Allas Warlord

KloHMetzel

Ob Klo H. Metzel jemals gelebt hat, ist höchst zweifelhaft (1). Dass ihm 74 Feldzüge zugeschrieben werden, zeigt den bösartigen Charakter der Ideologie und ihres angeblichen Begründers jedoch unabhängig davon, ob sie tatsächlich stattgefunden haben oder nicht. Tatsächlich sind einige Kriegsbeschreibungen höchst unglaubwürdig.

Von „Kopten ohne Grenzen“, einem exzellenten counterjihadischen Blog, habe ich die folgende, leicht redigierte Liste der Feldzüge des Scheusals.

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Klo H. Metzels Feldzüge

In der angeblichen „Propheten“-Biographie des angeblichen Ibn Ishaq (2) wird von einer ganzen Reihe von Feldzügen berichtet, die Klo geführt hat. Neben den Karawanenüberfällen, die Klo beging, führte er verschiedene Feldzüge aus. Der erste Feldzug begann elf Monate nach Klos Auswanderung aus Mekka im Jahre 623. Er war zu diesem Zeitpunkt 53 Jahre alt. Zwischen 622 und 632 führte der „Prophet“ selbst 27 Kriegszüge an und ließ 47 Beute- und Eroberungszüge durch seine Getreuen durchführen (3). Das ergibt im Durchschnitt acht Feldzüge pro Jahr.

Der erste Feldzug erfolgte gegen die mekkanischen Koraisch sowie gegen den befreundeten Beduinenstamm der Damra. Man schloss jedoch Frieden und Klo kehrte nach Medina zurück. Bereits im darauffolgenden Monat begab sich der „Prophet“ erneut auf einen Feldzug gegen die Koraisch. Nachdem er dort einige Tage verbracht hatte, schloss er mit den Stämmen der Mudlidj und den Damra einen Freundschaftsvertrag und kehrte kampflos wieder nach Medina zurück. Zehn Tage später, beim Feldzug gegen den arabischen Stamm der Banu Fihr entkam Kurz Ibn Djabir, der zuvor Raubüberfälle auf das in der Nähe von Medina weidende Vieh unternommen hatte, durch eine Flucht. Darum kehrte Klo unverrichteter Dinge wieder nach Medina zurück.

624 gewann Klo mit 314 bewaffneten Orks eine Schlacht gegen eine weit überlegene Schutztruppe, bestehend aus 950 bewaffneten Männern, die Mekka zum Schutz des Überfalls der mekkanischen Karawane durch Klo nach Badr schickte. Klo vertrieb außerdem den jüdischen Stamm der Qainuqa sowie den jüdischen Stamm der Bani Nadir aus Medina.

Bei der Schlacht am Berge Ohud im Jahre 625, die als Rachefeldzug der Mekkaner gegen die Karawanenüberfälle Klos zu verstehen ist, zogen 3.000 bewaffnete Mekkaner mit 200 Pferden und 3.000 Kamelen in Richtung Medina. Am Berge Ohud unterlag Klo, der mit 700 Ork-Kriegern gegen die Mekkaner angetreten war, nachdem ihm bei der Schlacht in Badr noch „dreitausend Engel“ behilflich waren.

Nach dem Feldzug gegen die Bani Nadir begab sich Klo im Jahre 626 auf einen Feldzug gegen die arabischen Stämme der Bani Muharib und der Bani Thalaba, zwei Unterstämme der Ghatafan. Anschließend erfolgte ein Feldzug gegen die Dhat ar-Riqa.

627 folgte die Grabenschlacht, bei der sich verschiedene Beduinenstämme mit den mekkanischen Koraisch verbündeten und mit einem Heer von 10.000 Kriegern und 600 Pferden Medina umringten. In Medina dagegen waren etwa 3.000 überwiegend mihammedanistische Kämpfer, die einen Graben um die Stadt gruben, den die Mekkaner nicht überwinden konnten. Nach zwei Wochen ohne größere militärischen Aktivität gaben die Koraisch und ihre Verbündeten die Belagerung auf und zogen sich nach Mekka zurück.

Klo belagerte dann die jüdischen Bani Koraisa 25 Tage lang, bis sie sich erschöpft ergaben. Sodann begab sich Klo zum Markt von Medina, dort, wo heute noch der Markt ist, und befahl einige Gräben auszuheben. Als dies geschehen war, wurden die  Männer und männlichen Jugendlichen der Bani Koraisa geholt und darin enthauptet. Insgesamt waren das 600 bis 900 Männer.

