Formen der Jizia (#1)

Avicenna

Wieder sieben Millionen bei den Orks abgeliefert! Ins Ork-Paradies kommt Dimmi-Wanka trotzdem nicht, aber ihr höchstes Ziel ist es ohnehin, ihren Herren die Stiefel lecken zu dürfen.

Vor kurzem berichtete PI (1) über die Anerkennung des mohammedanistischen Studienwerks „Avicenna“ durch die Dimmi-Bundesbildungsministerin Johanna Wanka bzw. ihr Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF). Der Sinn dieses Werks ist völlig klar: Man möchte qualifiziertes Personal heranbilden, das fähig ist, die komplizierteren Funktionen in unseren Institutionen und Unternehmen zu übernehmen. Ekelhaft ist die Darstellung seiner „persönlichen Motivation“ durch den Gründer der orkischen Kaderschmiede, Beschir Hussain (2):

„Ich bin im Berliner Stadtteil Neukölln geboren und aufgewachsen. An meiner Schule wurden Schüler entsprechend ihrer ethnischen Herkunft in unterschiedliche Klassen unterteilt. Viele meiner Freunde beendeten ihre schulische Laufbahn vorzeitig und nur wenige waren insbesondere aufgrund der fehlenden Unterstützung gewillt, ein Hochschulstudium aufzunehmen. Im ersten Semester meines Studiums hörte ich erstmals von der Begabtenförderung in Deutschland und realisierte rückblickend, dass ich auch als jahrgangsbester Abiturient damals nicht von meiner Schule für eine Hochschulförderung vorgeschlagen wurde. Als ich kurze Zeit darauf gleich von zwei Begabtenförderwerken in ein Förderprogramm aufgenommen wurde, hatte ich zum ersten Mal das Gefühl, unterstützt zu werden und ein Teil der deutschen Gesellschaft zu sein. Ich setzte mir zum Lebensziel, ein Begabtenförderwerk für Muslime in Deutschland zu gründen.“

Die Frechheit der Orks ist wirklich beispiellos. Da beklagt dieses Prachtexemplar, dass es kurz nach dem Abitur nicht einer Stiftung für ein Stipendium vorgeschlagen wurde, während der Rest der Förderungsinteressierten langwierige, anstrengende und teure Bewerbungsverfahren über sich ergehen ließ. Aber aus der Sicht der Orks müssen sich eigentlich die Stiftungen bei ihnen bewerben, damit sie gnädigerweise ein Stipendium annehmen. Wenig später wird der Jammerlappen dann sogar von gleich zwei Förderprogrammen unterstützt, ob immer das legal oder moralisch vertretbar sein mag, aber hängen bleibt bei ihm, er sei so diskriminiert worden, dass jetzt unbedingt ein Sonderprogramm für Mohammedanisten initiiert werden müsse. Ekelhaft sind auch seine ellenlangen aalglatten und verschwurbelten Ausführungen, die er macht, als er gefragt wird, welchen Sinn ein ausdrücklich mohammedanistisches Studienwerk haben soll, und die man getrost zügig überfliegen kann, ohne an Wissen einzubüßen:

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Frage: Es wird oft kritisch hinterfragt, warum das Avicenna-Studienwerk ein Begabtenförderungswerk ist, das speziell Muslime fördert. Was sagen Sie dazu?

Hussain: Begabtenförderung ist eine Form der Investition. Jedes Jahr fördert die Bundesregierung eine begrenzte Anzahl an leistungsstarken und verantwortungsbewussten jungen Menschen in Deutschland. Mit dieser Förderung geht stets die Erwartung einher, dass diese Studenten und Doktoranden zukünftig einen zusätzlichen Beitrag zum gesamtgesellschaftlichen Nutzen leisten. Wie hoch dieser Nutzen für die Gesellschaft am Ende tatsächlich ist, hängt analog zu Investitionsbewertungen von mehreren Variablen ab, von denen ich an dieser Stelle zwei erwähnen möchte; können beide maximiert werden, erhöht sich auch der Nutzen für die Gesellschaft.

Die erste Variable ist die Eintrittswahrscheinlichkeit des gesellschaftlichen Nutzens – unabhängig davon, welche Ausrichtung und Höhe dieser Nutzen hat. Der Begabtenförderung durch den Staat geht es als solche zunächst einmal ausschließlich darum, diejenigen jungen Menschen zu identifizieren, die zukünftig mit einer hohen Wahrscheinlichkeit einen Nutzen für die gesamte Gesellschaft (mit)generieren können und wollen. Durch die Bereitstellung eines materiellen Stipendiums soll diese Wahrscheinlichkeit maximiert werden; diese Aufgabe übernimmt das BMBF in vollem Umfang und stellt allen anerkannten Begabtenförderungswerken das nötige Kapital zur Verfügung. Kann sich ein Student ohne finanzielle Sorgen auf sein Studium konzentrieren, steigt in der Regel die akademische Erfolgswahrscheinlichkeit durch eine entsprechende Zeitallokation. Welchen weltanschaulichen oder religiösen Hintergrund der Student hat und mit welchen wissenschaftlichen Fragestellungen er sich inhaltlich beschäftigt, bleibt auf dieser Ebene zunächst völlig irrelevant.

