Communication Breakdown

Dieser orangefarbene Korallenpilz wollte mit
mir partout nicht in einen Erfahrungsaustausch treten.

Vor vielen Jahren faszinierte mich ein Roman von George Zebrowski (1) mit dem Titel „Makroleben“, in dem dieser meiner Erinnerung nach den Gedanken verfolgte, die menschliche Superzivilisation unter Einschluss aller Bürger aber auch technischen Applikationen als ein einziges Wesen zu betrachten, eben als das „Makroleben“. Dieser Gedanke, ein Vorläufer der Auffassungen des späteren „Cyberpunks“, war 1979 zumindest für mich ziemlich neu.

Faszinierend aber damals auch abstoßend fand ich eine Konsequenz aus den Darstellungen Zebrowskis, dass es nämlich zwischen dem fortgeschrittenen Makroleben und in archaischen Lebensweisen verhafteten Menschen bzw. Wesen keine Kommunikation geben könne.

Heute sehe ich seine Gedanken durch die Menschheitsentwicklung bestätigt. Auf der einen Seite haben wir die menschliche Superzivilisation, die unter der (momentanen) Führung des Westen zusammenwächst, und die dabei ist, drei Viertel der Menschen einzubinden. Da gibt es andererseits das antagonistische mohammedanistische Viertel, das in Agonie und Raserei verharrt, und das darauf besteht, seine archaischen und zutiefst bösartig-primitiven Regeln und Anschauungen zur Norm für die gesamte Menschheit zu machen.

In der heutigen FAZ berichteten Markus Bickel, Matthias Rüb und Johannes Leithäuser über die aktuelle Entwicklung:

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Viele Tote bei antiwestlichen Protesten in Pakistan

Regierung fordert Gesetze gegen Schmähung Mohammeds

Amerikanischer Werbefilm

In Pakistan ist es bei antiwestlichen Protesten am Freitag zu Straßenschlachten zwischen Demonstranten und Sicherheitskräften gekommen. Nach ersten Meldungen wurden dabei mindestens 16 Menschen getötet und mehr als 160 verletzt. Ansonsten verliefen die weltweiten Proteste gegen die von der französischen Zeitschrift „Charlie Hebdo“ veröffentlichten Mohammed-Karikaturen und einen in den Vereinigten Staaten produzierten islamfeindlichen Film am Freitag friedlicher als erwartet. In vielen Ländern wurden amerikanische Fahnen verbrannt. Erhöhte Sicherheitsmaßnahmen, Demonstrationsverbote und Aufrufe zur Mäßigung durch muslimische Vorbeter verhinderten offenbar eine weitere Eskalation des Konflikts. In mehr als zwanzig muslimisch geprägten Staaten blieben französische Botschaften, Schulen und kulturelle Einrichtungen am Freitag geschlossen. In der pakistanischen Hauptstadt Islamabad setzte die Polizei Tränengas und Gummigeschosse gegen Demonstranten ein, die sich der amerikanischen Botschaft genähert hatten.

Der pakistanische Ministerpräsident Raja Pervaz Ashraf forderte die internationale Gemeinschaft dazu auf, Gesetze gegen die Beleidigung des Propheten zu erlassen. Seine Regierung hatte den Freitag zu einem gesetzlichen Feiertag erklärt, damit die Menschen gegen den im Internet veröffentlichten Film „Unschuld der Muslime“ auf die Straße gehen konnten. Um die Sprengung von Bomben durch Handys zu verhindern, waren die Mobilfunknetze in vielen pakistanischen Städten gesperrt worden, teilte das Innenministerium mit.

In mehreren Werbefilmen, die am Freitag im pakistanischen Fernsehen ausgestrahlt wurden, distanzierten sich der amerikanische Präsident Barack Obama und Außenministerin Hillary Clinton von dem islamfeindlichen Film und betonten die Achtung für alle Religionen in den Vereinigten Staaten. Der Werbefilm, der in sieben Sendern gezeigt wurde, ist ein Zusammenschnitt von öffentlichen Auftritten der beiden Politiker und wurde in Urdu untertitelt. Unterdessen bestellte die pakistanische Regierung am Freitag den amerikanischen Gesandten ein.

