Don’t feed the Parasite

Ein recht schmackhafter Parasit ist der Austernpilz (1).
Aber wozu sind eigentlich Mohammedanisten da?

Einen m.E. exzellenten Aufsatz habe ich auf der Seite „Arouet8“ gefunden (2).

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Die Muslime fallen der Welt in den Rücken

Der Westen hat den Islam noch nicht definiert

Weil der Islam ein inhomogenes Gebilde ist, kann er nur schwer definiert werden. Ist er Gebetsritual, Kleidervorschrift, Moralvorschrift, Religion, Spiritualität, Mythos, Romantik, Männerherrschaft, Bewegung, Gesetz, Regierungsform, Unterwerfung, Diktatur, Feudalismus, Nepotismus, Nihilismus, Fatalismus, Faschismus, Hierarchie, Polygamie, Anarchie, Despotie, Kleptokratie, oder vielleicht gar so etwas wie PERVERSIE? Das Wort Perversismus wäre weniger geeignet, weil gesellschaftliche Gruppierungen, die mit „ismus“ enden, meist zentralistisch sind. Der Islam erinnert eher an eine Anhäufung ungeordneter „Jagd-, Kriegs-, Vermehrungs – Meuten“ (1), die aber im Angriff auf Opfer zu engem Zusammenhalt, inniger Verbundenheit (Umma) und gemeinsamer Erregung fähig sind.

Oft ziehen Hunderttausende Muslime schreiend und tobend durch die Straßen Kairos, die 2 Prozent Muslime Thailands köpfen innerhalb der letzten 10 Jahre im Blutrausch 4000 friedliche Buddhisten oder Gruppen von 15 muslimischen Jugendlichen stürzen sich wutentbrannt unvermittelt auf einen oder zwei Ethnoeuropäer. Die Welt rätselt: Warum sind die nur so erregt? Verstehbar wird das erst, wenn nicht der meist nichtige äußere Anlass als Grund herangezogen wird, sondern das innere Bedürfnis der Muslime nach gemeinsamer Erregung bedacht wird.

Der Islam hat kein Kapitol, keinen Vatikan, keinen Präsidenten und keinen Papst. Seine unzähligen Despoten, Diktatoren, Paschas und Machos würden eine Islam-Zentrale nicht akzeptieren, da sie sonst möglicherweise in der Willkür ihrer jeweiligen Herrschaft eingeschränkt werden könnten. Tote Führerfiguren wie Mohammed und Hitler heben sie im Gegensatz dazu in den Himmel, um sich eine Legitimation von oben her zu verschaffen. Die Pamphlete „Koran“ und „Mein Kampf“ führen in den islamischen Ländern deshalb die Bestseller – Listen an.

Erst wenn der nackte Kern des Islams inmitten seiner vielen Verhüllungen und Verbrämungen offengelegt ist, kann er definiert werden. Für den Westen wird es dann leichter möglich sein, eine Entscheidung zu fällen: Ob er den Islam entweder freudig begrüßen und ihm voll zu Diensten sein soll, oder eher reserviert – abgrenzend sein soll, oder ihn konsequent zurückdrängen soll.

Eine Definition des Islams zu erstellen wäre aber ein Durchbruch, wie wenn eine neue Formel in der Physik gefunden würde. Diese kann oft weit zurückgreifen und auch Anleihen von alten griechischen Mathematikern verwenden. Beim Islam ist es nicht so leicht möglich, auf alte Denker aufzubauen. In der Zeit von Sokrates, Platon oder Aristoteles gab es den Islam einfach noch nicht und die Aufklärer Locke, Hume, Montesquieu, Voltaire (2), Rousseau, Diderot und Kant streiften den Islam nur am Rande, da er nach den Fehlschlägen seiner Eroberungszüge nach Europa vom 16.Jh bis zum 17.Jh. und besonders wegen den Siegen Prinz Eugens Anfang des 18.Jh. überwunden schien. Denker des 18. u. 19. Jh. wie Adam Smith, Jean Paul, Abraham Lincoln, Tolstoj, Kierkegaard, Marx (3), Nietzsche oder Zola fanden es nicht notwendig, sich sonderlich mit dem damals fast völlig bedeutungslos gewordenen Islam zu befassen.

Popper und Thomas S. Kuhn versuchten die seit Bacon Anfang des 17. Jh. im Westen begonnenen zum Nutzen des Menschen verwertbaren Wissenschaften zu verstehen. Sie konzentrierten sich auf diese letzten 400 Jahre, der Islam entstand aber vor 1.400 Jahren und verschwand vor 300 Jahren fast gänzlich von der Weltbühne, um seit etwa 40 Jahren auf einmal wieder da zu sein. Popper wurde 1902 und Thomas S. Kuhn 1922 geboren, sie bekamen von der Wiederauferstehung des Islams nicht mehr viel mit.

Warum für Neomarxisten der Islam tabu ist

Neomarxistische Denker wie Gramsci, Horkheimer, Lukács, Adorno, Marcuse und Habermas hofften insgeheim auf irgend eine Kraft von außen, die ihnen wegen ihrer zwar hoch komplizierten, aber hohlen Theorien dazu verhilft, das übermächtige gegnerische „System“ endlich überwinden zu können. Sie beabsichtigten, mit Verhunzung der Sprache und der daraus folgenden Verwirrung des Denkens die Abwehrkraft des Westens gegenüber zerstörerischen Kräften von außen zu schwächen. Der Islam war für sie und ist auch für die heutigen Neomarxisten ein Tabuthema, weil sie ahnen und wünschen, er wäre diese – wenn auch unkontrollierbare – Kraft von außen.

