Freedom Riders

In unregelmäßigen Abständen wird in diversen Medien immer wieder mal das Ende der ältesten Demokratie modernen Typs, das Ende der USA also, herbeiphantasiert. Da ist stets der infantile Wunsch Vater des Gedankens.

Mit dabei sind natürlich Manni und seine Putztruppe (1), die grade in schönster nationalrevolutionärer Manier anhand des amerikanischen Westerns ihre Verachtung für die effektive, also ihrer Ansicht nach „unheldische“ amerikanische Militärmaschine zur Kenntnis gibt und wie nationalsozialistische Schriftsteller vom Schlage Fritz Steubens (2), dessen Biografie bei Wikipedia kunstvoll von einer anderen Putztruppe vom Nazitum gereinigt wurde (3), ihre Liebe zu den barbarischen Indianerkulturen erklärt. Recht bald ist man erwartungsgemäß dann bei der ihrer Ansicht nach fiesen Darstellung der Nazischergen des 2. WK im amerikanischen Film angelangt. Mannis Kommentatorin Xantippe hat sich jedoch, nomen est omen, ihren gesunden Menschenverstand bewahrt:

„Ich bin und war kein Fan von Frank Lisson (auf den sich Manni & Co. beziehen, T.). Was ich bisher von ihm gelesen habe, meist bei ef, war durchzogen von (s)einem Wunsch nach einer Art kargen Ästhetik des Geistes und des Körpers. ‚In Schönheit sterben/leiden’ ist ein fragwürdiges weil destruktives Lebensmotto und gehört in den Bereich lyrischer Vergangenheitsbewältigung.“

So ist es, aber es ist auch typisch für die völkisch-antikapitalistische Literatur. „Gemein, sie haben nur gewonnen, weil sie mehr waren, weil sie unfair sind“, meinen diese ulkigen Nussknacker, weil sie nicht akzeptieren wollen, dass Nazideutschland, Gott sei Dank, verloren hat, dass die Amis die Nazi-Diktatur zerschmettert haben, so wie sie auch die Bolschewisten hinter sich gelassen haben.

Und wer ist als nächstes an der Reihe? Mhm… Mulla Oma, Saddam, A*schl*ch bin Ka*ken, der alte Mübarek, Aff-Affie… welcher Totalitarismus könnte das sein? Der Weg ist zweifellos gewunden, aber das Ziel ist klar: Freiheit, Demokratie, Wohlstand, Wissen für alle Menschen. Die USA werden die Menschheit führen. Und wer dabei nichts zu tun hat, sollte wenigstens nicht im Weg rumstehen.

Lesen Sie jetzt einen Rundgang von Jordan Mejias durch amerikanische Zeitungen aus der FAZ vom 7. September. Herr Mejias ist ein linksstehender Journalist mit verdrehten Sympathien für die Mohammedanisten, darum wandert er von rechts nach links, damit er einerseits als objektiv gilt, andererseits jedoch die linke Sicht, weil sie seine Betrachtungen abschließt, in der Erinnerung des Lesers bleiben soll.

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Der 11. September 2001 und das Ende aller Kriege

Auch zehn Jahre danach wird noch über die Ursachen und Folgen
der Anschläge gestritten

Zehn Jahre nach dem 11. September legt „Foreign Affairs“, die Zeitschrift des einflussreichen Council on Foreign Relations, eine Bilanz vor, die sich allen herkömmlichen Analysen widersetzt. Es sei zwar höchst verlockend, den Angriffen vom 11. September nachzusagen, sie hätten die Außenpolitik der Vereinigten Staaten grundlegend verändert, schreibt der Historiker Melvyn P. Leffler. Aber es sei auch falsch. Die angeblich neue Richtung, in die George W. Bush sein Land führte, kommt Leffler sehr vertraut vor. Im Großen und Ganzen habe Bush die außenpolitischen Trends, die verlässlich die amerikanische Geschichte durchziehen, nur beibehalten, und auch sein Nachfolger handle nicht viel anders.

