400 Millionen

Kongo-Konferenz

Auf der „Kongo-Konferenz“ 1885 wurde Afrika nicht nur in Zonen aufgeteilt, auch der Sklavenhandel wurde in der westlichen Sphäre international geächtet (1).

Tangsir hat vor ein paar Wochen unter der Überschrift „Die Versklavung des schwarzen Kontinents“ einen langen Aufsatz über die arabo-torkische Versklavung eines großen Teils der afrikanischen Bevölkerung geschrieben (2), von dem ich Ihnen heute einige Auszüge vorlegen möchte.

Angesichts des unermesslichen Leides, „das in der Menschheitsgeschichte seinesgleichen sucht“ (Tangsir), ist der bornierte Rassismus einiger Teile des Counterjihad, wie z.B. der der Leute um das Blog „Acht-der-Schwerter“, m.E. um so ekelerregender. Aber auch die Versuche rot-grün gesteuerter Organisationen, allein Europa für Kolonialverbrechen und allein für Verbrechen verantwortlich zu machen, müssen abgelehnt werden. Die „Deutsche Welle“ (3) im Jahr 2010:

„Zum 125. Jahrestag der Berliner Afrika-Konferenz haben Afrikaner aus aller Welt in Berlin eine Wiedergutmachung für die Folgen des Kolonialismus gefordert. (…) Das Tribunal habe beschlossen, dass die willkürliche Aufteilung Afrikas vor 125 Jahren durch die europäischen Staaten unter Missachtung von afrikanischen Gesetzen, Kulturen, Souveränität und Institutionen ein Verbrechen gegen die Menschlichkeit darstellt (…).’“

Solange diese ferngesteuerten Feiglinge aber gegen die afrikanische Sklavenjägerwirtschaft und gegen den Mohammedanismus nichts vorbringen oder vielleicht sogar noch selbst Orks sind, sollten wir ihre Forderungen als das zurückweisen, was sie sind: antiwestliche Propaganda. Lesen Sie Tangsir:

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(…) Was den Menschen heute ihr Öl und Treibstoff ist, waren in den letzten 1.400 Jahren die Bewohner Afrikas, um genau zu sein die schwarzhäutigen Menschen, die gejagt, gefangengenommen und ihrer ganzen Menschlichkeit beraubt wurden, um dann als Arbeitsdrohnen missbraucht zu werden. Mit den Arabo-Türken und dem Islam begann das Martyrium des afrikanischen Kontinents. Der Islam brachte den Hautfarben-Rassismus hervor, das schwarze Menschen entmenschlichte, sie als Arbeitsressource missbrauchte und ihnen den Status als Mensch absprach. Der schwarze Mensch wurde zur Ware und ist es in weiten Teilen Afrikas immer noch. Diejenigen, die sich für den Islam entschieden, erging es meist nicht besser, wer jedoch kein Moslem war, musste die ganze Härte des muslimischen Versklavungssystems über sich ergehen lassen. Édouard Guillaumet brachte es auf den Punkt als er schrieb: “Was für ein Unglückstag für Afrika, als die Araber den Kontinent betraten. Denn sie brachten nicht nur ihre Religion, sondern auch ihre Verachtung für den Neger mit…”

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Tangsir geht dann gründlich auf die Geschichte der Sklaverei in verschiedenen Teilen der Welt ein, bevor er das mohammedanistische Sklaverei-System beleuchtet:

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(…) Arabische Seefahrer transportierten schon Jahrhunderte vor der islamischen Expansion schwarze Sklaven entlang der ostafrikanischen Küste, an welcher eine Reihe von Hafenstädten als arabische Kolonien anzusprechen sind. Anfang des 6. Jahrhunderts ließ der persische König Chosroes I. im Irak große Zuckerplantagen anlegen: Das war das früheste Modell für großformatige Plantagensklaverei. Arabische Seefahrer versorgten die persischen Plantagen mit ständigem Nachschub an afrikanischen Sklaven.

