Leserbrief-Counterjihad (#5)

Das Recht, sich zum Atheismus zu bekennen, wird jedem autochthonen Europäer problemlos zugestanden. In Deutschland bekennt sich etwa ein Drittel der Bevölkerung als Atheisten, zwei Drittel bezeichnen sich als Christen. Dieses selbstverständliche Recht gestehen unsere politischen und medialen Eliten eingewanderten Orientalen und ihren Nachkommen grundsätzlich nicht zu. Egal ob Atheist, Alevit, Bahai oder sonstwas, die Orientalen werden als homogene Masse wahrgenommen und zum Mohammedanismus verdammt. Wurde je eine Umfrage gemacht, wieviele von den Orientalen sich überhaupt zum Mohammedanismus bekennen? Ich könnte mir denken, dass die Mehrheit ihm feindschaftlich gegenübersteht. Aber diese Leute werden nicht gefragt. Stattdessen sucht man sich die machtgierigsten Vertreter dieses Irrglaubens als Gesprächspartner, die eine verschwindend geringe Minderheit unter den Orientalen bilden aber dessen ungeachtet zu ihren Vertretern ernannt werden. Das ist eine Schande und wird nichts Gutes hervorbringen. Der Gemeinplatz „Orientale = Mohammedanist“ ist falsch. Er muss bekämpft werden. Die gestrige FAZ (1):

„Dem gegenüber hatte der Linke-Politiker Wolf gesagt, die deutsche ‚Leitkultur‘ bestehe nur aus zweierlei: Demokratie und Menschenrechte. Wenn man sage ‚Der Islam gehört nicht zur Leitkultur‘, dann sage man den Einwanderern: ‚Ihr gehört nicht zu uns.'“

Das ist kompletter Unsinn und, wenn ich mich nicht täusche, auch ein Verrat am Kommunismus, welcher Atheismus predigt. Niemand ist als Mohammedanist geboren, niemand ist verpflichtet, sich als solcher zu bezeichnen und diese Gewaltideologie auszuüben. Im Gegenteil, die sich dazu bekennen, sollten wir ausschließen, die aber zu uns wollen, sollten sich dagegen bekennen und unseren Schutz erhalten. Deutsche sind nicht zwangsläufig Christen oder Anhänger von Wolfs SED, warum also sollten Orientalen zwangsläufig Mohammedanisten sein und durch die Bekämpfung des Nazislam, die sie wie z.B. Tangsir vielmehr begrüßen, ausgeschlossen werden?

Dass die Worte unseres Bundespräsidenten, der sich ja bereits mehrfach durch promohammedanistisches Verhalten hervorgetan hat, nicht nur Unsinn sondern auch gefährlicher Unsinn sind, stellten drei Professoren in Leserbriefen in der gestrigen FAZ dar, die ich im Folgenden bringen werde. Vorher jedoch lesen Sie einen Brief seines Anhängers Stephan Müller-Iwers, der sich für „DIE“ Christen hält und die letzte Dekade offenbar komplett im Winterschlaf verbracht hat:

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Die Weisheit der Christen

Zu „Die dritte Kultur“ (2): Der Kommentar Berthold Kohlers zeigt seine konservative bis rechte Grundhaltung. Als Angehöriger einer der christlichen Kirchen, die immerhin laut Zeitungsmeldung sechzig Prozent der deutschen Bevölkerung ausmachen, fühle ich mich besser repräsentiert von Herrn Wulff in seiner Geste den Muslimen gegenüber als von der F.A.Z., die seit Wochen Herrn Sarrazin in ihren Zeilen hält. Die Weisheit besteht doch wohl darin, das Versöhnende zu finden, gewissermaßen auf einer höheren Ebene. Diese Weisheit würde ich mir auch in den Zeilen mancher Journalisten mehr wünschen.

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Ich möchte noch kurz eine Anmerkung zum Amt des Bundespräsidenten einschieben: Nicht ohne Grund ist hier ein Mindestalter von 40 Jahren zur Ausübung des Amtes festgelegt (3). Wie man an Herrn Wulff leider sieht, reicht diese Altershürde nicht. Überhaupt ist darüberhinaus zu fragen, warum wir Deutschen uns eigentlich einen zumindest in meinen Augen völlig überflüssigen Grüßaugust leisten. Wozu brauchen freie Bürger so einen Zeremonienmeister? Für allerlei läppische „Grundsatzreden“, Patzer und Peinlichkeiten? Es ist doch lächerlich, wenn einer hier auf the Queen macht, so ein Format hat doch keiner von uns, und warum auch? Ich finde das Amt in hohem Maße grundsätzlich überflüssig, geldverschwenderisch und unserer Gesellschaft unangemessen. Insofern fühle ich mich dem Amt aber auch insbesondere dem Nazislamistenfreund Wulff nicht im gleichen Maße loyal verbunden wie anderen Amtsinhabern unseres Landes. Aber das ist allerdings OT, und das Wort hat jetzt zunächst Professor Dr. Peter P. Baron:

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Ein um sich greifender Vertrauensschwund

