To know him is to hate him (#1)

Schon wieder so ein hässlicher Vogel (1) in der MoT, aber daran hat es in der Orksphäre wahrhaftig keinen Mangel. Der Typ oben hat Schwielen an der Stirn, wie sie durch besonders häufiges Hinwerfen zum Parolengröhlen, besonders heftiges Reiben der Stirn am stinkenden Gebetsteppich und besonders weites Hinausstrecken des Popos zu Alla, den die Orks oben in den Wolken und offenbar als männlich und schwul vermuten, verursacht wird.

Die FAZ hat ihre Berichterstattung über das Thema Orks unter bestimmten Redakteuren aufgeteilt. Michael Martens und Karen Krüger berichten über die Torks und den Balkan, und dabei hat insbesondere Karen Krüger eine erfreuliche Entwicklung durchgemacht. Den Rest der mohammedanistischen Sphäre bearbeiten Sunnitenfreund Rainer Hermann, der auch häufig Wirtschaftsberichte bringt, sowie Schiiten- und Sufifreund Wolfgang Günther Lerch, der historisch recht beschlagen ist und zunehmend mohammedanismusskeptischer wird.

Nahezu counterjihadisch wird es immer dann, wenn einer der beiden sich das „gegnerische“ Lager vornimmt, so in der heutigen FAZ, in der sich Rainer Hermann den naziranischen „Verteidigungs“-Minister Ahmad Vahidi vorknöpfte und durch den Mund der Saudis durchblicken ließ, dass die USA dessen großmäuligen Drohungen nicht unwidersprochen hinnehmen sollte.

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Provozierend

Mit jedem Manöver wächst Irans militärisches Selbstbewusstsein. Auch beim letzten Großmanöver hat Iran neue Raketen getestet. Sie sollen bei einer Reichweite von 200 Kilometern Schiffe mit hoher Präzision treffen, behaupten die Iraner; überprüfen lassen sich ihre Äußerungen nicht. Das zehntägige Marinemanöver „Velayati 90“ war gerade abgeschlossen, da provozierte der vor Selbstbewusstsein strotzende Verteidigungsminister Ahmad Vahidi die amerikanische Marine öffentlich. Iran werde selbst und allein für die Sicherheit der Meerenge von Hormus sorgen, ließ er die Welt wissen. Verhindern will Iran, dass der amerikanische Flugzeugträger USS John C Stennis in den Golf zurückkehrt, den er am 27. Dezember verlassen hat.

Das Parlament nahm Vahidis Ball auf und begann eine Debatte über einen Gesetzesentwurf, der die Einfahrt von Kriegsschiffen aus Ländern außerhalb der Golfregion an eine Genehmigung Teherans knüpfen soll. Auf das Parlament kann sich der General verlassen. Es hatte ihn am 9. August 2009 mit 80 Prozent als Verteidigungsminister bestätigt. In der ersten Amtszeit von Staatspräsident Mahmud Ahmadineschad war er noch stellvertretender Verteidigungsminister. Seit 2007 sucht ihn Interpol aber mit vier anderen Iranern steckbrieflich. Denn die argentinische Justiz ist überzeugt, dass die fünf Iraner den Anschlag auf das jüdische Gemeindezentrum am 18. Juli 1994, bei dem 85 Menschen getötet wurden, geplant haben. Die Ausführenden sollen Mitglieder der libanesischen Hizbullah gewesen sein.

Iran hat die Vorwürfe zwar stets bestritten. Zu Vahidis Karriere passen sie aber. Der am 28. Juni 1947 geborene Karrieresoldat trat 1980, unmittelbar nach der iranischen Revolution, den Revolutionswächtern bei und stieg in deren Eliteeinheit der Quds-Brigaden auf, die für die Unterstützung von gleichgesinnten Milizen im Ausland zuständig sind. Ende der achtziger Jahre wurde er Chef dieser Brigaden, und in dieser Funktion soll er den Terroranschlag vorbereitet haben. Seine Berufung durch Ahmadineschad 2005 zum stellvertretenden Verteidigungsminister war schon ein Indiz dafür, wie einflussreich die ideologisch linientreuen Revolutionswächter nicht nur in den Streitkräften geworden waren.

Vahidi verhöhnt die Vereinigten Staaten als eine verblassende Weltmacht, die in Afghanistan und im Irak gescheitert sei. Amerika unterhält in Reichweite iranischer Raketen in den arabischen Golfstaaten aber fünf Luftwaffenstützpunkte in drei Ländern, die Fünfte Flotte in Bahrein und die Kommandozentrale Centcom in Qatar. Als die Amerikaner noch in Saudi-Arabien waren, wurden bei einem Anschlag 1996 in der Stadt Chobar 19 ihrer Soldaten getötet. Auch hier soll Vahidi seine Hand mit im Spiel gehabt haben. Die Saudis sind wegen Vahidis Gehabe ohnehin mehr alarmiert als andere. Irans Waffen mögen technologisch rückständig sein, Schaden können sie dennoch anrichten. Die Saudis drängen daher die Amerikaner, die iranischen Drohungen nicht unwidersprochen in der Welt stehen zu lassen. Denn die Iraner, das hört man in Saudi-Arabien oft, meinen, was sie sagen.

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Time am 6. Januar 2012

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1) https://madrasaoftime.wordpress.com/2012/01/05/boko-haram-avantgarde-des-mainstreams/ 

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