Wie das staatliche pakistanische Fernsehen berichtete, übergab die Regierung in Islamabad dem Gesandten Richard Hoagland ein Schreiben, in dem Washington zum Handeln gegen die Produzenten des „frevelhaften Films“ aufgefordert wird. Zudem solle sich Washington dafür einsetzen, dass der 14 Minuten lange Film von der Internet-Videoplattform Youtube gelöscht werde. (…)

Seit Beginn der Proteste gegen den Film sind seit vergangener Woche mehr als dreißig Menschen getötet worden. (…)

In der ägyptischen Hauptstadt Kairo blieb es nach dem Freitagsgebet ruhig. Der Großmufti des Landes, Ali Gomaa, hatte die Veröffentlichung der Mohammed-Karikaturen kritisiert, Gläubige aber dazu aufgerufen, sich ein Beispiel am Propheten Mohammed zu nehmen. Dieser habe „alle persönlichen Beleidigungen und Angriffe ohne Vergeltung ertragen“.

In Freiburg nahmen am Freitagnachmittag etwa 300 Demonstranten an einer Kundgebung gegen den in den Vereinigten Staaten produzierten Mohammed-Film teil. Die Demonstranten, darunter auch viele Kinder, versammelten sich am Karlsplatz und marschierten mehrere Stunden durch die Innenstadt. Sie trugen Plakate, auf denen „Die Würde des Propheten Mohammed ist unsere Würde“ oder „Schmähvideo verbieten – Wahrheit bieten“ oder „Christen und Muslime gegen Blasphemie“ zu lesen war. (…)

Das Bundesinnenministerium widersprach unterdessen am Freitag dem Eindruck, die Behörde prüfe deutsche Publikationen darauf, ob sie islamfeindliche Äußerungen wiedergäben. (…)

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Ein zuverlässig vernünftiger Kopf in der FAZ-Redaktion ist Klaus-Dieter Frankenberger. Er kommentierte die Angelegenheit folgendermaßen:

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Ganz groß

Geht es auch ein paar Nummern kleiner? Ja, das Amateurvideo zielte auf die Verunglimpfung des Propheten Mohammed. Aber deswegen muss man daraus nicht den großen Angriff auf 1,5 Milliarden Muslime machen, wie es der Ministerpräsident Pakistans getan hat – der Regierungschef des Landes, in dem der religiöse Fanatismus blüht und in dem liberale Politiker ihres Lebens nicht sicher sind. Und, nicht zu vergessen, in dem der politisch leicht instrumentalisierbare Hass auf die Vereinigten Staaten, deren Geld man sonst gerne nimmt, eine Art zweite Staatsideologie ist. Vielleicht fabuliert der Ministerpräsident vom großen Angriff auf die muslimische Welt, weil das Land, das er zu regieren vorgibt, sich in einem so beklagenswerten Zustand befindet. Dass die Regierung Obama wiederum meint, in bezahlten Werbesendungen im pakistanischen Fernsehen ihre Unschuld in der Sache zu beteuern, wirkt merkwürdig und peinlich. Natürlich hat sie, die Regierung eines freien Landes, nichts mit der Sache zu tun. Der Erklärungsversuch ist vergebliche Liebesmüh’, das Geld dafür verschwendet.

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Um zunächst Herrn Frankenbergers Frage zu beantworten: Nein, es geht nicht ein paar Nummern kleiner, weil der Mohammedanismus totalitär ist, weil ihm 99,99% nicht genug sind, und weil er keinen Kompromiss erlaubt. Ich würde sodann noch einen Schritt weitergehen. Die amerikanischen Werbefilme sind nicht nur Geldverschwendung, sie sind unterwürfig, schleimig und eine Entschuldigung für etwas, was man nicht getan und zu verantworten hat. Sie sind kontraproduktiv, weil sie in den Orks, denen die Gedanken von Demokratie und Kooperation fremd sind, das Gefühl hinterlassen, unsere Regierungen seien zu schwach, etwas, was sie als Verbrechen empfinden, zu unterbinden. Autoritär oder sklavisch erzogen ist der einzige Respekt, den sie kennen, der Respekt vor dem Stärkeren, der seine Stärke skrupellos einsetzt.

Das fortwährende Appeasement bzw. Gekrieche hinterlässt in den Mohammedanisten auch das Gefühl, sie könnten mit ihrer hemmungslosen Raserei und ihren fortwährenden Lügen etwas bei uns erreichen.

Die Aufforderung, unsere Gesetze in ihrem Sinne zu ändern, ist eine ungeheuerliche Anmaßung, die wir mit einem Katalog von Forderungen gegenüber ihren Gesetzen kontern sollten. Auch sollten wir für jede Botschaft, die wir in ihrer Sphäre schließen müssen, eine von ihnen in unserer schließen.