Als Konstanten in der „grand strategy“, der langfristig angelegten Großstrategie der Vereinigten Staaten, nennt Leffler das Streben nach Vorherrschaft in der Welt, die Bevorzugung freier Märkte, militärische Überlegenheit, die Bereitschaft, im Ernstfall unilateral vorzugehen, die eklektische Fusion von Interessen und Wertvorstellungen, die Überzeugung, unersetzlich zu sein. „All dies ist und bleibt unverändert.“ Warum ist dann selbst die Nation über den Kurs, der in ihrem Namen eingeschlagen wurde, derart zerstritten? Für Leffler offenbart sich im „vergifteten öffentlichen Diskurs“ nach dem 11. September und den sich anschließenden Kriegen eine wohlbekannte „Tragödie der amerikanischen Staatskunst“, nämlich das Unheil, durch Furcht, Schuldgefühle, Hybris und Macht dem Vorsatz, Gutes zu tun, entgegenzuwirken. Darüber seien nun sorgenvolle Betrachtungen anzustellen.

In der gleichen Ausgabe verkündet William McCants den Niedergang der globalen Dschihadisten-Bewegung. McCants, als Forscher über den militanten Islam auch im Außenministerium geschätzt, führt die Entwicklung nicht zuletzt auf den arabischen Frühling und die Liquidierung von Usama Bin Ladin zurück. Anfangs sei zwar zu fürchten gewesen, dass der Fall verhasster Diktatoren, von denen einige die Unterstützung des Westens genossen, Al Qaida Auftrieb verleihen könne. An die Macht jedoch hätten die Revolutionen islamistische Parlamentarier gebracht, die willens seien, Bomben durch Stimmzettel zu ersetzen. Al Qaida sei ins Hintertreffen geraten. Selbst in Afghanistan soll die Lage rosiger aussehen als gemeinhin angenommen. David M. Rodriguez, von 2009 bis 2011 ein ranghoher amerikanischer Militär in Afghanistan, traut der afghanischen Armee zu, in drei Jahren die innere Sicherheit des Landes garantieren zu können. In den wichtigsten Regionen herrsche heute schon Ruhe.

Verblüffend Erfreuliches über den Zustand der Welt hat auch Joshua S. Goldstein in „Foreign Policy“ mitzuteilen. Der Fachmann für internationale Beziehungen widerspricht der geläufigen Darstellung, nach der es seit 2001 im globalen Dorf immer gefährlicher zugehe. Dabei habe es in den vergangenen zehn Jahren weniger Kriegstote gegeben als in jeder Dekade der letzten hundert Jahre. So teuer der „Krieg gegen den Terror“ die Nation auch zu stehen komme, so schnell bewege sich die Welt auf den Frieden zu. „Seien Sie also nicht überrascht“, rät Goldstein, „wenn das Ende aller Kriege regelrecht denkbar wird.“ Ein paar Seiten zuvor zeigt sich Bob Woodward, nach seinen Watergate-Enthüllungen als Chronist der Washingtoner Machtspiele tätig, weniger zuversichtlich. Aber er denkt nicht daran, am 11. September und den Folgen zu verzweifeln. Stattdessen hütet er sich, dem Urteil der Geschichte vorzugreifen, und spekuliert über Einträge in den Geschichtsbüchern. Was wird zu lesen sein? Dass Amerika auf den 11. September überreagiert oder den Krieg gegen den Terror gewonnen hat? Oder noch tiefer in ihn verstrickt ist? Woodward hält das alles für möglich.

Für „Chronicles“, das „Magazine of American Culture“, das in seinem Paläokonservatismus sich gerne hinter undurchdringliche amerikanische Grenzen zurückzöge, ist dagegen der Zehnjahrestag des Terrorattacken ein Anlass, zu verzweifeln. Die Klagen eines John C. Seiler, Jr., wären aber auch in einer zuverlässig linken Zeitschrift wie „Mother Jones“ nicht fehl am Platz: „Hier sind wir, eine Dekade danach, mit unser Freiheit in Fetzen; mit unserer Wirtschaft in Scherben; mit unseren jungen Kämpfern – und sogar Kämpferinnen – tot, verwundet oder ausgelaugt. Erst jetzt wachen die meisten Amerikaner auf, mit einem dicken Kopf von all den Kriegen, den Lügen und dem falschen Patriotismus nach Schurkenart.“

