Ja, SIE gehören zu Deutschland

Der geschätzte Kommentator Quer hatte kürzlich auf den sozialistischen Anteil des Nationalsozialismus verwiesen und geschrieben (1):

„Es wird in D. ganz besonders durch das Wort Faschismus davon abgelenkt, daß es sich um braune SOZIALISTEN handelt. Um das zu begeifen, muß man natürlich wissen, daß niemand anderes es war, als Lassalle (2), der das Wort und den Begriff „Nationalsozialisten“ erfunden hat. In Abgenzung zu den sich international gebenden anderen Sozialisten der damaligen Zeit. Und genau darauf haben sich die Nazis und besonders Goebbels, Strasser u.a. berufen, um zu belegen, daß sie Sozialisten sind.“

Zweifellos ist es m.E. legitim und richtig, in einem Land, in welchem zu Recht Nazisymbole aus der Öffentlichkeit verbannt sind, in dem jedoch Portraits roter Massenmörder (wie Che Guevarra) salonfähig z.B. auf T-Shirts glorifiziert werden, auf die personellen, inhaltlichen und strukturellen Gemeinsamkeiten von „roten und braunen Sozialisten“ hinzuweisen. Die Identität beider zu behaupten und als Zeugen hierfür nationalsozialistische Chefideologen heranzuziehen, ist aber m.E. nicht nur wissenschaftlich unhaltbar sondern auch gefährlich.

Die Äußerungen von Goebbels & Co. offenbaren m.E. vielmehr eine grundsätzliche Gemeinsamkeit zwischen den Nazis und den Orks, und das ist der Parasitismus. Beide Ideologien haben keine bemerkenswerten eigenen Ideen oder Theorien hervorgebracht sondern sind vielmehr von unterem Mittelmaß und lassen sich als Trittbrettfahrer anderer, größerer Ideen zum Erfolg kutschieren. Der Mohammedanismus behauptet sich als eine von drei abrahamitischen Religionen und hat doch mit Juden- und Christentum rein gar nichts zu tun, ist vielmehr ihre Negation. Ebenso verhält sich m.E. der Nationalsozialismus zum Sozialismus, dessen zentrales Projekt, die staatliche Planwirtschaft und wirtschaftliche Unmündigkeit der Bürger, er eben nicht übernahm, sondern es vielmehr blutig bekämpfte. Als Anhänger einer Zwei-Parteien-Demokratie (Popper) halte ich das Vorhandensein einer tendenziell linken (sozialdemokratischen) Partei als Gegenpart einer konservativen Partei für unbedingt notwendig. Die generelle Diffamierung alles Linken und der gesamten sozialistischen Tradition würde ich daher zurückweisen, ebenso wie die generelle Diffamierung der Beziehung der Konservativen zu den Kirchen (Inquisition) oder zu den Nationalkonservativen.

Die Ineinssetzung beider Ideologien, die Sie, lieber Quer, zwar nicht vornehmen, die aber für manche aus Ihren Äußerungen resultieren könnten, würde darüberhinaus den Blick auf die permante, ständige Bedrohung der bürgerlichen Demokratie von rechts trüben. Die nationalrevolutionären Elemente hassten die Weimarer Republik nicht weniger als die Kommunisten, und es besteht kein Zweifel daran, dass sie, im Nationalsozialismus aufgegangen ihn wesentlich prägten und durch ihn Deutschland bis dahin nicht gekanntes Leid und Schande zufügten sowie darüberhinaus sein Territorium um gut 25% verkleinerten (Unsere Bevölkerungszahl ist in den letzten 85 Jahren übrigens um ca. 25% gestiegen).

Nationalrevolutionäre Positionen erfreuen sich in der counterjihadischen Szene leider großer Beliebtheit: Gewalttätige revolutionäre Lösungen werden in schäumendem Ton propagiert, der Hass auf unsere gewählten Vertreter, „die Politiker“, ist tiefgreifend und umfassend, man sieht sich einem mächtigen verschwörerischen System gegenüber, weiß gleichwohl die Mehrheit „des Volkes“ hinter sich, stellt die Systemfrage, entdeckt Gemeinsamkeiten und Sympathien zum angeblichen Feind Mohammedanismus, hält ihn in Bezug auf den Orient für eine gute Sache, räumt der genetischen Einordnung der Menschen höchste Priorität ein, sieht im Counterjihad vor allem ein ethnisches (rassisches) Problem (3) und will den einem Blut zugeordneten Boden mit Blut verteidigen. Sehr niveauvolles Material dazu findet man reichhaltig auf dem Blog „Korrektheiten“ (4).

