Was tun? (#3)

PotsdamerKonferenz

Auf der Potsdamer Konferenz (1) wurde nach dem Ende Nazideutschlands von den Siegermächten das weitere Vorgehen beraten. Deutsche Nazis saßen nicht mit am Tisch.

Den durch den Mohammedanismus hirnverseuchten Dimmies vom Schlage Leo „Bulldog“ Bruxens ist ein primitives territorial-expansives und tatfixiertes, „ungeistiges“ Denken eigen. Forschungen und Analysen des theoretischen Counterjihad begegnen sie in der Regel nicht argumentativ auf der entsprechenden Ebene, auf der geforscht wird.

Sie stellen vielmehr die Frage, was denn nun  der Analyse folgen solle, und sie unterstellen auf den Hinweis hin, dass Forschungen keineswegs ausschließlich im Interesse, etwas Bestimmtes erreichen zu wollen, unternommen werden, das Interesse des millionenfachen Massenmordes. Ihre Gleichung lautet im Kern: Wer den Mohammedanismus grundsätzlich kritisiert, ist schlimmer als Hitler, ist das allergrößte vorstellbare Monster.

Entschuldigen Sie mal, aber wer verdient nach allgemeiner Auffassung den Tod noch mehr als ein Kindervergewaltiger? Ein Massenmörder natürlich! Hitler, Pol-Pot, Stalin, Idi Amin, Saddam, Aff-Affie, Klo H. Metzel… und Time?

Ich möchte es hier mal in aller Deutlichkeit zur Kenntnis geben, Leo & Co.: Was Sie regelmäßig über mich verbreiten, ist im Grunde ein Aufruf, mich hinzurichten! Sie sollten das wirklich unterlassen!

Und Sie sollten mal zur Kenntnis nehmen, dass der Counterjihad im Gegensatz zur allaistischen Szene außerordentlich heterogen ist, ein sehr vielseitiges und teilweise widersprüchliches Theorie-Ensemble bietet sowie Veränderungen sehr aufgeschlossen ist.

Indessen, dass ich meine „Theorie“ schon seit langem von „Vernichtung“ des Mohammedanismus auf „Dekonstruktion“ des Mohammedanismus umgestellt habe, lassen Leo und seine Adlaten ungeschehen sein.  Auch ein bekannter und geschätzter Bloggerkollege, der PI-Autor Michael Stürzenberger, muss regelmäßig darauf hinweisen, dass er sein „Thesenpapier gegen die Islamisierung“ (2) längst einer umfangreichen Revision unterzogen hat, aber das kommt auf der anderen Seite nicht an. Offenbar ist dort kein Verständnis von Diskussion und ggf. Korrektur vorhanden. So schrieb Leos Zitierautomat KM (3):

„Einer der wenigen Leute, die etwas konkretes Vorgeschlagen haben, war z.B. Stürzenberger und der forderte ‘Islam verbieten und zwangskonvertieren, ansonsten das Land verlassen’.

Nein, KM, Herr Stürzenberger hat vielmehr schon vor mehr als einem Jahr geschrieben:

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Ich sehe die Islamisierung unseres Landes langfristig als existenzielle Bedrohung an, wenn wir die gefährlichen und verfassungsfeindlichen Elemente dieser Ideologie nicht entschärfen können. Daher habe ich mein Thesenpapier als gedankliche Grundlage für mögliche Gegenmaßnahmen geschrieben.

Ich bin bei der Formulierung der Forderungen nach verbindlicher Distanzierung von den gefährlichen Bestandteilen des Islams inklusive einem Scharia-Verzicht von einer Verhärtung der Fronten ausgegangen. Daher habe ich die letzten Punkte in der Kausalkette meines Papiers unter dem Eindruck einer eskalierenden Situation formuliert. Dies ist aber aus heutiger Sicht schwer nachvollziehbar und nach heutigem Stand aus verfassungsrechtlicher Sicht auch problematisch. Mögliche Grundgesetzänderungen und Neubewertungen des Islams sind aber fiktional und sollten keine Grundlage einer realitätsbezogenen Betrachtung sein.

