Alla liebt nicht alle (#37)

Harappa:Pakistan

Ich verstehe nicht, warum die Orks so wild darauf sind, überall in der Welt ihre Moscheen zu errichten. Sie setzen eindeutig zu sehr auf Quantität anstatt auf Qualität. Sie sollten daran arbeiten, das Haltbarkeitsdatum ihrer Moscheen zu erweitern, denn die Welt wimmelt von ihren zusammengebrochenen und vergammelten Moscheen. Die sind ja nicht unbedingt ein schöner Anblick und auch die Heimstatt schädlicher Parasiten, womit ich nicht Orks sondern Ratten und Nattern meine.

Was so eine richtige Moschee ist, ist sie übrigens auch in intaktem Zustand ein Hort besonderen Schmutzes, so wie es die Moschee von Klo H. Metzel, dem angeblich „besten Menschen aller Zeiten“, war.

In Buhari IV/21, Recl. S. 69 heißt es: „Ein Beduine urinierte in der Moschee. Der Prophet (gemeint ist Klo, T.) ließ ihn gewähren.”

Klos Gebetshaus, das auch als Hotel diente (VIII/22, Recl. S. 112), als Gefängnis (VIII/29, Recl. S. 116) und als Krankenhaus (VIII/30, Recl. S. 116), war ganz außerordentlich schmutzig und staubig. In VIII/22, Recl. S. 112 lesen wir:(Klo, T.) ging in die Moschee. Dort lag Ali. Sein Obergewand war aufgegangen, ein Teil des Oberkörpers war entblößt und von dem Staub der Moschee bedeckt. (Klo, T.) begann den Schmutz von ihm abzureiben und rief zornig aus: ‘Steh auf, du Schmutzfink, du Vater des Schmutzes.’” 

Irgendjemand hatte dann eine Idee, die so gut war, dass sie vermutlich von Klo selbst stammte: “Ein dunkelhäutiger Mann – oder es kann auch eine Frau gewesen sein – fegte immer die Moschee aus”, heißt es mit der für den Mohammedanismus typischen Präzision in Nr. VIII/28, Recl. S. 115.

Während des Gebets wurde übrigens viel gespuckt und zwar or-dent-lich: Wer betet, spricht im Geheimen zu seinem Herrn. Hütet euch davor, während des Gebets nach rechts auszuspucken, sondern spuckt unter euren linken Fuß! … nach links oder unter deinen Fuß!” ordnete Klo laut IX/5, Recl. S. 125, an. 

Sie sehen eine Moscheeruine aus Harappa in Pakistan.

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Time am 15. Juni 2013

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4 Antworten to “Alla liebt nicht alle (#37)”

  1. loewe Says:

    Sehr schöne, bildhafte Beschreibung. Dankeschön.
    Kein Wunder, dass so viele auch heute noch wie Klo H. Metzel leben wollen und ihn bis ins Detail kopieren.
    Da bekommt das Wort „rein“ eine ganz neue Bedeutung.

    Nur mit der Logik Klo H. Metzels ist es zu erklären, VOR dem Eintritt in so ein Dreckshaus Wudu anzuordnen und vor allem die Gebetshaltungen.

    Ist überliefert, ob der Beschriebene der Shia-Ali war, sein Schwiegersohn?

  2. 50pf Says:

    Wenn ich in eine Moschee pinkel, dann komm ich vor den Kadi!
    – Andererseits kann man nur zum anpissen aufrufen.

  3. Time Says:

    Hallo Loewe,

    damit ist bestimmt der Schiiten-Ali gemeint, denn andere bedeutende Alis gab es im Umfeld des Unruhestifters offenbar nicht (1).

    Ich grüße Sie,

    Time

    _____

    1) http://de.wikipedia.org/wiki/Ali

  4. Tangsir Says:

    „Die sind ja nicht unbedingt ein schöner Anblick und auch die Heimstatt schädlicher Parasiten, womit ich nicht Orks sondern Ratten und Nattern meine.“

    Du bist eben der Meister des Floretts Time 😀

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