„Counterjihad“, der Jihad ist

Diese Schlange wähnt sich gut getarnt

Ich möchte Ausführungen zur „Bedeutung des Jihad für den Counterjihad“ mit einem Leserbrief von Thomas Dallendörfer aus der heutigen FAZ einleiten, welcher die weltweite Praxis alltäglicher Kloranverbrennung zum Thema hat.

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Buchwerdung

Den Koran zu verbrennen bedeutet, die verwundbarste Stelle des Islam zu treffen, nämlich ihr göttliches Hörbuch, das die Stimme Gottes ins Diesseits holt, eine Ikone (Annemarie Schimmel). Harry A. Wolfson spricht von der Inlibration, der Buchwerdung Gottes. Ich habe die Hochachtung vor diesem Buch über viele Jahre, die ich im Mittleren Osten gelebt habe, gespürt, gelegentlich an unerwarteter Stelle, zum Beispiel beim Einkaufen, als es darum ging, das Gekaufte in eine Zeitung einwickeln zu lassen. Der Verkäufer achtete darauf, dass in dem Zeitungsartikel kein Koranvers abgedruckt ist, um den Koran nicht zu entehren. Allerdings teilen auch arabische Zeitungen das Schicksal aller Zeitungen: sie werden über kurz oder lang weggeworfen, vielleicht auch verbrannt. Es werden also nicht wenige Koranverse in den arabischen Zeitungen, deren Artikel oft den Islam zum Thema haben, vernichtet. Muslime könnten entspannter leben, wenn sie bei dieser Problematik zwischen dem Ur-Koran, der „wohlverwahrten Tafel“ (Sure 85,22), und dem gedruckten Exemplar, dem „mushaf“, konsequenter unterscheiden könnten.

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Ja, schön wär’s, indes, es wird nie sein, was daran liegen mag, dass der Mohammedanismus bewusst als Anti-These zu Judentum und Christentum konzipiert worden ist.

In der heutigen FAZ kam Leser Georges Zech in einem Schreiben an die Herausgeber ebenfalls von Terry Jones‘ exzellenter Aktion ausgehend auf etliche Themen des Counterjihad zu sprechen.

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Provokation eines Einzelnen?

„Die Welt empört sich über Pastor Jones“. So oder so ähnlich war der Tenor so mancher Berichterstattung der vergangenen Tage. Was als Provokation eines einzelnen Fanatikers begann, wurde schnell zu einer Angelegenheit von Weltrang, so scheint es. In jedem Falle lohnt es sich, einen genaueren Blick auf die Entwicklung dieser Dinge zu werfen. Was ist eigentlich geschehen? Was war so ungeheuerlich, dass es überall in der westlichen Welt Politiker ersten Ranges dazu nötigte, sich mit ungewohnt scharfer Zunge von einem Mann zu distanzieren, von dem sie allesamt noch nie zuvor gehört hatten? Die Antwort hierauf ist augenscheinlich: Jemand tat, was nach unausgesprochenem Konsens in der zivilisierten Welt zu unterbleiben habe. Jemand leistete sich eine ebenso unnötige wie geschmacklose Provokation gegenüber dem Islam. Kein sympathischer Karikaturist, den man für die Presse- und Meinungsfreiheit hätte einspannen können, sondern nur ein Irrer, der ein paar hundert Exemplare des heiligen Buches der muslimischen Welt verbrennen wollte.

Wir alle wissen, was passieren würde, kündigte irgendein Mullah in Somalia an, ein paar hundert Ausgaben des Neuen Testaments zu verbrennen: abgesehen von einer Randnotiz auf den hinteren Seiten und einer Bitte des Papstes um Unterlassung – nichts. Dieser Umstand muss uns verwundern. Egal, ob in der türkischen Stadt Malatya drei Mitarbeiter eines Bibelverlages „fürs Vaterland“ massakriert werden, ob im Irak sunnitische Terrorgruppen gezielte Jagd auf Andersgläubige machen, ob in Pakistan Dutzende Christen wegen Verstoßes gegen das „Blasphemiegesetz“ in Todeszellen auf ihre Exekution warten, ob in Trabzon am Schwarzen Meer ein katholischer Priester oder in Somalia eine italienische Nonne erschossen wird oder aber ob ein jemenitischer Bauer hingerichtet wird, weil er zum Christentum konvertiert ist – die Reaktion ist beinahe immer die gleiche: Eine Mischung aus Entrüstung, Ignoranz und Bagatellisierung macht sich unter uns breit.