Daher nehme ich die letzten Punkte “Volksentscheid zum Verbot des Islams” und das in einem Slogan zugespitzt formulierte “Abschwören oder Abreisen”, das als Empfehlung gedacht war, zurück.

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Ich stimme Herrn Stürzenberger darin zu, dass die entfallenen Punkte seines Papiers irrelevant sind, aber ich stimme ihm nicht darin zu, dass Thesenpapiere keine Betrachtungen enthalten dürfen, die auf eine fiktive Zukunft gerichtet sind. Gesetzesänderungen, auch Verfassungsänderungen, sind in Demokratien natürlich möglich – die entsprechenden Mehrheiten vorausgesetzt. Es muss möglich sein, über alles nachzudenken und auch, über alles friedlich zu debattieren.

Lesen Sie im Anschluss die verbliebenen Thesen Stürzenbergers zum Thema „Was tun?“.

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Thesenpapier gegen die Islamisierung

Seit der Prophet Mohammed damit gescheitert war, Kraft seines Wortes die Mitbürger in Mekka von seiner neuen Religion zu überzeugen, setzte er auf eine erfolgreichere Strategie: Einschüchterungen, Drohungen, Gewalt, Überfall, Raub, Mord, Angriffskriege und Eroberungen. Das System Islam funktionierte mit einem Rachegott als geistigen Mentor im Himmel perfekt. Die furchtlosen Krieger Allahs pflügten sich von Medina aus durch die arabische Halbinsel und setzten von dort zum erfolgreichsten Kriegszug der Weltgeschichte an. In weniger als hundert Jahren fiel ein christlich-jüdisch-heidnisches Land nach dem anderen der islamischen Eroberungsmaschinerie zum Opfer.

Die Geschichte ist bekannt. Bis tief nach Europa fraß sich die islamische Invasion vor. Mit Karl Martell begann das Zurückschlagen, und wenn einige Völker Europas in den folgenden Jahrhunderten nicht zusammengehalten hätten, wären die osmanisch-muslimischen Horden unter ihren “Allahu-Akbar”-Rufen ins Herz des Kontinentes vorgedrungen und hätten überall islamische Gottesstaaten errichtet.

Die Zeit der militärischen Erfolge des Islams ist längst vorbei. Heutzutage geschieht der Djihad auf zwei Stufen: Offener Terror und schleichende Unterwanderung. Wenn in Europa der von der CIA prognostizierte Bürgerkrieg noch verhindert werden soll, ist jetzt höchste Zeit für Gegenmaßnahmen:

1. Medien und Politik müssen unverzüglich eine offene tabulose Diskussion über das wahre Wesen des Islams zulassen. Hierbei sind das Leben des Propheten Mohammed (der “vollkommene Mensch” im Islam und das “perfekte Vorbild” für alle Moslems), seine dokumentierten Handlungen in der Sunna und seine zeitlos gültigen Befehle im Koran in allen Details darzustellen.

2. Nach abgeschlossener Faktenanalyse, auch unter Einbeziehung des Urteils von Staatsrechtler Prof. Karl Albrecht Schachtschneider (“Der Islam ist verfassungswidrig“) wird das Ergebnis mit hoher Wahrscheinlichkeit lauten: Der Islam ist eine Machtideologie im Deckmantel einer Religion, die die Welt in höhergestellte Rechtgläubige und minderwertige Ungläubige aufteilt. Mit totalitärem weltlichen Herrschaftsanspruch, Intoleranz, Gewaltbereitschaft und Tötungslegitimation.

3. Die Regierung der Bundesrepublik Deutschland muss in der Konsequenz dieser Erkenntnis alle islamischen Verbände unmissverständlich und unverzüglich dazu auffordern, sich sofort und für alle Zeiten gültig vom weltlichen Machtanspruch, von der Intoleranz, von der Gewalt und der Tötungsbereitschaft zu verabschieden. Außerdem unbefristet auf die Scharia, das islamische Rechtssystem, zu verzichten. Und verbindlich zu erklären, dass alle Menschen, unabhängig von ihrer Religionszugehörigkeit, die gleichen Rechte haben. Ebenso vorbehaltlos zu akzeptieren, dass Frauen und Männer vor dem Gesetz und im Alltag gleichgestellt sind.