Die Quantifizierung dieses Sklavenhandels ist mangels Quellen noch schwer zu bewerkstelligen, aber was unter den Sassaniden eine geographisch isolierte Erscheinung zu sein scheint, wird in der islamischen Ära zum bestimmenden Faktor der islamischen Herrschaft und dem Terror über die Welt. Man kann sogar davon reden, dass mit dem Islam das Konzept der rücksichtlosen Ausbeutung von Natur und Menschen, als religiöses Gebot, geboren wurde. Arabisch-torkische Militärsklaven und Söldner wurden von den Sassaniden als auch Byzanz bereits ab dem 4. Jhd. eingesetzt und damals fielen die moralischen Schranken für die daraufhin auftauchenden Araber und ihre Teufelsideologie.

Sklaverei im islamischen Persien

Die spezielle islamische Form der Sklaverei breitete sich in Folge der arabischen Invasion auch im Iran aus. Gebiete, die sich der Islamisierung widersetzt hatten, wurden immer wieder Opfer von Überfällen, in dessen Verlauf Tausende versklavt und verschleppt wurden. Männliche Sklaven nannte man Gholam und schwarze Sklaven Kaka Siah (Schwarze Kacke), weibliche Sklaven nannte man Kaniz(ak). Die Sklaverei blieb auch nach dem Sturm der Mongolen bestehen, und nicht nur Inder waren Opfer dieser Sklavenhatz sondern genauso Iraner und andere Ethnien. Im Persien der Nach-Turko-Mongol-Ära war es üblich, auf Menschenjagd zu gehen und Geiseln gegen Geld auszutauschen. Man kann davon sprechen, dass in dem Land, das Tausende Jahre zuvor die Pax Achämenica begründet hatte, sich nun das genaue, böse Gegenteil eingenistet hatte.

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Tangsir zieht eine Parallele zu heutigen Verhältnissen und zitiert dann Botho Keppel:

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(…) „Mit dem grünen Banner des Propheten und der islamischen Scharia kam immer auch regelrechte Herdensklaverei. Islamische Eroberer versklavten viel mehr Menschen, als es die Römer je getan hatten. Allein in Spanien wurden Anfang des 8. Jahrhunderts innerhalb von nur zehn Jahren 150.000 Menschen versklavt. Im 11. Jahrhundert trieben afghanische Reiterheere Hunderttausende versklavte Hindus nach Zentralasien, wo sie gegen Pferde eingetauscht wurden. Das ‚Hindu-Kush-‚Gebirge hat daher seinen Namen: Hindu-Tod.“

Islamische Herrschaft beruhte auf der Sklaverei. Kalifen und Sultane hielten riesige stehende Heere aus Militärsklaven. Weil es in der theokratischen Despotie keine Mitwirkung von Aristokratie oder Bürgern gab, lag alle Bürokratie und Verwaltung in den Händen von Sklaven. In Bergwerken, Mühlen und Plantagen schufteten Hunderttausende Sklaven. Der Sklavenhunger des islamischen Weltreiches war unersättlich. Schon im 9. Jahrhundert brauchten die Kalifen von Bagdad etwa 600.000 Militärsklaven, sogenannte Mamelucken. Auf dem Balkan wurden ab dem 14. Jahrhundert bis zu einem Fünftel aller christlichen Kinder in die Sklaverei abgeführt, zwangsmuslimisiert und zu gefürchteten Janitscharenkriegern ausgebildet. Dies Schicksal muss in viereinhalb Jahrhunderten türkischer Balkanherrschaft Millionen Kinder getroffen haben, schätzt Flaig.

An den Rändern des islamischen Weltreiches führten Kalifen, Sultane, Emire und Moguln permanent Krieg, nur um Sklaven zu rauben. Frieden gab es nie. Im 10. Jahrhundert etwa zog der Kalif von Córdoba in 27 Jahren 25 Mal in den Dschihad – den „heiligen Krieg“ – gegen die christlichen Gebiete Spaniens, zerstörend, massakrierend, versklavend.