Aber keine Kanzlerin, kein amerikanischer Präsident ist in einem solchen Falle jemals mit der gleichen Empörung, den gleichen Drohgebärden vor eine Kamera getreten, um seine Verachtung kundzutun. Ebenso wenig taten dies die Führer der muslimischen Welt. Auch fällt in der arabischen wie der westlichen Welt der Protest der muslimischen Bevölkerung eher verhalten aus. Weder in Beirut noch in Berlin Massenkundgebungen friedlicher Muslime gegen die Greueltaten islamischer Fundamentalisten. Anders verhält es sich hiermit freilich, sobald ein israelischer Panzer in den Gazastreifen einrollt. Wie sollte hier nicht der Eindruck schweigsamer Duldsamkeit seitens der Mehrzahl der friedlichen Muslime gegenüber ihren radikalen Glaubensbrüdern aufkeimen? Manchmal kann auch Nichtstun sündhaft sein. Vielleicht erklärt ebendies die oft mangelhafte Unterscheidung zwischen Islam und Islamismus, denn das Bild scheint doch altbekannt: Einerseits Millionen empörter Muslime, die sich binnen weniger Stunden weltweit in Protestmärschen organisieren, sobald sie meinen, ihnen sei Unrecht geschehen. Andererseits die unfassbare Stille, die unheimliche Unbetroffenheit nach grausigen Enthauptungen, nach dem Abschlachten westlicher Helfer und ganzer Familien im Nahen Osten. Und hier schließt sich wieder der Kreis zu Pastor Jones.

Denn bei uns im Westen verhält es sich wundersamerweise offenbar umgekehrt. Wir ignorieren das Unrecht wider Angehörige unserer Kultur seitens islamischer Fundamentalisten, erklären es zu einem unbedeutenden Einzelfall, keiner weiteren Beachtung wert – spucken aber Gift und Galle, wenn einer der Unserigen sich anschickt, einen ähnlichen Akt der Barbarei zu vollziehen. Wie nur ist dies zu erklären? Legen wir bei der Beurteilung von Muslimen einen anderen Maßstab als an uns selber an? Halten wir sie für „edle Wilde“, denen man unsere Grundwerte nicht zumuten könne? Diese Ansicht wäre rassistisch und eine faustgrobe Beleidigung gegenüber allen friedlichen, gut integrierten Muslimen. Da ohnehin nicht jeder im Westen, angefangen von Merkel bis hin zu Obama, ein Rassist sein kann, muss es eine andere Erklärung geben. Fühlen wir uns ihnen gegenüber schuldig oder verpflichtet? Haben wir uns einfach nur zu Sklaven politischer Korrektheit gemacht und diese zum Selbstzweck erhoben? Sind wir tolerant bis zur Heiligkeit oder schwach und dekadent?

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Zunächst möchte ich Herrn Zech für sein offensichtliches Bemühen danken, die Willfährigkeit vieler Mitbürger dem Mohammedanismus gegenüber zu überwinden. Sodann möchte ich etwas mehr Präzision anmahnen. Der angebliche „Akt der Barbarei“ bestand bei Pastor Jones in der angekündigten aber nicht vollzogenen Verbrennung einiger Exemplare eines zutiefst gewalttätigen Buches, also einer gewaltlosen Kunstaktion. Er besteht auf orkischer Seite in der Regel aus Morden und Massenmorden. Dies in eins zu setzen, ist falsch und kommt dem Behaupten einer Lüge gleich.

Weiterhin ist m.E. auch die Gleichsetzung der Orks mit „edlen Wilden“ unzulässig. Dieser Begriff kennzeichnet den überraschenderweise auch in sehr primitiven Gesellschaften hin und wieder anzutreffenden hohen Standard von konstruktivem, höflichem und sozialem Verhalten. Die Orks aber sind in der Regel zwar wild aber kaum edel. Mit „Rassismus“ hat das wiederum nun alles gar nichts zu tun, aber dieser „Schlumpf“-Begriff wird ja derzeit inflationär und völlig beliebig gebraucht, so auch hier.