Grünes Denunziantentum

Und tatsächlich, es kommt seit 1973 zu einer verblüffenden Konstellation verschiedener Erscheinungen. Durch Devisenabfluss aus dem Westen für das teure Erdöl konnte sich der Islam wegen westlicher Nahrungsmittelversorgung, westlicher Technik, westlicher Logistik und westlicher Medizin samt westlicher in-vitro-Fertilisation in einer innigen Verklebung mit seinem grausamen Eroberung – Stammesdenken vom Jahr 1900 bis heute verzehnfachen. Diese in der Geschichte beispiellose Bevölkerungsvermehrung ergoss sich parallel mit dem besagten Erdöl innerhalb der letzten nur 30 Jahre in den Westen und es wurden viele Stadtgebiete Europas vereinnahmt. Die OPEC-Länder drohen seit dem, den Ölhahn zuzudrehen und zu bomben, wenn sich Europa weigern sollte, weiterhin unbeschränkt Muslime aufzunehmen und zu versorgen.

Seit 20 Jahren sind 90% der Migranten nach Europa und deren Nachkommen Muslime. Neukölln beispielsweise hat 350.000 Ew., davon sind bereits 50% Muslime (unter 18 Jahren sind es 80%). Das hat mit Minderheit oder Multikultur nichts mehr zu tun, wie die Grünen es monoton vorbeten, das ist eindeutig Mehrheit und islamische Monokultur. In Berlin, Hamburg, Bremen, Duisburg, Brüssel, Amsterdam, Malmö, London, Liverpool, Wien, Milano, Rom, Marseille, Nizza, Paris, und vielen anderen Städten und Städtchen war vor dem Einsetzen dieser Moslemisierung Europas wesentlich mehr Multikultur vorhanden.

Die Vision des Multikulturalismus ist für den Globus nicht nur erst seit Beethovens „Alle Menschen werden Brüder/Schwestern“ eine glückverheißende Perspektive. Der Westen hat sich schon lange darauf vorbereitet, indem er alle Kulturen von den Eskimos bis zu den Schamanen und die den alten Griechen vorausgegangenen alten indischen/chinesischen Philosophien eifrig studiert, während der Islam alle Kulturen außer der eigenen einfach als nicht existent betrachtet. Der Kosmopolitismus des Diogenes v. Sinope bis Albert Camus im 20.Jh. verdeutlicht diese alte europäische Kulturleistung. Die Völker, Nationen, Kulturen und Religionen der Erde sind prinzipiell zum Multikuralismus in der Lage. Mit einer einzigen Ausnahme: Die Monokultur par excellence, der Islam. Genau diesen Bock wollen die von ihrer Unfehlbarkeit überzeugten Grünen und die neue „linke“ Schickeria aber zum Gärtner des in Zukunft sicherlich erstrebenswerten globalen interkulturellen Paradiesgartens machen.

Die vom Westen großmütig aufgenommenen Muslime, von denen hoffnungsfroh erwartet wurde, sie würden seine Aufnahmebereitschaft anerkennen und aufgehen in seine demokratische Gesellschaft so wie die Vietnamesen, Polen, Russen, Portugiesen, Brasilianerinnen und Philippininnen es taten – was machen sie? Sie geben sich völlig widerstandslos und selig den selbstherrlichen Hasspredigern, den von der Türkei gesteuerten Islamverbänden und den ewiggestrigen Imamen hin, die bezahlt von den Erdöl-Billiarden Saudi-Arabiens zu Hunderttausenden in den Westen entsendet werden.

Manche nach Europa zugezogene MigrantInnen, genau die, die von den Grünen als „xenophob“ und „rassistisch“ verleumdet werden, wie Necla Kelek, Mina Ahadi, Seyran Ates, Ayaan Hirsi Ali, die türkischstämmige Journalistin Güner Balci

http://www.youtube.com/watch?v=R9T7UBgsLZw

oder die iranischstämmige Künstlerin Firoozeh Bazrafkan

http://www.youtube.com/watch?v=nxoZ_ZUqk4M (nicht mehr aktiv, T.)

verteidigen Europa gegen den Islam oft fleißiger als viele Ureuropäer, denn bei ihnen kommt neben dem hautnahen Kennenlernen des islamischen Schreckens und der Sorge um ein menschenwürdiges Leben aller nachkommenden Welt – Generationen auch das Dankbarkeitsgefühl dazu, gerettet worden zu sein. Sie wollen nun mithelfen, ihre Retter zu retten.

Von den Grünen ist keine Abwehr gegen die autokratischen Islamfunktionäre und Scheichs zu erwarten. Die schauspielern nur auf kritisch und mutig. Sich in eine warme Nische des besonders gesund leben wollenden und reinste Luft atmen wollenden Bildungsbürgertums kuscheln, gegen ohnehin schon von allen Seiten verfolgte IslamkritikerInnen denunziantisch Anzeigen beim Staatsanwalt erstatten, naseweises Hervortun und immer-unschuldig Kulleraugen machen, mehr leisten sie nicht.

