Hungerstreik oder Heilfasten?

Al-Mousslie

Den Mohammedanisten ist wirklich nichts peinlich außer ihren unbotmäßigen Töchtern und Schwestern.

Beispielhaft ist da, wie meine stetigen Leserinnen und Leser wissen, der Internetauftritt „islam.de“ des „Zentralrats der Muslime in Deutschland e.V.“ (ZMD), der seines großkotzigen Titels zum Trotz nur „20.000 – 30.000 Mitglieder“ (1) hat, und mithin nur zwischen 0,3% und 0,5% der Orientalen vertritt.

Eines der Mitglieder dieses eminent bedeutsamen Vereines ist der e.V. „Islamische Gemeinschaft in Braunschweig“, dessen Vorsitzender wiederum Dr. Sadiqu Al-Mousllie ist, den eigentlich, so scheint der Titel eines aktuellen Artikels bei „islam.de“ nahelegen zu wollen, jeder kennen müsste (2):

„Al-Mousllie tritt in den Hungerstreik wegen Syrien-Katastrophe“

Ja, ist denn das die Möglichkeit? Schon macht das Beispiel der hungerstreikenden Asylerpresser von Berlin Schule. Und schon am Tag nach dem Beginn der Aktion vermeldet das orkische Propagandaorgan:

„Der niedergelassene Arzt lebt mit seiner Frau und seinen Kindern in Braunschweig, solidarisiert sich mit dem syrischen Volk auf diese (bitte einfügen „menschlich“, T.) besonders menschlich (bitte streichen „menschlich“, T.“) drastischen (bitte streichen „n“, T.) Art und befindet sich seit gestern im Hungerstreick (Bitte „c“ streichen, T.).“

Was für eine verheuchelte, aufgeblasene und sinnlose Hetzshow soll das denn nun sein? Erwartet er, dass Deutschland Syrien den Krieg erklärt? Sollen Nahrungsmittelkisten abgeworfen werden? Gibt es ein Ziel, das erreicht werden kann, damit er seinen „Hungerstreick“ abbrechen kann? Oder handelt es sich vielleicht doch eher um ein ideologisch verbrämtes Heilfasten, um den Theaterdonner eines extrovertierten und geltungssüchtigen Spinners?

Völlig klar ist trotz der absolut unübersichtlichen Situation in Syrien und trotz der völlig inakzeptablen exzessiven Grausamkeit weiter Teile der anti-assadischen Kämpfer für das wackere Ärztlein, dass das Regime weg muss, dass es allein Giftgas eingesetzt hat:

„Seit über 30 Monaten werden die Syrer vertrieben, entführt, gefangen genommen, enteignet und getötet. Das syrische Regime bekommt jede erdenkliche Unterstützung von Russland, dem Iran und dem Iraq.“

Beispielhaft ist hier nicht nur die bedingungslose Bereitschaft zu Propaganda und Lüge sondern auch die sklavische Unterwerfung unter die Parolen der eigenen Horde, welche in diesem Fall im Sunnitentum zu sehen ist.

Diese peinliche Vorstellung liefert uns ein akademisch ausgebildeter erwachsener Mann, und da kann sich jeder denken, was er von dem Rest der Umma zu erwarten hat…

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Time am 3. November 2013
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1) https://madrasaoftime.wordpress.com/2013/07/06/sie-sprechen-nur-fur-sich-selbst/
2) http://www.islam.de/22990

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5 Antworten to “Hungerstreik oder Heilfasten?”

  1. loewe Says:

    Soll er in Hungerstreik treten oder besser nach Syrien gehen und seinen Brüdern die Zähne richten. .
    Er scheint enttäuscht zu sein, dass es keinen Krieg gab:
    http://www.derwesten.de/politik/assads-gegner-fordern-waffen-id6544114.html

    Er hält auch Vorträge (aus 2011):

    Und was bei islam.de steht – wer liest das? Wir konnen ja mal in 2-3 Wochen beim Zahnarzt in Braunschweig einen Termin vereinbaren. Mal sehen, ob er dann noch bei Kräften ist.

  2. W. Caldonazzi Says:

    Mich interessiert dieser Dr. Sowieso keinen Deut. Was mich aber sehr wohl interessiert ist, wenn auf der Achse des Guten ein Artikel von Thomas von der Osten-Sacken mit dem Titel „ Lasst sie verrecken“ steht. Die beiden dort zugelassenen Kommentare haben seinem Artikel schon mit Nachdruck widersprochen.

