Sklavenhalter, und Lügner sowieso

Beirut, Hauptstadt eines dieser elenden Sklavenhalterstaaten

Der Mohammedanismus ist eine grausame Sklavenhalterideologie (1). „Religions“-Stifter Klo H. Metzel war ein Vergewaltiger und Sklavenjäger – so sind es seine Anhänger. Er war ein Lügner – so sind es seine Anhänger. Alle Ork-Staaten haben auf dem Papier die Sklaverei verdammt, auf dem Papier, aber ALLE Orkstaaten praktizieren sie TATSÄCHLICH nach wie vor. Für die heutige FAZ lieferte Markus Bickel einen erschütternden Bericht aus dem Libanon bzw. Beirut, dem angeblichen „Paris“ des Orients.

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One-way-Ticket in die Sklaverei

Im Libanon arbeiten 200.000 ausländische Haushaltshilfen.
Viele von ihnen nehmen sich das Leben

Daisy Dinan ist eine der wenigen, die es geschafft haben: Zehn Dollar zahlen ihr manche Kunden inzwischen in der Stunde. Andere „Maids“, wie die Haushaltshilfen im Libanon genannt werden, müssen dafür eine halbe Woche arbeiten. Dinan kann auch selbst wählen, für wen sie putzt und bügelt, nimmt nicht mehr jeden Job an wie früher. Und von ihrer kleinen Mietwohnung, gelegen eine halbe Stunde südlich von Beirut, können die meisten anderen jungen Frauen in ihren beengten Zimmern nur träumen. Doch bis die Hausangestellte von den Seychellen diesen Status endlich erreichte, hat es lange gedauert, fast drei Jahrzehnte. Das ist viel länger, als die meisten Hausmädchen überhaupt im Libanon bleiben.

In deren Situation kann sich Dinan, 59 Jahre alte Mutter einer erwachsenen Tochter, dennoch gut hineinversetzen. Schließlich kennt sie ihr Elend aus eigener Erfahrung. „Auf den Seychellen haben sie uns gesagt, dass sie Mädchen brauchen, die im Ausland arbeiten“, erzählt die freundliche, resolute Frau über ihre Anfänge als Haushaltshilfe im Libanon. Viel anders sieht das Versprechen vom Glück in der Ferne heute auch nicht aus, nur dass durch das Internet vieles einfacher geworden ist. Dutzende Arbeitsagenturen kümmern sich um die Anwerbung der Gastarbeiter, mit ein paar Klicks im Internet stoßen Suchende auf die entsprechenden Steckbriefe. „Erfahrung: keine“, „Familienstand: verheiratet“, „Gehalt: 150 Dollar“, „Bemerkungen: ernsthaft, dynamisch, freundlich“ wirbt http://www.maids-online.com für eine junge Frau aus Katmandu.

Die Gründe für die Arbeitsmigration sind offensichtlich: In Nepal, Madagaskar, Äthiopien, Sri Lanka oder auf den Philippinen, wo die meisten Haushaltshilfen herkommen, sind die Jobs noch schlechter bezahlt als im Libanaon. Und die oft großen Familien in der Heimat können jeden Cent gebrauchen. So war es auch bei Daisy Dinan. Weil ihre Eltern das Geld dringend benötigten, unterschrieb sie einen Dreijahresvertrag, erhielt dafür ein Oneway-Ticket – und flog los. Fünfzehn Jahre jung war sie damals erst – und fortan vom Aufstehen bis zum Einschlafen einer wohlhabenden französischen Familie zu Diensten.

Beirut galt damals, Mitte der Sechziger, noch als „Paris des Nahen Ostens“, der Bürgerkrieg lag noch in weiter Ferne, die Jeunesse dorée sonnte sich an den Ufern des Mittelmeers oder genoss lange Nächte in den berüchtigten Bars der libanesischen Hauptstadt. Doch für die ausländischen Haushaltshilfen waren die Arbeitsbedingungen erbarmungslos. Ein Zustand, an dem sich seitdem nicht viel geändert hat, wie Menschenrechtsorganisationen monieren.

„Viele Hausangestellte werden buchstäblich dazu getrieben, vom Balkon zu springen, um ihrer Gefangenschaft zu entfliehen“, sagt Nadim Houry, Leiter des Büros von Human Rights Watch in Beirut. Seit Jahren sind Selbstmorde junger Hausangestellter an der Tagesordnung, im Schnitt nimmt sich jede Woche eine das Leben. Auch Prügel, Missbrauch und Essensentzug durch Arbeitgeber gelten als lässliche Sünden in einem Land, in dem sich nicht nur Wohlhabende, sondern auch Familien mit kleineren Einkommen die billigen ausländischen Haushaltshilfen leisten. Auf 200 000 wird ihre Zahl geschätzt, eine in jedem vierten Haushalt. Um sie an der Flucht zu hindern, bekommen viele direkt nach Arbeitsbeginn ihren Pass entzogen.

Als wenig wirkungsvoll gegen diese moderne Form der Sklaverei erweist sich auch der libanesische Staat. „Indem sie die Augen verschließen vor den Verstößen gegen Hausangestellte, machen sich Libanons Polizei und Justiz mitschuldig am anhaltenden Missbrauch dieser verletzlichen Gruppe durch Arbeitgeber“, sagt Houry. „Jemanden einzusperren oder ihn zu schlagen ist ein Verbrechen, unabhängig von der Identität des Opfers.“ Von 114 vor Gericht verhandelten Fällen, die Human Rights Watch untersuchte, führte keiner zu einer Bestrafung.

Fast jeder Libanese kennt Geschichten von misshandelten Hausmädchen, doch nur selten rufen Nachbarn die Polizei. Auch Raymond Tarabay aus Admah nördlich von Beirut ist entsetzt über das Verhalten vieler seiner Landsleute. Fast das Doppelte des gesetzlich vorgeschriebenen Mindestlohns von hundert Dollar zahlt er an das Hausmädchen der Familie aus Kamerun. Für die Zentralafrikanerin entschieden sich die Tarabays wegen ihrer guten Französischkenntnisse – so haben auch die drei bilingual aufwachsenden Kinder zu Hause eine Ansprechpartnerin.

Ihre eigenen Kinder hingegen sehen viele junge Frauen oft Jahre nicht mehr. So auch Daisy Dinan, die ihre damals nur zwölf Monate alte Tochter Anfang der siebziger Jahre zurück zur eigenen Mutter auf die Seychellen schickte. Nicht wegen des Bürgerkrieges, sondern wegen der ausbeuterischen Arbeitsbedingungen: Als junge Frau schmiss sie den Haushalt in einer reichen Familie in Beirut. Tag und Nacht stand sie ihren Herren zur Verfügung; Zeit, ein Kind aufzuziehen, ließ der Job ihr nicht. „Natürlich war ich traurig, meine Tochter zurückzuschicken, aber mir blieb keine andere Wahl“, sagt sie. Wiedergesehen hat sie ihr Kind erst 38 Jahre später.

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Time am 31. Oktober 2010

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1) https://madrasaoftime.wordpress.com/2009/04/23/mohammedanismus-und-sklaverei/

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Eine Antwort to “Sklavenhalter, und Lügner sowieso”

  1. L. Says:

    Mit dem Hammer in der Hand sieht man überall Nägel. Und genau so sieht der Islamkritiker überall böse Muslims.
    Besuchen Sie mal Hongkong. Dieselben Verhältnisse nur mit buddhistischen Chinesen und philippinischen Hausmädchen.
    Und ob die christlichen Libanesen ihre Hausmädchen besser behandeln als die muslimischen Nachbarn…

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