Dimmies schwingen die Nazikeule

NSU-Video

Über die NSU-Affaire schreibe ich nicht deshalb regelmäßig, weil ich gewalttätige Nazis unterstützen will. Der deutsche Nationalsozialismus ist das entsetzlichste Kapitel unserer Geschichte, er hat 60 Millionen Menschen das Leben gekostet und unser Territorium halbiert. Er ist ein Bruder des abscheulichen Mohammedanismus. Beider Freunde sind meine Gegner.

Ich habe in Bezug auf die NSU-Affaire jedoch das dringende Gefühl, als ob wir mit ihrer Hilfe und von unseren Eliten einmal mehr über den Mohammedanismus, der der Einzige ist, dem diese Angelegenheit nützt, belogen werden. Es gibt zu viele Widersprüche, Ungereimtheiten und Setzungen, als dass man nicht das Konstruierte, den Willen, ein bestimmtes Ziel erreichen zu wollen, spüren würde.

Kewil von „PI“ stellte heute pointierte Betrachtungen zum ominösen NSU-Bekennerfilm an (1):

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Die Ungereimtheiten im NSU-Prozeß IV

„Sind Böhnhardt, Mundlos und Zschäpe überhaupt Terroristen? Zum Terrorismus gehören per definitionem Bekennerschreiben und politische Forderungen. Man kann nicht in unregelmäßigen Abständen sinnlos irgendwelche Gemüsehändler oder Dönerwirte ermorden und nichts wollen. Das haben wohl auch die Ermittler gemerkt, und so tauchen aus der am 4.11.2011 ausgebrannten Wohnung in Zwickau wie durch ein Wunder unbeschädigte Computer-Festplatten und Bekenner-DVDs auf. Außerdem soll Zschäpe noch schnell sechs DVDs verschickt haben, bevor sie in Panik ihre Wohnung anzündete. Wer mit gesundem Menschenverstand soll das glauben?

Laut Bundesanwaltschaft stammt nämlich das erste Video in der ausgebrannten Wohnung sogar von 2001. Aber zehn Jahre wurde nichts vom Trio verschickt, kein Papierfetzen, geschweige denn eine CD bekannt, keiner hat was gesehen. Und dann, ausgerechnet erst, nachdem das Trio aufgeflogen war, kommt der Rosarote Panther in einen linksextremen Laden namens “apabiz” geflogen, und der verkauft ihn an den Spiegel, der das Video eine Woche für sich allein behält.

Warum hätte der NSU Videos produzieren und nie verschicken sollen, wenn es Terroristen waren? Warum lagen die in der Wohnung herum und wurden jahrelang auf der Festplatte gar nicht angeklickt, und justament, als man nach dem Tod von Böhnhardt und Mundlos Beweise brauchte, ist alles simsalabim wie durch ein Wunder unversehrt durch Wohnungsbrand und Löschwasser beim Spiegel? Und im Wohnwagen bei einem Banküberfall! Wer nimmt Mordbeweise zu einem Banküberfall mit?

Mit solch verdächtigen Beweisstücken würde ich mich als Anwalt gar nicht in die Verhandlung trauen. Die Videos weisen noch weitere Ungereimtheiten auf (siehe etwa Compact Magazin spezial), aber die obigen Fragen zum Paulchen-Panter-Video genügen vollauf!

Wolke

Ich möchte zum 15-minütigen NSU-Bekennervideo heute die Ansicht einer Bekannten beisteuern. Diese Bürgerin ist kein Counterjihadi, und ich halte mich in Bezug auf dieses Thema ihr gegenüber bedeckt. Sie ist aber seit Jahrzehnten Werbe-Grafikerin, und sie ist in ihrem Job erfolgreich.

Sie hat das NSU-Video gesehen, und sie hat mir ziemlich ausufernd erklärt, warum es professionell sei.

Sie meinte, dass die Videomacher die aktuellen NSU-Bilder perspektivisch richtig in den Zeichentrickfilm eingebaut haben (s.o.). Sie machen auch das mit der Lesbarkeit richtig, indem sie helle Schrift auf dunkle Untergründe stellen und umgekehrt. Sie fand den Wechsel der verschiedenen Schriftfarben toll, weil dadurch der Text geordnet würde. Sie meinte, die Übergänge von Zeichentrick zu real seien raffiniert montiert. Dann fand sie es komisch, dass ein paar in Bezug auf Grafik ungebildete Kriminelle so ein Gespür für einen speziellen Filmstil haben, dass sie ihre Botschaften in die speziellen Ideen von Paulchen Panther stellen wie bei den realen Szenen in den Wolken. Sie meinte auch, dass die Sprache und Bildsprache des Films viel zu nah an Paulchen Panther sind und zu wenig am Nationalsozialismus oder psychopathischen Killern. Das sei so, als ob ein Paulchen-Panther-Fan einen Film mit Nazis macht und nicht umgekehrt. Bei „Bild“ (einzige Quelle, die ich für den Film noch gefunden habe) heißt es:

„Der Film wurde mit hohem technischen Aufwand verändert.“ (2)

Meine Bekannnte sagte, dass das falsch sei. Technisch könne das jeder am PC mit den entsprechenden Programmen, aber das sei so gemacht, wie es nur Leute hinkriegen, die das beruflich machen, und sie meinte: „Dazu braucht man den Blick!“ 

In meinem Job habe ich auch „den Blick“.