Die pakistanische Regierung ist direkt daran interessiert und beteiligt, die Ausschreitungen eskalieren zu lassen. Ist das keine feindselige Handlung? Wie lange sollen wir uns das gefallen lassen? Die Pakis verlangen eine Bestrafung der Filmemacher. Nach ihrem Recht steht auf die „Beleidigung“ Klo H. Metzels die Todesstrafe. Sie wollen einen unserer Bürger hinrichten, der nach unserem Recht unschuldig ist. Warum sollten wir ihrer Forderung nach Menschenopfern nachgeben? Wir haben diesen Gedanken doch schon vor mindestens 3.000 Jahren verworfen.

30 Menschen sind schon abgeschlachtet worden. Ihr Tod ist nur dann sinnvoll, wenn weiterhin die Wahrheit über Klo H. Metzel gesagt wird, wenn die Mohammedanisten gezwungen werden, logisch zu denken. Sie können in ihren Grundlagentexten nicht einerseits den Verbrechen Klo H. Metzels huldigen, aber andererseits Lügen behaupten wie Ali Gomaa. Klo H. Metzel hat laut Sira und Hadith keineswegs Verspottungen ohne Vergeltung ertragen. Er hat vielmehr den geringsten Widerspruch umgehend mit maximaler Gewalt beantwortet.

Die Mohammedanisten behaupten, ihr Gott AllaHundseingesandter, der angeblich das gesamte Universum geschaffen hat, sei beleidigt, wenn irgendwo im großen Amerika jemand etwas gegen ihn gesagt habe. Was für ein unglaublich kleiner, lächerlicher Gott. Will er auch die Ameisen ausrotten, wenn eine in eine seiner Moscheen gekackt hat? Was für eine entsetzlich primitive Vorstellung von Religion offenbart sich hier. Das ist Animismus minus Transzendenz, das ist (Hu-) Ba-al (-lah).

Mich als Christ ekelt es besonders an, dass die Orks uns Christen immer wieder parasitisch vereinnahmen, wie ich es auch widerlich finde, wenn Christen dieses schändliche Spiel mitspielen.

Dieses Bild des Antichristen („Sie sind von uns
ausgegangen,
aber sie waren nicht von uns“, 1. Joh. 2/19)
habe ich von Kybeline (2)

Jesus ist definitiv KEIN Prophet des Mohammedanismus, und wenn ein Ork über Blasphemie reden möchte, dann muss es zur Kenntnis nehmen, dass ihre Behauptung für alle Nicht-Dimmi-Christen eine ungeheure Blasphemie ist. Wenn wir über das gesetzliche Verbot von Blasphemie reden sollen, dann muss unter schwerste Strafe gestellt werden, wenn die Orks behaupten, Christen- und Judentum hätten das Geringste mit ihnen zu tun. Es soll auch unter Strafe gestellt werden, wenn ein Ork behauptet, dass der Mohammedanismus die Veredelung von Christen- und Judentum sei. Uups, das steht im Kloran? Dann muss dieser wegen Blasphemie verboten werden. Wir fordern, dass weltweit jede Moschee kontrolliert wird, dass die Mullas, die sich gegen uns blasphemisch äußern, an uns ausgeliefert werden, damit wir sie schwer bestrafen können.

Zurück zu meinen Eingangsüberlegungen: Wir sehen dieser Tage überdeutlich, dass sich die Menschheit in zwei Kulturen aufspaltet. Die eine ist die Superzivilisation kooperierender, gleichberechtigter Bürger, die Zebrowski „Makroleben“ nennt. Die andere ist die archaisch-primitive Kultur der Mohammedanisten, die in Ablehnung und als Gegenthese zu Juden- und Christentum und städtischer Gesellschaft begründet wurde. Ihre Wurzeln liegen im Nomaden- und Kriegertum. Sie ist mit dem Makroleben inkompatibel. Wir haben keine gemeinsame Perspektive, wir finden keine gemeinsame Sprache und keine gemeinsamen Themen.

Uns kann es doch egal sein, ob wir Botschaften bei denen schließen müssen. Wir brauchen die Orks und ihre Sandlöcher nicht. Wir müssen endlich lernen zu ertragen, dass sie sich in Dreck und Gewalt wohlfühlen, zu ertragen, dass sie sich nicht helfen lassen wollen. Es gibt wichtigere Projekte, als diese Idioten zu liften.

Sie haben uns nichts zu sagen, und wir haben ihnen nichts zu sagen.

Reden wir doch mit jemand anderem.