„Fühlen wir uns ihnen gegenüber schuldig oder verpflichtet? Haben wir uns einfach nur zu Sklaven politischer Korrektheit gemacht und diese zum Selbstzweck erhoben? Sind wir tolerant bis zur Heiligkeit oder schwach und dekadent?“ Alle diese Fragen mögen auf die Motivation Einzelner zutreffen, wesentlich jedoch ist eine andere, die mit „Nein“ beantwortet werden muss. Sie lautet: Ist in Bezug auf den Mohammedanismus der demokratische Prozess der Mehrheitsfindung abgeschlossen? Die Antwort: Nein, er ist es nicht – was angesichts der Größe und Heterogenität des Gegenstandes eigentlich auch verständlich ist. Aber ebenso, wie meist große Mengen nicht begriffen werden, obwohl dies aber z.B. zum Verständnis der Evolution der Arten unerlässlich ist, wo im besten Fall dann „die Natur“ als handelndes Subjekt erscheint („… ließ den Fischen Beine wachsen“), im schlechtesten aber ein Kreator bemüht werden muss, anstatt dass die quasi unendliche Zahl „gescheiterter“ Entwürfe, die unüberliefert blieben, der prinzipiell ermittelbaren der gelungenen bzw. zeitweilig gelungenen gegenüber gestellt wird, ebenso werden die modernen Demokratien nicht in ihrer extremen Komplexität und Vielfalt begriffen.

Die „DDR“ definierte sich als „Arbeiter- und Bauernstaat“ aber wenig mehr. Auch die faschistischen Modelle zeichnen sich durch beklemmende Schlichtheit der Gesellschaft aus. Oben steht einer Ameisenkönigin ähnlich „der Führer“, dem pyramidenartig verschiedene „Kasten“ untergeordnet sind. Wie in allen totalitären Regimen gibt es nur den Willen eines Menschen oder sehr weniger, die durch Terror gleichgeschaltete Masse aber hat diesem widerspruchslos Folge zu leisten. Entscheidungsprozesse sind hier ebenso leicht zu vollenden, wie sie zu fehlerhaften Ergebnissen führen, wie das Beispiel des beratungsresistenten Psychos Hitler anschaulich zeigt.

Anstatt also die Individualität, Gleichberechtigung und Qualifikation der 80 Millionen deutschen Mitbürger in Rechnung zu stellen, anstatt zu berücksichtigen, dass sie alle ein Recht haben, sich über jeden Gegenstand ein Bild zu machen und auch jenes, im Prinzip an jeder Entscheidung mitzuwirken, was natürlich ein langwieriger Prozess ist, werden angesicht der grassierenden Mohammedanismusplage sehr schlichte Erklärungsversuche wie „Schwäche“ und „Dekadenz“ vorgebracht. Diese jedoch machen nicht nur deutlich, dass der Vortragende nicht nur das Wesen westlicher Demokratie nicht begriffen hat, sie zeigen auch, wohin seine Reise geht. Das sind im allgemeinen einfache, überschaubare Zusammenhänge, „die gute, alte Zeit“. Wie von den nationalrevolutionären Geistern oder besser Gespenstern der 30er Jahre werden die demokratischen Gesellschaften als zu komplex, zu unüberschaubar, zu schnell, zu vielgestaltig, zu frei, zu kalt, zu unsteuerbar, zu abweisend, zu unromantisch, zu unheldisch, zu krämerisch abgewertet. Das eigene Gefühl der Unzulänglichkeit wird auf die Gesellschaft projeziert, und diese erscheint mit oder ohne mohammedanistische Bedrohung aktuell als eine schlechte. Dass die Gesellschaft eine in ständiger Weiterentwicklung ist, dass ihr aktueller Zustand durch das Zusammenwirken aller Bürger bedingt ist, wird nicht gesehen. Vielmehr, man möchte ja nicht allein gegen alle stehen, stilisiert man sich (auch ohne Wahl) zum wahren Vertreter „des Volkes“ und tritt zum Kampf gegen „DIE Verräter und Verschwörer“, „DIE korrupten Eliten“ oder „DIE Dekadenz“ an. Anstatt den mühsamen Weg der Argumentation und Überzeugung zu gehen, erklärt man alle durch die Bank zu Idioten oder Kriminellen, das ist natürlich eine schnelle und einfache Methode. Dass sie indes ebenso wie eine Wirtshausschlägerei zu gar nichts führt außer abgelassenem Dampf und einem erweiterten Feindeskreis, ist m.E. evident.

