Leo „Paulus“ Brux

Leo

Leo Brux, Denzel Washington & Friends an einer Bar in München. Ob die schwarzen Counterjihadis olle Leo wohl davon überzeugen können, dass ihre Truppe viel exotischer und unterstützenswerter ist als der Mohammedanismus? 

Die Entwicklung in der Torkei hat viele Menschen, Dimmies gar, – nicht jedoch unsere politischen Eliten – stutzig gemacht. Der torkische EU-Minister Egemen Bagis hetzt und pöbelt gegen unser Land und unsere Kanzlerin, aber das hindert unsere maßgeblichen Politiker nicht daran, den Torks unverdrossen weiter in den Darm zu kriechen.

Anders Leo „Bulldog“ Brux. Das entlarvende Verhalten, die scheußliche Rhetorik der AKP-Kamarilla haben irgend etwas Vernünftiges in ihm freigesetzt, und so freue ich mich, Ihnen heute auf der redaktionellen Ebene zum ersten Mal einen unverrissenen Beitrag von Leo vorlegen zu können, gefunden in seinem Kommentarbereich (1).

Weiter so, Leo – und zum Wohl!

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Analysieren wir mal den Satz

“Wenn Frau Merkel sich die Angelegenheit anschauen wird, wird sie sehen, dass diejenigen, die sich in die Angelegenheiten der Türkei einmischen, kein vielverheißendes Ende nehmen.”

Es ist in Europa üblich, sich in die Angelegenheiten der anderen Nationen einzumischen, wenn die Dinge dort wie in Ungarn zum Beispiel oder in Rumänien aus dem Ruder laufen. Es kommt darauf an, wann man sich einmischt, wie man sich einmischt, bei was man sich einmischt.

Die Türkei tut dies berechtigterweise im Interesse der Deutschtürken. Erdogan hat das recht massiv getan – und ich habe ihn dafür verteidigt. Ein anderer Fall ist die Geschichte mit der Akkreditierung beim NSU-Prozess. Da haben türkische Regierungsmitglieder harsche Worte gefunden – genauso wie ich auch. Ein dritter Fall fällt mir noch ein, über den ich auch geschrieben habe – da ging es um ein adoptiertes Kind türkischer Herkunft in den Niederlanden.

Man sieht, es gibt ständig Fälle, mal für den einen, mal für den anderen, und wir sollten es anderen nicht verbieten, sich in verbaler Form bemerkbar zu machen, wenn man betroffen ist.

Bagis möchte gern – so interpretiere ich seine Bemerkung, dass sich zwar die Türkei jederzeit einmischen darf in die Angelegenheiten anderer, nicht aber die anderen in die Angelegenheiten der Türkei. Bagis ist insofern ein nationalistischer Holzkopf mit der Überzeugung, für die SEINE Nation müsse es ein Sonderrecht geben.

Die EU hatte um so mehr Grund, etwas zu sagen, als es ja nun immer auch um den Beitritt der Türkei geht. Da schaut man schon, wie ein Beitrittsland mit Konflikten umgeht.

Soviel zum ersten Teil des Satzes.

Der zweite Teil droht Merkel den politischen Untergang an. Auf irgend eine magische – von Bagis nicht offen gelegte Weise – soll Merkel ihren Untergang selbst herbeiführen, wenn sie sich auf eine der türkischen Regierung unliebsame Weise über Aktivitäten des türkischen Staates äußert.

Wir haben hier die Sprache von Mafiosi.

Man beachte: Merkel verärgert die Regierung der Türkei – und diese sorgt dann irgendwie für Merkels politisches Ende? Oder jemand anderes, vielleicht die deutschen Wähler, die sich mit Erdogan identifizieren, sorgen für Merkels politisches Ende? So etwas steckt in dem Satz.

Bagis sagt: Merkel, lass uns in Frieden – oder du bist weg vom Fenster!

Die Drohung ist natürlich lächerlich – die Türkei kann Merkel nicht einmal richtig anpinkeln, so klein mit Hut ist sie. Und wenn sie sich bagismäßig aufplustert, kann man lachen.

Im Satz davor hat Bagis gemeint, Merkels Kritik am Vorgehen des türkischen Staates gegen die Demonstranten sei reine Wahlkampfsache. Auch das ist ja nun weder plausibel noch im diplomatischen Ton gesprochen. Merkel hat etwas in Worte gefasst, was fast die gesamte deutsche Öffentlichkeit so sieht wie sie. Insofern darf man Bagis Attacke auch als Angriff auf die Deutschen insgesamt ansehen.