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Time am 22. September 2012

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1) http://en.wikipedia.org/wiki/George_Zebrowski
2) http://www.kybeline.com/2012/09/21/freiburg-islamistischer-evangelischer-pfarrer-geht-islamisch-demonstrieren/

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PS, assoziativer Soundtrack, „Communication Breakdown“ von Zep – ohne inhaltlichen Bezug zum heutigen Beitrag.

Performance unter
http://www.youtube.com/watch?v=BtwVQlWjBvA

Hier der Text:

Communication Breakdown

Hey, girl, stop what you‘re doin‘
Hey, girl, you‘ll drive me to ruin
I don‘t know what it is I like about you, but I like it a lot
Won‘t you let me hold you, now, let me feel your lovin‘ touch

Communication breakdown, it‘s always the same
Havin‘ a nervous breakdown, a-drive me insane

Hey, girl, I got somethin‘ I think you oughta know
Hey, babe, I wanna tell ya that I love you so
I wanna hold you in my arms, yeah
I‘m never gonna let you go, ‚cause I like your charm

Communication breakdown, it‘s always the same
Havin‘ a nervous breakdown, drive me insane, ow, suck

Communication breakdown, it‘s always the same
Havin‘ a nervous breakdown, a-drive me insane, yeah

Communicate, I want you to love me all night
I want you to love me all night, I want, hey, I want, yeah
I want you to love me, I want you to love, babe
I want you to love, yeah, I want you to love
Hey, I want you to love, yeah, I want you to

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Eine Antwort to “Communication Breakdown”

  1. mathieu Says:

    „Die amerikanischen Werbefilme sind nicht nur Geldverschwendung, sie sind unterwürfig, schleimig und eine Entschuldigung für etwas, was man nicht getan und zu verantworten hat.“

    Sehe ich komplett anders. (Muss hinzufügen, dass ich die Werbefilme inhaltlich nicht kenne). Aber: Wer weiß, wie Massen reagieren, kann sich vorstellen, dass nur ein Bruchteil der das Video gesehen hat oder weiß, wie es zustande gekommen ist. Wenn die US-Regierung hier aufklärt, dass das Video nicht von der Regierung in Auftrag gegeben wurde oder unterstützt wird, wäre das eine Art Anti-Propaganda (also Aufklärung) und kein Appeasement. Zudem finde ich eine sehr konsequente, aber dabei nicht wutschäumende Haltung richtig. Problem ist doch, dass ein äußerer Feind nach innen eint und wenn irgendwo im Orient einer USA schreit, sind die Massen mobilisiert, weil USA=Feind in den Köpfen steckt. Im Gegensatz zu deutschen Politikern habe ich auch bisher nichts aus USA gehört, dass Meinungsfreiheit irgendwie beschintten werden soll oder Blasphemie stärker bestraft werden solle, wozu auch. DAS zu fordern oder anzudenken ist Unterwürfigkeit. DA sollte man kein Stück weichen. Die Gesetze sind vollkommen ausreichend und die Gerichte haben die Gesetze bisher eher tolerant ausgelegt, also eher pro Meinungsfreiheit.

    Wenn die US-Regierung also erklärt, dass sie nichts mit den Videos zu tun haben und sich davon distanziert, ist das doch okay. Und in Libyen hat es doch jetzt Demontrationen pro USA gegeben. Mit Plakaten, „der Botschafter war unser Freund“. (http://www.welt.de/politik/ausland/article109397467/Demonstranten-stuermen-Islamisten-Kaserne.html)

    Warum eigentlich sind Muslime hierzulande nicht auch auf die Straße gegangen, um gegen die Ermordung von Botschaftsangehörigen durch Muslime und im Namen des Islam zu protestieren. Wer stets betont, dass die Verrückten den Islam missbrauchen, kann das ja auch mal auf der Straße zeigen. Man könnte einwenden, was haben die deutschen Muslime mit den Salafisten in Ägypten zu tun, aber dann bitte auch erklären, was hat Deutschland mit einem in USA von einer Privatperson gedrehten und auf einer USA-Plattform eingestellten Video zu tun.

    Blasphemie und Christentum: Dazu nur eine kleine Anmerkung. Gerade aus christlicher Sicht müsste man sich vehement gegen jedwede Art von Blasphemie-Verbot wehren. Ich erinnere nur mal daran, dass jemand, der aus christlicher Sicht durchaus Vorbildcharakter hat, wegen dieses Vorwurfs angeklagt und zum Tode verurteilt wurde. Also bitte, deutlicher gehts ja wohl nicht. Ob das wohl Zufall war?

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