Nun wollte ich keineswegs Herrn Zech eine derartige Denkweise unterstellen, im Gegenteil, sein Motiv ist Provokation und Mobilisierung. Innerhalb des Counterjihad jedoch gab es von Anfang an eine mehr oder minder große Gruppe, die den Jihad für vergleichsweise harmlos hält gegenüber dem eigentlichen, dem „inneren Feind“. Der Ekel dieser Gruppe vor dem Mohammedanismus ist echt, aber ihre eigentliche und kaum verborgene Agenda ist die fundamentale Umgestaltung der westlichen Zivilisation. Der Status Quo wird in Abrede der Tatsachen als lebensunwert und absteigend verunglimpft, ebenso wie unsere gewählten Vertreter und das parlamentarische System als korrupt und verschwörerisch. Minderheiten- und Freiheitsrechte (s. Homophobie, Counter-Frauenemanzipation) werden als unangemessen oder schädlich hingestellt. Einzelfälle werden als systemimmanent behauptet. Ideale sind das wilhelminische Zeitalter, ohne den 1.WK versteht sich, oder irgendwelche Science-Fiction-Entwürfe. Methode ist der revolutionäre Kampf.

Diese Agenda wäre nur skurril, wenn sie nicht einige m.E. sehr schädliche Wirkungen hätte. Ein Teil unserer Mitbürger wird zu den wahren Urhebern der Misere erklärt, auf dass die Hexenjagd beginnen möge. Dies verschreckt potentielle Bündnispartner und lenkt von dem Problem ab, welches ich als vordringlich empfinde, und das ist der globale Jihad. Dieser wird als Katalysator oder Begleiterscheinung schöngeredet. Die Agenda konzentriert also in unangemessener Weise auf einen politischen Gegner, der in der Tat zwar überzeugt oder überstimmt werden muss, der aber – anders als der Mohammedanismus – Teil unserer Gesellschaft ist. Sie säht Mißtrauen, verbreitet Hoffnungslosigkeit, spaltet die Gesellschaft und schwächt sie dadurch. Weiterhin läßt sie den Counterjihad als sektiererisch und mehrheitsfeindlich aussehen.

Mehr noch, ihre Vertreter nähern sich in Ermangelung eines tieferen Verständnisses von Demokratie und offener Gesellschaft unmerklich dem Mohammedanismus an, ist ihre favorisierte Gesellschaftsform doch ebenfalls eine schlichte, kleine und autoritäre. Man wird sehen, wie lange die Differenzen zum Mohammedanismus, die ohnehin schon weit geringer erscheinen als zu „linken“ Mitbürgern (unsere Kanzlerin mitten unter ihnen), überhaupt noch vorhanden sind.

Der intelligente Blogger Manfred, den ich vor gut einem Jahr mit dem Mega-Konvertiten Peter Schütt verglich (1), ist ein gutes Beispiel für diesen Weg. Wie Peter Schütt, der allerdings vom Protestanten zum Katholiken zum Kommunisten zum Schiiten konvertierte, entstammt Manfred nach eigenem Bekunden protestantischen, linken Milieus. Beim Katholizismus ist er auf den Spuren seines Idols Schütt angeblich bereits angelangt. Vor einem Jahr schrieb Manfred zudem:

„Die VERABSOLUTIERUNG von FREIHEIT ist ein junges Gewächs. Sie ist nicht nur dem Islam unbekannt, sondern auch allen anderen Kulturen und Zivilisationen der Weltgeschichte. Vielleicht haben DIE alle etwas RICHTIG gemacht. Die ISLAMISCHE KRITIK an der WESTLICHEN ZIVILISATION, an ihrem Materialismus und ihrer Dekadenz ist SCHLICHT ZUTREFFEND.“

Inzwischen ist er natürlich ein Stück weitergekommen. Das folgende Zitat ist zwei Tage alt (2):

„… die TIEFE Dekadenz und den Nihilismus einer von der Kulturrevolution der Achtundsechziger ihrer geistigen Wurzeln beraubten Gesellschaft … der Islam ist, so gesehen, nicht mehr als ein Katalysator. Die Krise besteht darin, dass das dynamische Gleichgewicht von Freiheit und Bindung, auf dem unsere Zivilisation beruht, einseitig nach der Seite einer hedonistisch-individualistischen Freiheit („Selbstverwirklichung“) gekippt (worden) ist. Die Krise besteht in der radikalen Verdiesseitigung und hemmungslosen Individualisierung. Es handelt sich im Kern um eine moralische Krise; die demographische ist lediglich ein Symptom, allerdings dasjenige, an dem die liberale Gesellschaft – mit oder ohne Islamisierung – zugrunde gehen wird… Deren Diagnose (die der Orks, T.), dass sich die westliche Gesellschaft auf dem absteigenden Ast befindet, ist zutreffend… Entweder wir schaffen es, die liberale Dekadenz abzuschütteln…“