Man muss nun das, was Bagis gesagt hat, auch im Zusammenhang mit der Gesamtinterpretation der Protestereignisse durch die Regierung und ihre Partei sehen: Diese Proteste sind hervorgerufen und aufgeblasen worden durch die internationale Allianz der Feinde der Türkei – zu denen Deutschland, die EU, die USA und die UN gehören, samt so gut wie allen westlichen Medien, samt solchen bösartigen neuen Medien wie Twitter.

Bagis äußert sich also vor dem Hintergrund eines paranoischen Weltbildes. AKP-Medien und die Truppe um Erdogan flippen aus, sind irrsinnig geworden. Sie haben den Sprachraum verlassen, der unter Verbündeten und Freunden gilt. Sie haben den Denkraum verlassen, der für vernünftige Akteure anzunehmen ist. Sie haben sich in eine Verschwörungstheorie gestürzt, die sie offensichtlich glauben und massenhaft in der Türkei verbreiten. Sie sorgen dafür, dass eine Mehrheit der Türken den Westen als Feind ansieht, der die Türkei bekämpft und schwächen will.

Bagis ist danach heftig zurückgerudert. Alles nur ein Missverständnis. – Ich möchte gerne einmal wissen, was er in der Türkei via türkische Medien so alles von sich gibt. Ich nehme an, wir könnten inzwischen ein ganzes Buch füllen mit Ungeheuerlichkeiten aus seinem Munde. Der Mann ist eine lose Kanone, und Erdogan hat schon gewusst, warum er diesen Giftzwerg zum EU-Minister gemacht hat: um das Projekt abzutreiben.

Jetzt geht es nur noch um das WIE der Beendigung des Beitrittsprozesses. Man kann, wie die meisten EU-Länder und ihre Vertreter, der Meinung sein, man müssen von der EU aus die Tür so lange offen halten wie irgend möglich, und dabei Erdogan und seine Sprachrohre ignorieren. Durchaus eine plausible Überlegung. Man kann, wie ich meine, auch sagen: Es hilft ohnehin nichts. Die Türken werden so oder so der Meinung sein, die EU sei schuld am Abbruch. Man verhandelt jetzt nicht mehr mit der Türkei, man verhandelt mit Erdogan und nur noch mit Erdogan – und mit einem Sultan sollte man nicht mehr über einen Beitritt der Türkei zur EU verhandeln.

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Time am 25. Juni 2013

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1) http://blog.initiativgruppe.de/2013/06/24/migration-aktuell-12-18-06-23-06-2013/#comment-31611

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14 Antworten to “Leo „Paulus“ Brux”

  1. backbone Says:

    Ich bin sprachlos über Leo Brux Erleuchtung. Hoffentlich hält die
    auch in Bezug auf andere Dinge wie den Islam an und er erkennt
    Zusammenhänge.

  2. Time Says:

    Backbone,

    wir müssen natürlich mit Rückschlägen rechnen, aber in Umkehrung der Parole des Bolschewisten Lenin ist mein Motto „Zwei Schritte vor – einer zurück!“ 🙂

    Ich grüße Sie herzlich,

    Time

  3. mathieu Says:

    Die Saulus-Paulus-Analogie hat meiner Meinung nach einen Haken. Sie würde bedeuten, dass man als Paulus am Ziel angekommen ist. Wir befinden uns aber auf einer Reise und müssen den inneren Paulus immer wieder überprüfen.

    Zum Bild oben: Das stammt doch wahrscheinlich aus so einer antirassistischen Veranstaltung. Ich finde es wirklich extrem schade, dass man die Antirassisten nur immer im Zusammenhang mit dem Antirassismus mit diesen Leuten, die man fälschlicherweise als afrodingens bezeichnet*, zusammen sieht. Ich spiele auch schon mal Karten mit Menschen, die genetisch keinen Sonnenschutzfaktor benötigen, oder trinke auch mal ein Bier mit ihnen ohne antirassistische Hintergedanken.

    * – weil viele (zumindest die meisten US-Bürger) soviel mit Afrika zu tun haben wie Frau Szepanski von nebenan mit Polen. Aber die Antirassisten legen viel Wert darauf, die Hautfarbe (die sie wie alle anderen meinen) noch zusätzlich mit einer geografischen Herkunft (ob zutreffend oder nicht) zu markieren, nur um zu verschleiern, dass sie wie alle anderen nur die Hautfarbe meinen. Was man übrigens auch daran erkennen kann, dass weiße Afros – zum Beispiel gebürtige Südafrikaner – nie als Afroirgendwas bezeichnet werden, auch wenn die wirklich in Afrika geboren sind (aber in deren Adern fließt nach Meinung der Antirassisten ja auch noch das Rassistenblut ihrer Vorfahren).