Darüber, dass der Counterjihad Opfer fordert, besteht kein Zweifel. Der dem Nazismus wie dem Mohammedanismus eigene blutrünstige Nihilismus zur Verteidigung eines Territoriums für ein bestimmtes Blut aber ist m.E. nicht nur überflüssig sondern auch falsch. Viel unblutiger, konstruktiver und menschenfreundlicher wird die Sache ablaufen, wenn wir die Mehrheit unserer Mitbürger von unserem Anliegen überzeugt haben (und wir haben in den letzten Jahren schon viel geleistet und viel erreicht). Die Orks werden dann z.B. in Massen mit einem ordentlichen Handgeld, dass sie dort etwas aufbauen lässt, in Jihadstaaten ihrer Wahl entlassen, oder aber sie müssen ihrem Satanismus abschwören. Da ist vieles denkbar, nur eins bleibt unverrückbar: Der Mohammedanismus ist Jihad ist Gewalt und Unterdrückung ist auf ewig Todfeind der „offenen Gesellschaft“ (Popper).

Die „offene Gesellschaft“, zu der endlich auch Deutschland gefunden hat, kann m.E. keine ethnisch-genetisch basierte Gesellschaft sein, sondern nur eine Gemeinschaft freier Geister, welche die Schrecken ihrer Vergangenheiten kennen, benennen und es zu schätzen wissen, dass sie hier und jetzt unter sehr viel besseren Umständen leben können. Aus meiner Sicht ist jeder willkommen, der mitmachen will, unsere Freiheiten, Fähigkeiten und unseren Reichtum zu vermehren. Ich sehe kein Problem darin, wenn Deutschland nur noch 40 Millionen Einwohner hätte und auch nicht, wenn es 200 Millionen hätte. Die Hautfarbe ist irrelevant – der Misukgeschmack allerdings nicht. Die Probleme sind nicht Einwanderung, Asyl (welches wir viel zu selten gewähren, und auch meist leider den falschen Leuten) oder Überfremdung oder die „Krake EU“, das einzige Problem ist der totalitäre Mohammedanismus. Nur DIES, ES, das DING – nichts sonst. Der MOHAMMEDANISMUS ist es, der die vom iranischen Bloggerkollegen Tangsir so gehaßten Türken zu eben jenen „Türken“ macht und die Araber zu jenen „Arabern“.

Ich stimme Huntington insofern zu, als dass ich meine, dass die vielen tausend Gesellschaften der Erde dabei sind, sich zu weniger als zehn zusammenschließen. Das ist für mich ein natürlicher Prozess der Expansion und Verdichtung. Ich finde die europäische Einigung und daraus resultierende Entwicklung zu einer europäischen Supermacht wünschenswert. Ich meine, dass auch alle unsere slawischen „Brüder“ dazu gehören (Serbien, Russland), die Schweiz (the Joker) allerdings nicht. Ich teile nicht Huntingtons These vom Clash und auch nicht die von dem der Civilisations. Es wird zwar einen Clash geben, aber er wird nicht zwischen den Zivilisationen stattfinden. Mit allen kann man nämlich vernünftig reden, mit den Russen, den Eskimos und den Pekinesen, nur mit den Mohammedanisten nicht, die andererseits keine Zivilisation hervorgebracht haben sondern nur einen alles vernichtenden Räuberschwarm. Es wird einen Clash geben: Zwischen dem Mohammedanismus und den Zivilisationen der Welt.

Die Orkverbände, die sich lügenhafterweise als Vertreter unserer orientalischen Mitmenschen gebärden, behaupten eine natürliche Verbindung zwischen Orientalen und dem Mohammedanismus. Das ist eine ungeheuerliche Lüge, die nur von Klo H. Metzels Lüge übertroffen wird, jeder Mensch sei eigentlich als Ork geboren. Das ist eine ursupatorische und parasitäre Lüge. Kein Mensch hat weder das Recht auf noch die Pflicht zum Bekenntnis zu einer menschenverachtenden Gewaltideologie. Kein Orientale ist zwangsweise Mohammedanist. Dies behaupten die Sklavenhalter, die Herren der Orks, und dies betet unser nette aber leider auch sehr naive (und m.E. grundsätzlich überflüssige) Bundespräsident unreflektiert nach.

Ja, viele Millionen Orientalen leben mit uns – Ja, sie haben die gleichen Rechte wie wir – Ja, sie gehören zu Deutschland!

Aber der Mohammedanismus, diese Schande der Menschheit, der gehört nicht zu Deutschland!

Und er gehört auch nicht zu den Mohammedanisten!

Der Mohammedanismussmuss vernichtet werden – GLOBAL!

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Time am 5. Oktober 2010

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1) https://madrasaoftime.wordpress.com/2010/10/03/einigkeit-und-recht-und-freiheit/#comment-631
2) http://de.wikipedia.org/wiki/Ferdinand_Lassalle
3) http://korrektheiten.com/2010/10/02/wilders-und-die-deutschen-medien/comment-page-1/#comment-6709
4) https://madrasaoftime.wordpress.com/2010/09/21/counterjihad-der-jihad-ist/

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Soundtrack, once more, „Canned Heat“ mit „Let’s work together“ unter
http://www.youtube.com/watch?v=oXo6G5mfmro

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PS.: Deutschland ist kein Territorium SONDERN EINE IDEE!