Ich merke schon, SIE fühlen sich angesprochen, haben Sie doch von morgens bis abends nichts als Genuss und Triebbefriedigung im Sinn, Sie dekadenter Liberaler Sie! Anders Mulla Manni, denn am gleichen Tag legte er noch einen drauf (3) und schrieb:

„Die islamkritische Szene hat die Phase längst hinter sich, wo ihr Zorn sich gegen den Islam und die Muslime richtete. Die Erkenntnis hat sich herumgesprochen, dass der Islam nun einmal ist, wie er ist: ein soziales System mit konstanten Eigenschaften, deren hervorstechendste die ist, sich überall dort auszubreiten, wo man ihm die Möglichkeit dazu gibt. Ihm daraus einen Vorwurf zu machen ist so absurd, als würde man denselben Vorwurf an einen Ölteppich richten.“

Die fieslamkritische Szene, so Mulla Manni, richtet sich längst nicht mehr gegen den Fieslahm, ist doch logo! Nicht wahr, der Mohammedanismus, eine Ideologie, die 1,5 Mrd. Menschen in Dummheit, Armut und Gewalt hält, ist eben so wie er ist, quasi eine Naturgewalt. Seit 1.400 Jahren führt er zwar einen Dauerkrieg gegen den Rest der Welt und seinen weiblichen Anteil (mit z.B. z.Z. 20.000 Schandmorden jährlich, 4), aber das liegt eben in seiner Natur, so ist er halt (s.o.), der kleine Schelm, das geht uns eigentlich nichts an, und das ist überhaupt ein viel kleineres Problem als die Berufstätigkeit von Frau Dr. XY, die sie damit erkauft hat, dass sie nur ein Kind bekommen konnte.

„Nicht der Islam ist der Feind, sondern das ihn fördernde Schranzenkartell.“ Alles klar, eine sehr interessante Interpretation von „Counterjihad“, die ein Stück weit an „Fieslahm ist Frieden“ erinnert. Sie ist wiederum nicht erstaunlich, wenn man festgestellt hat, was noch so alles unter „Counterjihad“ firmiert, z.B. auf der u.a. von Manfred betriebenen, testosterongetränkten Seite „Counterjihad“, im redaktionellen Teil (5):

„Ich bin kein Weiberfeind; ich bin nur ein Beobachter mit der Gabe zur Charakterisierung. Eines, das ich an Frauen bemerkt habe, ist daß ihre Hirne chaotische Orte sind, voller Unsicherheiten, Zweifel im Nachhinein, Gefühlsbetontheit, Sensationslust, Launenhaftigkeit, Naivität, Sorgen, innerer Widersprüche und einer ungesunden Voreingenommenheit von unmittelbaren Anliegen. Man füge dem die Menge anderer einzigartig weiblicher Krankheiten hinzu: prämenstruales Syndrom, Münchausen-Stellvertretersyndrom und Depression nach der Entbindung, unter anderem. Jetzt werfe man die Frauen in eine Gesellschaft, die der Inbegriff des Chaos ist, in der Männer weibisch sind, das Familienleben turbulent ist (und Probleme mit dem Vater in neun von zehn Fällen die Ursache weiblicher Selbstschädigung sind), Drogen aller Art leicht erhältlich sind und alle positiven Werte umgedreht wurden. Dadurch erhält man das Potential für rohen, unverfälschten Irrsinn. Dies sind die Zeiten, in denen wir leben, und nachdem sie biologisch so verdrahtet sind, wie es der Fall ist, kann man den Frauen ihr oft unsinniges Verhalten fast nicht zum Vorwurf machen…

Erstens muß man verstehen daß es keine einzelne Erfolgsmethode gibt. Verschiedene Situationen erfordern verschiedene Vorgangsweisen, sei es an einer Bar, in einer Bibliothek oder bei der Arbeit. Game ist nur das erste Prinzip — der „Wille zur Romanze”, wenn man so will – und die Taktiken sind verschiedene Manifestationen davon. Zum Beispiel sollte sich ein Mann niemals alleine einer Gruppe von mehr als zwei Mädchen nähern, um mit einer davon anzubandeln. Zum einen neigen Weiberhorden zu der Vorstellung, daß – wenn sie nicht alle Aufmerksamkeit erhalten – keine von ihnen welche bekommen soll. Zweitens wird der jeweilige Mann ihnen einfach seltsam vorkommen. „Warum ist er ganz allein? Hat er keine Freunde? Sieht er nicht, daß hier eine Mädchenrunde ausgeht?” sind die Gedanken, die ihnen durch die Köpfe gehen werden. Der Film „Big Daddy” trifft es genau, wenn Sonny Julian beibringt, daß „die Einleitung der Konversation der halbe Kampf ist.” Deshalb ist dies der schwierigste Teil des Gaming.“