Frage: An welcher Stelle spielt der muslimische Glaube denn dann eine Rolle?

Hussain: Auf der Systemebene an keiner Stelle, ausschließlich auf individueller Förderwerksebene und das spiegelt sich auch deutlich in der Finanzierungsstruktur der religiösen Förderwerke wider. Der gesamtgesellschaftliche Nutzen ist die zweite Variable in der Gleichung und ist ein Zusammenspiel aus vielfältigen Weltanschauungen, Ideologien und Erfahrungen, die in einer Gesellschaft durch eine signifikante Anzahl an Trägern vertreten werden. Durch konstruktiven Diskurs und Partizipation an der politischen Willensbildung stiften die Träger der verschiedenen Anschauungen als Kollektiv einen Nutzen für die gesamte Gesellschaft. Dies ist eine zentrale Überlegung, die einer jeden freiheitlich-demokratischen Gesellschaftsordnung zu Grunde liegt. Auf diese Überlegung stützt sich eben auch das durch die Bundesregierung geförderte Begabtenförderungssystem in Deutschland.

Die Begabtenförderungswerke sind gesamtheitlich betrachtet ein Kollektiv und sie arbeiten in einigen Bereichen auch als ein organisiertes Kollektiv. Sie spiegeln das pluralistische Spektrum der in Deutschland vorhandenen weltanschaulichen, religiösen, politischen, wirtschafts- und gewerkschaftsorientierten Strömungen wider. Bundesweit gab es bislang zwölf Begabtenförderungswerke. Konfessionell geprägt sind das katholische Cusanuswerk, das Evangelische Studienwerk Villigst und das jüdische Ernst Ludwig Ehrlich Studienwerk. Durch die Gründung des muslimischen Begabtenförderwerkes Avicenna wurde eine Lücke in diesem Spektrum geschlossen. Jedes durch das BMBF anerkannte Begabtenförderungswerk hat ein ideelles Programm, das neben der materiellen Unterstützung die zweite Förderungskomponente bildet. Hier spielen Wertevorstellungen eine Rolle. Im Gegensatz zu den materiellen Stipendien wird diese Komponente allerdings von den Begabtenförderungswerken selbst und nicht vom BMBF finanziert.

Kann der gesamtgesellschaftliche Nutzen und dessen Eintrittswahrscheinlichkeit jeweils maximiert werden, erhöht sich der tatsächlich geschaffene Nutzen für die Gesellschaft. Die Bundesregierung (die materielle Stipendien zur Verfügung stellt) und die Begabtenförderungswerke (die jeweils ideelle Stipendien zur Verfügung stellen) arbeiten gemeinsam auf dieses Ziel hinaus.

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Blablablablub!

In den ersten vier Jahren wird die Avicenna-Unterwandererkolonne übrigens acht Millionen Euro einsacken (3). Hiervon stammen sieben Millionen von den deutschen Dimmis und eine Million von der privaten Stiftung Mercator (4).

Und noch etwas: Der Stiftung den Namen „Avicenna“ zu geben, ist eine weitere Frechheit der Orks, die in typischer Täuschungsabsicht ausgeübt wurde. Denn Hauptcharakteristikum dieses Persers, der als „Arzt, Physiker, Philosoph, Jurist, Mathematiker, Astronom, Alchemist und Musiktheoretiker“ (5) wirkte, war seine Betonung von Logik und naturwissenschaftlicher Forschung, nicht von kloranischem Unfug. Sein voller Name lautete Abu Ali al-Husain ibn Abdullah ibn Sina, und ich könnte mir denken, dass der von mir sehr geschätzte persischstämmige Counterjihadi Ali Sina (6) sein Pseudonym mit Bezug auf diesen bedeutenden Forscher wählte, der sich der Wahrheit verpflichtet fühlte aber ganz sicher nicht jenem bösartigen Schwachsinn aus dem Munde Klo H. Metzels. 

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Time am 31. Juli 2013

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1) http://www.pi-news.net/2013/07/stipendien-fur-musliminnen/
2) http://www.migazin.de/2013/07/29/avicenna-studienfoerderwerk-muslime-hochschulfoerderung-islam/
3) http://www.spiegel.de/unispiegel/studium/avicenna-erstes-studienwerk-fuer-muslimische-studenten-a-911413.html
4) http://de.wikipedia.org/wiki/Stiftung_Mercator
5) http://de.wikipedia.org/wiki/Avicenna
6) http://alisina.org/

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