4. Alle Muslime in Deutschland werden, nachdem sie über die Inhalte ihrer “Religion” umfassend aufgeklärt wurden, dazu aufgefordert, Druck auf ihre Verbände zu machen, dass die aufgelisteten Forderungen unverzüglich unterschrieben werden.

5. Wenn diese Forderungen nicht von den islamischen Verbänden verbindlich unterzeichnet werden, werden sie als verfassungsfeindlich erklärt und letztlich verboten, es erfolgt ein sofortiger Baustopp von Moscheen, die Schließung von Koranschulen und die Unterbindung von Gebetsversammlungen in vorhandenen Moscheen.

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Time am 8. Januar 2013

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1) http://de.wikipedia.org/wiki/Potsdamer_Konferenz
2) http://www.pi-news.net/2011/10/thesenpapier-gegen-die-islamisierung/
3) http://initiativgruppe.wordpress.com/2012/12/17/deutschlands-salafistische-terror-dilettanten/#comment-28801

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12 Antworten to “Was tun? (#3)”

  1. KM Says:

    Auch ein bekannter und geschätzter Bloggerkollege, der PI-Autor Michael Stürzenberger, muss regelmäßig darauf hinweisen, dass er sein „Thesenpapier gegen die Islamisierung“ (2) längst einer umfangreichen Revision unterzogen hat, aber das kommt auf der anderen Seite nicht an. Offenbar ist dort kein Verständnis von Diskussion und ggf. Korrektur vorhanden. So schrieb Leos Zitierautomat KM (3):

    „Einer der wenigen Leute, die etwas konkretes Vorgeschlagen haben, war z.B. Stürzenberger und der forderte ‘Islam verbieten und zwangskonvertieren, ansonsten das Land verlassen’.“

    Nein, KM, Herr Stürzenberger hat vielmehr schon vor mehr als einem Jahr geschrieben:

    […]

    Dass er die Punkte gestrichen hat, ist mir wohlbekannt, ich habe dies auch schon öfters auf BlogIG erwähnt, z.B. hier:
    http://initiativgruppe.wordpress.com/2012/08/15/in-hamburg-gibt-es-jetzt-muslimische-und-alevitische-feiertage/#comment-25705

    Das ändert auch nichts an der Richtigkeit meiner Aussage, schließlich habe ich nicht behauptet, dass es in der aktuellen Fassung des Thesenpapiers steht, sondern dass Stürzenberger genau die angesprochene Sache gefordert hat, und das hat er.

  2. Jakobiner Says:

    Das ändert bei Bully Brux nichts. Allein wenn man schon Agnostiker oder Atheist ist, ist man potentieller Massenmörder. Genauso wie bei den Feministen jeder Mann ein „potentieller Vergewaltiger“ ist.Es kommt gar nicht mehr darauf an, was man sagt oder tut–das Urteil steht a priori schon fest!!!

  3. KM Says:

    Da bin ich anderer Ansicht.

  4. Jakobiner Says:

    Bester KM,

    sie haben sich mit Bully Brux noch nie auf eine Diskussion über Religion oder Islam eingelassen, Sie sind nie explizit als Agnostiker oder Atheist aufgetreten und diese sieht er als Fanatiker und potentielle Massenmörder. Sie sind immer als islamophiler GG-Verteidiger aufgetreten–deswegen hat er sie geschont. Mich bezeichnete er als „Moskito“, ein störenfes Insekt, das man austilgen muss, wenn es die Religion stört.Zudem der Rausschmiss wegen der beiden Studien. die zeigten,dass seine geliebten Muslime in Deutschland zu 65% aus Agnostikern bestehen.