628 führte Klo einen Überraschungsfeldzug gegen die nördlich von Medina in dem fruchtbaren und bevölkerungsreichen Tal von Khaibar lebenden jüdischen Stämme der Bani Nadir, der Bani Koraisa und der Bani Qainuqa, die Klo zuvor aus Medina vertrieben hatte. Klo unternahm ebenfalls einen Feldzug gegen den Stamm der Bani Mustaliq

630 schickte der „Prophet“ ein Heer nach Muta. 3.000 Orks brachen auf, und der „Prophet“ begleitete sie ein Stück des Wegs. Dann nahm er von dem Heer Abschied und kehrte nach Medina zurück. Das Heer zog bis nach Maan in Syrien. Dann erfuhren die Orks, das Heraklius mit 100.000 Byzantinern, denen sich weitere 100.000 Mann aus den arabischen Stämmen Lakhm, Djudham, Qain, Bahra und Bahli angeschlossen hatten, nach Maab zog. An der Grenze der Landschaft Balqa trafen die Orks auf das byzantinisch-arabische Heer und zogen sich beim Anrücken des Gegners nach Muta zurück. Dort kam es zur Schlacht. Aber die Mohammedanisten wichen schon bald vor der Überzahl des Gegners zurück und flohen nach Medina, wo Klo ihnen mit den zurückgebliebenen Männern entgegenritt.

Nachdem Klo 630 mit 2.000 Orks die Juden in Khaibar überfallen hatte, eroberte er die Stadt Mekka, obwohl er zuvor mit den Mekkanern einen Waffenstillstand abgeschlossen hatte. Diesen ignorierte er. Da die Mekkaner sich aus Angst vor einer kriegerischen Auseinandersetzung mit ihren Familien für drei Tage aus der Stadt zurückgezogen hatten, verlief die Eroberung fast ohne Blutvergießen. Lediglich 28 Mekkaner fielen bei den Kämpfen, die anderen flüchteten. Nach der Eroberung Mekkas gab es noch zwei weitere Feldzüge Klos in diesem Jahr. Im Wadi von Hunain kam es zur Schlacht zwischen den Orks und einigen arabischen Stämmen, wobei die Mohammedanisten flohen. Als die Flüchtenden zurückkehrten, fanden sie beim „Propheten“ nur noch Gefangene vor, denen man die Hände auf dem Rücken gefesselt hatte. Die Mitglieder des Stammes der Taquif konnten bei der Schlacht in Hunain fliehen. Sie flohen in ihre Stadt Taif, die mit einer Stadtmauer umgeben war und verschlossen die Tore. Klo belagerte deshalb 20 Tage lang die Stadt. Nachdem es ihm aufgrund der mutigen Gegenwehr der Taquif nicht gelang, die Stadt einzunehmen, befahl er, die Rebstöcke des Stammes abzuschlagen und rückte danach ab.

631 befahl Klo H. Metzel erneut einen Feldzug gegen die Byzantiner. Er starb jedoch, bevor dieser stattfinden konnte, im Jahr 632.

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Time am 1. Juni 2013

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1) https://madrasaoftime.wordpress.com/2009/04/28/die-ohlig-gruppe/
2) https://madrasaoftime.wordpress.com/2009/04/22/sira-3-menschenopfer/
3) Mark A. Gabriel, Islam und Terrorismus, Resch-Verlag, Gräfeling 2005, S. 78

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Eine Antwort to “Allas Warlord”

  1. Thomas Holm Says:

    Eine Minderheitenströmung vertritt mit Imran Hosein die Haltung, dass mit dem Koranischen „Rûm“ aus Sure 30: Byzanz gemeint sei und Moskau heute interpretiert werden müsse. Mithin sei ein Bündnis mit dem Kreml geboten, was die Schiiten erkannt hätten und was sich für die Sunniten dringend empfehle, um bei einem kommenden internen Schlachtfest am Golf auch noch etwas ab zubekommen. Moskau hat ihn prompt eingeladen.

    http://www.youtube.com/watch?v=f-52UCmJDPg Min. 5.00-6.20

    Weit über die Syrische Angelegenheit hinaus scheint ein Islam-interner „August ’14“ vorstrukturiert zu sein.

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