika und zu Israel abgebrochen?

    Botschafter: Wenn wir die Gemeinsamkeiten zwischen dem südafrikanischen Regime und Israel genau betrachten, dann verstehen wir den wahren Grund für den Abbruch der Beziehungen und der gemeinsamen Politik zwischen Iran und diesen beiden Regimen. Die Gemeinsamkeiten beider umfassen Rassismus und Besatzung, und der Abbruch der Beziehungen mit rassistischen Besatzerregimern steht im Einklang mit dem islamischen Recht und ist logisch. Es muss die Frage gestellt werden, warum manche Länder mit rassistischen Besatzerregimen Beziehungen aufnehmen und dadurch die Besatzung und den Rassismus legitimieren und sich daran Beteiligen?

    Quds AG: Das zionistische Regime Namens Israel hat keine definierten Grenzen, keine Verfassung, eine rassistische Staatsdoktrin, ist ein Apartheidregime, kein von dem UNO-Sicherheitsrat bestätigtes Existenzrecht (nur durch Vollversammlung für ein bestimmtes Gebiet in Palästina anerkannt), setzt sich über alle UNO-Beschlüsse hinweg, respektiert kein Völkerrecht und kein internationales Recht, übt regelmäßig Verbrechen gegen die Menschlichkeit aus, besetzt fremdes Territorium der Nachbarstaaten, erklärt jeden Mensch auf der Welt, der einen jüdischen Großvater hat zum Staatsbürger, auch wenn er mehrere andere Staatsbürgerschaften besitzt usw. aber verlangt von der ganzen Welt die Anerkennung seines Existenzrechtes. Dies verlangt immer vehementer die deutsche Bundesregierung von allen Bürgern und Vereinigungen in Deutschland, sonst verlieren sie ihre Rechte und werden diskriminiert und benachteiligt. Die Situation in Deutschland wird in dieser Hinsicht immer unerträglicher und immer mehr Freiheiten werden unter dem Vorwand der Nichtanerkennung des Existenzrecht Israels beschnitten. Was meinen Sie warum die Bundesregierung diese undemokratische Innenpolitik gegenüber eigenen Bürgern und gegen das Grundgesetz verfolgt?

    Botschafter: Muss man diese Frage den Verantwortlichen in Deutschland stellen? Natürlich wird bei der Beantwortung dieser Frage die historische Verantwortung Deutschlands für die Ermordung von Juden im Zweiten Weltkrieg erwähnt, doch dies überzeugt nicht. Denn erstens ist jeder für seine eigenen Taten verantwortlich, und die heutige Generation in Deutschland hat keine Verbrechen gegen Juden begangen, wofür sie die Verantwortung tragen müsste. Zweitens fühlt sich Deutschland wegen der Unterdrückung, die die Juden während des Krieges erfuhren, für sie verantwortlich. Darum handelt es sich hier um das Verantwortungsgefühl gegenüber einem Unterdrückten. Nun muss man sehen, wer heute unterdrückt wird. Da in den letzten 60 Jahren das palästinensische Volk unterdrückt worden ist, so ist Deutschland eigentlich dafür verantwortlich, die Unterdrückten in Palästina zu unterstützen. Drittens kann die Verantwortung für die Unterstützung der Juden nicht bedingungslos sein und kann nicht die Unterstützung von Kriegstreiberei, von militärischer Bedrohung anderer Länder, von Besatzung und Repression des palästinensischen Volkes, von Menschenrechts- und Völkerrechtsverletzungen, die durch den Angriff auf die Hilfsflotte erfolgt sind, einschließen. Die bedingungslose Unterstützung Israels hat den unterstützenden Staaten neue Verantwortung auferlegt und erlegt ihnen diese auch weiterhin auf.

    Quds AG: Kennen Sie Artikel 26 des Grundgesetzes der Bundesrepublik Deutschland? Deutsche Politiker bedrohen politisch aktive natürliche und juristische Personen mit Konsequenzen aus diesem Artikel, falls sie kein öffentliches sich deutlich von den Erklärungen der iranischen Regierung abgrenzendes Bekenntnis zum Existenzrecht Israels ablegen. Was meinen diese Politiker mit dieser Formulierung? Welche Erklärungen der iranischen Regierung sind damit gemeint?

    Botschafter: Die iranische Regierung hat stets mit Nachdruck die Beendigung der Unterdrückung, der Repressionen, der Besatzung und die Abhaltung eines Referendums aufgrund des Selbstbestimmungsrechts als eines international anerkannten Rechts zur Einsetzung einer vom palästinensischen Volk – bestehend aus Muslimen, Christen und Juden, anerkannten Regierung gefordert. Diese Politik verweigert keinem legitimen Staat das Existenzrecht, doch wie bereits erwähnt kann sie keine Staaten anerkennen, die durch Rassismus und Besatzung entstanden sind.

    Quds AG: Vielen Dank für das Interview, Herr Botschafter.

  10. quer Says:

    Kann man diese Scheiße hier löschen? Müssen wir uns das gefallen lassen?

  11. Time Says:

    Hallo Quer,

    es IST schei**e, aber ich lasse dieses endlose, verlogene Geschwafel zu Dokumentationszwecken hier stehen. Natürlich könnte ich den Mist löschen, das ist doch klar, aber die Orks begreifen doch gar nichts, geschweige denn die Internetkultur. Die Quds-Autisten glauben vielleicht, sie hätten hier eine Fahne eingerammt, die ihren territorialen Anspruch zementiert, aber das ist Illusion, ebenso wie die Vorstellung, dass dem Kloran irgendeine Kraft innewohnt und dass er einen größeren Wert hätte als eine Rolle Klopapier! „Quds AG“ – AG, das bedeuted „A*schgesellschaft“, oder?

    Ich grüße Sie herzlich,

    Time

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