  5. KM Says:

    Er ist der Ansicht, es gibt heutzutage einen aggressiven Agnostizismus, der selbst eine Art Religion ist, die aggressiv missionarisch tätig ist, ohne dass ihre Missionare überhaupt eine Ahnung haben, wovon sie eigentlich reden. Das hat mit Massenmorden aber nichts zu tun.

    Er hält Pauschlisierungen über den Zusammenhang von Glaubenslosigkeit und Massenmorden, Terrorismus etc. für grotesk und vollkommen niveaulos.

    Er ist aber der Ansicht, dass, wenn jemand auf dieser Ebene argumentieret, also solche Zusammenhänge zwischen Religionen und Gewalttaten aufstellt, dass dieser Jemand dann erst recht einen Zusammenhang zwischen Krieg, Gewalt usw. und Glaubenslosigkeit sehen muss.

  6. Jakobiner Says:

    Zu KM:
    „Er ist der Ansicht, es gibt heutzutage einen aggressiven Agnostizismus, der selbst eine Art Religion ist, die aggressiv missionarisch tätig ist, ohne dass ihre Missionare überhaupt eine Ahnung haben, wovon sie eigentlich reden. Das hat mit Massenmorden aber nichts zu tun.“

    Können Sie mir mal einen bedeutenden Vertreter in der deutschen Öffentlichkeit nennen, der ein Vertreter dieses angeblich breiten Massenphänomens „aggressiver Agnostizismus“ sein soll?
    Die meisten Agnostiker sind Religion gegenüber gleichgültig und wollen nur ihre Ruhe davor, sind also eher defensive Wesen.Wenn man sie aber mit Religion belästigt, werden sie zurecht sauer.Zudem ist für Bully Brux alle Religionskritik selber schon „aggressiv“.Und er malt sich in schillerndsten Farben aus, wie diese Aggnostiker zur neuen NSDAP werden könnten, die gegen Muslime dann Massenmord begehen.Mir kommt dieses Gerede von Bully Brux vor wie das Gerede von Bischof Müller, wonach gegen die Katholische Kirche „Pogromstimmmung“herrsche.Damit soll jegliche Religionskritik schon im Ansatz als potentiell genozitär unterbunden werden.

  7. Jakobiner Says:

    Wenn mir reformfreudige Katholiken darüber klagen, dass ihre Vorstellungen von Kirche nicht mit dem Katholizismus übereinstimmen,sage ich: Tritt eben aus–wer zwingt dich denn dich diesen Regeln zu unterwerfen, wenn nicht du selbst?Wenn ein Moslem über selbes klagt, würde ich ihm auch raten::Tritt aus! Der Unterschied ist eben nur, dass Austritt im Christentum nicht so gesellschaftlich geächtet ist und mit Sanktionen belegt wie im Islam Bei letzterem läuft man/frau durchaus Gefahr diesen Austritt mit dem Leben zu bezahlen Deswegen bleiben auch die meisten muslimischen Agnostiker lieber in ihrer Religion–das ist mehr eine Angstsache als eine Glaubensache.In diesem Punkt hat MoT eben schon recht und den übersieht Bully Brux systematisch, wenn er uns im wesentlichen nur über die angeblich ambiguitäre Toleranz und Liberalität des Islams und der Schönheit von Moscheen Thomas Bauersche Märchen erzählt.

  8. KM Says:

    Können Sie mir mal einen bedeutenden Vertreter in der deutschen Öffentlichkeit nennen, der ein Vertreter dieses angeblich breiten Massenphänomens “aggressiver Agnostizismus” sein soll?

    Da müssen Sie IG fragen, denn das ist seine Meinung.

    Was die Angstsache betrifft, der Großteil der Muslime in Deutschland ist doch gar kein Mitglied in einer „islamischen Kirche“. Die gibt es noch nicht einmal überall, sondern nur in wenigen Bundesländern. Ich bin auch eher der Ansicht, dass viele aus der Kirche austretende Christen sich immer noch als Christen sehen, nur halt z.B. nicht mehr mit der Kirchenpoltik einverstanden sind.