Wulff schläft auf der Autobahn ein

Anders als in der Physik, in der es nicht allzu dramatisch ist, ob eine ausreichend genaue Formel in 5 oder erst in 50 Jahren gefunden wird, ist für das Finden einer halbwegs genauen Definition des Islams höchste Eile geboten. Die Lethargie der europäischen Präsidenten, Kanzler und Kanzlerinnen, die allesamt gelangweilt rülpsen:

„Der Islam gehört zu uns und gehört zu Europa und gehört zu unserer Identität und bereichert uns und wir gehören zum Islam“ (4) ,

wäre so etwas wie ein Einschlafen auf der Autobahn, wenn sich mit einer Definition etwa zeigen sollte, der Islam würde die Zivilisation und die Menschenrechte geradewegs an die Wand fahren. Er kann dann nicht mehr wie bisher tatenlos und fatalistisch hingenommen werden, sondern es muss zügig und entschieden ins Lenkrad gegriffen werden.

Weil auch die Geisteswissenschaften sich noch kaum mit dem Islam auseinandergesetzt haben, gibt es bisher keine ausreichende Definition. Die forschen nur verbissen über solche alten Nebensächlichkeiten wie das Verhältnis von Antonius und Kleopatra oder wiederkäuen zum 597. Mal die Völkerwanderung, als nicht mehr als 300 Millionen Menschen auf dem gesamten Globus herumliefen. Alles nur, damit sie sich ja nicht bei dem unangenehmen aktuellen Thema Islam Stellung beziehen müssen.

Der Islam nützt die von der Vernunft geleitete westliche Vermehrungsbremse aus

Bis zum Jahr 1600 gab es etwa 500 Millionen Menschen auf der Welt. Das reichte aus, um sie in den 2,5 Millionen Jahren seit sie existieren, nicht aussterben zu lassen. Im Jahr 1900 gab es 1.600 Millionen Menschen. Aber dann ging es von der Horizontalen schwungvoll in die Vertikale mit der statistischen Linie. 1950 waren es 3 Milliarden, heute sind es 7 Milliarden und wenn es so weitergeht, werden es im Jahr 2100 16 Milliarden sein. Deshalb wird überall in der Welt seit etwa 1980 die Vermehrungsbremse gezogen. Im Westen wird die Bremse sogar zu scharf angezogen, aber auch Lateinamerika und Asien, besonders China tut mit, die fieberhaft ansteigende Linie zu beruhigen.

Was ist nun, wenn eine Gruppierung diese Situation ausnützt und in der Zeit, in der alle anderen abbremsen, im Gegenteil sogar beschleunigt? Dann ist ihr Überholvorgang in kürzester Zeit vollzogen. Diese Gruppierung sind die Muslime. In der heiklen Phase, in der alle anderen die Menschheit und den Planeten gegen Überbevölkerung retten wollen, fallen die Muslime ihnen in den Rücken und wollen sich sogar möglichst massiv vermehren, um zu dominieren.

Auch der Hitlerismus ist noch nicht ausreichend definiert

Das Versäumnis, Rechtsradikalismus, Faschismus und Hitlerismus mit seinem Rassismus noch nicht ausreichend definiert zu haben, rächt sich nun im Bezug auf den Islam. Die westlichen Philosophen sind eingeschlafen und befassen sich deshalb vorrangig mit dem Phänomen, warum das Gehirn träumen kann. Die Faschismusdefinition von Dimitroff ist oberflächlich („die offene, terroristische Diktatur der reaktionärsten, chauvinistischsten, am meisten imperialistischen Elemente des Finanzkapitals“) und wurde von ihm schon 1935 formuliert, als die entscheidende Rolle vom kapitalistischen Churchill zur Niederschlagung des Hitlerismus und der Völkermord an den Juden noch nicht bekannt waren.

Islam-Oppositionelle oder -Kritiker können heute von wem auch immer, jederzeit und immerzu als rechtspopulistisch, rassistisch oder faschistisch bezeichnet werden, weil noch nicht klar definiert wurde, was das ist. Gerade solche Mode-Linke, die noch niemals links waren und keine Ahnung haben, wie schwer es 1968 für die damals kleine Linke gegen den bürgerlichen Muff und die alten Hitler-Bewunderer war, meinen jetzt Fahnenträger gegen die Islamkritiker sein zu müssen.

Sie echauffieren sich mit dem Wort „Rechtspopulismus“, von dem sie am allerwenigsten wissen, was das ist. Jetzt, wo sie im Mainstream aller Zeitungen, mit so gut wie allen Fernsehsprechern/Journalisten, allen Hochschulen, allen Gerichten und den vielen Islam – ergebenen Parteien mitschwimmen ist es leicht, links zu sein. Dieses „Links“ wandelt sich bei ihnen um in ein Extrem-Rechts, was deutlich zu sehen ist, wenn sie mit ihren hitlergrüßenden Muslimbruder-, Hamas- und Hisbollah – Freunden, mit Ahmadinejad und Erdogan zusammen sind.

Die EuropäerInnen können dieser islamischen Extrem-Rechten nur entkommen, wenn sie schon für die allernächsten Wahlen islamkritische Parteien gründen, sofern noch keine vorhanden sind. Diese dann auch wählen und anschließend bereit sind, das Wahlrecht zu verteidigen. Denn die Islam-Freunde wollen Wahlen und Meinungsfreiheit sicher ehestens abschaffen, wenn diese Parteien mehrheitlich gewählt werden. Von den Islam-Freunden als „rechtspopulistische Scharlatane“ bezeichnet zu werden, ist das kleinere Übel ja sogar ein Kompliment, denn im Vergleich zu ihrem islamischen Rechts-Extremismus ist „rechtspopulistisch“ schon wieder weit links stehend.

