Ärger als Opium

Afghanische Opiumopis: Die Droge schädigt ihre wenigen Hirnreste, die noch unversehrt geblieben sind vom Mohammedanismus.

Religion sei das Opium des Volkes, meinte in typisch kommunistischer Anmaßung pauschal verallgemeinernd Karl Marx, wobei er in Hinblick auf den Mohammedanismus natürlich Recht hatte.

Dieser ist wie eine gefährliche Droge, die süchtig macht und dem Abhängigen das letzte Fünkchen Verstand raubt. Eigentlich ist Unruhestifter Klo H. Metzel unter den Massenmördern der Weltgeschichte zu Lebenszeiten ja völlig unbedeutend geblieben, verglichen z.B. mit Dschingis Khan (1) oder Tamerlan (2), die heute überall vergessen sind außer in Ulan-Bator. Es ist eben die Formulierung einer perfiden, religiösen Ideologie, mit der sich der Psychopath im kollektiven Gedächtnis seiner Anhänger verankern konnte. Diese haben in 14 Jahrhunderten allerdings nun den mit Abstand größten Massenmord der Menschheit begangen.

Wie die durchschlagenden Militärtaktiken Dschingis Khans enthielten auch die Weisungen Klos wirksame Eroberungs- und Herrschaftstechniken, sie enthielten gruppendynamische Methoden und eben pseudoreligiöses Brimborium, das die Hirne der Anhänger verkleistert und klebt wie  Pattex.

Vor diesem Hintergrund finde ich die Idee, den Mohammedanismus an deutschen Universitäten zu lehren, zwar hochinteressant – allerdings völlig anders als im angestrebten Sinne „verfassungskonformer Euro-Mohammedanismus“.

Bei kritischer Betrachtung wird nämlich herauskommen, dass  Klo ein gieriger Perverser und Gewalttäter war. Man wird ihm kein abgrundtief hässliches Denkmal bauen, so wie dies die Mongolen für den Schlächter Dschingis taten. „Ja, aber…“, sagen diese, „… aber er hat auch Gesetze erlassen und war ein großer Freund der Künste.“ „Ja aber…“, sagen die Nazis, „… aber Hitler hat die Autobahnen gebaut“. Tolle Wurst! Wir bauen Adolf A*schl*ch natürlich trotz der Autobahnen keine Denkmäler, das haben wir im Gegensatz zu den Mongos, die gar nichts vorweisen können außer Stutenmilch und eben ihren Ober-Blutsäufer, auch überhaupt nicht nötig.

Das Leben Klos: eine einzige Verfehlung. Peinlich dort, wo es nicht widerlich und brutal war. Und seine Lehre? Abartig, niedrig und bösartig.

Oft wird im Zusammenhang mit dem „Mohammedanismus an deutschen Universitäten“ eine Parallele zum Christentum gezogen. Dieser Vergleich ist völlig unsinnig. Denn Jesus wird als untadeliger Mensch beschrieben, seine Lehre ist ebenso wie die jüdische Lehre, der sie entstammt, menschenfreundlich und gütig. Gewalttaten von westlicher oder kirchlicher Seite wie Inquisition, Hexenverbrennung oder Kreuzzüge sind, selbst wenn sie im Namen Jesu begangen wurden, wohl durch alles Mögliche zu rechtfertigen, aber nicht durch Jesu Worte und Wirken. Das ist der fundamentale Unterschied.

In der Konsequenz wird der Mohammedanismus in dem Maße verschwinden, in dem das Wissen über ihn wächst. Entweder oder, das zeigt das Beispiel Dr. Kalischs (3) deutlich. Die Saudis werden als Gläubige der letzten Tage (des Orkismus) übrigbleiben, aber anders als die Mungos dürfen sie ja noch nicht mal eine Statue von ihrem größten Führer errichten, ihnen werden nur ihr schwarzer Würfel und viel, viel Sand bleiben.