  4. Referendum Says:

    Und da isser wieder, Leo Brux der Antisemit:

    Seine neuesten Ergüsse, diesmal zum Brandanschlag in Hamburg-Altona:

    „Nehmen wir einmal an, ein Vorsitzender einer Israelitischen Kultusgemeinde wird erschossen. Würde die Polizei dann sagen, von einem antisemitischen Motiv gehe sie derzeit nicht aus?“

    Als sich herausstellt, dass der Täter ein 13jähriger Junge ist, kann er’s aber nicht lassen:

    „Zündet er eine Synagoge an, schaut man sich an, inwiefern antisemitische Beeinflussung in Frage käme. Warum schließt man jetzt kategorisch aus, dass der Junge durchaus Flüchtlinge treffen wollte?“

    Und selbst als sich herausstellt, dass der Täter ein kein fremdenfeindliches Motiv hatte, kann er’s immer noch nicht lassen, gegen Juden zu stänkern:

    „Wär der Junge aus muslimischem Hause und hätte er ein Haus mit jüdischen Familien angezündet, würde man allerdings anders reden. Ganz anders.“

    Liest von den Leuten des Vereins, bei dem er angestellt ist, eigentlich keiner mit???

    http://blog.initiativgruppe.de/2014/02/09/migration-aktuell-32-27-01-09-02-2014/

  5. loewe Says:

    In seiner neuen Analyse über den Fall Edathy entlarvt sich Brux.
    „Aber ansonsten würde ich Pädophilie nicht anders sehen als zum Beispiel die Neigung zum sadistischen Sex. Auch dafür gibt es klare Handlungsgrenzen“
    http://blog.initiativgruppe.de/2014/02/15/edathy/#more-14276
    Er bagatellisiert pädophile „Handlungen“ in Grenzen und vergleicht es mit sadistischen Sex zwischen zwei erwachsenen Personen.
    Das ist wirklich unglaublich.

  6. backbone Says:

    Leo Brux entlarvt sich ja ständig und ich bin immer wieder
    fassungslos, was aus diesem Gehirn und Denken heraus quillt.
    Dieser Mann ist bar jeder Moral und Ethik und steht entweder ständig unter „Drogen“ oder eher unter der Gehirnwäsche des Islam, wo jede Perversität laut der entsprechenden Fatwas mit
    allahu akbar besonders gut geheißen werden und als besonders
    schützenswert gesehen werden, wie auch fatima ötzwutz niemals müde wird, den“ Heiligen“ aller Zeiten Chamenei als ihren geliebten „Führer“ lobzupreisen und seinen Vorgänger Khomeni ebenfalls
    in den Stand der Heiligen zu preisen. Diese Leute sind einfach krank und mehr als gefährlich.

  7. backbone Says:

    Fatima Özoguz hat einen Link via Michael Klein geteilt.
    vor 3 Minuten
    Schrecklich. Noch ist es halt „nur“ ein Toilettenwagen – und später?

    Toilettenwagen des Refugeecamps abgefackelt
    http://www.flickr.com
    Berlin / Florian Boillot / 15.02.2014 Heute früh gegen 06.00 Uhr wurde der Toilettenwagen des Refugeecamps am Oranienplatz abgefackelt! Feuerwehr, Polizei und Kripo waren vor Ort. Anzeige wurde gestellt…
    Teilen

    Auch hier wieder tiefe Betroffenheit der Fraktion der Frau, die seit ihrem 18. Lebensjahr nur noch Muslima ist, jedoch keine Deutsche mehr. Aber in eines ihrer favorisierten Länder Iran oder Türkei
    gehen sie und ihr Clan nicht, da wohl die Geschäfte und Lebensweise, die sie vorziehen, nicht machbar wären.Verlogenes ……..
    Bei ihrer Betroffenheit über die o.a. Vorkommnisse wäre zu fragen, wer dieses Abfackleln ausgelöste hat und mit Vorsatz gemacht hat.
    Da fällt mir nach langen Erfahrungen allerhand ein.
    Sie zerstören alles, da es ihnen nützlich ist und sie haben eine riesige Lobby von Helfern von Antifa, Linken und Grünen.
    So kann man wieder „Stimmung machen“.