    Von der Osten-Sacken, den ich bisher als durchaus um Objektivität bemüht eingeschätzt habe, versteigt sich zu der Forderung, dass Deutschland – um die Relation mit Jordanien und seinen syrischen Flüchtlingen zu wahren – doch eigentlich 8 Mio. Flüchtlinge aufnehmen müsste. Was soll man dazu noch sagen?

    Wie weit ist bei uns diese linke Heilslehre, der sich ja zunehmend auch Christen anschließen, schon verbreitet, dass die Welt dann zum Paradies wird, wenn bloß der Westen erst einmal untergeht? Das glauben nicht nur gläubige Muslime, sondern auch viele Atheisten und Christen.

    Dazu kommen dann noch jene Totengräber unserer Zivilisation und Kultur, die vorgeben, unsere Werte zu vertreten, in Wahrheit aber nur nach Schuldigen unserer selbstgemachten Misere suchen. Und die finden sie dann bei den „Unsichtbaren“, wie z.B. Vitzli das in der letzten Zeit recht intensiv zu erforschen meint. Er schreibt „Unsichtbare“ und meint Juden.

    Wenn man zwischen Islam-Gläubigen, links Indoktrinierten, Christen, Agnostikern, Atheisten und sogenannten Patrioten einen gemeinsamen Nenner finden will, eignet sich noch immer bestens der Judenhass. Und der verbindet dann wieder alle anderen mit Dr. Sadiqu Al-Mousllie.

    Unsere Lernfähigkeit scheint ziemlich begrenzt zu sein. Und die Freiheiten, die wir uns auf die Fahnen heften, schmeißen wir den Wölfen zum Fraß vor. Dass das alles „demokratisch“ abläuft, dafür sorgen dann unsere gewählten Politiker.

  3. loewe Says:

    Seine Interviews sagen sehr viel über die Ziele aus. Der Westen soll den Sunniten in Syrien an die Macht verhelfen. DIE Syrer, DIE syrische Bevölkerung will Assad nicht. Er will Demokratie für Syrien. Klar, bei sunnitischer Mehrheit. Danach steigt man sofort aus. Wie kann ein normal Denkender sonst in der Situation Demokratie fordern?
    http://www.dradio.de/dlf/sendungen/interview_dlf/2179318/
    http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/interview/2268159/

    Er spricht davon, wie Assad in den 80er Jahren mit „seinen Oppositionellen“ umgegangen ist. Damit meint er das Massaker von Hama:
    http://de.wikipedia.org/wiki/Massaker_von_Hama
    Die Muslimbrüder wollten damals bereits einen islamistischen Staat installieren.

  4. loewe Says:

    In der Islamischen Zeitung schrieb er einen Kommentar (2011):
    http://www.islamische-zeitung.de/iz3.cgi?id=15007

    Ich halte diesen Mann nicht für dumm, sondern für einen Muslimbruder, einen ideologisch aktiven Lügner in Funktionärsfunktion.

    Lieber Time, ein Paradetext für Sie zum Auseinandernehmen. Nein nein, um die Muslimbrüder geht es gar nicht. Niemals. Weder damals noch heute.

    Wer vermutet was? In allen Ländern des „Arabischen Frühlungs“ haben Islamisten ihre Chance genutzt. Das ist wohl IHR Zukunftskonzept.

    >>>Außerdem kommt die Revolution in Syrien im Zuge des arabischen Frühlings und somit verdient die Bewegung die volle Sympathie und Unterstützung der arabischen Nachbarvölker ja sogar mittlerweile der Welt. In dem Bewusstsein der arabischen Bevölkerung und in bestimmten europäischen und amerikanischen Kreisen vermutet man diese Bewegung in der Veränderung eines Gesamtkonzepts in eine neue Zukunft.<<<<

  5. loewe Says:

    DIE Syrer wollen Assad nicht mehr. ALLE leiden unter ihm. Es ist die „größte Revolution aller Zeiten“.
    Wenn er weg wäre, könnte es dann doch kein Vakuum geben, das einer organisierten Kampftruppen der Oppositionellen bedarf. Sie könnten die Staatsarmee übernehmen – ja, sie bräuchten sie doch gar nicht mehr. Alle wären glücklich.
    http://de.qantara.de/inhalt/interview-mit-dem-syrischen-oppositionellen-sadiqu-al-mousllie-assad-muss-mit-allen-mitteln

    Das syrische Volk alleine wird die Revolution siegreich beenden.
    Dann ist ja alles gut.
    Hoffentlich erlebt er es noch wenn er jetzt heilfastet.
    Solche Typen sind einfach zum Kotzen!

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