Uswusf., Frauen herablassende Sprüche und Tipps vom Date-Doctor im Gewand des Counterjihad. Ich meine, Frauen sind wohl per se counterjihadisch, die Seite „Counterjihad“ ist es kaum. Das Problem dieser Herren ist es offenbar, dass sie einfach nicht rankommen weil sie nicht begreifen wollen, dass sie ein intelligentes und autarkes Gegenüber haben. Als ihre einzige Hoffnung wird sich sehr wahrscheinlich die Muschi am Freitag erweisen.

Zurück zu Manni-the-Mulla, er hat heute eine Idee geäußert, die von Mammut Gardinenstange stammen könnte, der zu seinen antiisraelischen Kongressen ja gerne debile Juden als „Kronzeugen“ lädt. Manni (6): „Hier gilt, was Walter Ulbricht über West-Berlin sagte: Wer auf einer Insel lebt, sollte das Meer nicht ignorieren.“ Ja der alte Walter bleibt unvergessen und schmunzelnd zitierfähig. Und dann folgt eine groteske, wahnwitzige Empfehlung: „Würde Israel einen Schutzvertrag mit einem islamischen Herrscher schließen, sagen wir: mit dem König von Jordanien, und dessen Oberhoheit anerkennen, dann wäre der Scharia möglicherweise Genüge getan.“

Counterjihad ist neurdings offenbar, darüber nachzudenken, wann der Scharia Genüge getan ist. Und die Freiheit wird verteidigt, indem man sich in die Obhut eines Diktatoren begibt. Ohohoh, über all dem Nachdenken über die Forderungen der Scharia sollte aber keineswegs der Kampf gegen „die Linken“ (aka Merkel und CDU) vergessen werden, den der Ex-Juso al‘ Manfred entfachen will.

Indes: „Für Israel wäre nur ein Vertrag akzeptabel, der seine faktische Unabhängigkeit unangetastet lässt, bei dem die muslimische Oberhoheit also rein symbolischer Natur wäre. Die Frage ist, ob ein solches Arrangement mit dem islamischen Recht vereinbar wäre.“ Israel wird sich freuen, dass Manni seine Akzeptanz schon festgestellt hat, jetzt müssen nur noch die Orks mitmachen. Wird der Plan mit DEREN Recht vereinbar sein? Die „Counterjihadis“ von der Seite „Counterjihad“ sind in banger Erwartung… „Nun ja, ich bin nicht die Al-Azhar“ bedauert Manni, aber was nicht ist, kann ja noch werden.

„Grundsätzlich sollte man nicht vergessen, welche Bedeutung die islamische Kultur mit ihren traditionellen Ehrbegriffen auch und gerade der symbolischen Ebene von Politik beimisst. Die Gründung Israels war aus islamischer Sicht eine Beleidigung Allahs, da sie Sein Recht verletzte; sie könnte durch einen symbolischen Akt, durch den Israel diesem Recht Genüge tut und sich als Teil des Dar al-Islam definiert, möglicherweise aus der Welt geschafft werden.“

Grundsätzlich schätzen die Orks Glasperlen auch über alle Maßen (s.o., deshalb führt „Adolf“ Obama ja immer mehrere Koffer mit sich). Grundsätzlich sollte auch nicht vergessen werden, welche Bedeutung die islamische Kultur der Frauenverstümmelung beimisst. Möglicherweise aber könnten nicht nur die Juden sondern überhaupt alle Gegner von Gewaltherrschaften sich aus der Welt schaffen, wenn sie sich nur bereitwillig der Scharia unterwerfen würden? Nein, nein, das ist nicht nötig, denn dafür gibt es Dimmitude, und die ist toll, das hat Dimmi Manni begriffen: „Des weiteren gehört zur Dhimmitude die innere Autonomie nichtmuslimischer Gemeinschaften.“

Counterjihad ist hier also der Lobpreis der Dimmitude, Unterwerfung ist wahre Freiheit, die offene Gesellschaft eine dekadente Unterdrückergesellschaft, oben ist unten und Nazislam ist Frieden. Aber man darf sich nun auch nicht etwa selbstbestimmt in die Unterdrückung begeben, zuvor müssen die radikalsten Jihadisten ihr Einverständnis geben: „… könnte man Israel in das Dar al-Islam (pure counterjihad, T.) integrieren, ohne seine Unabhängigkeit zu gefährden. Ob eine solche Konstruktion tatsächlich funktioniert, würde letztlich von der Haltung der islamischen Rechtsgelehrten abhängen, speziell von denen, die der Muslimbruderschaft nahestehen. Falls die ihr Plazet geben, könnte es funktionieren; …“

Solches halte ich nun nicht mehr nur für nationalrevolutionär oder sonstwie verschroben, das ist der Blick aus den Augen unseres Feindes.