Am schlimmsten aber traf es Afrika. Nach und nach wurde der größere Teil des Kontinents zu einer einzigen riesigen Sklavenlieferzone für die islamische Welt. Millionen schwarzafrikanische Sklaven wurden über den Indischen Ozean von Ostafrika nach Indien und bis nach China geführt. Noch Ende des 19. Jahrhunderts zogen lange Sklavenkarawanen durch die Sahara. Im Sudan und bis tief nach Schwarzafrika hinein entstanden islamisierte Räuberstaaten, die nur eine Aufgabe hatten: Sklavenbeschaffung. Die subsaharischen Sklavenjagden, schreibt Flaig, „waren häufig Genozide im strengen Sinne, da von vielen Ethnien buchstäblich niemand mehr übrig blieb“.

Arabisierte Reiternomaden betrachteten Schwarzafrikaner als natürliches Sklavenreservoir. Die heutige blutige Vertreibung schwarzafrikanischer Sudanesen in Darfur durch berittene arabische Milizen ist ein Echo aus Jahrhunderten islamischer Sklavenjagd: Noch 1871 veranstaltete ein Sultan im heutigen Tschad zu Ehren eines Staatsgasts eine Sklavenhatz. Tausend Jahre islamische Herrschaft und permanente Versklavungskriege in immer größeren Teilen Afrikas hatten fürchterliche Folgen für den Kontinent, kulturell, sozial, ökonomisch und politisch. Flaig: „Bis heute sind vielerorts die demografischen Entleerungen sichtbar sowie die Spuren des kulturellen Niedergangs bis hinunter auf ein pseudo-steinzeitliches Niveau.“

Ende des 15. Jahrhunderts klinkten sich die Portugiesen in den innerafrikanischen Sklavenhandel ein. Mit ihren ozeantauglichen Schiffen konnten sie die Sklaven schneller und verlustärmer transportieren und machten an der afrikanischen Westküste gute Geschäfte. 1500 nahm Portugal Brasilien in Besitz. Für die Arbeit auf der ständig wachsenden Zahl von Zuckerrohrplantagen brauchten portugiesische Siedler immer mehr Sklaven. In 300 Jahren kamen auf portugiesischen Schiffen 3,9 Millionen afrikanische Sklaven nach Brasilien – 41 Prozent aller nach Amerika verschleppten Afrikaner. Ab der Mitte des 17. Jahrhunderts brachten auch holländische, französische und englische Sklavenhändler afrikanische Sklaven in die Neue Welt, vor allem in die Karibik. Etwa 365.000 Sklaven wurden zwischen 1600 und 1825 nach Nordamerika transportiert. Weil es ihnen dort vergleichsweise gut ging, wuchs ihre Zahl bis 1860 auf vier Millionen.

In 300 Jahren transatlantischem Sklavenhandel blieben die Europäer immer Händler. Sie jagten nicht, und sie versklavten nicht. Das taten die Afrikaner selber, betont Flaig: „Afrikaner versklavten andere Afrikaner, sie deportierten ihre Opfer, und sie verkauften diese wie Vieh an europäische Händler. Warum? Weil sie überhaupt keine Gemeinsamkeit zwischen sich und ihren versklavten Opfern sahen.“ Auf den langen Märschen vom Landesinneren zum Atlantik kamen oft mehr Sklaven ums Leben als auf der Überfahrt nach Amerika. Die afrikanischen Versklaver blieben in Westafrika immer die Herren des Geschäfts: Sie bestimmten den Preis und welcher europäische Kapitän wie viele Sklaven bekam. Tatsächlich war die jahrhundertelange islamische Sklavenjagd in Afrika die Voraussetzung für den transatlantischen Sklavenhandel der Europäer, erklärt Flaig. Jene islamisierten afrikanischen Räuberstaaten, für die die Sklavenjagd einziger Existenzzweck war, „vermochten auf jede Nachfrage elastisch zu reagieren“ und schufen sie regelrecht. In Sklavenjagd-Dschihads – bis ins 19. Jahrhundert hinein wurden sie wirklich als „heilige Kriege“ deklariert – warfen die Räuberstaaten solche Mengen von Sklaven auf die Märkte, dass diese Kriege „als hauptsächlicher Faktor für den Sklavenexport nach Amerika“ erscheinen.