Dies bedeutet, dass die universitären „Orkstudien“ tatsächlich Mohammedanismus-Zerstäuberanstalten sein werden. Die orkischen Masterminds wissen das natürlich genau, sie werden Takija üben und sich tatsächlich gegen die Absolventen der Studiengänge stellen. Das wiederum wissen wir. Aber darum geht es nicht.

Es geht darum, den Jihad und die Scharia aufzuweichen, die Kultur-Orks, die eigentlich zu uns gehören wollen, aus dem Würgegriff der Ork-Kommissare zu befreien und ihnen formal eine Alternative zu bieten. Es geht m.E. weiterhin darum, vordergründig Religionsfreiheit insgesamt zu erhalten – auch die des Mohammedanismus – diesen jedoch dort, wo er freiheitsfeindlich ist und jihadistische Ziele verfolgt (und das tun z.B. Köhler und Mazyek) – durch in Zukunft zu erwartende Gesetze massiv einschränken zu können.

Professor Dr. Christian Walter lehrt öffentliches Recht einschließlich Völker- und Europarecht an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster. Er war Mitglied der Arbeitsgruppe „Theologien und Religionswissenschaften an deutschen Hochschulen“ des Wissenschaftsrates. Lesen Sie seine Ausführungen zum Aufbau von Zentren für islamische Theologie in Deutschland aus der heutigen FAZ.

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Die Zähmung der Religion

Der Staat holt den Islam an die Universität. Das kann – wie bei den christlichen Kirchen erprobt – zu einer Modernisierung der Religion führen.

Mitten hinein in den Pulverdampf integrationspolitischer Grundsatzgefechte hat Bundesforschungsministerin Annette Schavan (CDU) kürzlich ihre Entscheidung verkündet, an drei Standorten (Münster, Osnabrück und Tübingen) den Aufbau von Zentren für islamische Theologie zu fördern. Das ist eine Grundsatzentscheidung von erheblicher Tragweite. Hier wird Integrations-, ja Religionspolitik betrieben.

Eine an den staatlichen Universitäten angesiedelte Theologie muss im Diskurs mit den dort vertretenen anderen Disziplinen bestehen, sie muss sich den üblichen wissenschaftlichen Standards unterwerfen, und sie wird ihre Forschungsergebnisse in die Religionsgemeinschaft zurückgeben. Vorlesungen und Forschungsergebnisse sind allgemein zugänglich und ermöglichen eine offene Diskussion. Gleichzeitig muss das staatliche Beamtenrecht die unerlässliche Verfassungstreue der Theologieprofessoren sichern, es verschafft ihnen aber auch wissenschaftliche Freiräume und die notwendige persönliche Unabhängigkeit und Sicherheit, um gegebenenfalls innerhalb ihrer Glaubensgemeinschaften unbequeme Ansichten zu vertreten.

Daraus resultiert eine bei den christlichen Kirchen erprobte produktive Spannung zwischen der universitären Theologie auf der einen und den institutionellen Repräsentanten der Religion auf der anderen Seite. Ihr kommt ein erhebliches Modernisierungs- und Rationalisierungspotential zu, das gerade auch die gefährlichen Seiten von Religion erfasst, etwa die Abschottung in einem eigenen Wertekosmos und Fundamentalisierung. Selbstverständlich kann man die universitäre Theologie nicht allein darauf reduzieren, aber aus der Sicht des Staates ist sie nun einmal auch das: eine grundrechtsschonende, da freiwillige Selbstzähmung von Religion.