Die welterschütternde Katastrophe sei leicht zu vermeiden gewesen, behauptet in „Vanity Fair“ David Rose. Zwei Jahre vor den Anschlägen hätten die Vereinigten Staaten die Chance gehabt, sämtliche Telefongespräche und E-Mails zwischen den Taliban und Mitgliedern von Al Qaida zu überwachen. Ein Geheimabkommen, das einer Firma in amerikanischem Besitz erlaubt hätte, in Afghanistan ein Kommunikationsnetzwerk aufzubauen und für Lauschangriffe zu präparieren, habe kurz vor dem Abschluss gestanden. Zwischen FBI, CIA und der National Security Agency sei es jedoch zum Gerangel um die Zuständigkeit beim Abhören gekommen. Die Regierung Clinton hätte daraufhin das Projekt vertagt. Wie ursprünglich entworfen, wurde das Netzwerk schließlich doch verwirklicht. Nach dem 11. September.

In der „Encyclopedia of 9/11“, die das Stadtmagazin „New York“ auf rund hundert Seiten ausbreitet, kommt das Netzwerkfiasko nicht vor. Aber sonst wird kaum etwas ausgespart zwischen A wie Abbottabad, der pakistanischen Stadt, wo Bin Ladin aufgestöbert und getötet wurde, und Z wie Zazi, Najibullah, dem Namen des Straßenhändlers aus Queens, der einen Anschlag auf die U-Bahn plante. Ein umfangreicher Eintrag beschäftigt sich mit der Kunst im Zeichen des Terrors, wobei Karlheinz Stockhausen und seine unglückliche Analogie vom „größten Kunstwerk, das es überhaupt gibt für den Kosmos“, nicht vergessen werden. An Feingefühl lässt es in „American Photo“ auch Chefredakteur Scott Alexander fehlen, der meint, die Anschläge als bedeutsamstes Ereignis für die amerikanische Fotografie seit der Bürgerrechtsbewegung einordnen zu müssen. Krasse Fotos werden gezeigt. Ästhetische Erörterungen verbieten sich.

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Foreign Affairs, September/ Oktober, 58 East 68th Street, New York, NY 10065

Foreign Policy, September/ Oktober. 1899 L Street NW, Suite 550, Washington, DC 20036

Chronicles, September, 928 North Main Street, Rockford, IL 61103

Vanity Fair, September, 4 Times Square, New York, NY 10036

New York, 5. und 12. September, 75 Varick Street, New York, NY 10013

American Photo, September/ Oktober, 2 Park Avenue, New York, NY 10016

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Time am 9. September 2011

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1) http://korrektheiten.com/2011/09/08/hollywoods-helden/
2) http://www.dradio.de/dlf/sendungen/langenacht/852447/
3) http://de.wikipedia.org/wiki/Fritz_Steuben

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9 Antworten to “Freedom Riders”

  1. Besucher Says:

    Yepp…so wie sie Saudi-Arabien in Freiheit und Wohlstand führen 🙂

  2. Besucher Says:

    Wenn ich das hier wieder so lese frage ich mich ob sie das wirklich glauben was sie hier so posten. Ein kleiner Blick zurück in die Realität:
    http://www.welt.de/politik/ausland/article13596488/Schwere-Randale-in-Kairo-Israels-Botschafter-flieht.html

    Sie sind genauso ein Utopist wie der Brux 🙂 Nur halt ein Neocon. Die waren ja früher auch mal Linke wie William Kristol.

  3. Time Says:

    Ehemaliger Linker? Ganz sicher nicht!

    Ich habe mich schon als Jugendlicher für Jesus und das Christentum entschieden.

    Trotzdem stimmt das mit den Sympathien zu den Neocons. In Bezug auf den Internationalismus und eine Vision für die gesamte Menschheit ist das Christentum jenen allerdings gut 2000 Jahre voraus. Aber ich freue mich, wenn auch Konservative heutzutage mal wieder eine globale Agenda haben. Und wenn früher Linke waren, sich jetzt aber für Demokratie und vor allem individuelle Freiheit und den Schutz unserer Gesellschaft einsetzen, so wie z.B. Horowitz, dann ist das für mich o.k. (s. „Gleichnis vom verlorenen Sohn“) und auf jeden Fall besser als der revisionistische Schmarrn, den Ex-Juso Mannie und seine Leute verzapfen.

    Eine Frage: Was schlagen Sie vor?

