Bad Religion

Sklavenjäger

Diese fiesen Typen machten ein 14-jähriges Mädchen zur Sex-Sklavin. Sie verehren Klo H. Metzel als den „besten Menschen aller Zeiten“. Dieser hielt sich ebenfalls zahllose Sexsklavinnen.

Sehr viel mutiger (oder dümmer) als das Tork Bilal Erkin (1), der die Verlinkungen zu den „Free Minds“ und der „MoT“ wieder entfernt hat, ist, ja man glaubt es nicht, Mazyeks „islam.de“. Dort ließ man am 23. Februar den „Philosophen“ Dr. Rachid Boutayeb zu Wort kommen (2). Dieser machte gegen Khorchide gewandt (3) den despotischen und grausamen Charakter des mohammedanistischen Gottes unmissverständlich deutlich, indem er schrieb:

„(…) Im Islam, um das kurz und bündig zu fassen, kann man nicht über einen „schwachen Gott“ sprechen. Nur ein toter Gott ist barmherzig!

Der islamische Gott ist totalitär und damit auch autoritär. Er mischt sich in alle Bereiche des Lebens und in alle menschlichen Angelegenheiten ein, sogar in den Geschlechtsakt. Die Beziehung des Menschen zu Gott im Islam ist unbedingte Hingabe und nicht eine Freundschaftsbeziehung, als welche sie Khorchide darzustellen sucht. Der islamische Gott hat und braucht keine Freunde, er ist selbstgenügsam, er ist allein, denn die Freundschaft, wie sie schon Aristoteles erläutert hat und anschließend auch eine wichtige Figur jener Tradition, welche Khorchide mit einem Handstreich abzuschaffen sucht, nämlich A-tawhidi, existiert nur zwischen Gleichen und ist nur dort, wo die politische Herrschaft schwach ist, möglich.

Der Despotismus – und das wissen wir seit Goethe – duldet keine Wechselrede und demzufolge keine Freundschaft. Gott verlangt Gehorsam, unbedingten Gehorsam. Er steht über den Menschen. Deshalb ist die Rede über eine ‚zeitgemäße Lektüre des Korans’ ein bloßes Herumtappen. (…)“

Boutayeb verwahrt sich gegen die Christianisierung des Nazislahm durch Khorchide:

Der Jargon von der Barmherzigkeit ist ein christlicher. Er gehört zu einer anderen Tradition, welche die Errungenschaften der Moderne hervorgebracht hat und die Reformation ebenso wie die Aufklärung erlebt hat. Der aus der Anlehnung an diesen Diskurs erkennbare Versuch, den Islam zu christianisieren, zeugt von einer eroberungssüchtigen Logik, welche den Anderen, sein Idiom, seine Singularität, seine Sprache und seine Andersheit ausschließt. Die Nächstenliebe erweist sich, Nietzsche zufolge, nur als ein ‚Drang nach neuem Eigentum’!

Die von Khorchide propagierte Hingabe zu Gott ist im Islam Ausdruck der Furcht, des Gehorsams, der menschlichen Ohnmacht, jedoch keine ‚Zusage an Gottes Liebe und Barmherzigkeit’. Der islamische Gott liebt nicht, er lebt auch nicht, er steht über dem Leben. Es handelt sich nicht um einen Jesus, der sein Selbst für die Menschheit geopfert hat, sondern um einen Gott, der Menschenopfer verlangt. Er befiehlt, belohnt und bestraft.“

Diese Grausamkeit Allas bei gleichzeitiger Betonung seiner Stärke sowie die strikte Zurückweisung des „Christlichen“ mag Mazyek & Co. bewogen haben, Boutayebs Gedanken ein Forum zu bieten. Tatsächlich bleibt dieser jedoch nicht bei der Kritik an Khorchide stehen, sondern er legt vielmehr ein flammendes Bekenntnis zum Säkularismus ab:

„Es handelt sich um ein Gesetz, das in einem bestimmten historischen Kontext entstanden ist, das nicht mehr unser ist oder unser sein kann; ein totalitäres Gesetz und damit eine Gesetzlosigkeit!“

Boutayeb, der  der „MoT“ schon mal mit einem unverschämten Aufsatz über Volker Kauder aufgefallen war (4), schreibt: „Was wir stattdessen innerhalb der Kultur des Islam benötigen, ist ein modernes, bzw. säkulares Verständnis der Religion, das sie als spirituelle und private Beziehung zu Gott, als ‚religio’, hervorhebt, und auf diese Weise die Religion von jeglicher politischen Instrumentalisierung befreit.“

Hier seine Schlussfolgerung, die eine Kritik an der Leitkultur der europäischen Gesellschaften zu enthalten scheint („… die bis jetzt die Muslime als schlechte Bürger brandmarkt“), die jedoch die notwendige Trennung von Staat und Religion nochmals unterstreicht. So kann dieser Text nicht wirklich dem Denken der Verantwortlichen von „islam.de“ entsprechen, denen nichts wichtiger ist als die politische Kontrolle von immer mehr Bereichen unserer Gesellschaft durch den Mohammedanismus, und die nichts unversucht lassen, um ihn aus dem Privaten zu einer gesellschaftlich relevanten und vor allem öffentlichen Angelegenheit zu machen:

„Was die Muslime in der europäischen Diaspora heutzutage bedürfen, ist nicht der Islam, es sind nicht die Minarette, die Gottes Allmacht demonstrieren, aber auch nicht die Barmherzigkeit, die Gottes Schwachheit bedeutet, sondern eine Erziehung zur Demokratie und eine gerechte Politik, welche die selbstgenügsame Logik der Monodemokratien Europas überwindet, die bis jetzt die Muslime als schlechte Bürger brandmarkt und ihnen demokratische Reife abspricht.“

Da hat er den Dummköpfen vom ZMD aber ein Kuckucksei ins Nest gelegt, der Herr Philosoph! Bravo, bravissimo!

Denn dass den Mohammedanisten die „demokratische Reife“ fehlt, wird nun wirklich in jeder ernsthaften Auseinandersetzung mit ihnen deutlich, und auch die oben angesprochene Entfernung von Links zu unliebsamen Meinungen oder Erkenntnissen ist eben Produkt dieser undemokratischen, despotischen Grundeinstellung, die sie ihre schlechte Religion lehrt.

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Time am 25. Februar 2013

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1) http://blog.bilalerkin.de/debatte-um-die-theologie-der-barmherzigkeit-von-prof-dr-mouhanad-khorchide/
2) http://islam.de/21973
3) https://madrasaoftime.wordpress.com/2013/02/24/keine-spirituelle-brucke/
4) https://madrasaoftime.wordpress.com/2012/06/03/was-sie-sagen-was-sie-wollen/
–   https://madrasaoftime.wordpress.com/2012/06/04/ist-islam-de-lernfahig/

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