Allerdings stellen Zentren für islamische Theologie das Religionsrecht vor nicht unerhebliche Herausforderungen. Das Hauptproblem liegt darin, dass das geltende Recht auf Seiten der Religion einen Ansprechpartner voraussetzt, der verbindliche Absprachen treffen kann. Bei der Einrichtung theologischer Fakultäten oder Institute handelt es sich um eine gemeinsame Angelegenheit von Staat und Religionsgemeinschaft. Der Staat stellt die institutionellen Rahmenbedingungen (personelle und sachliche Ressourcen) zur Verfügung, die jeweilige Religionsgemeinschaft bestimmt die (glaubensgebundenen) Inhalte. Dabei verhindern das Selbstbestimmungsrecht der Religionsgemeinschaften und der Grundsatz der Trennung von Staat und Kirche, dass der Staat in den Bereich des Religiösen hinübergreift, etwa indem er bestimmte Lehrinhalte vorgibt oder von den Religionsgemeinschaften aus Glaubensgründen abgelehntes Lehrpersonal einstellt. An staatlichen Universitäten kann es deshalb keine Theologie gegen den Willen der betreffenden Religionsgemeinschaft geben.

Was aber macht eine Religionsgemeinschaft aus, und vor allem, wer kann für sie sprechen? Diese für die christlichen Kirchen seit langem beantworteten Fragen stellen den Islam vor große Probleme. Unzweifelhaft handelt es sich um eine Religion. Aber wo ist eine rechtlich fassbare Gemeinschaft, die verbindlich für die Angehörigen dieser Religion sprechen kann? Dem Islam fehlt es weitgehend an mitgliedschaftlichen Strukturen, und über die Repräsentativität der bestehenden Verbände herrscht ebenso Streit wie über die Frage, ob sie als Dachverbände strukturell den Anforderungen an Religionsgemeinschaften genügen. Weitgehend unproblematisch ist allein die Einordnung der Moscheegemeinden als Religionsgemeinschaften, denen aber jeweils lediglich lokale Bedeutung zugemessen werden kann. Deshalb hatten die im Januar dieses Jahres vom Wissenschaftsrat verabschiedeten „Empfehlungen zur Zukunft von Theologien und religionsbezogenen Wissenschaften“ die Einrichtung von Beiräten vorgeschlagen, welche die Mitwirkungsrechte wahrnehmen sollen, ohne selbst Religionsgemeinschaft zu sein.

Wie kann man diesen Vorschlag verwirklichen? Für die Errichtung des Beirats erscheint das im Bereich der christlichen Kirchen verfolgte Modell der vertraglichen Regelung schwer praktikabel, weil es seinerseits einen rechts- und handlungsfähigen Vertragspartner voraussetzt. Zwar könnte man grundsätzlich mit den existierenden Verbänden Verträge schließen, aber es bestünde dann wiederum das Problem der Repräsentativität. Deshalb ist es vorzugswürdig, dass die Universität einen solchen Beirat per Satzung einrichtet. Das kann sie ohne Verstoß gegen den Grundsatz der Trennung von Staat und Religion oder gegen das Selbstbestimmungsrecht tun, wenn darauf geachtet wird, dass die muslimische Seite die Zusammensetzung des Beirats maßgeblich bestimmt und die Hochschule keinerlei inhaltlichen Einfluss auf seine Entscheidungen nehmen kann.

Hinsichtlich der Zusammensetzung hat der Wissenschaftsrat die Beteiligung islamischer Theologen angemahnt, um sicherzustellen, dass der Beirat über theologische Kompetenz verfügt. Außerdem wird nach dem Vorbild der Islamkonferenz eine Mischung aus organisierten und nichtorganisierten Muslimen gefordert, um dem Umstand Rechnung zu tragen, dass in Deutschland auch viele Muslime leben, die sich keinem der Verbände zurechnen lassen. So soll erreicht werden, dass der Beirat insgesamt die Vielfalt des Islam in Deutschland widerspiegelt. Das Vorbild der Islamkonferenz lenkt so den Blick auf die „Muslime des öffentlichen Lebens“.

