Je ne regrette rien

French soldier in Mali

Die Amis geben sich bei ihren Kriegen in der Orksphäre die größte Mühe, nur ja nicht unangenehm aufzufallen, aber es nützt ihnen nichts, trotzdem ist man so im Allgemeinen halt irgendwie gegen sie.

Anders bei den Franzosen. Die räumen in Mali mit dem Orkpack auf, und alle finden’s… GUT!

Hä? Wie kommt denn das? Liegt das daran, dass man die Amis nicht mehr an der Front sehen will? Liegt das daran, dass die malischen Orks noch ekelhafter sind als die afghanischen? Ist das malische Volk liebenswerter als die Afghanen?

Ich habe eine andere Erklärung.

Unsere „Erbfeinde“ stellen weniger Fragen und nehmen weniger Rücksicht. Sie haben „mehrere Hundert“ Orks erledigt und dabei nur einen unser Mitbürger verloren. Die Amis haben Vietnam damals bei einem Bodycount-Verhältnis von 1:52 verloren, ein Verhältnis von 1:200 bis 1:999 macht da Hoffnung auf einen dauerhaften Sieg.

Nicht so lange quatschen, nichts bereuen, Erfolg haben – darauf kommt es im Umgang mit der mohammedanistischen Avantgarde an.

Von Frankreich lernen, heißt siegen lernen, und das geht manchmal sogar mit „Linken“.

Lesen Sie einen Bericht aus der FAZ vom 7. Februar.

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Paris: Mehrere Hundert Islamisten in Mali getötet

Nach knapp einem Monat Kriegsführung in Mali zieht Frankreich eine positive Zwischenbilanz. Verteidigungsminister Jean-Yves Le Drian sagte am Mittwoch, Frankreich könne mit Stolz auf seine Armee blicken. In Mali führe sie „einen richtigen Krieg mit bedeutenden Verlusten“: „Mehrere Hundert“ Islamisten seien seit Beginn des Kampfeinsatzes getötet worden, unter ihnen einige führende Köpfe der Terrorgruppen. Auch die materiellen Schäden seien erheblich, so habe die französische Luftwaffe Treibstoff- und Waffenlager der Terroristen zerstören können. Alle großen Städte des Nordens seien befreit, sagte Le Drian im Radiosender Europe 1. Es werde unweigerlich zu Zusammenstößen und Kampfhandlungen mit islamistischen Gruppen kommen. Am Mittwoch hätten Islamisten in der Nähe von Gao Raketen abgefeuert und französisch-malische Patrouillen angegriffen.

Die „Operation Serval“ war in der Nacht zum 11. Januar angelaufen. Inzwischen sind 4000 französische Soldaten auf malischem Boden und weitere 1000 Soldaten auf französischen Truppenstützpunkten in Afrika und Frankreich im Einsatz. Am ersten Kriegstag war ein französischer Hubschrauberpilot getötet worden. Seither haben die Islamisten den französischen Soldaten keine Verluste zugefügt. Der Verteidigungsminister sprach von einigen Soldaten, die bei Kampfhandlungen „leicht verletzt“ wurden. Präsident François Hollande bestätigte am Mittwoch, dass sich die französischen Truppen ab Anfang März aus Mali zurückziehen würden.

Anders als beim Einsatz in Afghanistan scheuen sich die französischen Verantwortlichen nicht, von Krieg zu sprechen. Ohnehin überwiegt unter französischen Offizieren der Eindruck, dass dies anders als am Hindukusch ein Kampfeinsatz ist, dessen Ziele den Franzosen verständlich sind. Rückblickend sei es kriegsentscheidend gewesen, dass die Islamisten ihre Offensive gen Süden im Januar begannen, heißt es im Verteidigungsministerium. So hätten die französischen Soldaten rechtzeitig vor Einsetzen der Regenfälle im März/April eingreifen können. Die Truppen profitierten von der langen Afrika-Erfahrung in der französischen Militärführung. Im Hôtel de Brienne, dem Sitz des französischen Verteidigungsministers, ist von „unserem Krieg“ die Rede. Das gilt auch gerade im Kontrast zum Afghanistan-Einsatz. Nach dem vorzeitigen Abzug der französischen Soldaten aus Afghanistan hatte sich in der Öffentlichkeit eine gewisse Ernüchterung breitgemacht, ob sich der hohe Blutzoll gelohnt hat. Mehrere Familien von gefallenen Soldaten haben die Armeeführung verklagt, ein Novum in Frankreich. Der Mali-Einsatz aber bringt der Armee die Wertschätzung zurück: Eine klare Mehrheit der Franzosen unterstützt den Krieg gegen den Terrorismus in der früheren Kolonie, in der Hollande wie ein Befreier gefeiert wird.

Im französischen Verteidigungsministerium wird auf die Bedeutung der Rolle Algeriens hingewiesen. So hätten die französischen Vortrupps entdeckt, dass die Treibstoffversorgung Timbuktus ausschließlich über Algerien sichergestellt wurde. Nach dem Geiseldrama auf dem algerischen Gasfeld habe die algerische Staatsführung dafür gesorgt, dass die Treibstoffverbindungen in den Norden Malis unterbrochen wurden. Das habe die in Timbuktu operierenden Gruppen besonders getroffen und zusammen mit den Luftangriffen dazu beigetragen, dass sie sich kampflos aus der Wüstenstadt zurückzogen. Es ist das erste Mal seit der Unabhängigkeit, dass Algerien seinen Luftraum für französische Kampfflugzeuge freigegeben hat.

Gerüchte, dass kurz vor Anrücken der französischen Truppen Transportflugzeuge aus Qatar den Flughafen von Timbuktu verließen, werden in Paris nicht kommentiert. Es wird auf den bevorstehenden Besuch des französischen Verteidigungsministers in Qatar verwiesen. Der Bürgermeister von Gao, Sadou Diallo, hatte im französischen Radio schwere Vorwürfe gegen die vorgeblichen „Hilfslieferungen“ Qatars an die islamistischen Gruppen in Gao und Timbuktu erhoben. Mit den Hilfslieferungen habe Qatar die islamistischen Besetzer unterstützt, ihre Macht im Norden Malis zu festigen. Auch habe es Qatar nicht bei Lebensmitteln belassen, sondern die Dschihadisten mit Waffen und Material versorgt.

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Time am 9. Februar 2013

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