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1) Elias Canetti: „Meute ist… Form gemeinsamer Erregung… In vier verschiedenen Formen oder Funktionen tritt die Meute von jeher auf. Sie haben alle etwas fließendes und gehen leicht ineinander über… Jagdmeute, Kriegsmeute, Klagemeute, Vermehrungsmeute“ (Elias Canetti, „Masse und Macht“, Fischer Taschenbuchverlag 1995, S. 109 ff.).

2) Voltaire: „Doch dass ein Kamelhändler in seinem Nest Aufruhr entfacht, dass er seine Mitbürger glauben machen will, dass er sich mit dem Erzengel Gabriel unterhielte; dass er sich damit brüstet, in den Himmel entrückt worden zu sein und dort einen Teil jenes unverdaulichen Buches empfangen zu haben, das bei jeder Seite den gesunden Menschenverstand erbeben lässt, dass er, um diesem Werke Respekt zu verschaffen, sein Vaterland mit Feuer und Eisen überzieht, dass er Väter erwürgt, Töchter fortschleift, dass er den Geschlagenen die freie Wahl zwischen Tod und seinem Glauben lässt: Das ist nun mit Sicherheit etwas, das kein Mensch entschuldigen kann, … es sei denn, der Aberglaube hat ihm jedes natürliche Licht (des Verstandes) erstickt“ (Brief an Friedrich den Großen).

3) Karl Marx: „Der Koran und die auf ihm fußende muselmanische Gesetzgebung reduzieren Geographie und Ethnographie der verschiedenen Völker auf die einfache und bequeme Zweiteilung in Gläubige und Ungläubige. Der Ungläubige ist „harby“, d. h. der Feind. Der Islam ächtet die Nation der Ungläubigen und schafft einen Zustand permanenter Feindschaft zwischen Muselmanen und Ungläubigen. In diesem Sinne waren die Seeräuberschiffe der Berberstaaten die heilige Flotte des Islam.“ (Karl Marx – Friedrich Engels – Werke, Band 10, Dietz Verlag, Berlin/DDR 1961, S. 170). „Da der Koran jeden Ausländer zum Feind erklärt, so wird niemand wagen, in einem muselmanischen Land aufzutreten, ohne seine Vorsichtsmaßregeln getroffen zu haben.“ (Karl Marx – Friedrich Engels – Werke, Band 10, Dietz Verlag, Berlin/DDR 1961, S. 171).

4) Der deutsche Bundespräsident Wulff am 3. Oktober 2010: „Der Islam gehört inzwischen auch zu Deutschland.“
http://www.tagesspiegel.de/meinung/andere-meinung/gehoeren-wir-unglaeubigen-auch-dazu/1950404.html

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Time am 25. Oktober 2010

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1) http://baysf.de/de/home/unternehmen_wald/aktuelles/detailansicht/article/168/parasit-a-la-carte-1.html
(mit Kochrezepten)
2) http://arouet8.wordpress.com/2010/10/20/die-muslime-fallen-der-welt-in-den-rucken/

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PS, Soundtrack: „Pessimystic“ von Alice Cooper, grandios und lebensgefährlich, m.E. einer der besten Rocksongs aller Zeiten.

Hier die Performance:

http://www.youtube.com/watch?v=i6eMCusKb6A

Hier der Text:

Pessimystic

Don‘t need a crystal ball
For me to see clearly
No astrology or Tarot cards
Watching CNN
And holding my breath
To face the day
Scares me to death

I‘m pessimystic
I‘m so fatalistic
I‘m pessimystic
I don‘t believe a thing
I‘m pessimystic
I‘m so nihlistic
I‘m pessimystic
For what tomorrow brings

I can‘t hear a word you say
So shut up, shut up, shut up, shut up
I like being sick this way
So shut up, shut up, shut up, shut up

Everybody‘s mind is badly infected
Everybody feeds the parasite
Everything is dark so why not accept it?
Everything is far more black than white

I‘m pessimystic
I‘m so fatalistic
I‘m pessimystic
I don‘t believe a thing
I‘m pessimystic
I‘m so pissed-off-istic
I‘m pessimystic
Of what tomorrow brings

I can‘t hear a word you say
So shut up, shut up, shut up, shut up
I like feeling sick this way
So shut up, shut up, shut up, shut up

Shut up, shut up, shut up, shut up
Shut up, shut up, shut up, shut up

I‘m pessimystic
I‘m so fatalistic
I‘m pessimystic
I don‘t believe a thing
I‘m pessimystic
I‘m so nihlistic
I‘m pessimystic
Of what tomorrow brings

I can‘t hear a word you say
So shut up, shut up, shut up, shut up
I like being sick this way
So shut up, shut up, shut up, shut up

I can‘t hear a word you say
So shut up, shut up, shut up, shut up
I like feeling sick this way
So shut up, shut up, shut up, shut up

Shut up, shut up, shut up, shut up


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12 Antworten to “Don’t feed the Parasite”

  1. Tangsir Says:

    Dieser Aufsatz ist wirklich vorzüglich. Es sollte viel mehr Beachtung finden.

