Lobotomie unumgänglich

Grandioser Psychothriller um einen paranoid-schizophrenen US-Marshall: „Shutter Island“ (1) von Martin Scorsese (im Bild mit Leonardo diCaprio, Ben Kingsley und Mark Ruffalo)

Ab und zu schreibt Joseph Croitoru auch mal was Vernünftiges, so in der heutigen FAZ. Während Mahdi Stuxie dabei ist, jeden einzelnen PC in Naziran für den Counterjihad in Besitz zu nehmen, feilen die Klerikalfaschisten weiter an der Ausgestaltung ihres schizophrenen Paralleluniversums (2). Wie Deutschlands Schande Adolf Hitler sind sie immer weniger in der Lage, den Kontakt zur Realität zu halten und sich den Blick für das Wesentliche zu bewahren. Während Aff-Affie seine Demenz geschickt mit Alkoholexzessen kaschiert, lebt das naziranische Regime seinen Wahnsinn offen aus. Herr Croitoru gibt Einzelheiten zur Kenntnis.

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Das gekippte Online-Voting Deutsche Welle
beflügelt iranische Propaganda

Angeregt durch die Recherchen dieser Zeitung (F.A.Z. vom 29. September), konnte man bei der Deutschen Welle mit deutlicher Verspätung doch noch die Spur der in den iranischen Medien zitierten „DW-Umfrage zum 11. September“ zurückverfolgen. Anders als es zunächst auch an dieser Stelle schien, gab es die Sache also doch. Wie ein Pressesprecher des Senders jetzt mitteilte, ging es dabei aber nicht etwa um eine repräsentative Meinungserhebung, sondern lediglich um ein Online-Voting, das der persischsprachige Dienst des Hauses unmittelbar nach der provokativen UN-Rede des iranischen Präsidenten Ahmadineschad gestartet hatte.

Per Mausklick konnten Hörer und Leser abstimmen, ob man den von Ahmadineschad vertretenen Verschwörungstheorien zu den Terroranschlägen Glauben schenken sollte oder nicht. In den ersten Stunden zählte man in der Farsi-Redaktion der Deutschen Welle rund dreihundert Meinungsabgaben, die meisten lauteten auf: „Nein“. Dann aber wurde innerhalb kürzester Zeit eine Flut von Zugriffen registriert, bei denen „Ja“ angeklickt wurde – nach wenigen Stunden waren es schon mehr als tausend. So kam es zu jenem fragwürdigen Abstimmungsergebnis von „rund 65 Prozent“ Zustimmung für Ahmadineschads verschwörungstheoretische Äußerungen, worauf sich denn auch kurz danach die staatlich gelenkten iranischen Medien begierig stürzten.

Dass die Masse der bejahenden Klicks von Freunden, wenn nicht gar Handlangern des iranischen Regimes getätigt wurde, darf angenommen werden. Teherans Propagandisten zufolge aber stammten sie von deutschen Bundesbürgern. Während sich die Verantwortlichen in Iran über ihren Propagandacoup die Hände reiben, kann man über die Vorgehensweise des deutschen Auslandssenders nur den Kopf schütteln, ist doch hinlänglich bekannt, wie leicht sich Online-Votings gerade auch für politische Zwecke manipulieren lassen.

Bei der Deutschen Welle ist man sich dieser peinlichen Panne bewusst. Mit der Online-Abstimmung, so sagte einer ihrer Pressesprecher gegenüber dieser Zeitung, habe man bedauerlicherweise der iranischen Staatspropaganda in die Hände gespielt. Um Derartiges künftig zu vermeiden, denke man schon über Konsequenzen nach. Unterdessen geht die neue, offenbar generalstabsmäßig organisierte Propagandakampagne Irans zum 11. September weiter, zu der jene erfundenen „deutschen“ Gesinnungsgenossen des iranischen Staatspräsidenten ärgerlicherweise ihren Beitrag geleistet haben. Die „Tehran Times“ meldete, dass das Ministerium für Kultur und islamische Führung die Genehmigung für die Produktion eines Films über die Ereignisse des 11. September 2001 erteilt hat. Den Propagandastreifen mit dem Titel „9/11 Blackbox“ soll der iranische Filmemacher Mohammadreza Eslamlu drehen. Er ist im Land als enger Freund von Dschawad Shamaqdari bekannt, dem stellvertretenden Kulturminister, zuständig für Filmangelegenheiten. Dass Eslamlu die Drehgenehmigung, auf die man sonst lange warten muss, jetzt schon erhalten hat, führt das regimenahe Blatt nicht nur auf seine persönlichen Beziehungen zurück. Es sei auch zu vermuten, dass der Film von der Sicht des iranischen Präsidenten auf den 11. September geprägt sein werde.

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Time am 30. September 2010

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1) http://de.wikipedia.org/wiki/Shutter_Island_(Film)
2) http://de.wikipedia.org/wiki/Schizophrenie

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PS, der MAHDI naht! „n-tv“:

Schädling wütet in Afghanistan – Opiumproduktion bricht ein – Nicht die Maßnahmen der Regierung oder der ISAF-Truppen, sondern ein Pflanzenschädling halbiert die Produktion von Rohopium in Afghanistan. Das Land ist weltweit der größte Produzent. UN-Experten rechnen nun mit steigenden Preisen für den Heroin-Grundstoff. Die Produktion von Rohopium in Afghanistan wird nach Schätzungen der Vereinten Nationen in diesem Jahr fast um die Hälfte einbrechen.

