Doch kein Selbstmord?

Explosives removed, suspects detained in Kandahar clearing operation

Die „Deutsch Türkischen Nachrichten“ gingen gestern auf die extrem wackelig gewordene Selbstmordthese, die offiziell in Bezug auf den Tod der angeblichen NSU-Terroristen Mundlos und Böhnhardt vertreten wird, ein (1).

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NSU-Terror: Selbstmord von Mundlos und Böhnhardt technisch „unmöglich“

Die Zweifel an der Selbstmord-These in Bezug auf die NSU-Terroristen Uwe Böhnhardt und Uwe Mundlos vertiefen sich. Waffen-Analysten sagen, dass die Selbstmorde aus technischen Gründen schlichtweg unmöglich seien.

Die NSU-Terroristen Uwe Böhnhardt und Uwe Mundlos haben offenbar keinen Selbstmord begangen. Jedenfalls bestehen große Zweifel am technischen Ablauf der Selbstmord-These.

Im Gespräch mit den DTN, sagte der Jagdwaffen-Spezialist Sigmund Mittag, dass er den Fall auf Wunsch von deutschen und türkischen Reportern durchgespielt habe. Die Selbstmorde von Eisenach seien schlichtweg „unmöglich“. Dabei komme es Mittag auf die rein technischen Aspekte an.

„Bei der Tatwaffe handelt es sich um eine Winchester 1300. Die Patronen bei diesen sogenannten Vorderschafts-Repetierflinten können nur einzeln nachgeladen werden. Sie können die Patrone ins Patronenlager nur dann einführen, wenn sie die Patronenhülse von der benutzten Vorgänger-Patrone manuell entfernen. Das erfordert eine starke Handbewegung. Die Patronen-Hülse fällt raus und erst dann wird die Waffe nachgeladen. Beim Tatort wurden zwei Patronenhülsen auf dem Boden gefunden. In Verbindung mit den Selbstmorden ist das technisch unmöglich. A schießt auf B und bringt ihn um. Dann holt er die Hülse aus der Flinte und lädt wieder nach. Anschließend erschießt er sich selbst. Er kann also unmöglich die zweite Hülse im Nachhinein auswerfen, weil er schon tot ist.“

Ein weiterer Sprecher des Waffenfach-Geschäfts Waffen Schuster sagte den DTN, dass die Aussagen von Siegmund Mittag korrekt seien. Er schließe sich der technischen Analyse von Mittag an.

Am 4. November 2011 soll Mundlos seinen NSU-Komplizen Böhnhardt in einem Wohnmobil in Eisenach getötet haben. Anschließend soll er das Wohnmobil in Brand gesteckt und sich selbst erschossen haben.

Bei der nachfolgenden Untersuchung des Tatorts wurden zwei ausgeworfene Patronen-Hülsen der Marke Brenneke gefunden worden, berichtet Focus. Die Hülsen waren jeweils 70 Millimeter lang. Nach dem aktuellen Kenntnisstand wurde die zweite Patronenhülse bei der Spuren-Sicherung nicht von der Polizei aus der Winchester entfernt.

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Time am 5. November 2013

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1) http://www.deutsch-tuerkische-nachrichten.de/2013/11/493271/nsu-terror-selbstmord-von-mundlos-und-boehnhardt-technisch-unmoeglich/
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Weitere Beiträge zum Thema:

– https://madrasaoftime.wordpress.com/2013/04/02/cui-bono-nsu-1/
– https://madrasaoftime.wordpress.com/2013/04/02/cui-bono-nsu-2/
– https://madrasaoftime.wordpress.com/2013/04/03/cui-bono-nsu-3/
– https://madrasaoftime.wordpress.com/2013/04/10/cui-bono-nsu-4/
– https://madrasaoftime.wordpress.com/2013/04/12/cui-bono-nsu-5/
– https://madrasaoftime.wordpress.com/2013/04/30/dimmies-schwingen-die-nazikeule/
– https://madrasaoftime.wordpress.com/2013/10/04/zwanghafte-instrumentalisierung/
– https://madrasaoftime.wordpress.com/2013/10/06/the-mechanic/
– https://madrasaoftime.wordpress.com/2013/10/25/cui-bono-nsu-6/

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9 Antworten to “Doch kein Selbstmord?”