  2. Flash Says:

    1. Der Song ist gut. Und Alice Cooper hat sich wohl zum Christentum bekehrt.

    2. Definition des Islam? Simpel. (Für mich). Der Islam ist die Antithese zum Christentum. Jeder einzelne „Wert“ des Christentums – pervertiert.

    (Er ist _nicht_ die Antithese zum Judentum, denn das orthodoxe Judentum hat so manche kulturelle Parallelen zum Islam, besonders in der Behandlung der Frau und in der formalen Gesetzlichkeit).

    3. Es ist richtig, daß die islamische Welt dank des Erdöls die westliche Welt quasi in der Hand hat. Sie können dafür unsere gesamte Technologie kaufen (von Patenten bis Kriegstechnik) und sie tun es.

    Für mich ergibt sich daraus eine radikale Überlegung. Der Westen könnte dieser fortwährenden Ausblutung einen Riegel vorschieben, wenn er wollte. Wenn er radikal wäre.

    In einer konzertierten Aktion müßten dafür alle Ölförderländer, zumindest die Ölfördergebiete, kriegsmäßig, aus der Luft besetzt werden. Das heißt, es sind alle bedeutenden Ölvorkommen in islamischer Hand unter westliche Kontrolle zu bringen. Von der kriegstechnischen Seite her wäre das möglich, weil gleichzeitig die Islamstaaten keinen Treibstoff mehr bekämen.

    Da sie keine eigene Waffenproduktion haben, könnte maximal Pakistan die Atomwaffe einsetzen oder China sich auf die Seite der Islamstaaten schlagen. Sollte China aber auf westlicher Seite mitziehen, wäre dies das Ende des Islam als politischer Machtblock.

    Terroristen würden natürlich ihre Opfer fordern – aber das wären reine Nadelstiche.

    Manchmal erfreut mich dieser Gedanke. Einfach alle Ölquellen selbst besitzen. Ja, es wäre machbar. Dummerweise läuft es genau andersherum: ausgerechnet die USA rüsten jetzt Saudi-Arabien beispiellos auf. Sehr dummer Schachzug.

  3. L. Says:

    „Dummerweise läuft es genau andersherum: ausgerechnet die USA rüsten jetzt Saudi-Arabien beispiellos auf. Sehr dummer Schachzug.“
    Das Waffengeschäft ist derart große und die Waffen derart komplex, daß die Saudis diese Waffen ohne US-amerikanische Hilfe gar nicht bedienen können. Im Grunde holen sich die Amis einen Teil des Ölgeldes zurück und habe da ein Waffenalger auf das sie jederzeit zurückgreifen können.

    Offenbar kommt der Iran mit seiner A-Bombe auch nicht so recht voran (wobei ihm für seine übrigen Machenschaften die virtuelle Bombe völlig ausreicht – an deren Stelle würde ich aus dem Atomwaffensperrvertrag aussteigen und dann – etwas später – behaupten, die Bombe zu haben).

    Faktisch gibt Saudi-Arabien eine irre Menge Geld wegen einer scheinbaren Bedrohung aus. Und für die Dollar, die sie kriegen können sie sich auch immer weniger kaufen. Die einzige Sicherheit hinter dem US-Dollar ist doch, daß man damit Öl (und andere Rohstoffe) kaufen kann.
    Die Chinesen haben es kapiert und kaufen keine Dollar Staatsanleihen mehr und kaufen alle Realwerte in dieser Welt, die man kriegen kann – inclusive Gold.

    Die Saudis haben es nicht gemerkt. Wenn sie eines Tages aufwachen und kein Öl mehr haben, werden sie feststellen, daß sie sich für ihre Dollar NICHTS mehr kaufen können. Sie haben für ihr Öl noch nicht mal Papier bekommen.

    Der Vorschlag von Flash ist – viel eleganter – längst realisiert worden.

    Um das zu sehen, müssen wir natürlich noch 30-50 Jahre warten…

    Das Problem mit den Migranten ist natürlich blöd. Es würde bei Realisierung des Vorschlags von Flash aber auch – vielleicht sogar schärfer – auftreten. Das muß anders gelöst werden.

  4. L. Says:

    http://blog.dailyalert.org/2010/10/27/for-saudis-u-s-arms-deal-is-a-challenge/

    The Saudis, unlike the Israelis, have always had problems absorbing high-tech Western systems since they began buying state-of-the-art war machines in the 1970s.

    Right now, they already have more top-line equipment than they can effectively use, such as an air force with more aircraft than it has front-line pilots or commanders able to deploy them in combat.

    Saudi Arabia traditionally bankrolls part of Pakistan’s military purchases and in return gets experienced Pakistan pilots to fly its U.S. and British combat jets, as well as seasoned naval personnel to run its two-sea navy.

    „Militarily … Riyadh’s challenge is not a matter of hardware: Saudi Arabia already fields a broad spectrum of some of the highest-end and most modern military equipment in the region,“ the U.S. global security consultancy Stratfor commented.

    „Instead, its challenge is fielding that hardware. With deliveries years away, the new deal will do little to balance the resurgent Iranian regime in the near-term, and prolongs Saudi Arabia’s heavy dependence on U.S. defense support.“

    Most of its $34 billion defense and security budget is spent on maintaining and upgrading large stocks of air, land and naval equipment purchased since the 1970s.