  9. Jakobiner Says:

    Bester KM,

    1) den Bully Brux werde und kann ich nicht mehr fragen, da er mir keine gelbe Karte gab, sondern mich Blogmässig faktisch ausgelöscht hat, dieser Oberdikator und gescheiterte Lehrer.Ich habe auch keine Lust, bei jemanden zu betteln um eine Antwort, der mich wie ein Stück Scheisse behandelt hat.

    2) Machen Sie sich mal folgendes Denkbeispiel auf: 30 Muslime würden öffentlich in einem deutschen oder islamischen Magazin auf der Frontseite bekennen „Ich bin aus dem Islam ausgetrten“ , wie dies Alice Schwarzer und ihre Feminnistinnen in den 70er Jahren im STERN unter dem Titel „Ich habe abgetrieben“ gemacht haben. Wie glauben Sie wohl wären die Reaktionen? Man müsste diese 30 Leute unter permanenten Personenschutz stellen, dass sie nicht mit einem Ehrenmord, Mord, Säureattentat,etc. bedroht würden.Als Christ kann man locker austreten–als Muslim eben nicht–genau diesen Unterschied veruscht ja MoT klar zu machen, wenngleich wir uns über Stilfragen der Kritik durchaus uneinig sind.

  10. Jakobiner Says:

    Die Angst vor der Religion ist den meisten europäischen chrsitlichen Menschen genommen–deswegen treten sie auch aus oder verhalten sich agnostisch und gleichgültig, ja es gibt auch einige Atheisten. Aber im Islam ist das vor allem ein Zusammenhang über Angst. Die Angst aus der Umma gestossen zu werden, auch von sogenannt moderaten Imamen öffentlich angeprangert zu werden, Nachteile im gesellschaftlichen Umgang zu erfahren oder aber klare Einschüchterungs- und Mordkommandos seitens der Salfisten, Muslimbrüder, Khameinisten.etc.Seltsamerweise höre ich bei Bully Brux nie etwas zum Thema Angstreligion, sondern nur dass all diese M;enschen freiwllig und tief gläubig wären, wenngleich KMs und meine Phönixstatistik das Gegenteil aussagen, nämlöich, dass 65% der „Muslime“ in Deutschland eben Agnostiker sind, sich aber aus ANGST nicht auszutreten trauen.

  11. Jakobiner Says:

    Noch ein Angebot:

    Ude auf Al Dschsira:
    Zentrum für Islamische Entwicklung in Europa (Ziem)—die Moschee am Stachus und Katar
    Die Moschee in München soll nach Vorstellungen Oberbürgermeister Udes und seines Adlatus Hepp Monatzeder (Grüne) im traditionsreichen Altstadtring bei der Herzog-Hermannstrasse in der unmittelbaren Nähe des Stachus gebaut werden. Hepp Monatzeder und Imam Idriz von der Moschee in Penzberg haben gar die Idee eines multireligiösen Vierecks innerhalb der Stadt; Katholische Liebfrauenkirche, evangelische Kirche, Synagoge und eben eine Moschee. Wie soll man das finanzieren? Nun; Katar soll da als Sponsor auftreten.Katar ist nun wirklich ein ambivalenter Sponsor, denn der Golfstaat unterhält zwar zum einen die grösste US-Militärbasis in Udaid im Nahen Osten, wie auch den relativ liberalen Fernsehsender Al Dschasira—die arabische Version von CNN. Klingt also alles sehr prowestlich. ABER: Katar tritt im Nahen Osten eben auch als Sponsor von Al-Kaida-Terroristen, Muslimbrüdern und malischen Dschihaddisten auf. Sei es nun in Lybien, wo Katar unter andere neben den Muslimbrüdern auch den Al-Kaida-Dschihaddsiaten Beljad mit Waffen unterstütze, damit dieser Militärkommandeur von Tripolis werden konnte (New York Times).Die lybische Regierung hat inzwischen erklärt, dass sie sich katarische Unterstützung wünsche, jedoch auf offiziellen Kanälen und nicht durch die Hintertür durch Muslimbrüder und Dschihadsiten.Bei der Stiftung Wissenschaft und Politik liest man in der Studie „Katar und Der Arabische Frühling“, dass Katar bei aller sogenannten Westorientierung vor allem Muslimbrüder und Dschihadsiten in Syrien, Lybien, Yemen, etc. unterstützt.Offensichtlich wurde auch der Besuch katarischer Diplomatie bei der islamistischen Hamas im Gazastreifen, die Israel nicht anerkennt, ganz Palästina will und auch immer wieder Raketen nach Israel abschiesst.Warum hat Katar nicht die moderate PLO unterstützt, die für eine Zweistaatenlösung, die Anerkennung des Existenzrechts Israels ist und keine Raketen von Westjordanland auf Israel abschiesst? Zuletzt kommt noch ein Bericht über Katar in der FAZ vom 7.Februar 2013 dazu:
    „Gerüchte, dass kurz vor Anrücken der französischen Truppen Transportflugzeuge aus Qatar den Flughafen von Timbuktu verließen, werden in Paris nicht kommentiert. Es wird auf den bevorstehenden Besuch des französischen Verteidigungsministers in Qatar verwiesen. Der Bürgermeister von Gao, Sadou Diallo, hatte im französischen Radio schwere Vorwürfe gegen die vorgeblichen „Hilfslieferungen“ Qatars an die islamistischen Gruppen in Gao und Timbuktu erhoben. Mit den Hilfslieferungen habe Qatar die islamistischen Besetzer unterstützt, ihre Macht im Norden Malis zu festigen. Auch habe es Qatar nicht bei Lebensmitteln belassen, sondern die Dschihadisten mit Waffen und Material versorgt.“
    Nun gut: Dieses Katar soll Sponsor der Münchner ZIEM-Moschee werden. Christian Ude, Oberbürgermeisterkanidat der SPD und zugleich SPD-Spitzenkanidat für Bayern hat da den katarischen Aussenminister Al-Thani am Rande der Sicherheitskonferenz getroffen, um ihn dafür zu bewegen, dass Katar 40 Millionen Euro für den Moscheenbau investiert.Ude war es wohl peinlich als oberster Moscheenbauer in München angesehen zu werden, weswegen seine SPD kein Photo von dem Treffen herausrückte, während Katar in die Offensive ging und dein Photo von Ude und dem katarischen Aussenminister Al Thani veröffentlichte. Zudem: Während die CSU versucht am Aschermittwoch die grösste Bierzeltveransrlatung in Bayern zu haben, hat die SPD jetzt ein Konkurrenzunternehmen in Villshofen aufgemacht. Wohlgemerkt wird der katarische Staatssender Al Dschdsira vom SPD-Treffen und Ude berichten, während die CSU da untergeht. Ude hat sich als Fürsprecher einer Katar-Moschee im Altstadtring beliebt gemacht und das wird auch von Katar als solches honoriert.Aber Ude muss sich einmal fragen lassen, wen er da eigentlich unterstützt!

  12. KM Says:

    zu 1) Er hat Sie mindestens ein weiteres Mal nach Ihrer letzten Sperrung freigeschaltet und er wird das auch wieder machen, wenn Sie sich an die dort geltenden Blogregeln halten, also insbesondere Beleidigungen wie „Oberdiktator und gescheiterter Lehrer“ stecken lassen.

    zu 2) Mit so einer Aktion hat sich doch der Zentralrat der Ex-Muslime und sonstiger nichtreligiöser Menschen vor einigen Jahren gegründet. Das wurde auch in zig Medien behandelt.

    zur Angst) Ich wiederhole mich, aber ich habe schon geschrieben, dass sich das Austreten aus den christlichen Kirchen nicht einfach auf Muslime übertragen lässt, da es bisher nur in einigen wenigen Bundesländern überhaupt solche „Kirchen“ gibt. Aber offensichtlich haben die Mehrheit der Befragen in Deutschland keine Angst, sich als agnostisch zu bekennen, oder auch wenn man sich andere Studien ansieht, zu einem Teil als wenig oder gar nicht gläubig.

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