Kein Scherz

Schwarzfahren

Was sich wie ein Scherz anhört, und auf was der Kommentator Henry Hill als Reaktion auf den gestrigen Beitrag in der MoT hinwies (1), ist leider bittere Realität:

Die Orks und ihre Dimmies haben im Ruhrgebiet Empörung darüber geäußert, dass Hinweise auf die Ahndung von Schwarzfahren  auch auf türkisch in Bussen und Bahnen angebracht worden sind. Dinah Büssow berichtete für die  „WAZ“ vom 30. Mai 2011 (2):

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Hinweis-Schilder in Bahnen diskriminieren Ausländer

In vielen Bahnen im Ruhrgebiet werden wichtige Sicherheitshinweise nur in deutscher Sprache gegeben. Ermahnung für Schwarzfahrer sind dagegen in viele Sprachen übersetzt. NRW-Grüne beklagen Ausländer-Diskriminierung.

Mehrsprachige Hinweisschilder in Bahnen – ein Zeichen von Weltoffenheit? Nicht unbedingt. Die Sicherheitshinweise sind einsprachig – deutsch. Auch in den Bahnen der U79, die von Duisburg-Meiderich über Messe Düsseldorf bis zur Universität Düsseldorf fährt. Der Fahrkartenautomat kann auf Deutsch und Englisch bedient werden. Ein spezieller Hinweis jedoch ist in acht Sprachen übersetzt worden. Auf Deutsch, Niederländisch, Englisch, Französisch, Italienisch, Spanisch, Griechisch, Türkisch und Russisch werden potenzielle Schwarzfahrer gewarnt, dass fürs Fahren ohne Fahrschein ein „erhöhtes Beförderungsentgelt von 40 Euro“ erhoben wird. Unterstrichen wird die Information mit den Worten: „Bitte ersparen Sie uns und Ihnen den damit verbundenen Ärger.“

Für Monika Düker, Landesvorsitzende und flüchtlingspolitische Sprecherin der Grünen in NRW, ist das eine „eindeutige Diskriminierung bestimmter Gruppen“. „Man stigmatisiert Ausländer zu Schwarzfahrern, indem man ihnen nur diese Information sprachlich zuweist.“

„Das hatte etwas Unfreundliches“

Auf der Linie U79 sind sowohl Bahnen der Düsseldorfer Rheinbahn als auch der Duisburger Verkehrsgesellschaft (DVG) im Einsatz. Die Beschilderung von DVG und Rheinbahn unterscheidet sich. Die Düsseldorfer haben das Schwarzfahrerschild in den 90er Jahren abgeschafft. „Das hatte etwas Unfreundliches, dass allein diese Drohung so viel Platz verbraucht hat“, sagt Rheinbahn-Sprecher Georg Schumacher.

Andere Verkehrsbetriebe im Ruhrgebiet haben damit offenbar keine Probleme. Auch in den Fahrzeugen von DSW 21 in Dortmund und Bogestra in Bochum und Gelsenkirchen werden Schwarzfahrer vielsprachig ermahnt. Informationen, die Leben retten könnten, gibt es dafür nur auf Deutsch – zum „Verhalten bei Betriebsstörung im Tunnel“ etwa.

Duisburg denkt nach

Sicherheitshinweise einsprachig, Verbotsschilder mehrsprachig: Christine Lüders, Leiterin der Antidiskriminierungsstelle des Bundes, kennt das: „Natürlich kann man nicht sämtliche Schilder im öffentlichen Raum in allen Sprachen wiedergeben“, so Lüders. „Doch man sollte abwägen, welche Schilder – zum Beispiel, um Gefahren zu vermeiden – man in welche Sprachen übersetzt.“

In Duisburg macht man sich nun Gedanken. Die neunsprachigen Schwarzfahrerhinweise seien älter und würden in den neuen Fahrzeugen nicht mehr geklebt, so DVG-Sprecher Thomas Nordiek. Zusammen mit der Essener Verkehrs-AG (EVAG) überarbeite man derzeit Hinweisschilder in Bussen und Bahnen. Zunächst gehe es um eine Vereinheitlichung, aber man denke auch darüber nach, die Sicherheitshinweise in mehrere Sprachen zu übersetzen.

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Auf deutsch, niederländisch, englisch, französisch, italienisch, spanisch, griechisch und russisch kann man Schwarzfahrer schon warnen. Kommt aber Torkisch dazu, ruft das natürlich gleich die Orkbeauftragte der Grünen auf den Plan, die sich hinter dem Amt „flüchtlingspolitische Sprecherin“ tarnen will, tatsächlich aber von morgens bis abends nur die Interessen ihrer mohammedanistischen Herren verfolgt.

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Time am 24. November 2013

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1) https://madrasaoftime.wordpress.com/2013/11/23/sprachverwirrung-in-babel/#comment-6059
2) http://www.derwesten.de/region/rhein_ruhr/hinweis-schilder-in-bahnen-diskriminieren-auslaender-id4711542.html

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3 Antworten to “Kein Scherz”

  1. Tobi Says:

    Angola verbietet den Islam – die beste Nachricht seit langem!

    http://guardianlv.com/2013/11/islam-banned-in-angola/

  2. KarlMartell Says:

    Freut mich besonders, dass es ein lusitanisches Bruderland ist, nun aber rapido, Brasilien.

  3. Henry Hill Says:

    Ich sage erst einmal vielen Dank für die Untermauerung meiner Behauptung,die sich wirklich wie ein schlechter Scherz anhört.

    Wie mir scheint,arbeiten die Grünen an zwei apokalyptischen Szenarien. Zuerst an der Islamisierung Deutschlands mithilfe ihrer muslimischen Freunde und dann an der veganen Umstülpung(1.Schritt: der „Veggie Day“ ).Allerdings lassen sich ihre Moslemfreunde das Schächten nicht verbieten.Die Muslime gelten für Grüne und andere Linke als edle,schutzbedürftige Fremde,denen man sogar Tierquälerei durchgehen lässt.

    Allerdings,um der Fairness Willen sei gesagt,das es im konservativen Lager oft nicht besser aussieht,wenn man an Jürgen Todenhöfer oder Patrick Bahners denkt.Als ich das Buch von Bahners gelesen habe,in dem er sehr heftig mit den Islamkritikern ins Gericht geht ,habe ich mich gefragt ,ob er nicht für die falsche Frankfurter Zeitung schreibt.Bei der „Frankfurter Rundschau“ wäre er viel besser aufgehoben.

    Was die Islamverbände angeht,diese wissen sehr genau,wo man den Hebel ansetzen muss,um als Minderheit in der Gesellschaft an
    Macht zu gewinnen,nämlich der ewige Appell an das schlechte Gewissen der Mehrheitsbevölkerung.Wenn sich die selbsternannten „Eliten“ in Politik,Medien,Wirtschaft und Wissenschaft,das mit sich machen lassen,steht es wirklich nicht gut um uns.

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