Weiter so, Israel!

Israel

Daniel Pipes hat unlängst mal wieder einen seiner guten Artikel vorgelegt (1). Er bilanziert darin die Befindlichkeit Israels und stellt fest: Das Land ist in kraftstrotzender, großartiger Verfassung!

Kein Wunder, denn der Glaube an Jahwe macht stark, während der Glaube an AllaHundseingesandter schwach und feige macht!

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Glückliches Israel

Mit einer typisch taktlosen Äußerung beschwerte sich US-Außenminister John Kerry neulich, dass Israelis viel zu zufrieden seien, um ihren Konflikt mit den Palästinensern zu beenden: „Die Menschen in Israel wachen nicht jeden Tag auf und fragen sich, ob es morgen Frieden gibt, denn es gibt da ein Gefühl der Sicherheit und ein Gefühl der Erfüllung und des Wohlstands.“

Herr Kerry missversteht zwar die Israelis (palästinensische Verweigerung, nicht Wohlstand, veranlasste zur Aufgabe der Diplomatie), hat aber Recht, dass die Israelis ein „Gefühl der Sicherheit und… des Wohlstands“ haben. Sie sind allgemein recht glückliche Leute. Eine kürzlich durchgeführte Umfrage stellte fest, dass 93 Prozent der jüdischen Israelis stolz sind Israelis zu sein. Ja, die iranischen Atomwaffen drohen, und eine Konfrontation mit Moskau ist möglich, es ist ja nie alles toll. Dank an Efraim Inbar von der Bar-Ilan-Universtitä für einige der folgenden Informationen; zählen wir mal auf:

Frauen müssen 2,1 Kinder bekommen, um die Bevölkerung des Landes stabil zu halten; Israel hat eine Geburtenrate von 2,65, womit es das einzige hoch entwickelte Land ist, das mehr Kinder bekommt als minimal nötig. (Das nächste ist Frankreich mit 2,08, das mit der niedrigsten Quote Singapur mit 0,79). Hareidis und Araber sind zwar für einen Teil dieser robusten Rate verantwortlich, aber die säkularen Juden sind der Schlüssel.

Israel erfreute sich während der Rezession von 2008-2012 eines 14,5-Prozent-Wachstums des Bruttoinlandsprodukts, womit es das höchste Wirtschaftswachstum jedes OECD-Landes hatte. (Im Gegensatz dazu wuchsen die hoch entwickelten Wirtschaften als Ganzes um 2,3 Prozent, wobei die Vereinigten Staaten 2,9 Prozent beitrugen, die Eurozone minus 0,4 Prozent). Israel investiert 4,5 Prozent des Bruttoinlandprodukts in Forschung und Entwicklung, die höchste Rate aller Länder.

Wegen der großen Gas und Ölfunde stellt Walter Russell Mead fest: „Das Verheißene Land könnte – von einem Ressourcen-Gesichtspunkt aus – … Zentimeter um Zentimeter das wertvollste und energiereichste Land der Welt sein.“ Diese Ressourcen werten Israels Stellung in der Welt auf.

Da Syrien und Ägypten voll und ganz mit internen Problemen beschäftigt sind, ist die existenzielle Bedrohung, die sie einst für Israel darstellten, im Moment fast weggefallen. Dank innovativer Taktiken sind Terroranschläge fast beseitigt. Die IDF hat überragende menschliche Ressourcen und steht bezüglich militärischer Technologien an der Spitze; und die israelische Gesellschaft hat ihre Bereitschaft bewiesen, einen sich lange hinziehenden Konflikt auszukämpfen. Der Stratege Inbar schließt: „Der Machtunterschied zwischen Israel und seinen arabischen Nachbarn wächst weiter an.“

Der Fokus auf die palästinensische Diplomatie, der die Politik des Landes nach 1967 Jahrzehnte lang dominierte, hat abgenommen; nur noch 10 Prozent der jüdischen Israelis betrachten Verhandlungen als höchste Priorität. Herr Kerry mag von der Sache besessen sein, doch ein Politiker merkte bitter an: „Den Friedensprozess zu diskutieren ist für die meisten Israelis das Gleiche, als debattiere man die Farbe des Hemdes, das man bei der Landung auf dem Mars tragen will.“

Selbst das Thema der iranischen Atomwaffen ist weniger schrecklich, als es scheint. Mit der weit größeren Vernichtungskraft des israelischen Atomwaffenarsenals hier und seinem wachsenden Raketenabwehrsystems da sagt der Militäranalyst Anthony Cordesman voraus, dass ein atomarer Schlagabtausch Israel schwer schädigen, die iranische Zivilisation aber vernichten würde. „Im normalen Sinn des Wortes ist eine Erholung des Iran nicht möglich.“ So wahnsinnig die iranische Führung ist, wird sie wirklich alles riskieren?

Erfolge der „Boykott-, De-Investitions- und Sanktions“-Bewegung sind ziemlich rar (Stephen Hawking lehnte eine Einladung des Präsidenten ab, ein UNO-Gremium verabschiedete eine weitere absurde Verurteilung). Israel hat diplomatische Beziehungen zu 156 der 193 UNO-Mitgliedsstaaten. Beim Blick auf vielfältige Indizes stellt Inbar fest, dass Israel global „eher gut integriert ist“.

In Meinungsumfragen in den USA, dem wichtigsten Land der Welt und Israels Hauptverbündetem, schlägt Israel die Palästinenser regelmäßig in einer Rate von 4 zu 1. Universitäten sind zwar in der Tat feindselig, doch ich frage die Händeringer: Wo wärt ihr lieber stark, im US-Kongress oder auf dem Campus? Diese Frage zu stellen, heißt, sie auch beantwortet zu haben.

Aschkenasisch-sephardische Spannungen haben im Lauf der Zeit nachgelassen, Folge einer Kombination von Heirat untereinander und kultureller, gegenseitiger Befruchtung. Das Thema der hareidischen Nichtbeteiligung wird endlich angegangen.

Die Israelis haben kulturell Eindrucksvolles geleistet, besonders in der klassischen Musik, was den führenden Kritiker David Goldmann dazu brachte, Israel eine „Taschensupermacht der Künste“ zu nennen.

Hört zu, ihr Antizionisten und Antisemiten, Palästinenser und Islamisten, Rechts- und Linksextremen: ihr kämpft eine verlorene Schlacht; der jüdische Staat siegt! Und Inbar schließt zurecht: „Die Zeit scheint auf Israels Seite zu sein.“

Gebt auf und findet euch anderes Land, das ihr drangsalieren könnt.

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Nein, sorry Daniel, sie sollen aufgeben und sich aufhängen, denn niemand braucht sie, und warum sollte überhaupt irgendein Land von ihnen drangsaliert werden?

Dein Time am 13. Juni 2013

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1) http://de.danielpipes.org/12966/glueckliches-israel

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