Hiergegen ist nicht zu Unrecht eingewandt worden, es sei unklar, wen diese Personen des öffentlichen Lebens eigentlich vertreten, wenn es doch gerade an mitgliedschaftlichen Strukturen fehlt, die allein die notwendigen Legitimationsketten zwischen Vertretern und Vertretenen herstellen können. Weil diese Legitimation unerlässlich ist, muss die Zusammenarbeit in erster Linie über die Verbände organisiert werden, denn diese verfügen über eine entsprechende Struktur. Würde der Staat sich nur die ihm besonders genehmen Vereinigungen aussuchen, so läge der Vorwurf nahe, man versuche, sich in verfassungswidriger Weise einen „Staatsislam“ zu schaffen. Deshalb bedarf es eines Ansprechpartners, der die organisierten Muslime in Deutschland möglichst breit erfasst. Diese Voraussetzung erfüllt der seit dem Jahr 2007 unter dem Namen Koordinationsrat der Muslime in Deutschland (KRM) bestehende Zusammenschluss des Zentralrats der Muslime in Deutschland (ZMD), der Türkisch-Islamischen Union der Anstalt für Religion (Ditib), des Islamrats für die Bundesrepublik Deutschland (IRD) und des Verbandes der Islamischen Kulturzentren (VIKZ). Die Universität kann eine eigene Auswahl der Verbandsvertreter vermeiden, wenn sie es dem KRM überlässt, die Vertreter der organisierten Muslime im Beirat zu benennen. Die Benennung der nichtorganisierten Vertreter und der Theologen sollte einvernehmlich durch Hochschule und KRM erfolgen. Hierdurch erhalten diese eine eigene Legitimation.

Das wohl heikelste Thema betrifft die Beteiligung des Beirats in Berufungsverfahren. Hier sollte man sich an den für die christlichen Kirchen vorhandenen Regelungen orientieren. Gleichwohl ist darauf zu achten, dass die von der Wissenschaftsfreiheit geschützte Autonomie der Universität und ihrer Einrichtungen in Berufungsverfahren ein wichtiges Instrument der Qualitätssicherung darstellt. Deshalb müssen das universitätsinterne Auswahlverfahren und die sich daran anschließende Beteiligung des Beirats voneinander getrennt gehalten werden. Der Beirat wählt das Personal nicht mit aus, stattdessen steht ihm lediglich ein Ablehnungsrecht aus religiösen Gründen (bei den christlichen Kirchen: Lehre und Lebenswandel) zu. Er darf deshalb erst befasst werden, wenn nach Beteiligung aller universitären Gremien die Berufungsliste feststeht und der Ruf erteilt werden könnte. Aus den christlichen Kirchen ist bekannt, dass diese Trennung zwischen wissenschaftlicher Auswahl des Personals durch Hochschule und Fakultät und sich daran anschließender Beteiligung der Kirche mit einem Ablehnungsrecht nicht immer hinreichend beachtet wird. Problematische Vermischungen der unterschiedlichen Rollen von Hochschule und Religionsgemeinschaft sollten deshalb bei der Gründung islamisch-theologischer Zentren von vornherein vermieden werden.

Die Entscheidung für die Einrichtung islamisch-theologischer Zentren bietet wissenschaftspolitisch neue Perspektiven für alle religionsbezogenen Wissenschaften, und mit der Annäherung an die Behandlung der christlichen Kirchen im universitären Bereich setzt sie ein wichtiges integrations- und religionspolitisches Signal: Anders als bei den Kopftuchverboten einiger Bundesländer ersetzt der Staat seine bislang religionsfreundliche Haltung nicht durch eine stärkere Distanzierung, sondern er erstreckt sein Kooperationsangebot auf die Muslime. Dass er außerdem ein Zähmungsinteresse verfolgt, ist legitim. Ob die Entscheidung langfristig die erhofften Früchte trägt, kann heute niemand wissen. Aber man sollte sich die in ihr liegenden Chancen nicht durch die falsche Annahme verbauen, die Sache sei rechtlich nicht machbar.

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Time am 2. Dezember 2010

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1) http://de.wikipedia.org/wiki/Dschingis_Khan
2) http://de.wikipedia.org/wiki/Tamerlan
3) http://de.wikipedia.org/wiki/Sven_Kalisch

 

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