„Humanitärer Kolonialismus“

Der transatlantische Sklavenhandel ist gut erforscht. Von 1519 bis 1867 wurden in etwa 27.000 Sklaventransporten 11,06 Millionen Afrikaner nach Amerika verschleppt. Noch mehr fielen in freilich viel längerer Zeit zwischen 650 und 1920 islamischer Sklaverei zum Opfer: mindestens 17 Millionen. Rechnet man die Sklaven hinzu, die in den subsaharischen Sklavenjägerländern blieben, so wurden in 1.300 Jahren insgesamt wohl über 50 Millionen Afrikaner versklavt. Noch nicht mitgerechnet ist dabei die große Zahl von Alten und Kindern, die in den unendlich vielen, fürchterlichen Sklavenrazzien niedergemetzelt wurden. Flaig glaubt, dass auch die düstersten Zahlen noch nach oben korrigiert werden müssen: Alleine die islamische Militärsklaverei erforderte über die Jahrhunderte einen Sklavenimport von weit über 20 Millionen Menschen. Gerne unterschlagen werden 1,2 Millionen Europäer, die Piraten aus Algier, Tunis und Tripolis zwischen dem 16. und dem 19. Jahrhundert von den Küsten Spaniens, Frankreichs und vor allem Italiens raubten. Sogar bis in die Themsemündung und nach Island fuhren die nordafrikanischen Sklavenjäger.

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Ich war 2008 zu folgender Bilanz gekommen (4):

„Pro Sklave muß von fünf damit verbundenen Toten (Jagd und Flucht, Familie ohne Ernährer usw.) ausgegangen werden. Die Schlachtbilanz der Orks beläuft sich in Bezug auf den afrikanischen Sklavenhandel wohl auf ca. 120 Mill. Tote, auf 80 Mill. tote Hindus, 60 Mill. tote Christen, 10 Mill. tote Buddhisten, mithin auf rund 270 Mill. Tote gesamt. (…) Flaig sagt u.a., dass die Todesrate (in Afrika) Richtung mohammedanistischer Staaten aufgrund der Wüstenquerung nochmal doppelt so hoch war.“

Die afrikanische Opferzahl ist jedoch nicht 120 Millionen sondern mindestens 250 Millionen, und die Gesamtzahl der Opfer des Mohammedanismus muss deshalb von 270 Millionen auf mindestens 400 Millionen erhöht werden. Tangsir:

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Vom ersten Tag des transatlantischen Sklavenhandels an führten die Europäer in der Alten wie in der Neuen Welt eine erregte Debatte über die Sklaverei. 1794 wurde sie von der französischen Nationalversammlung in allen französischen Territorien verboten. 1833 folgte das britische Parlament dem französischen Beispiel. Auf dem Wiener Kongress beschlossen 1815 die europäischen Monarchen, den Sklavenhandel zu unterbinden. Von da an machte die britische Marine Jagd auf Sklavenschiffe, blockierte die westafrikanische Küste und würgte den transatlantischen Sklavenhandel ab. Der jahrzehntelange Einsatz als maritimer Weltpolizist kostete London viel Geld.

In der islamischen Welt dagegen gab es nie eine Diskussion über die Sklaverei. Weil Sklaven im Koran vorkommen und auch der Prophet Sklaven hatte, war die Sklaverei über jeden Zweifel erhaben. Das Osmanische Reich wehrte sich gegen britischen Druck. Auf der arabischen Halbinsel drohten Aufstände, als über das Verbot der Sklaverei verhandelt wurde. Die Araber wurden denn auch vom halbherzigen Sklavenhandelsverbot der Osmanen ausgenommen. Erst als die Briten 1882 Ägypten besetzten, endete der Sklavenhandel auch im Nahen Osten. In Afrika gingen die Versklavungskriege weiter, erfassten Zentralafrika und das Kongobecken. Arabische Sklavenjäger erreichten die Grossen Seen. In Europa drängten darum die Abolitionisten – die Gegner der Sklaverei – darauf, die Sklavenjagden in Afrika gewaltsam zu beenden. Nichts anderes, meint Flaig, war der Ausgangspunkt der europäischen Kolonialherrschaft in Afrika.