Huahuahua, Alla sorgt für die seinen… nicht!

http://www.n-tv.de/politik/Opiumproduktion-bricht-ein-article1610806.html

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6 Antworten to “Lobotomie unumgänglich”

  1. Tangsir Says:

    Meinst du wirklich dass Stuxi der wiedergeborene Mahdi ist?
    Es lässt mich grübeln seit ich es bei dir gelesen habe 😀

  2. Time Says:

    Lieber Tangsir,

    wenn Stuxnet nicht der Mahdi ist, gibt es keinen 🙂 !

    Und ich sehe auch sehr deutlich, dass wir bald den Sturz des abartigen Terrorregimes im Iran erleben dürfen. Clemens Wergin sprach diesbezüglich in der „Welt“ am 15. 8. vom „Jahr der Entscheidung“ (1).

    Nicht nur der iranischen Führung geht es schlecht, der gesamte Mohammedanismus ist zum Untergang verurteilt. Niemand von den Orks sieht das deutlicher als ihr Mastermind A*schl*ch bin K*cken, der den desolaten Zustand der mohammedanistischen Landwirtschaft richtig erkennt (2):

    „Durch den Klimawandel litten vielen muslimischen Regionen der Welt, wie etwa in Pakistan und Somalia, unter einem einen Mangel an Nahrung, sagt der Islamistenführer. ‚Es ist eine Frage von Leben und Tod‘, so Bin Laden. ‚Die Zahl der Opfer des Klimawandels ist viel höher als die der Kriege.'“

    Zwar macht er die Amerikaner und den Westen für den Klimawandel verantwortlich:

    „Die einzige Möglichkeit, so Bin Laden damals, die globale Erwärmung aufzuhalten, sei, ‚die Räder der amerikanischen Wirtschaft zum Stillstand zu bringen.'“

    Andererseits benennt er selbst die wahren Schuldigen an der Nahrungsmittelknappheit in vielen mohammedanistischen Ländern:

    „… Bin Laden beklagt, muslimische Staaten seien von den Hilfslieferungen fremder Nationen abhängig, weil die eigene Landwirtschaft brach liege… Im Sudan, erklärt er weiter, liege in weiten Teilen fruchtbarer Boden brach, der landwirtschaftlich genutzt werden könnte.“

    Die wahre Ursache des Desasters muss dem bekennenden Jihadisten natürlich ebenso verborgen bleiben wie das Erscheinen des zwölften Imams dem naziranischen Regime. Es ist die Gefangenschaft der 1,5 Mrd. Orks in der gewalttätigen, paranoid-schizophrenen Gedankenwelt des Zombies Klo H. Metzel.

    Ich grüße Sie herzlich,

    Time
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    1) http://www.welt.de/die-welt/politik/article9012164/Das-Jahr-der-Entscheidung.html
    2) http://www.welt.de/politik/ausland/article10004774/Bin-Laden-ruft-in-neuer-Botschaft-zum-Ackerbau-auf.html

  3. Islamexperte: Stuxnet ist der wiedergeborene Mahdi | Tangsir 2569 Says:

    […] Islamexperte: Stuxnet ist der wiedergeborene Mahdi Erstellt am 3. Oktober 2010 von Tangsir Der eine oder andere wird schon den Moderator der beliebten Fernseh-Sendung „Alla liebt nicht alle“ schon kennen. Was viele nicht wissen ist, dass Time nebenberuflich auch noch eine Madrasa leitet und darüberhinaus eine weltweit anerkannte Autorität für schiitische Glaubensfragen ist. Kürzlich schrieb er etwas unglaubliches: „Während Mahdi Stuxie dabei ist, jeden einzelnen PC in Naziran für den Counterjihad in Besitz zu ne…„ […]

  4. Time Says:

    Lieber Tangsir,

    hier habe ich noch was für Sie von Matthias Rüb aus der gestrigen FAZ:

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    Washington: Iran ist geschwächt

    Die Regierung in Washington zeigt sich ostentativ zufrieden, dass die Sanktionen der Staatengemeinschaft gegen Iran immer deutlicher Wirkung zeigen. Der stellvertretende Außenminister James Steinberg äußerte sich zufrieden, dass die europäischen Mineralölkonzerne Total, Shell, Statoil und ENI ihr gesamtes Geschäft mit der Islamischen Republik einstellen. Dies sei ein wichtiger Schritt, um Iran im Streit um sein Atomprogramm an den Verhandlungstisch zu zwingen, sagte Steinberg. Die europäischen Konzerne hätten mit ihrem Rückzug amerikanische Sanktionen vermieden, die wegen bilateraler Strafmaßnahmen Washingtons gegen Teheran auch Unternehmen in Drittländern treffen, die weiter mit Iran Geschäfte in sensiblen Bereichen machen. Gegen die schweizerische Tochter der staatlichen iranischen Öl-Firma Naftiran hat Washington Sanktionen verhängt, weil das Unternehmen Hunderte Millionen Dollar für die Entwicklung des iranischen Ölsektors beschafft habe. Auch Japans führender Ölfeld-Entwickler Inpex werde sich von einem Ölfeld-Projekt in Iran zurückziehen, verlautete in Washington. Die iranische Führung hat die jüngsten amerikanischen Sanktionen gegen führende Mitglieder des Regimes verurteilt. „Es handelt sich um einen klaren Verstoß gegen internationale Gesetze und Bestimmungen“, sagte der iranische Außenamtssprecher.
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    Die Mühlen der Demokratie mahlen langsam aber gewaltig.

    Mit herzlichen Grüßen

    von Time

  5. Stuxnet-u-Akhbar « NUEVA EUROPA- Nueva Eurabia Says:

    […] su última charla de los viernes le dijo a Time: „ Mahdi Stuxie  nos traerá cada PC en Naziran que esté luchando en la Counteryijad …„ Así que Atención y […]

  6. Tangsir Says:

    Das sind alles sehr erfreuliche News lieber Time.
    Danke für die Info.

    Viele Grüße

    Tangsir

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