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Time am 21. September 2010

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1) https://madrasaoftime.wordpress.com/2009/10/02/das-alte-lied-vom-konvertit/
2) http://korrektheiten.com/2010/09/19/rainer-glagow-allahs-weltordnung/
3) http://korrektheiten.com/2010/09/19/hass-auf-wen/
4) http://www.independent.co.uk/opinion/commentators/fisk/the-crimewave-that-shames-the-world-2072201.html
5) http://fjordman.wordpress.com/2010/09/16/game-leitfaden-fur-weise-nationalisten/
6) http://korrektheiten.com/2010/09/21/friede-fur-den-nahen-osten-ein-gedankenspiel/

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PS: Auch der verlorene Sohn ist ein Sohn (Luk.15/11), grade auf ihm liegt unsere Aufmerksamkeit.

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PS2, während Großmaul Mammut Gardinenstange der Welt verkündet hat, dass es neben den USA nur noch die Weltmacht Iran gäbe, ist offenbar das naziranische Atomprogramm durch den extrem komplexen Computervirus „stuxnet“ entscheidend getroffen worden – unbedingt lesenswert unter:
http://www.faz.net/s/RubCEB3712D41B64C3094E31BDC1446D18E/Doc~E8A0D43832567452FBDEE07AF579E893C~ATpl~Ecommon~Scontent.html

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5 Antworten to “„Counterjihad“, der Jihad ist”

  1. L. Says:

    Im Krieg ist nur der vollständige Sieg eine Garantie für den Frieden. Und die Mohammedaner lügen auch dann einen Sieg herbei, wenn sie eigentlich verloren haben. Bei nächsten Waffengang Israels gegen die Hisbollah – der mit Sciherheit kommt – wäre eine wirklicher unbezweifelbarer Sieg nur dann vorhanden wenn Israelis den toten Körper von Hassan Nasrallah den Schweinen zum Fraß vorwerfen.
    Da es weder im Libanon noch in Israel – und in Ägypten auch nicht mehr – Schweine gibt und die Juden sowieso zu vornehmen für solch rustikale Handlungen sind, werden sie nie einen vollständigen Sieg erringen.
    Eine Alternative zu dem Tiermißbrauch wäre eine A-Bombe auf Teheran, die ebenfalls unzweifelhaft zeigen würde, wo der Hammer hängt. Das traut denen auch keiner zu – mit Recht.

    Meine Vorschläge sind Ihre Kritik an Manfred zu Ende gedacht. Israel kann so weiterwursteln wie bisher und steht mit der völlig fehlenden Unterstützung der westlichen Welt schon mittelfristig auf verlorenem Posten.

    Oder man macht einen Befreiungsschlag in meinen/unserem oder in Manfreds Sinn.

    Und wir hier wissen, daß nach Israel Al-Andalus dran ist.

  2. Time Says:

    Hallo L.,

    ich bin optimistisch, denn die Zeit spielt auf unserer Seite: Den Orks geht bald das Wasser aus (Von den Pakis mal abgesehen, hähä). An alternativen, regenerativen Energien (damit meine ich nicht Windräder) wird fieberhaft gearbeitet. Die Erschließung des erdnahen Raumes wird bald in Angriff genommen werden, sei es von den Kinesen. Die Erderwärmung wird die Schätze der Antarktis freigeben, und die Anti-AKW-Bewegung wirkt recht schlapp. Heute meldeten die FAZ und andere Medien den Erfolg des Trojaners stuxnet, der das iranische Atomprogramm sabotieren sollte (s. Link ganz unten, Beitrag „Counterjihad“, der …), und pünktlich zu Gardinenstanges aufgeblasener Rede verübte dann noch ein Kurde ein Attentat auf eine iranische Militärparade, und dann haben die Russen noch alle Waffengeschäfte mit den Mullas revidiert (1).

