Feuerschutz für den Minister

Die Verkommenheit der Schariapartei Deutschlands (SPD) erreicht immer verstörendere Ausmaße. Unter der Überschrift „Bundestag fordert Religionsfreiheit“ berichtet die heutige FAZ über eine aktuelle Bundestagsdebatte. Darin hatten Redner aller Fraktionen „die Verletzung des Menschenrechtes auf Religionsfreiheit und insbesondere die Verfolgung von Christen im Irak sowie anderen Teilen der muslimischen Welt“ beklagt. Die FAZ:

„Der Vorsitzende der CDU/CSU-Fraktion, Volker Kauder, wandte sich gegen Bestrebungen der Organisation islamischer Staaten, das Recht auf Religionsfreiheit zu relativieren, indem argumentiert würde, der Islam sei zu schützen. Religionsfreiheit sei kein Kollektivrecht einer Religionsgemeinschaft, sondern ein ‚Individualrecht auf freie Religionsausübung’, sagte Kauder. Zudem beklagte er, dass Teile der Welt, in denen Christen seit 2000 Jahren lebten, heute zu ‚christenfreien Zonen’ zu werden drohten. Auf der Besuchertribüne verfolgte Shlemon Warduni, der Bischof der Chaldäisch-Katholischen Kirche in Bagdad, die Debatte. Später bemerkte er, ‚diejenigen, die sagen, sie glaubten nicht an die Hölle, frage ich, waren sie schon mal in Bagdad’.“

Was nun steuerte die SPD zu der Debatte bei?

„Abgeordnete der Opposition beklagten, der Antrag der Koalition beschränke sich auf die Christen. Die SPD-Abgeordnete Angelika Graf kritisierte ‚Sonderprogramme’ für Christen im Irak.“

Hat sie nicht begriffen, dass die Christen dort und eigentlich überall in der mohammedanistischen Welt blutig verfolgt und abgeschlachtet werden? Dass sie also eine fürchterliche „Sonderrolle“ dort spielen?

Auch die Grünen bewährten sich einmal mehr als Diener der Nazislahmisten:

„Der Vorsitzende des Menschenrechtsausschusses, Tom Koenigs (Grüne), sagte, Religionsfreiheit müsse auch in Europa geschützt werden. Wer Burka und Kopftuch verbiete, schütze nicht die Frauen, sondern verbanne sie aus der Öffentlichkeit. Religionsfreiheit sei keine Kleiderordnung.“

Was für eine ungeheuerliche, infame Gleichsetzung der systematischen mohammedanistischen Massenmorde mit dem Wunsch nach Durchsetzung des Vermummungsverbotes. Während Abertausende Christen um ihr Überleben kämpfen, haben die Grüne das Problem der Durchsetzung der Scharia im Sinn, wie sich deutlich zeigt, ist ihr Thema die Freiheit, ein faschistisches Symbol in der Öffentlichkeit zu zeigen. Und die SED?

„Der religionspolitische Sprecher der Fraktion ‘Die Linke‘, Raju Sharma, sagte, die Gleichberechtigung der Religionen sei auch in Deutschland nicht gewährleistet. Er verlangte eine rechtlich verbindliche Gleichstellung.“

Weder die inhaltliche Bedeutung der Religion noch die in Bezug auf die Größe ihrer Anhängerschar spielt für diesen Lumpen eine Rolle. So erscheint es folgerichtig, „eine rechtlich verbindliche Gleichstellung“ auch für Sanyassins (Bhagwan), Scientology, Satanisten und Rahelianer zu fordern. Und Sie? Warum gründen Sie nicht eine Religion? Das ist gar nicht so schwer, wie sie denken. Der Analphabet Klo H. Metzel hat es ja auch geschafft. Aber Scherz beiseite, wann immer die Orks und ihre Helfer „Ausländer“ oder „Religion“ sagen, meinen sie nur sich selbst und ihren Aberglauben – wir sollen das bloß nicht merken.

Die SED und die Grünen habe ich immer als völlig überflüssigen politischen Gegner verstanden, aber um die SPD tut es mir leid. Den debilen Fettsack Gabriel hat sie nicht verdient. Dieser hatte den jüngsten Frontbesuch von Verteidigungsminister Karl Theodor zu Guttenberg auf anzügliche Weise verunglimpft, wobei ihm sogar Politiker der (in meinen Augen ebenfalls überflüssigen) Regierungspartei FDP assistierten (1):

„Grünen-Fraktionschef Jürgen Trittin legte am Dienstag nach. Eine ‚solche Inszenierung in einem der schwersten Konfliktherde der Welt’ sei an ‚Geschmacklosigkeit kaum zu überbieten’. Mit der ‚PR-Aktion’ habe Guttenberg die Grenzen seines Amtes überschritten. Guttenberg hätte den deutschen Soldaten lieber erklären sollen, wie lange sie dort noch ihr Leben riskieren müssten, ‚anstatt sie als Staffage für eine Personality-Show zu nutzen’. Selbst der Koalitionspartner hatte etwas an dem Afghanistan-Trip herumzumäkeln. ‚Ich würde dem Minister zu mehr Zurückhaltung raten und ihm stattdessen empfehlen, die nach wie vor bestehenden Ausbildungs- und Ausrüstungsdefizite bei der Truppe zeitnah zu beheben’, ließ die FDP-Verteidigungsexpertin Elke Hoff den Minister über den ‚Kölner Stadt-Anzeiger’ wissen. Die Anwesenheit von Starmoderatoren sei das Letzte, was die Truppe derzeit brauche.“

In welche Worte sie auch immer ihr Interesse kleiden, es besteht darin, uns zu schwächen und den Orks zu dienen. Zum Glück sieht die Truppe das anders. Die heutige FAZ brachte einen Leserbrief von Oberbootsmann Dirk Messerschmidt und Hauptfeldwebel Steffen Richter aus Mazar-i-Sharif, in dem sie Minister zu Guttenberg dankenswerter Weise „Feuerschutz“ geben.