Tatsächlich konnten die europäischen Kolonialmächte das gewaltsame Versklaven in Afrika fast völlig unterbinden. Flaig spricht darum vom „humanitären Kolonialismus“ der Europäer in Afrika und wartet mit einer provokanten Schlussfolgerung auf: „Der europäische Kolonialismus (…) hat Afrika nach einer 1.000-jährigen Geschichte von blutigster Gewalt und Völkermorden die Möglichkeit zu neuen Wegen eröffnet. Freilich unter kolonialer Aufsicht.“ Wären die Europäer nicht in Afrika geblieben, so Flaig, wäre die Sklaverei sofort zurückgekehrt. Die starke These wird zu Diskussionen und Historiker-Debatten führen. Ein Rezensent der Hamburger Wochenzeitung „Die Zeit“ hat sich prompt über Flaigs Sicht auf den europäischen Kolonialismus empört. Allerdings ohne Argumente anzuführen. Die sind, bis jetzt jedenfalls, auf der Seite des Rostocker Althistorikers.

Tidiane N’Diaye schreibt: Die Sklavenhalter, Berber oder Araber aus dem Norden und Tuareg gerierten sich gegenüber den schwarzafrikanischen Bevölkerungsgruppen wie Piraten. Sie kamen aus den Tiefen der Sahara, überfielen die senegalesischen oder malischen Dörfer, raubten Frauen und Kinder, die unter unsäglichen Qualen durch die Wüste bis zu den nächstgelegenen Oasen verschleppt wurden. Hatte der transatlantische Sklavenhandel vier Jahrhunderte gewährt, so haben die Araber dreizehn Jahrhunderte lang den afrikanischen Kontinent südlich der Sahara ununterbrochen geplündert. Es geht überhaupt nicht darum, die Geschichte oder die Erinnerungskulturen ethnischen Kategorien zuzuordnen, weil damit der Opferhierarchisierung Tür und Tor geöffnet werden würde. Doch man kann mit Fug und Recht sagen, dass der von den erbarmungslosen arabomuslimischen Räubern betriebene Sklavenhandel weitaus verheerender für Schwarzafrika war als der transatlantische Sklavenhandel. Die verschiedenen Unterjochungsformen in den meisten schwarzafrikanischen Gesellschaften können unter keinen Umständen mit den Gräueln des arabomuslimischen und transatlantischen Sklavenhandels verglichen werden, das heißt mit Methoden, die mit massiven Deportationen, Verstümmelungen, Morden einhergingen.

Die Folge des neuen Hautfarben-Rassismus blieb nicht nur auf das afrikanische Kontinent beschränkt, sondern breitete sich auch auf die indischen Gebiete und selbstverständlich auch auf das Panjâb und Xorâsân aus. Vor allem die islamisch verseuchten, turko-mongolischen Invasoren bedienten sich der neuen Unterteilung der Menschen in Weiss und Schwarz, um an indischen Menschen ein wahres Fest der Vernichtung zu vollziehen. Noch heute ist diese Unterteilung in Indien, Afghanistan und Pakistan präsent. Schwarz gilt als minderwertig und hellere Haut als edel, aber genauso gilt dieses Vorurteil im gesamten Nahen Osten und in überwiegend islamischen Ländern. Im Laufe der Zeit wurde die Hautfärbung weltweit sogar eine Frage des Standes, anhand dessen man feststellen konnte, ob jemand unter der Sonne zu arbeiten gezwungen war oder ein Platz im Schatten „erbeuten“ konnte. (…)

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Time am 30. Juli 2013

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1) http://de.wikipedia.org/wiki/Kongo-Konferenz
2) http://tangsir2569.wordpress.com/2013/06/19/die-versklavung-des-schwarzen-kontinents/
3) http://www.dw.de/afrikaner-fordern-wiedergutmachung/a-4891485
4) https://madrasaoftime.wordpress.com/2009/04/23/mohammedanismus-und-sklaverei/

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PS, Jan. 2015: Es liegen neue Schätzungen vor, die Indien stärker berücksichtigen und von über 590 Millionen Ermordeten ausgehen.

https://themuslimissue.wordpress.com/2013/06/19/muslims-have-killed-over-590-million-non-muslims-since-the-birth-of-mohammed/