  1. Jakobiner Says:

    Interessant in diesem Zusammenhang ist auch, dass Leo Brux in seinem IG Blog die These des Selbstmordes der NSU inzwischen hinterfragt.Plötzlich kommen da ausländische Geheimdientse (ala Jürgen Elsässer–Gladio), dritte Männer, türkische und amerikanische Geheimdienste und VS-Brandschatzer hinein.Keine Ahnung wie das alles war: Es ist nur bezeichnendend, dass plötzlich der Leo Brux auf die These eines Mordes an den beiden Selbstmord-Uwes rauskommt.Und einen Andreas Temme zitiert er dann bis zum Ende. da er eben überall präsent an den Mordtatorten war.Zuvor wollte auch Leo Brux nichts vom Temme wissen,benannte dies als Verschwörungstheorie ,neuerdings nicht mehr!!!!

  2. Jakobiner Says:

    Hier noch O-Ton Leo Brux:

    NSU: Doch kein Selbstmord im Wohnmobil?
    Gepostet am 2. November 2013 von Leo Brux 15 Comments

    rechtAm Dienstag, 20.10, bringt eine N24-Reportage mit dem Thema “Neue Spur: Tod von NSU-Terroristen doch kein Selbstmord? Waffenexperte widerspricht BKA-These …

    Ich bin kein Waffenexperte.

    Wenn der Waffenexperte Siegmund Mittag feststellt, durch Analyse von Details (die zweite Patronenhülse am Boden – sie hätte in der Waffe stecken müssen) sei die Selbstmord-Hypothese zu widerlegen; außerdem sei offenbar eine dritte Person im Wohnmobil gewesen, wie eine DNA-Spur belege und Zeugen beobachtet hätten, dann muss ich erst einmal passen.

    Anzunehmen, dass andere Waffenexperten und Fallanalytiker dem Experten Mittag widersprechen werden.

    Dann geht’s nur noch ums Glauben und nicht mehr ums Wissen, jedenfalls bei einem Laien, wie ich es bin. Im Moment noch halte ich das, was ich via Presseinfo von Mittag bekomme und unten darstelle, für etwas dünn.

    Ich möchte meinen Verdacht gegen den Staat ausschließlich auf allgemein anerkannte Fakten bauen.

    Dazu hab ich den Fall Temme, Kassel.

    Dass ein mit Informanten aus der rechtsextremen Szene befasster Mitarbeiter des Verfassungsschutzes exakt zur Zeit eines der Morde exakt am Tatort war, ist als Zufall kaum möglich.

    Hinzu kommt, dass 8 von den 9 vom NSU auf ihrer Stadtkarte eingezeichneten “türkischen” Mordoptionen auf Temmes täglicher Radstrecke zu Arbeit und Postfach gelegen haben (in Kassel wird es hunderte solcher geeigneter Tatorte gegeben haben). Zwei extreme Zufälle potenzieren den Verdacht, sie legen die Annahme nahe, dass es sich um keinen Zufall handeln kann.

    3. wird man berücksichtigen, dass diejenigen, die den Fall amtlich untersucht haben, kaum Glaubwürdigkeit genießen.

    4. hat man nicht einmal alle relevanten Akten zur Einsicht herausgegeben.

    Woraus folgt: Es ist wahrscheinlich (!), dass Temme als Verfassungsschützer Bescheid wusste und eventuell sogar als Helfer der Mörder aktiv war.

    Woraus wiederum der Verdacht folgt, dass der Verfassungsschutz eine streng geheime Zelle zur “Begleitung” und eventuell sogar zur Unterstützung des NSU unterhalten haben könnte.

    Dazu würde nun allerdings passen, dass das Drama im Wohnmobil vielleicht (!) einen anderen Verlauf hatte, als ich bisher – den Behörden glaubend – angenommen habe.

    Musste der Verfassungsschutz dafür sorgen, dass die beiden nicht verhaftet werden und aussagen konnten?

    Ich betone, das ist eine Hypothese, die Todesumstände im Wohnwagen sind mir nicht klar.

    Was hat es mit der dritten Person im Wohnmobil auf sich?

    Zeugen sollen keine Schüsse gehört, aber einen dritten Mann gesehen haben. – Details dazu sind mir nicht bekannt.

    Etwas aber über den möglichen dritten Mann scheint man sagen zu können (laut Stuttgarter Zeitung):

    In einem Einbauschrank des Wohnmobils hatten die Beamten im November 2011 auch ein Paar Wollsocken sichergestellt, frisch gewaschen und zusammengerollt. An der Innenseite einer Socke isolierten die Experten eine genetische Mischspur zweier Personen. Ein Teil der Spur entsprach der DNA von Beate Zschäpe; die andere Teilspur wird einer unbekannten männlichen Person zugeordnet, da das Genprofil nicht mit dem der beiden Toten im Wohnmobil übereinstimmte.

