S’läuft gut

Die Ausräumung eines fundamentalen Konfliktes mit einem Fünftel der Weltbevölkerung sollte man gut vorbereiten. Die Eliminierung des Nazislams findet täglich global heute und morgen, aber auch übermorgen und vielleicht auch 100 Jahre lang statt. Er wurde begriffen und markiert – und er ist quasi nunmehr Geschichte – aber wir müssen „dranbleiben“.

Die Wölfe heulen, sie plustern sich auf, die Deppen, die die Müllhaufen beherrschen, welche einstmals blühende Zivilisationen waren. Einer von jenen schimpft sich Türkei. Die Türk-Orks sagen Deutschlands Niedergang voraus (1), während tatsächlich in ihrem Land alles drunter und drüber geht.

Der Nazislam ahnt, dass er sterben muss, und er wehrt sich verständlicherweise mit aller Kraft. Aber all seine Mühe verlängert nur sein Leid: Diese Schande der Menschheit muss endlich gehen! So, wie Kommunismus und Faschismus vor ihm.

Die Pariser Tageszeitung „Libération“ befasste sich mit den jüngsten mohammedanistischen Anschlagsversuchen, wie die gestrige FAZ berichtete:

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„Al Qaida war einst angetreten, um die Westler aus den islamischen Ländern zu verjagen. In einem absurden, blutgetränkten Widerspruch dazu hat die Organisation hauptsächlich die westlichen Armeen in den Irak und nach Afghanistan gezogen, also genau in die Gebiete, die sie ihnen versperren wollte. Sie wollte außerdem ihre Feinde schwächen, in erster Linie die Vereinigten Staaten. Erreicht wurde das Gegenteil. Die Effizienz der westlichen Polizei wurde verstärkt: Viele Terror-Führer sind durch Gewalt gestorben, und die meisten Anschläge sind in den letzten Jahren vereitelt worden. Gewiss ist dies keine Garantie für die Zukunft, doch sollte man in diesem langen Kampf einen kühlen Kopf bewahren.“

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Jochen Buchsteiner berichtete in derselben Ausgabe über die Situation in Afghanistan.

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„Trendwende“ in Afghanistan?

Die internationale Schutztruppe verbreitet Zuversicht

Nach langer Zeit verbreitet die internationale Schutztruppe in Afghanistan (Isaf) wieder Optimismus und erweckt den Eindruck, als könne das Land in vier Jahren in halbwegs geordnetem Zustand an die nationalen Sicherheitsbehörden übergeben werden. Brigadegeneral Josef Botz sprach dieser Zeitung gegenüber von einer „Trendwende“, auch wenn sich diese bislang erst in „ausgewählten Regionen“ bemerkbar mache, in denen die Isaf „qualitativ und quantitativ einen Schwerpunkt gesetzt“ habe. „Wir machen Fortschritte, militärisch und politisch“, sagte der Isaf-Sprecher in Kabul.

Erfolge erkennt die Isaf vor allem in den umkämpften Provinzen Helmand und Kandahar. Dort sei es nicht nur gelungen, die Aufständischen zurückzudrängen, sondern die freigekämpften Gebiete zu halten. „Die Taliban in Kandahar und Helmand sind deutlich geschwächt“, sagte Blotz. Selbst die Offensive im Distrikt Mardschah, die im Frühjahr mit unerwarteten Schwierigkeiten begonnen hatte, zeige nun Wirkung. Mardschah sei zwar nicht zum Tessin geworden, aber immerhin wehe nun nicht mehr die Taliban-Fahne über dem Distrikt, sagte der Brigadegeneral.

Mit Hilfe der neuen „Coin“ (Counter-Insurgency)-Strategie zur Bekämpfung der Aufständischen seien zahlreiche Taliban-Kämpfer im ganzen Land ausgeschaltet worden. Zahlen nannte Blotz nicht. In Kabul zirkulieren aber Informationen aus einem internen Briefing der Isaf. Danach wurden in den drei Monaten bis zum 10. Oktober dieses Jahres 3438 „Spezialoperationen“ ausgeführt. 2461 Taliban sollen dabei gefangengenommen und 983 Aufständische getötet worden sein. Am eindrucksvollsten liest sich die Zahl von 339 Taliban-Kommandeuren, die in dem Zeitraum getötet oder gefangengenommen worden sein sollen.