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In Mazar-i-Sharif sieht man es anders

Dass Verteidigungsminister Karl Theodor zu Guttenberg für seinen Besuch am 13. Dezember hier in Mazar-i-Sharif dermaßen angegangen wird, stößt bei uns Soldaten auf großes Unverständnis. Unser Resümee nach dem Besuch des Ministers, seiner Gattin und Herrn Kerner fällt durchaus positiv aus. Herr Kerner zeichnete eine Fernsehsendung auf, in der der Alltag der Soldaten ungeschminkt dargestellt wurde. Doch schon bevor die Sendung ausgestrahlt wurde, hat man in Deutschland darüber geurteilt.

Der Minister und seine Gattin informierten sich über den aktuellen Zustand der Truppe vor Ort. Frau zu Guttenberg trat dabei gerade nicht als „Anhängsel“ ihres Mannes auf, sondern nutzte die Möglichkeit, als Außenstehende, die nicht den politischen Zwängen und dem protokollarischen Druck eines Ministers unterliegt, das unbefangene Gespräch mit Soldaten und Soldatinnen auf einer ganz anderen Ebene zu suchen. So war es ihr möglich, den Einsatz, die einzelnen Aufgaben der Truppe und den Alltag der Soldaten zu verstehen und dies vielleicht als Botschaft für ein besseres Verständnis der Sache nach Deutschland zu transportieren.

In jedem Unternehmen wird von einem Chef erwartet, dass er sich dort zeigt, wo es brennt, und seinen Mitarbeitern den Rücken stärkt. Warum wird das dem Verteidigungsminister zum Vorwurf gemacht? Ist das nicht viel mehr genau seine Aufgabe? Wie soll jemand, der Neuerungen einbringt und Verbesserungen fordert, kontrollieren, ob dies in die Tat umgesetzt wird? Der einzelne Soldat befindet sich in der Regel vier Monate lang im Auslandseinsatz. Bei sieben Besuchen des Ministers in diesem Jahr haben die Soldaten ihren Chef also ein-, wenn es hochkommt zweimal zu Gesicht bekommen. Was ist daran zu viel? Vielmehr ist es eine große Anerkennung der eigenen Leistung, eine Stütze und sicher auch Motivation, wenn der Minister seine Soldaten im Einsatzland besucht.

2001 war es eine von der SPD geführte Regierung, die den Einsatz der Bundeswehr in Afghanistan befürwortete. Wo aber stehen ein Sigmar Gabriel, ein Frank Walter Steinmeier oder eine Andrea Nahles heute? Herr Gabriel greift zudem jeden Soldaten noch einmal persönlich an, wenn er sagt, hätte man doch Frau Katzenberger mitgenommen, hätten auch die Soldaten was davon gehabt. Was glaubt Herr Gabriel eigentlich, wer wir sind? Notgeile Männer und Frauen, die am Rande der Gesellschaft stehen und so etwas nötig haben? Wir sind hier in diesem Land, um unseren Job zu machen, einen Job, den sie uns aufgegeben haben. Durch Bemerkungen wie die von Herrn Gabriel wird unsere Arbeit gerade in Zeiten sinkender Zustimmung für den Einsatz in Afghanistan nicht leichter.

Warum sieht man es nicht als Chance, dass eine Sendung wie sie Herr Kerner aufgezeichnet hat, die deutsche Bevölkerung über Aufgaben, Tätigkeiten und Sachstand im Einsatz informiert? Stattdessen greifen Politiker einiger Fraktionen den Minister an, kritisieren die Häufigkeit seiner Besuche und die Art des letzten Besuchs und heizen damit die Stimmung in der Bevölkerung weiter gegen diesen Einsatz auf. Das, was hier in Afghanistan manchmal aus Deutschland bei dem einzelnen Soldaten ankommt, gleicht einer Ohrfeige und zeigt Geringschätzung für die Arbeit, die hier geleistet wird. Wir sind hier ein paar tausend Deutsche, entsandt durch das deutsche Parlament und somit durch das deutsche Volk, die Weihnachten fern der Heimat unter teilweise unvorstellbaren Bedingungen zu verbringen haben. Wir sind keine Maschinen, wir sind Menschen mit Gefühlen und Emotionen, getrennt von ihren Familien und Freunden.

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Time am 18. Dezember 2010

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1) http://www.rp-online.de/politik/deutschland/Katzenberger-Spruch-wird-fuer-Gabriel-zum-Bumerang_aid_942257.html

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PS.: exzellenter Artikel aus der heutigen FAZ von Karen Krüger über eine türkische TV-Serie, welche Vergewaltigung rechtfertigt unter
http://www.faz.net/s/Rub510A2EDA82CA4A8482E6C38BC79C4911/Doc~EBB746FB0D32D4A87B1EE3723BD820FB0~ATpl~Ecommon~Scontent.html

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