Schlagwörter:

4 Antworten to “Ja, SIE gehören zu Deutschland”

  1. quer Says:

    „…Die Identität beider zu behaupten und als Zeugen hierfür nationalsozialistische Chefideologen heranzuziehen, ist aber m.E. nicht nur wissenschaftlich unhaltbar sondern auch gefährlich.“

    Na, ja.
    Nun krame ich mal ein wenig in meiner Bibliothek, um Ihnen Gelegenheit zu geben, in die Historie des Sozialismus einzutauchen. Es gibt derzeit keine kompaktere Einführung, als:

    „Roter, Brauner und Grüner (!) Sozialismus“ von J. Schüßlburner, 2008 bei Lichtschlag ISBN 10-3-939562-04-1

    Nach Lektüre wird Ihnen u.a. am Beispiel der Eugenik klar, warum auch die Grünen auf der Spur der roten und braunen Sozialisten laufen. Stichwort Gender. Alle Sozialismen haben und verfolgen die Idee, den neuen Menschen zu schaffen. Egal, mit welcher Begründung. Dann wird Ihnen womöglich auch klar, woraus Orwell den Stoff seines „Engsoz“ in „1984“ zog und überaus treffend war. In allen sozialistischen Ländern bis heute auf dem Index.

    „…..Diffamierung alles Linken und der gesamten sozialistischen Tradition würde ich daher zurückweisen,…“

    Dann sicher nicht mehr. Hoffe ich. Ich weise die strikt zurück, weil gegen die (jegliche) Humanität gerichtet. Und das ist auch die Brücke zum Islam. Verg. auch Monerot: „Soziologie des Kommunismus“ (als Islam des 20. Jahrhunderts)

    Und wenn Sie dann noch eins draufsetzen wollen, ist die Lektüre
    von:

    „Das Rotbuch der kommunistischen Ideologie“ Marx & Engels – Die Väter des Terrors, von K. Löw bei Langen Müller, 1999, ISBN 3-7844-2754-5

    unglaublich erlhellend.

    Sollten Sie dann weiter von der „gesamten sozialistischen Tradition“ faseln, könnte ich Sie nicht mehr ganz ernst nehmen.

  2. quer Says:

    „Deutschland ist kein Territorium SONDERN EINE IDEE!“

    Interessant.
    Könnte man so stehen lassen, wenn, ja wenn, auch alle anderen Nationen dergleichen verkünden würden. Tun sie aber nicht. Oder sind mir konkrete Beispiele entgangen? Aufklärung bitte.

    Und weil das keine Idee, sondern eher eine Schnapsidee ist, meinen z.B. die Anhänger des Islam und auch Völker wie z.B. die Türken, diese Idee kurzerhand beiseite wischen zu können und daraus ein Territorium zu machen. Nämlich ihres.

  3. Time Says:

    Lieber Quer,

    das Projekt, das Cybergespenst „Time“ ernstnehmen zu wollen, können Sie gleich ad Acta legen, Ernst und „Time“ sind nämlich ein Widerspruch in sich!

    Die provokante These „Deutschland ist kein Territorium SONDERN EINE IDEE!“ ist nach diesem Axiom als „politische Poesie“ wie auch didaktischer Trick aufzufassen, steht im unmittelbaren Zusammenhang mit dem zuvor Gesagten und zieht so die Grenze zu den Geistern, die konservative Politik mit „zurück ins Neanderthal“ verwechseln.

    Die Zukunft der Menschheit ist m.E. gesamteuropäisch, global, demokratisch, bürgerlich, gleichberechtigt, marktwirtschaftlich, liberal, weltoffen und zu einem erheblichen Teil, und das wird einer meiner Beiträge zu diesem Prozess sein: DEUTSCH! Aber ich ziehe mich doch nicht in ein Palisadendorf zurück und verheirate meine jüngeren Schwestern mit meinem Cousin von nebenan, um die Reinheit der „deutschen“ Gene zu gewährleisten.

    Jude sein hat immer ohne Territorialbesitz funktioniert: die älteste intakte Volksgemeinschaft der Welt. Christen sind auch immer Christen, egal wo, wir erkennen uns. Und so ist es auch mit den Deutschen.

    Wir brauchen kein Land, wir schweben darüber, versuchen, überall in Jesu Sinn zu wirken.

    Deutscher sein ist dramatisch, großartig aber auch schändlich. Wir waren mal so groß, dann so groß, dann so groß. Wir sind immer noch, so oder so.

    Wir sind also eine Idee, die über allem schwebt.

    Und natürlich ist jeder verlorene Sohn willkommen.

    Hoffe, bald von Ihnen zu hören,

    Time

  4. mathieu Says:

    @time: Bravo!

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