    Time

  4. Der Prinz Says:

    Es gibt keine Vision für die gesamte Menschheit. Es gibt eine Vision für den einzelnen wie er sich zu verhalten hat damit er in das Himmelreich gelangt.

    Globale Agenda, Himmel, da will wohl jemand Gott spielen. Wie soll das denn alles funktionieren? Wir haben da oben ein selbstermächtigtes Direktorium sitzen die darüber entscheiden wie wir uns zu kleiden, was wir zu glauben, wie wir uns umweltgerecht zu verhalten und was wir zu essen und zu trinken haben?
    Die EU ist ja auf dem besten Wege sich in eine solche Richtung zu entwickeln. Ich bin der Meinung solche Prozesse funktionieren nur wenn man die Leute auf kleinerer Ebene mitnimmt weil es einfach ein demokratischeres Prinzip ist.
    Und sie müssen mir mal verdeutlichen was sie konkret unter Revisionismus verstehen. Einfach so in den Raum gestellt ist es nur eine Keule die auch von Gregor Gysi oder Sahra Wagenknecht kommen könnte.

  5. Besucher Says:

    Oha, da ist mir der Prinz zuvorgekommen.

    Ich ergänze mal hiermit:
    http://www.welt.de/wirtschaft/article13597779/Steinbrueck-gesteht-Fehler-bei-der-Waehrungsunion-ein.html

    Unser nächster Kanzler Steinbrück manövriert uns in die Transferunion welche letztendlich Armut für alle bedeutet (weil die Anreize fehlen). Dann werden besonders unsere Schätzchen hier mit ihren Clans die Deutschen terrorisieren wenn es um die Kartoffeln fürs Mittagessen geht.
    Dann findet der Counterjihad in Form von Bürgerkrieg in D statt.

  6. Time Says:

    Hallo Prinz und Besucher,

    ob es eine Vision gibt, entscheiden nicht Sie, sondern die, die eine Vision haben. Das Ziel einer besseren Welt für alle Menschen zu haben, enthält wiederum nicht notwendigerweise eine Vorstellung darüber, wann oder wie man dorthin gelangen kann und erst recht keine, die eine zentrale Superbehörde zwingend vorschreibt.

    Dass Sie meine Vorstellung von Freiheit und Wohlstand für alle Menschen ablehnen, legt den Schluss nahe, dass Ihre eigene Vision („Prognose“?) sich durch weniger Freiheit und Wohlstand für immer mehr Menschen auszeichnet. Ich finde diese Vorstellung nicht besonders attraktiv und wundere mich über eine derartige Zielsetzung.

    Zum Thema Revisionismus habe ich das Notwendige oben gesagt, und ich bin der Ansicht, dass es nun an IHNEN liegt, zu erklären, warum Mannies Agenda NICHT revisionistisch sei.

    Ich möchte aber zweierlei anfügen: 1. Weder MUSS ich etwas erklären, noch müssen Sie es. 2. Manni ist hier ein Seitenthema, und dies nur deshalb, weil er seine nationalrevolutionären Thesen, die 90% oder mehr seiner Texte ausmachen, unter der Flagge der „Islamkritik“ verbreitet. Insofern möchte ich diesbezüglich nicht zu ausführlich werden, mein Thema ist die Dekonstruktion (!) 🙂 des Mohammedanismus. Unter unten stehendem Link können Sie bei Manni weiterlesen.

    Mit freundlichen Grüßen

    von Time

    _____

    http://korrektheiten.com/2011/08/02/deutschenfeindlichkeit-das-westliche-antideutsche-narrativ/

  7. Besucher Says:

    Haben Sie die Kommentare in dem Strang bei „Manni“ mal gelesen?
    ich finde da wird schon differenziert wie und auf welche Art&Weise „Helden“ in den jeweiligen Filmen dargestellt worden sind.

    Noch ein Nachtrag von mir: Ich erinnere mich an einen neueren Film namens „Pearl Harbor“, dort wurde bei den Blutspenden für die Opfer das Spenderblut in Coca-Cola-Flaschen aufgefangen. Dümmer geht’s nimmer, oder?