    Most of this work is carried out by an army of expatriate specialists from Western defense manufacturers because the Saudis can’t do it themselves. So the influx of more advanced equipment is likely to strain Saudi resources even further.

    King Abdallah has over the last year or so taken charge of all defense purchases in an apparent effort to reduce the power of the Defense Ministry as the health of the long-serving minister, his half-brother Crown Prince Sultan, has deteriorated.

    The monarch personally conducted much of the negotiations for the U.S. arms package.

    For one thing, he has long sought to stamp out rampant corruption in the arms procurement system, in which colossal kickbacks are made to Saudi officials.

    But Abdallah may have other considerations in mind. He commands the National Guard, or SANG, a 100,000-strong force drawn from tribes loyal to the monarchy. It’s the king’s private army, totally separate from the 140,000-strong regular forces controlled by the Defense Ministry.

    SANG traditionally has been a light mechanized force. But Abdallah wants to give it more firepower with armor and artillery and has ordered his eldest son Mutaib, the SANG commander, to carry out a major $3 billion reorganization.

    The AH-60 Apache gunships and other systems in the U.S. package are clearly earmarked for this force, whose traditional mission has been to protect the royal family. It is also expected to be redeployed to protect strategic oil installations as well.

  5. Time Says:

    Hallo L.,

    vielen Dank für Ihre profunden und ausführlichen Anmerkungen. Ich stehe in dieser Frage eher auf Ihrer Seite als auf der Flash’s und finde die Bezeichnung „Waffenlager der Amerikaner“ für die saudischen Rüstungsbemühungen köstlich.

    Worin ich Ihnen nicht zustimme ist die Beurteilung der sunnitischen Situation als „scheinbare Bedrohung“, da Iran verbal (1) und auch ganz praktisch verdeckte Kriegshandlungen gegen die Sunniten in vielen Ländern ausführt. Diese sind für die meisten Machthaber keine echte Bedrohung, aber z.B. im Libanon und im Jemen sind die iranischen Stellvertreter ein wichtiger Faktor.

    Ich denke, dass sich ein faschistisches System von einem faschistoiden (Franco, Pinochet – Militärdiktaturen) u.a. dadurch unterscheidet, dass es zwangsläufig den Weg des (Angriffs- und Raub-) Krieges beschreitet. Ich meine z.B., dass der Irak Saddams ein faschistisches System war, und ich bin fest davon überzeugt, dass es um Naziran nicht besser bestellt ist. Deshalb ist er keine „scheinbare“ sondern eine reale Bedrohung.

    Auch wenn die Waffendeals eine elegante Lösung sind und quasi „Öl für Schrott“ bedeuten, gewähren die vielen Petrodollars den Scheichs aber ganz aktuell Einfluss auf die Gestaltung westlicher Politik, denn sie kaufen sich natürlich nicht nur goldene Klos davon sondern auch deutsche Werften und Politiker.

    An Flash’s Überlegungen finde ich auch die Kompromisslosigkeit in Bezug auf die Durchsetzung westlicher Interessen sehr attraktiv. Nach dem Ende des zweiten Weltkrieges haben sich alle ehemaligen Kolonien und Protektorate gut entwickelt. Die Lage ist im Grunde sehr hoffnungsvoll, außer in den mohammedanistischen und afrikanischen Ländern. Wenn sie das aber nicht alleine hinkriegen, muss man ihnen eben den Erwachsenenstatus wieder aberkennen und sie unter Kuratel stellen – was früher Imperialismus hieß.

    Ich grüße Sie beide herzlich,

    Time
    _____

    1) http://www.alsharq.de/2009/02/streit-zwischen-iran-und-bahrain.html

  6. L. Says:

    Die Situation wie sie flash sich herbeiwünscht, ist ja faktisch schon da.

    Bezüglich der muslimischen Einwanderer gibt es wohl (geheime?) Abkommen seit der 1. Ölkrise zwischen der OPEC und der EU.

    Überschüssige Bomben müßte man also eher über Brüssel abwerfen als über Mekka.

    „Erwachsenenstatus aberkennen“ – das ist witzig

  7. Flash Says:

    Zitat:

    „Wenn sie das aber nicht alleine hinkriegen, muss man ihnen eben den Erwachsenenstatus wieder aberkennen und sie unter Kuratel stellen – was früher Imperialismus hieß.“

    Sehr richtig. Es ist ja immer wieder witzig, daß einerseits der Kolonialismus in all seinen Formen von heutigen Meinungsmachern gegeißelt wird – und andererseits sämtliche Maßnahmen der westlichen Welt in Entwicklungsländern – von Katastrophenhilfe über Entwicklungshilfe bis zur Terrorbekämpfung – de facto nur dann funktionieren, wenn man quasikoloniale Strukturen aufbaut.

    Weder in Afghanistan noch in Afrika kann man auf einheimische Strukturen vertrauen, wenn man dort überhaupt etwas erreichen will, braucht man eine mit Machtbefugnissen ausgestattete westliche Administration. Und genau das findet statt, wenn die Verbündeten Afgh. oder Irak besetzt halten.

    Gewisse Bevölkerungen und Erdteile werden einfach nicht erwachsen im westlichen Sinne, leider ist die Kolonisation als Option halt abgeschafft. besser wäre es wohl für alle Seiten.