Dass das laufende Jahr zugleich schon jetzt das verlustreichste der internationalen Schutztruppe ist, erklärte Blotz mit der Ausdehnung der Operationen. Die Truppe kämpfe nun auch in Gebieten, in denen man zuvor nicht die Konfrontation gesucht habe. „Mehr Konfrontation, mehr Verluste“, sagte Blotz. Ziel der Isaf sei es, im ganzen Land „Käseglocken der Sicherheit“ zu schaffen und diese zu vergrößern, bis sie einander schließlich berührten. In elf Provinzen seien Taliban in zum Teil nennenswerter Zahl übergelaufen.

Das etwas freundlichere Erscheinungsbild der Gesamtsituation, das auch von einigen westlichen Diplomaten bestätigt wird, lasse sich mit den verbesserten „Strukturen, Konzepten und Ressourcen“ erklären, sagte der Brigadegeneral. Nach bald neun Jahren habe die Isaf „nun die Möglichkeiten an die Hand bekommen, die wir brauchen, um die Probleme zu lösen“. Mit 140.000 Mann erreichte die Isaf in diesem Herbst ihre höchste Truppenstärke. Die Zahl der Spezialkräfte hat sich laut Blotz verdreifacht. Unterstützt wird die Isaf von 140.000 afghanischen Soldaten sowie von 120.000 afghanischen Polizisten. Damit sei man „in einer Lage, wie wir sie nie hatten seit Ende 2001“, sagte Blotz.

Vorangegangen sei aber auch der wirtschaftliche Aufbau im Land sowie der politische Prozess. Blotz sprach von einer „synchronisierten Abfolge von internationalen Konferenzen und Gesprächen“ und einem „in sich abgestimmten Vorgehen“. Überraschend positiv bewertet die Isaf den Ablauf der Parlamentswahl vom September. Dass die Wahlkommission mehr als eine Million gefälschter Stimmen aus dem Verkehr gezogen habe, sei eine „gute Sache“ und zeige die Unabhängigkeit des Gremiums, sagte Blotz. Die Regierung habe aus den Fehlern der Präsidentenwahlen im vergangenem Jahr gelernt, sagte er. Von zahlreichen afghanischen Abgeordneten waren die Wahlen als unfair kritisiert worden.

Die geplanten Versöhnungsgespräche zwischen Regierung und Taliban-Führung nannte Blotz ein „heißes Eisen“. Er betonte, dass die Isaf an der Vorbereitung der Gespräche nicht beteiligt sei, und dämpfte zugleich „Hoffnungen auf eine Versöhnung mit Taliban-Chef Mullah Omar“.

Im kommenden Jahr, erklärte Blotz, beginne die „Phase der Ausdünnung von Kräften“. Zunächst sollen einzelne Regionen an die afghanischen Sicherheitskräfte übergeben werden. Unklar scheint noch, ob es sich um Distrikte oder ganze Provinzen handeln wird. Bis zum Jahr 2014, das Präsident Karzai zum Jahr der vollständigen Übergabe erklärt hat, soll der Prozess abgeschlossen sein.

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Die Mohikaner, die Dodos und die Tyrannosaurier sind vom Antlitz der Erde verschwunden… und niemand vermisst sie! Die Orks werden gehen, das ist keine Frage! Die Frage ist nur, wie sie gehen werden. Gehen sie mit einem Winseln oder mit einem F*rz? Wetten werden angenommen.

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Time am 3. November 2010

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1) http://www.welt.de/print/die_welt/politik/article10703800/Deutschland-ist-im-Niedergang.html

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3 Antworten to “S’läuft gut”

  1. L. Says:

    Was ist der Wetteinsatz?

  2. Christian Says:

    Das System mit den Käseglocken ist sinnvoll.
    Eventuell haben die Strategen ja ein Chinesisches Handbuch zur Wirtschaftsförderung gelesen.

  3. mathieu Says:

    Ich weiß nicht, ob ich in allen Punkten zustimmen kann. Z.B. könnte ich mir vorstellen, dass man die Dodos und die Mohikaner vermisst. Letztere zumindest als literarische Figur, wenn man Lederstrumpf gelesen hat. Aber das waren dann auch schon die Punkte.

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