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5 Antworten to “400 Millionen”

  1. Tangsir Says:

    Lieber Time,

    Ich habe schon beim Verfassen meines Beitrags Probleme mit dem Begriff „Humanitärer Kolonialismus“ gehabt, das Egon Flaig benutzt. Keineswegs kann man davon sprechen, dass der Kolonialismus unter dem Banner des Humanismus gesegelt wäre. Es war vielmehr die Zivilgesellschaft, hauptsächlich in Frankreich, England und den USA, die sich für die Abschaffung der Sklaverei einsetzte, unter anderem auch viele, die sich Christen nannten, so dass man mal ausnahmsweise gläubige Christen für ihr Engagement danken kann, obgleich ich der Meinung bin, dass das Gute, das sie bewirkt haben, vielmehr der aufkeimenden Zeit der Aufklärung zu verdanken war. Dass die westlichen Mächte begannen die Meereswege im Mittelmeer und anderen Gebieten der islamischen Einflusssphäre zu befrieden, damit sie Handel und Krieg treiben konnten, ist aber klar dem islamischen Jihad zuzurechnen, dass seit ihrem islamischen Erwachen, einem Waldfeuer gleich sich ausbreitet und Terror verbreitet. Die islamische Piraterie hatte das Mittelmeer fest im Griff und die Übernahme der Sklaverei in industriellen Maßstäben, wie sie der Westen betrieb, war auch eine Antwort auf diesen muslimischen, sklavisch betriebenen Terror, indem man sich teilweise ihrer Methoden bedient. Letztendlich hat aber der Westen nachweislich die Sklaverei so wie sie noch vor hundert Jahren stattgefunden hat beseitigt, obwohl noch in viel zu vielen Ländern und in zu hoher Anzahl, immer noch Sklaven gehalten werden.

    Der humanitäre Kolonialismus, der diesen Namen verdient, muss wohl erst beschlossen werden, denn ersonnen haben wir es beide ja schon. 🙂

  2. Time Says:

    si

  3. l1werner Says:

    Tangsir:
    Es lohnt die folgenden Punkte festzuhalten:
    1. das auf der Kongo Konferenz die Aufteilung Afrikas zu einem erheblichen Teil unter dem (zumeist christlichen) Druck der Sklavereigegner geschah. Und die Kriegsflotten der beteiligten Länder haben dann großen Aufwand betrieben, den Sklavenhandel zu bekämpfen. Das man dann versucht hat diesen Aufwand wieder „reinzukriegen“ und insbesondere Belgien den Fußspuren der Mohammedaner gründlich folgte steht auf einem anderen Blatt.

    2.
    Der bei weitem verlustreichste Krieg den die US-Amerikaner geführt haben, war der Bürgerkrieg gegen die damals stärkste sklavistische Macht der Welt. Erst mit dem Sieg des Nordens war der Sklavereigedanke endgültig innerhalb der westlichen Welt disqualifiziert.

    3.
    Die Beherrschung des Mittelmeeres durch die arabesken Slavenjäger wurde erst durch die US-Marines gebrochen, die so den Weg frei machten für die französische Eroberung Algeriens, die diesem Gebiet für eine (leider viel zu kurze) Übergangsperiode die Zivilisation brachte.

    4.
    Seit dem Sieg auf dem Lechfeld (955) war Europa für mehr als 1000 Jahre die einzige sklavereifreie Zone dieser Welt. Wären die Osmanen nicht zwei mal vor Wien zurückgeschlagen worden, wäre Europa eine Sklavengewinnungszone wie Afrika geworden.

  4. Tangsir Says:

    Danke für die Informationen Werner, wobei ich beim vierten Punkt skeptisch bin. Auch nach 955 wurde Sklaverei betrieben und damit gehandelt, aber natürlich nicht in dem Ausmass wie die arabo-torkische Welt.

  5. l1werner Says:

    Ja, es wurden in erheblichem Umfang Nichtchristen (Slawen) ins muslimische(!) Spanien verkauft. Der Transport war allerdings illegal und hochriskant (aber ertragreich).

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