Der Bundespräsident hatte vor seiner Rede am 3. Oktober in Bremen wahrscheinlich nicht zwei Tage zuvor den treffenden Leitartikel von Klaus-Dieter Frankenberger zum „Vertrauensschwund“ (4) unter uns Deutschen gegenüber unseren Politikern gelesen. Hier wird uns das aktuelle Befinden unserer Bevölkerung nachvollziehbar vor Augen geführt. Vertrauen mag der Bundespräsident mit seiner Rede bei der muslimischen Bevölkerung beflügelt haben. Für den Rest blieb nicht viel übrig. Es war eben eine politische Rede, unter dem selbstverordneten Diktat der Political Correctness. Aber ist es wirklich ein Gebot auch für einen sich politisch gebenden Bundespräsidenten, uns am Tag der Deutschen Einheit zu sagen: „Der Islam gehört inzwischen auch zu Deutschland“? Das wissen wir doch. Es ist bedauerlich, dass selbst das Staatsoberhaupt der „wachsenden Verachtung“ (Frankenberger) der Bevölkerung gegenüber dem „Berliner Betrieb“ nichts Signifikantes entgegenzusetzen vermag oder die Notwendigkeit, solches zu tun, gar nicht wahrnimmt.

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Auch Professor Helmut Kurek geht auf Kohlers Artikel (s.o.) ein und fordert, dass sich Mohammedanismus wie die christlichen Kirchen der säkularen Verfassung unterwerfen müssen.

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Aus gutem Grund in Frage gestellt

Berthold Kohler hat in seinem Kommentar zur Äußerung des Bundespräsidenten, der Islam gehöre inzwischen auch zu Deutschland, die zentrale Frage gestellt und mit ihr das entscheidende Problem angesprochen: „Was aber wird sein, wenn die dritte, nunmehr von höchster Stelle anerkannte Religion in Deutschland fordert, nun müssten auch ihre Werte geachtet werden, und zwar von allen?“ Aus gutem Grund hat die abendländische Kultur den Absolutheitsanspruch der Religion(en) in Frage gestellt und ihre auf nicht prüfbare Annahmen und Glaubenssätze gründende (weltliche) Macht und ihre gesamtgesellschaftliche Verbindlichkeit gebrochen, ohne die Religionsfreiheit einzuschränken oder sie in theologischen Fragen anzugreifen. Die säkularen Gesellschaften haben indes dem machtvollen Eingriff der Religion in das individuelle Leben klare Schranken gesetzt und die Kritik an deren Absolutheitsanspruch ausdrücklich zugelassen und als Ausdruck der Freiheit von Meinung und Kunst selbst die Satire. Die Vertreter der nun hinzukommenden Religion werden diesen Tatbestand akzeptieren müssen, will diese Gesellschaft einen wesentlichen Teil ihres Selbstverständnisses nicht einer Religion mit (in ihrer stringenten Ausprägung) totalitärem Impetus opfern. Wie jedem das Recht zusteht, zum Beispiel den Papst und die katholische Kirche oder irgendeine andere Religion nicht zu achten, was ja nicht heißt, einen Kreuzzug gegen sie zu führen, muss dies auch gegenüber dem Islam Gültigkeit besitzen.

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Professor em. Dr. Karl-Heinz Kuhlmann ist es indessen, der, ebenfalls auf Kohler Bezug nehmend, eine glasklare, counterjihadische Pointierung zur Kenntnis gibt:

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Was Berthold Kohler noch einigermaßen freundlich, im Kern jedoch entlarvend über die Rede des Bundespräsidenten sagt, sollte die erst nach Sarrazins Buch von der politischen Klasse wahrgenommene Mehrheit des autochthonen deutschen Volkes dazu bewegen, sich noch entschiedener gegen die Etablierung und Anerkennung des Islam zu wehren. Was geht da eigentlich im Kopf von Politikern vor, die sich doch sonst immer auf das christliche und humanistische Fundament dieses Staates berufen? Wissen sie denn gar nichts vom totalen Machtanspruch des Islam und von der Wirklichkeit der Zustände beziehungsweise Lebensbedingungen von Nichtmuslimen in islamischen Ländern? Diese Religion ist nun einmal nicht mit dem Grundgesetz vereinbar, es sei denn, ihre Vertreter erklärten öffentlich – und das nicht nur in Deutschland -, dass wesentliche Aussagen des Korans wie zum Beispiel über den minderen Rang der Frauen (Sure 4,34), über das Erbrecht (Sure 4,11 f. und Sure 176) sowie über die Blutrache (Sure 2, 178 f.) nur noch historisch zu verstehen sind und keine normative Kraft mehr besitzen. Der Islam in seiner geltenden Form darf nie unsere dritte Kultur sein.

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Time am 9. Oktober 2010

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1) http://www.faz.net/s/Rub594835B672714A1DB1A121534F010EE1/Doc~E7C9EE38C18874079B461F7840A7A1E58~ATpl~Ecommon~Scontent.html
2) http://www.faz.net/s/Rub7FC5BF30C45B402F96E964EF8CE790E1/Doc~E101117AA3BA7448490AB8D010774186A~ATpl~Ecommon~Scontent.html
3) http://de.wikipedia.org/wiki/Bundespräsident_(Deutschland)#Kandidatenauswahl
4) http://www.faz.net/s/Rub7FC5BF30C45B402F96E964EF8CE790E1/Doc~E0860D1DC33334F5C92B69382BF231D31~ATpl~Ecommon~Scontent.html

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Marco Seliger aus Afghanistan aktuell: http://www.faz.net/s/Rub0CCA23BC3D3C4C78914F85BED3B53F3C/Doc~EA33642C5460A449BB7C750D7AA4119A0~ATpl~Ecommon~Scontent.html
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