Schlussfolgerung: Das Video stammt nicht personally von „Beate and the Uwes“, sondern von einer professionellen Werbeagentur (ggf. im Dienste eines Dienstes).

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Time am 30. April 2013
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1) http://www.pi-news.net/2013/04/die-ungereimtheiten-im-nsu-prozes-iv/
2) http://www.bild.de/video/clip/mord/propaganda-video-der-killer-nazis-21035344.bild.html

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4 Antworten to “Dimmies schwingen die Nazikeule”

  1. backbone Says:

    Danke für den Bericht und diese Stellungnahme. Viele meiner Freunde und ich sind schon lange der Meinung, dass hier etwas gründlich schief läuft, aufgrund der verschiedenen Indizien.
    Die NSU ist erfunden unserer Meinung nach und die Toten nicht
    von NSU Leuten ermordet worden, sondern von Leuten innerhalb
    ihres Clans von „dubiosen“ Geschäften einer Mafia von Türken
    und sonstigen Gestalten. Hier wird etwas inszeniert, um von anderen Dingen abzulenken und die Türken suhlen sich wieder einmal in der Opferrolle, etwas, was sie am besten können.
    Sozusagen professionelle Facharbeiter für Opferrollen.

  2. loewe Says:

    Wenn man sich mal anschaut, was der Spiegel noch im Juli 2011 schrieb: Die Ermittler WUSSTEN, wer die Täter waren. Die Staatsanwaltschaft hatte sogar einen gewissen Mehmet, der gegen Geld auspacken wollte, dann aber verschwand. Er wußte (gegen Ende im Artikel), dass dieser Mord in Kassel geplant war und dort der V-Mann Andreas Temme, anwesend war, der nachweislich bei 6 Morden in der Nähe war. Gegen ihn wird nicht einmal ermittelt mit der Begründung, er wäre nicht bei allen Morden dabei gewesen. Frau Zschäpe war nachweislich bei keinem Mord dabei, deshalb will man ihr ja jetzt mit aller Macht nachweisen, dass sie mehr als nur eine Mitläuferin war.
    http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-80075315.html

    Interessant ist ein Artikel von Wolfgang Eggert, den er am 21.11.2011 verfasste,
    Da ich ihn auf dem Blog Doriangrey nicht mehr finden kann, verlinke ich zu „Honigmann“, der den Text veröffentlicht hat:
    http://derhonigmannsagt.wordpress.com/2011/11/21/beruf-neonazi-todesursache-unklar-die-doner-sind-noch-lange-nicht-vom-tisch/

    In diesem Zusammenhang ist es vielleicht auch noch beachtlich, dass der Vorsitzende es Untersuchungsausschusses NSU des Bundestages, der SPD-Mann Sebastian Edathy, bei der neoislamischen World Media Group, zu der auch die Zeitung Zaman gehört und die ganze Group zur Gülen-Organisation, Ende März einen Vortrag hält nut den Titel „Neue Wege gegen Rechtsextremismus“
    http://worldmediagroup.eu/?41
    Zaman Avrupa ist kürzlich nach Berlin umgezogen und verkündet dies in ihrem Deutsch-Türkischen Journal:
    http://dtj-online.de/news/detail/1582/zaman_avrupa_verlegt_hauptsitz_nach_berlin.html

    Man verspricht sich davon bessere Kontakte in die Politik und würde die Politik in Berlin „besser verstehen“ als im Hochsicherheitstrakt in Offenbach. Außerdem versteht sich Zaman als sozusagen systemrelevant für die Beziehungen zwischen Berlin und Ankara.
    Dass es einen dann nicht mehr verwundert, warum ausgerechnet die Bundesjustizministerin nach dem Umzug einer türkischen Zeitung erscheint, erklärt sich von selbst.

  3. loewe Says:

    PS: Wenn sich der Aufsichtsratsvorsitzende der World Media Group, Abdullah Ayman und der Leiter des Berliner Büros von ZAMEN höchstpersönlich zu bei einer Tagung „Spiritualität und Bildung am Beispiel der Schulen der Gülen-Bewegung und der Jesuiten“ referieren als EINZIGE Vertreter der Gülen-Seite, weiß man alles. Sind unsere Politiker und Kirchenvertreter eigentlich vollkommen bescheuert?
    http://www.cibedo.de/vatikan_trkei0030000002010.html

    (Sorry, Gülen ist ein eigenes Thema, aber dass der Vorsitzende des NSU-Ausschusses ausgerechnet dort kurz vor Prozessbeginn einen Vortrag hält, ist doch ungeheuerlich)

  4. loewe Says:

    Vermutlich waren die Videos schon fertig, als am 4. Oktober 2011 im schwäbischen Laichingen ein kurdischer Gemüsehändler erschossen wurde.
    http://www.swp.de/ulm/lokales/alb_donau/Keine-Spur-vom-Moerder-Tod-des-Blumenhaendlers-Ermittlungen-im-Ausland-sind-beendet;art4299,1777310

    In diesem (alten) Artikel aus 1993 werden sogar die Beträge genannt, die JEDER Kurde zu bezahlen hat:
    http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-8903355.html

    Und hier wird beschrieben, wie sie die gigantischen Summen u.a. waschen
    http://www.jf-archiv.de/archiv98/458aa13.htm

    Die Kurden wissen ganz genau, was hier läuft. Sie haben bis zum 4.11.2011 auch den Mund gehalten.

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