  8. Flash Says:

    Zur Frage, was die Scheichs mit den Öldollars machen: sicherlich ist es irgendwann einmal nur noch Papier. Aber nicht derzeit! Time hat es erwähnt: sie kaufen bei uns Werften, Anteile an Autokonzernen usw., sie kaufen auch Patente und Rechte. Damit können sie Einfluß auf die Wirtschaft nehmen. Was ist, wenn irgendwelchen Arabern einmal Mehrheiten an unseren größten Konzernen gehören?

    Die Erkenntnis, daß die Saudis mit ihrem Waffenarsenal mangels Know-how und Personal nicht viel anfangen können, ist richtig und argumentativ untermauert.

    Es steht aber eine ganz einfache Überlegung dagegen: die Saudis sind ja nun nicht so doof, daß sie nicht selber wüßten, daß ihnen die Waffen ohne qulaifizierte Leute nichts nützen. Aber das Problem haben sie ja in ihrer gesamten Wirtschaft, deswegen holen sie ja aus aller Herren Länder die Arbeitskräfte. Und für ihre Waffen werden sie auch Leute holen, seine es Pakistanis oder andere.

    Die rein hypothetische Strategie, alle Ölfördergebiete mit überlegenen Kräften zu besetzen, wäre gewiß mit größeren Problemen verbunden, je mehr Kriegstechnologie die Förderländer entgegenzusetzen hätten.

    Aber daran denkt ja überhaupt kein Westler. Leider helfen auch keine Bomben auf Brüssel, um das DENKEN der westlichen Führungseliten zu ändern.

    Zurück zu den Zielen der Saudis und des Iran. Was beide wirklich wollen, dazu ein Zitat aus „Israel.Daily Alert“:

    „The American effort to portray the $60 billion arms deal between Riyadh and Washington as aimed against Tehran doesn’t fit with the Saudi point of view. “Iran is not the enemy, Israel is the enemy,” the head of the Center for Strategic Studies in Saudi Arabia declared in an interview with Al Jazeera.“

    Langfristig gesehen ist für ALLE islamischen Staaten Israel der Feind. Die Aufrüstung richtet sich gegen Israel, und es wird aller Vermutung nach darauf hingearbeitet, baldmöglichst einen Vernichtungskrieg durch eine Koalition aller Araberstreitkräfte gegen Israel zu führen. Beim nächsten Mal muß es einfach gelingen – so die Prämisse.

    Und nach menschlichem Ermessen ist es ja auch aussichtslos, sich gegen vereinte, amerikanisch hochgerüstete, Perser, Saudis, Syrer, Pakis und sonstige Muselstaaten zu behaupten.

  9. L. Says:

    „Die rein hypothetische Strategie, alle Ölfördergebiete mit überlegenen Kräften zu besetzen, wäre gewiß mit größeren Problemen verbunden, je mehr Kriegstechnologie die Förderländer entgegenzusetzen hätten.“
    Die US-amerikanischen Truppen sind ja schon da. Da muß überhaupt nichts mehr besetzt werden.

    „Und nach menschlichem Ermessen ist es ja auch aussichtslos, sich gegen vereinte, amerikanisch hochgerüstete, Perser, Saudis, Syrer, Pakis und sonstige Muselstaaten zu behaupten.“
    Früher hat man so etwas mal Defätismus genannt und massiv bestraft. Die Erfahrung zeigt doch, daß diese Leute jede Gelegenheit wahrnehmen sich gegenseitig umzubringen.

  10. Time Says:

    Lieber Flash, lieber L.,

    ich verfolge Ihre Debatte mit großem Interesse.

    Scheinbare westliche Schwäche interpretiere ich angesichts unser grandiosen Entwicklung, realen Wirtschafts,- Wissens- und Militärübermacht als ein „Spiel höherer Ordnung“.

    Ich meine, wenn man sich auf einem Gebiet sehr professionalisiert hat oder z.B. ein Spiel extrem gut beherrscht, geht es nicht mehr darum, es schlicht zu gewinnen. Es geht darum, es besser als je zuvor zu gewinnen. Es geht darum, es mit minimalstem Einsatz oder Verlust zu gewinnen. Man vermeidet Abenteuer und Husarenstücke, weil man jeden einzelnen Punkt gewinnen will.

    Im Fall der Vernichtung des Mohammedanismus ist es nicht mehr die Frage, ob dieser vernichtet werden wird. Sein Urteil ist gesprochen.

    Die Frage ist vielmehr, wie elegant wir seine Eliminierung inszenieren können.

    Eleganz ist das Gegenteil von Grausamkeit, Grobheit und Brutalität, von Toden, Verletzungen und (wirtschaftlichen) Zusammenbrüchen.

    Es geht darum, das Monster smart zum Verschwinden zu bringen. Ich finde, dass die Vernichtung des Nazismus alles andere als smart vonstatten ging. Mit dem Kommunismus haben wir uns anfangs auch zu sehr die Hände schmutzig gemacht (Korea, Vietnam, Chile), aber vielleicht war das notwendig. Jedenfalls hat sich der vorletzte Totalitarismus der Menschheitsgeschichte dann, wie von Präsident Reagan vorhergesehen, mit einem Winseln verabschiedet.

    Ich vermute mal, der abartige Mohammedanismus wird stumm verschwinden, oder aber, wie die Hadithe nahelegen (1), mit einem Furz. Das an sich ist natürlich nicht elegant aber unser Spiel ist es.

