Was sie sagen – Was wir hören

Es ist sehr schwer, einen Fehler oder Irrtum zuzugeben, sei er auch noch so groß. Lieber belügt man sich und andere weiter, und sei die Lüge noch so offensichtlich. Dies trifft natürlich in hohem Maße besonders auf die Mohammedanisten zu.

Der Vater des salafistischen Massen- und Kindermörders Mohamed Merah z.B. senkt nicht sein Haupt vor den entsetzlichen Taten seines abscheulichen Sohnes, die jenem in Gasa oder Syrien, wo Mörder jüdischer Kinder von den höchsten Institutionen feierlich geehrt werden, Heldenstatus verliehen hätten.

Er weint nicht, und er bittet nicht um Verzeihung. Mohamed Benal Merah lässt vielmehr durch seine algerische Anwältin Zahia Mokhtari eine Verschwörungstheorie in die Welt setzen, laut derer das Ork völlig unschuldig und vom französischen Geheimdienst „manipuliert und benutzt und anschließend liquidiert“ worden sei, „damit die Wahrheit nicht ans Licht kommt“ („Welt“, 3. April 2012). Dies ist angesichts der Wahrheit sieben Ermordeter, von denen drei Kinder waren, eine ungeheuerliche Abartigkeit, so als ob überhaupt etwas anderes als dieser perverse und unbestreitbare Mordrausch hier noch von Belang wäre. Die Verachtung den Opfern gegenüber und der Kampfeswille, die Reputation des Monsters zu erhalten, lässt uns deutlich erkennen, dass der Vater im Grunde mit den Einstellungen seines Sohnes übereinstimmt, seine Taten gutheißt und die Gräueltat im Dienste des Jihad weiter ausschlachten will.

Anders übrigens das Verhalten von Breiviks Vater, der sich für mitschuldig hält und über seinen Sohn sagt: „Er ist der schlimmste Terrorist seit dem Zweiten Weltkrieg… Er hat 77 unschuldige Menschen umgebracht und zeigt nicht mal Reue.“ (1) Dies Beispiel zeigt, dass die Reaktion auf Fehler, Irrtümer oder Verbrechen durchaus unterschiedlich sein kann, und dass die Fähigkeit, diese zuzugeben, vermutlich erlernt werden kann.

Einen gar nicht so unähnlichen Fall wie den zuerst geschilderten fand ich auf der gleichen Seite der „Welt“ in Form eines Interviews mit dem „Wissenschaftler“ in eigener Sache, dem Islam„wissenschaftler“ und also Orkpropagandisten Muhammad Sameer Mustaza.

Dieser betont zunächst seine Nähe zu Mazyek, der uns als ein infamer Demagoge erscheint. Dann wird er von Dietrich Alexander gefragt, und das ist eine exzellente Frage, die zeigt, dass wesentliche Positionen des Counterjihad allmählich Fuß fassen, ob man das wahabitische Denken „einen islamischen Faschismus nennen“ kann. Er bejaht diese Frage.

Sodann spricht er denkwürdige Worte: „Wir müssen einen Gegenentwurf auf hohem intellektuellen Niveau erarbeiten, der die Menschen überzeugen und erreichen kann.“

Dass der Gegenentwurf zum „islamischen Faschismus“ (der sich, wie Herr Mustaza unumwunden zugibt, zu recht auf Klo H. Metzel und seine Zeit beruft),  erst noch erarbeitet werden muss, heißt doch nichts anderes, als dass es ihn bisher noch gar nicht gibt und auch nie gab, wie auch, dass ein solcher die Orks bisher nicht „überzeugen und erreichen“ konnte – im Gegensatz eben zum vorherrschenden „islamischen Faschismus“. Diesen hält er für so primitiv, dass er sich als herausragendes Kennzeichen des noch zu kreierenden Antagonisten ein hohes intellektuelles Niveau  wünscht.

Nichts anderes kommuniziert der Counterjihad: Einen nichtfaschistischen, nicht primitiven Mohammedanismus gibt es bislang nicht, und da ist nach 1400 Jahren die Wahrscheinlichkeit recht hoch, dass es auch so bleiben wird.

Anstatt nun aber den faschistischen Charakter dieser Ideologie zuzugeben, sie zu verurteilen und zu bekämpfen, möchte Herr Mustaza lieber seine Lebenskraft darein stecken, den grässlichen Zombie am Leben zu erhalten, indem er ihm neue Organe implantiert. Anstatt seinen Irrtum zuzugeben und neue Wege zu suchen, will er lieber weiter im blutigen Morast seiner Ideologie herumirren, sie als blühende Landschaft schönlügen und andere mit hineinziehen.

Aber das wird den Orks nicht gelingen, denn egal was sie sagen, wir VERSTEHEN sie. Nicht so, wie sie verstanden werden WOLLEN, sondern wie sie SIND!

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Time am 12. April 2012

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1) http://www.sueddeutsche.de/panorama/norwegen-attentaeter-anders-breivik-vater-fuehlt-sich-mitschuldig-an-taten-seines-sohnes-1.1240953

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2 Antworten to “Was sie sagen – Was wir hören”

  1. Erzkonservativer Says:

    Es gibt auch bei Schall und Rauch einen Artikel dazu.

    http://alles-schallundrauch.blogspot.de/2012/04/mohammed-merah-ich-bin-unschuldig.html

    Es einen Unterschied zu Breivik. Dieser hat sich gefangen nehmen lassen, bekennt sich zu den Taten und will dafür als Held gefeiert werden. Merah hingegen wurde erst Tage nach den ersten Taten aufgespürt und wird nie eine Möglichkeit bekommen irgendetwas zu den Vorfällen zu sagen.

  2. Time Says:

    Hallo EK,

    mich interessiert nicht, was Massen- und Kindermörder zu sagen haben.

    Sie führen ihren Krieg mit uns, und im Krieg geht es darum, den Feind auszulöschen. Das wurde im Fall Breivik m.E. leider versäumt.

    Gruß, Time

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