    Die Polizei gab das Profil des „P 46“ genannten Unbekannten in die DNA-Analysedatei ein – und erzielte gleich drei Treffer in der Datenbank: So wurde die Spur von „P 46“ an Tatorten in Berlin, Hessen und Nordrhein-Westfalen gesichert. In Berlin ging es dabei um einen Fahrzeugdiebstahl im Juni 2002 im Neubaugebiet von Marzahn. Im nordrhein-westfälischen Rhein-Erft-Kreis hatte man 2005 eine Blutspur sichern können, die mit „P 46“ identisch war und die dem mutmaßlichen Mitglied einer Einbrecherbande zugeordnet wurde, der mehrere schwere Diebstähle zur Last gelegt werden. Im hessischen Lahn-Dill-Kreis schließlich fand die Polizei im gleichen Jahr eine Wollmütze mit Spuren von „P 46“ an einem Tatort, der zu einer seit 2002 anhaltenden Verbrechensserie von Wohnungseinbrüchen, Diebstahl mit Waffen und Bandendiebstahl gehörte.

    Wer dieser mysteriöse Tatverdächtige ist, weiß die Polizei bis heute nicht. Allerdings gehen die Behörden davon aus, dass hinter den Straftaten in Hessen und Nordrhein-Westfalen eine litauische Tätergruppe steckt. Mitglieder dieser Bande konnten bisher jedoch nicht festgenommen werden. Zwar hat die inhaltliche Auswertung der Ermittlungsvorgänge, also der Abgleich etwa von Namen, Anschriften und Rufnummern, den Fahndern zufolge keine Übereinstimmungen zwischen den Einbruchstaten und dem NSU ergeben.

    Dennoch bleibt natürlich die Frage, wie die DNA des unbekannten Tatverdächtigen auf die Socke in dem Wohnmobil gelangen konnte. Zwar lässt sich nicht ausschließen, dass die rätselhafte Spurübereinstimmung auf eine Verunreinigung etwa der Wattestäbchen zurückzuführen ist, mit der die Spuren aufgenommen werden. Experten halten dies jedoch für relativ unwahrscheinlich.

    Das alles verdichtet sich bei mir nicht zu einem weiteren klaren Verdachtsmoment. Denn das, was ich hier erfahre, kann vielerlei bedeuten und bleibt zu vage, um es als deutliches Indiz für meine These zu vereinnahmen.

    Ich bleibe also vorerst einmal bei meiner Beschränkung auf den Fall Temme.

    Hatte der NSU ein anderes Hauptquartier als das in der Frühlingsstraße? Auch das ist ein interessanter Aspekt, den die N24-Reportage bringen wird.

    War die Frühlingsstraße 26 wirklich der Lebensmittelpunkt von Beate Zschäpe, Uwe Mundlos und Uwe Böhnhardt in ihren letzten Jahren im Untergrund? Bisher ging man davon aus.

    Doch N24-Recherchen haben ergeben: Wahrscheinlich war die Frühlingsstraße nur Beate Zschäpes Lebensmittelpunkt und das strategische Hauptquartier. Die Ermittler gehen davon aus, dass die beiden mutmaßlichen Terroristen Mundlos und Böhnhardt noch ein zweites Versteck hatten. Ein unbekannter Ort, an dem sie die Wohnmobile präpariert und Anschläge vorbereitet haben. Das erzählt der Geheimdienstexperte Bodo Wegmann im N24-Interview.

    Doch wie hat sich das Trio dann verständigt? Im Brandschutt haben Ermittler ein CB-Funkgerät gefunden. Möglicherweise gibt es also ein Versteck in der Nähe des Quartiers in der Frühlingsstraße.

    Persönliche Anmerkung:

    Ich stehe am Montagabend im Unterricht und kann die Sendung nicht anschauen. Vielleicht macht das jemand für mich?