    Mit Thilo Sarrazin ist ein echter Volkstribun nach vorne getreten, der Counterjihad wird seriös und mehrheitsfähig. Trantüten, Nörgler und ewig Gestrige (Ich nenne jetzt mal keine Namen) werden rechts und links des Weges zurückgelassen, und der Counterjihad wird eine grundsätzliche Grundhaltung westlicher Demokraten werden. Die Grenzen werden lückenlos gesichert werden. Wer bei uns mitmachen will und Leistung bringen will, wird das tun können, den Rest wird man über einem orkischen Drecksloch ihrer Wahl mit dem Fallschirm abwerfen. Um Israel braucht man sich keine echten Sorgen machen, Jahwe steht hinter den Juden und, auch nicht zu verachten, die USA.

    „Plan A“? Wie gesagt, vielleicht können die Diktatoren Nazirans eine Bombe werfen (obwohl es nicht so aussieht, als ob sie mehr als angeberische Phrasen hinkriegen), aber wir und die Juden werden die sein, die alle weiteren und überhaupt die allerletzte Bombe werfen werden, und wir werden diese den Ork-Honks zuliebe „Verborgener Imam“ oder einfach „Mahdi“ nennen…

    Soweit meine Prognose.

    Übrigens: Sie schreiben ja wieder. Werde Sie wieder in meine Blogroll aufnehmen. Warum verschwindet nach unten hin der Fond in Ihrem Blog? Das wird ziemlich unleserlich. Und wie kommt man in Ihr Archiv?

    Beste Grüße jedenfalls

    von Time

    _____

    1) http://www.n-tv.de/politik/Kein-Raketen-Deal-mit-Iran-article1551346.html

  3. L. Says:

    Twittwall verwende ich, weil der Blogpost gleich in die Twitter Timeline übernommen wird. Manchmal mit einer gewissen Verzögerung werden alle Blogposts in http://parisi1.livejournal.com/ übernommen, wo das ganze deutlich schöner – professioneller aussehend – dargestellt wird.
    Und dort gibt es auch eine Summary, eine Tagcloud und ein Archiv: http://parisi1.livejournal.com/calendar

  4. Besucher Says:

    Aber die EU zahlt doch die Dschizya, Time.
    Schauen sie mal wieviel Geld in die Taschen von Arafat geflossen ist.

    Die Israelis brauchen das nicht. Die bekommen auch.

    Und was ist Demokratie? Wählen Sie diesen Herrn als Spitzenkandidaten für 2017, Time:

  5. Besucher Says:

    Sie werden sich auch an ihren Prognosen messen lassen müssen, Time:

    „Die Erderwärmung wird die Schätze der Antarktis freigeben, und die Anti-AKW-Bewegung wirkt recht schlapp.“

    Zwischen 2002 und 2011 hat es sich auf der Erde abgekühlt 🙂
    Der Atomausstieg wurde von linken, grünen Hysterikern in D (die auch in der CDU und FDP sitzen, ja ja Time, das sagen doch sonst nur die „Nationalrevolutionäre“ 😉 ) ohne Not durchgeprügelt.

    „Mit Thilo Sarrazin ist ein echter Volkstribun nach vorne getreten, der Counterjihad wird seriös und mehrheitsfähig.“

    Ach, wird Sarrazin 2013 Kanzler? Nix da, es läuft weiter wie bisher.
    Die Ewig-Gestrigen behalten wohl doch erst mal Recht.

    „Der Counterjihad wird eine grundsätzliche Grundhaltung westlicher Demokraten werden.“

    Genau, deswegen schimpft man auf einen wie Assad, der die Moslembrüder in Syrien in Grund und Boden bombt (that’s Counterjihad my friend) und ignoriert die Muselbrüder auf dem Tahrirplatz (is jetzt alles demokratisch da)

    „Die Grenzen werden lückenlos gesichert werden.“

    Besonders vor Lampedusa und in Griechenland, LOL.

    „Um Israel braucht man sich keine echten Sorgen machen, Jahwe steht hinter den Juden und, auch nicht zu verachten, die USA.“

    Ich mach mir schon Sorgen um Israel, aber vielleicht haben Sie da Recht, notfalls finanziert George Soros eben eine Privatarmee. Das Geld hat er ja und er hat ja heute auch Eurobonds gefordert damit er dagegen bei bedarf wieder spekulieren kann.

    Ja ja, ein Jahr ist es her und ihre Prognosen…
    Tut mir leid, das klingt jetzt vielleicht hart und ich wünsche Ihnen trotzdem ein schönes Wochenende.
    Aber diese Kopfwäsche musste mal sein 🙂

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