  8. Referendum Says:

    „In seiner neuen Analyse über den Fall Edathy entlarvt sich Brux.
    “Aber ansonsten würde ich Pädophilie nicht anders sehen als zum Beispiel die Neigung zum sadistischen Sex. Auch dafür gibt es klare Handlungsgrenzen”“

    Wundert mich nicht. Er verharmlost ja auch Terrorismus (ein mögliches Attentat kann dieses Land aushalten) und Deutschenfeindlichkeit (wir haben uns jedes Gramm Deutschenfeindlichkeit selbst verdient).

    Der Mann ist gefährlich.
    Ich wundere mich nur, dass sein Arbeitgeber, in dessen Namen er schreibt, das durchgehen lässt.

  9. loewe Says:

    Vielleicht sollte man sich mal klar machen, was „nicht strafbares Material“ ist und vor allem, warum es nicht strafbar ist, warum jemand für absolut harmlose Kinderbilder Geld bezahlt und mit hoher, konspirativer Energie sich solche Bilder besorgt.

    „Immer noch werde der Besitz von Bildern verharmlost, sagt Dunkelziffer-Geschäftsführerin Vera Falck. Dabei wüssten Richter manchmal gar nicht, über welch schlimme Darstellungen sie urteilten. Das habe nichts mit Nacktbildchen von Jungen unter der Dusche zu tun. Die Anblicke im Netz lassen selbst hartgesottene Ermittler schaudern. Da sind blutige Kleinkinder, Säuglinge, denen ins Gesicht ejakuliert wird, kleine Mädchen, die mit Exkrementen beschmiert werden. Die Opfer leiden oft lebenslang unter den psychischen Folgen.“
    http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-39916223.html

  10. loewe Says:

    Nun schreibt sogar noch der Brux-Freund Fantomas007 zu Edathy:
    „Und ich muss zugeben, dass ich zum ersten Mal Mitgefühl für jemanden empfinde, der Vorwürfen dieser Art ausgesetzt ist. Man muss wohl kein Arschloch sein, um Neigungen dieser Art zu haben.“

    Jeder, der nur ein halbes Wort gegen Mohammedanisten sagt, gegen die massenhafte Flutung von Flüchtlingen aus aller Welt, ist ein Depp, ein Breivik, hassenswert, gefährlich, auch Arschloch ….. Aber einer, der sich an geschändeten Kindern aufgeilt, neee neee, der ist kein Arschloch, wenn er solche Neigungen hat.
    Da kann man echt nur noch kotzen.

  11. loewe Says:

    Wieso muss mein Kommentar freigeschaltet werden? Falsches Wort benutzt? Sorry, aber in dem Fall ……

  12. dadingsda Says:

    Ich lese ja bei dem Vogel auch immer mal wieder, weil ich sehen will, inwieweit er sich denn noch in Bereiche bewegt, wo man ihn einfach nur noch für Geistesgestört erklären kann…

    Hier übertrifft er sich mal wieder selbst…

    Immer mehr Flüchtlinge – aus Afrika, Syrien, Ukraine zu fordern („Wir können uns das leisten“) ist eine Sache – er ist halt einfach total verblendet…

    Aber der Edathy-Artikel + seine Kommentare dazu… Hammer…

    Kann nur von einem kinderlosen Wahnsinnigen kommen…
    „Alles halb so wild“ – Auf nackte Jungs so richtig schön einen keulen ist ja kein Stress…

    Der Typ ist irre… einfach nur irre – hochgradig

  13. loewe Says:

    Jetzt faselt er über die Ukraine, obwohl er selbst sagt, dass er sich nicht auskennt.
    Aber Hauptsache das stimmt:
    „Und wir in Deutschland werden eine Million ukrainischer Flüchtlinge willkommen heißen dürfen.
    Gute Leute wären das. Deutschland könnte solche Einwanderer gut brauchen. Aber bitte nicht unter den Bedingungen, die ein Scheitern des Kompromisses heraufbeschwören würde!“

    Hauptsache es kommen weitere Millionen Flüchtlinge zu uns. Millionen jeweils aus allen Ländern der Welt und Brux ist im Glück.
    Hoffentlich quartieren sie mal ein paar von den Schlimmsten bei ihm im Haus und rundherum ein – solche, die ihn wirklich mal spüren lassen, wie gut sie in ihrer Disziplin sind.

  14. charlie Says:

    Bruxi ist nur besoffen zu ertragen. Dann wirds einigermaßen erträglich (lustig). Helau und allaaf

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