  3. loewe Says:

    Die Selbstmord-These war von Anfang an widerlegt. Der dritte Mann wurde nicht nur gesehen, wie er aus dem Wohnmobil ausstieg, sondern wurde anscheinend sogar noch per Hubschrauber gesucht.
    Warum hätten die Uwes sich denn umbringen sollen? Sie lebten doch völlig unbehelligt.
    Es wird nicht mal versucht zu klären, ob sie die Morde überhaupt begangen haben. Das setzt man einfach voraus bei der Anklage gegen Beate Zschäpe.
    Nur am Beispiel Internetcafe in Kassel:
    Wie hätten dort die „Täter“ Uwe und Uwe, die dort gar nicht waren und die niemand sah, vom toten Opfer ein Foto machen können (unbemerkt), das dann auf einer DVD auftaucht. Das KONNTE doch nur jemand von der Polizei oder dem Erkennungsdienst gemacht haben (u.U. mit eingeschleustem, verdecktem Verfassungsschützer) – wie in den anderen Fällen auch.

  4. Ina Says:

    Schon mal darüber nachgedacht, dass eventuell schon eine abgeschosssene leere Hülse in der Gun drin war?

  5. loewe Says:

    Nun taucht plötzlich ein CB-Funkgerät im Schutt des Hauses auf. Ein völlig unbeschädigter Stadtplan von Kassel mit eingezeichneten Observationsobjekten. Das Haus hat über 10 Stunden gebrannt und wurde gelöscht. Unmittelbar danach musste man es schnell abreißen. Aber man fand massenhaft unversehrte Dinge – vor allem solche, die „wichtig“ sind. Fast hat man den Eindruck, das waren noch top Gegenstände mit einem bißchen trockenen Schutt. Sogar ein Feuerwehrmann wundert sich, was da jetzt alles auftaucht.
    Aber nun ermittelt Leo Brux. Eine Nachricht hat sein geschlossenes Weltbild durchbrochen und er fragt sich, warum NIEMAND bisher Andreas Temme beachtet hat – nur er, jetzt!
    Aber davon kommt er schnell wieder ab. Jetzt gilt es, ALLE Bürger der Gemeinde Schneeberg als NPD-Mitglieder und Rassisten zu etikettieren, weil sie gegen 800 Asylanten in ihrer kleinen 15.000 Seelen-Gemeinde im Erzgebirge mit über 20% Arbeitslosen protestieren und Ängste anmelden. Da ist er in seinem Element. Das überschaut er und das ist sein Fachgebiet. Da muss er nicht ermitteln, sondern sein kleines Hirn kann in den gewohnten Rillen seine Kreise drehen.

  6. Blue Riot Says:

    Lest ihr den Müll von dem Brux echt noch? Ich habe fast gekotzt, als ich die Texte von dem Kerl zum ersten Mal gelesen habe. Bin ja durchaus offen für andere Ansichten, aber so einen linksverdrehten und realitätsfremden Mist erträgt ein normal denkender Bürger kaum.

  7. loewe Says:

    Die Süddeutsche zu lesen ist auch unerträglich, aber lange nicht so unterhaltsam. Er ist so schön aalig, so herrlich spießig in seiner kleinen linken Faschowelt im Hochparterre in Sendling. Bei Brux reinzuschauen hat etwas von Voyeurismus.
    Er hat etwas von diesen Dackelmischlingen, die man in München Zamperl nennt. Man darf ihm nicht auf die Füße treten, sonst fällt er sofort um. Deshalb hat er seine Diskutantengemeide ganz auf sich zugeschnitten. Er lässt nur 1-2 mit leicht anderer Meinung zur Diskussion zu, die er dann vorführt. Alles andere würde ihn überfordern.
    Kürzlich schrieb er, dass er sein Wissen über die Türkei aus der deutsche Hürriyet bezieht. Brux taugt als Sozialstudie.

  8. Klaus Says:

    Mohammed und Jesus : Deine Botschaft und meine Botschaft
    https://app.box.com/s/0agn9hrmhkkxewihezq4
    Allahu Akbar (‏الله أَكْبَر‎ , Allah ist größer) ist ein Verbrechen gegen die Menschlichkeit .
    https://app.box.com/s/5ux1q7q213jtgu28scka

  9. Sophist X Says:

    >Ina sagt:
    >6. November 2013 um 00:14

    >Schon mal darüber nachgedacht, dass eventuell schon eine
    >abgeschosssene leere Hülse in der Gun drin war?

    Möglich, aber man muss wohl davon ausgehen, dass man in diesem Fall schon lautstark dementiert hätte, um die Selbstmordthese aufrecht zu erhalten.
    Auf der Waffe waren nichtmal Fingerabdrücke, der Selbstmord war von Anfang an ein Märchen.

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