    Womit wir wieder beim Thema USA wären: Dieser Artikel dort oben zeigt doch dass die USA seit 10 Jahren sich in Kriege haben verstricken lassen die nicht sonderlich erfolgreich gelaufen sind.
    Und in Nordafrika läuft es genauso schlecht weiter nach den Stürzen der Autokraten.

    Desweiteren glaube ich dass ihr Geschichtsbild welches sie von Deutschland haben eher der von Manni kritisierten Linie von Luther über Friedrich II. über Bismarck folgerichtig hin zu Hitler folgt.
    Tja, was soll man dazu sagen?

  8. Time Says:

    Lieber Besucher,

    Prognosen enthalten im Subtext meist auch die geheimen Wünsche des Prognostikers, weil sich die meisten Menschen zeit Lebens nicht völlig aus dem magischen Denken ihrer Kindheit befreien können, und weil sie deshalb glauben, ihre negative Prognose (Fluch) hätte Wirkungsmacht. Mit anderen Worten, wer den Untergang der USA prognostiziert, hat eine geheime Sehnsucht danach, so auch der Ex-Juso Manfred. Er möchte (unbewußt?) daran mitwirken, indem er einen Text zitiert, der die Amerikaner als feige oder unfair hinstellt.

    Diese Kategorien spielen für mich keine Rolle. Wesentlich für mich ist, dass es das demokratische Amerika war, dessen Eingreifen in den 1. WK das Ende des deutschen Monarchismus bedeutete und uns Demokratie und Freiheit brachte, dass es das demokratische Amerika war, dessen Eingreifen in den 2. WK das Ende des deutschen Nazismus bedeutete und uns Demokratie und Freiheit zurückbrachte, und dass es das demokratische Amerika war, dessen unermüdliches Wirken das Ende des Bolschewismus bewirkte.

    Es hat mit Luther und Friedrich II. rein gar nichts zu tun, wenn man die deutsche Kriegsschuld in den zwei Weltkriegen und die Abscheulichkeit und Singularität der Naziverbrechen anerkennt und sich über die Niederlage Deutschlands und Japans freut.

    In meinem Bezugssystem rangiert die „deutsche Nation“ allerdings weit hinter meiner Verehrung für Jesus und meiner Freude durch ihn und weit hinter meiner Verpflichtung für unsere freiheitliche und demokratische Gesellschaft. Das sind globale bzw. universelle Bezugssysteme.

    Ehemalige Bolschewisten, die auf der Suche nach einer neuen, leicht verständlichen und also autoritären Theorie sind, und die deshalb naturgemäß zu „modernen“ Nationalrevolutionären werden, mögen mich gern als „Vaterlandsverräter“ bezeichnen… Was für ein Schmarrn angesichts der Halbierung des deutschen Territoriums durch ihre historischen Vorgänger.

    Mit deutschem Gruß (1),

    Time

    _____

    1) https://madrasaoftime.wordpress.com/2009/04/27/deutscher-grus/

  9. Besucher Says:

    Na in ihren Subtext muss man garnicht tief eindringen um das Wünschbare ihrer Aussagen zu erkennen 🙂
    Indirekt erklären sie mit ihrer Aussage jeden Analytiker zu einer Art Wünschelrutengänger der nur darauf hofft dass seine Prognosen endlich eintreffen.
    Spiegeln sie da nicht eher ihr Selbstbild auf andere?

    So so, das demokratische Amerika: ich hatte mir schon gedacht dass ihr Geschichtsbild das Deutsche Reich als eine Art Dämon in Mitteleuropa vor 1914 ansieht. Ich empfehle ihnen folgende Literatur um sich weiterzubilden:

    http://www.amazon.de/falsche-Krieg-Erste-Weltkrieg-Jahrhundert/dp/3423308087/ref=sr_1_7?s=books&ie=UTF8&qid=1315817138&sr=1-7

    http://www.amazon.de/Otto-von-Bismarck-Parteien-Parlamentarismus/dp/3506792229/ref=sr_1_1?s=books&ie=UTF8&qid=1315817636&sr=1-1

    http://www.amazon.de/Demokratie-Gott-keiner-Hans-Hermann-Hoppe/dp/3933497868/ref=sr_1_1?s=books&ie=UTF8&qid=1315817668&sr=1-1

    Bitte lesen sie auch die Rezensionen um sich einen Überblick zu verschaffen.

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