    Ich grüße Sie,

    Time

    _____

    1) https://madrasaoftime.wordpress.com/2009/04/22/6/

  11. Flash Says:

    „Die US-amerikanischen Truppen sind ja schon da. Da muß überhaupt nichts mehr besetzt werden.“

    Militärstützpunkte zu haben ist ja nicht das Gleiche wie eine Besetzung unter Entmachtung des besetzten Landes. Die amerikanischen Militärs stellen ja die Souveränität der Staaten, wo sie Stürzpunkte haben, nicht in Frage.

    Natürlich ist es eleganter, diese Art von „Militärhilfe“ dazu zu benutzen, die eigenen Ziele sicherzustellen. Wenn es nur darum geht, daß das Öl fließt – ok, es fließt.

    Trotzdem verfügen die Saudis über die Öldollars, und was machen sie? Sie fördern damit den Islam in der ganzen Welt, Moscheebau etc. pp. Mit einer vollständigen Übernahme des Öls und einem Ausschluß der bisherigen Besitzer von den Profiten wären diese beizeiten wieder auf dem Niveau von 1850 angelangt. Stellt sich die Frage, in welcher Wirksamkeit sie dann noch zu „Rache“anschlägen fähig sind. Vermutlich werden diese (zu Recht) enorm gefürchtet.

    „Früher hat man so etwas mal Defätismus genannt und massiv bestraft.“

    Nein, das ist natürlich kein Defätismus, das ist nur ein Einstieg in andere Argumente. Vielleicht sind wir uns einig, daß Israel schon 1948 und 1967 „nach menschlichem Ermessen“ keine Chance hatte?

    Menschliches Ermessen ist aber nicht alles, und m.M.n. zeigt die Geschichte, daß nach göttlichem Ermessen die Feinde Israels keine Chance haben, schietegal, welche Militärmacht sie ins Feld führen. Aber „göttliches Ermessen“ ist eine Kategorie, die nicht jedermann zugänglich ist und deshalb aus Diskussionen meist herausgehalten wird.

  12. Flash Says:

    @Time

    „Ich meine, wenn man sich auf einem Gebiet sehr professionalisiert hat oder z.B. ein Spiel extrem gut beherrscht, geht es nicht mehr darum, es schlicht zu gewinnen. Es geht darum, es besser als je zuvor zu gewinnen. Es geht darum, es mit minimalstem Einsatz oder Verlust zu gewinnen. Man vermeidet Abenteuer und Husarenstücke, weil man jeden einzelnen Punkt gewinnen will.“

    Ich glaube, hier unterläuft Ihnen ein Widerspruch zur Gesamtaussage ihres Blogs. Es ist richtig: der Westen hat eine grandiose Entwicklung absolviert, in jeder Hinsicht.

    Aber will er dieses „Spiel“ gewinnen?!

    Eben nicht – worüber diskutieren denn sonst alle islamkritischen Blogs? Es ist doch eine Binsenweisheit, daß allein unsere eigene kulturelle Schwäche/Dekadenz/Beliebigkeit den Islam stark macht.

    Weder das „gemeine Volk“ (Lehrer in der Schule, Beamte, Angestellte) will mehrheitlich dieses Spiel gewinnen, noch die Eliten. Im Gegenteil. Deren Spiel ist es, so subtil wie möglich und so rabiat wie nötig der Islamisierung an sich bzw. dem einzelnen Muslim alle Türen zu öffnen.

    Auch die USA spielt so!

    „Es geht darum, das Monster smart zum Verschwinden zu bringen. Ich finde, dass die Vernichtung des Nazismus alles andere als smart vonstatten ging.“

    „Eleganz ist das Gegenteil von Grausamkeit, Grobheit und Brutalität, von Toden, Verletzungen und (wirtschaftlichen) Zusammenbrüchen.“

    Nein, ich sehe das anders. Wenn man kein „Ende mit Schrecken“ macht, gibt es einen Schrecken ohne Ende. Wie lange hätte man ohne Gewalt und Brutalität dem Nazismus wohl zusehen sollen? Hätte man 10 Jahre oder mehr in Kauf nehmen sollen, die das Regime zusätzlich existiert hätte?

    Und wie lange treibt der Islam weiterhin sein Spiel, während wir auf Eleganz, Smartheit und den Faktor Zeit setzen? Bis 1920 wurde der Islam für tot bzw. irrelevant gehalten, seitdem hat er gewaltige Dynamik bewiesen. Zur Zeit unterminiert er erfolgreich die Freiheit aller westlichen Staaten.

    Ich weiß, daß mein Plädoyer für die grobe und brutale Methode irrelevant ist. Es ist ein Gedankenspiel, das zeigt: es wäre theoretisch möglich, den Islam weltpolitisch arg zu schwächen.

    Letztendlich halte ich es sowieso nicht für eine menschliche Aufgabe, das Problem zu lösen. Ich halte es für eine göttliche Aufgabe. Der Weg dahin ist ja bereits vorgezeichnet und scheint bisher mit bewundernswerter Präzision abzulaufen. Der Islam ist ja schließlich dadurch und deswegen wiedererwacht, weil es wieder einen Judenstaat gibt. Daß (und wie) er sich behauptet, ist irrational, und wie er bekämpft wird, ist ebenso irrational.

    Mein Fazit: es ist sowieso Gott, der die Geschichte macht.

    (Aber damit kann man in einem gemisc hten Publikum nicht argumentieren, wo man teilweise dem Atheismus anhängt).

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