Die wollen uns ans Messer liefern

Internet-Orka

Gestern konnten wir die Ansicht des angeblichen „Wissenschaftlers“ Prof. Dr. „Dimmi-Dede“ Detlef Pollack lesen, der den Deutschen vorwirft, nur scheinbar tolerant zu sein, solange sie den Mohammedanismus nicht mit ganzem Herzen annehmen (1).

Heute darf ein Professor einer Universität in Kopenhagen auf „taz.de“ die USA als „schier chauvinistisch“ beschimpfen, weil sie dem Internet-Bildungsdienst „Coursera“ verboten haben, „IP-Adressen aus Iran, Sudan und Kuba Zugriff auf seine Dienste zu erlauben“ (2).

Aha, die „politische Struktur“ der USA ist „schier chauvinistisch“, weil sie erklärte Feindstaaten der USA nicht mit Informationen über die USA und über die in den USA betriebenen Wissenschaften versorgen will.

Die „taz“:

„Studieren nur für Auserwählte – das bleibt auch in Zeiten des Internet so. (…) Das vermittelte Wissen werde mit einer Waffe gleichgesetzt, die nicht in fremde Hände fallen soll, schreibt Professor Ebrahim Afsah. ,Als jemand der viel Zeit in den Vereinigten Staaten verbracht hat, macht mir der Pfad, den das Land hier einschlägt Sorgen. Bildung (und Medizin) für Menschen, deren Regierung man nicht mag zu blockieren, ist ein Rückfall in die dunkelsten Stunden des letzten Jahrhunderts.’“

Mit „dunkelsten Stunden des letzten Jahrhunderts“ meint Ebrahim Ork natürlich die Nazizeit und den Holocaust, und die setzt er mit den Sanktionen gegen die nazislahmischen Staaten Iran und Sudan und gegen das bolschewistische Kuba gleich. Was für eine dreckige, miese, undankbare Ratte.

Und was für ein erbärmliches Dimmie-Organ, das Ork-Demagogie so unreflektiert im Sinne eines mohammedanistischen Kommissars herumposaunt wie die „taz“.

Wenn man naziranischen Fanatikern das Wissen zum Bombenbau verweigert, ist man in den Augen ihrer verräterischen Redakteure und Voluntäre ein imperialistischer Unterdrücker. Das Wissen, das wir uns mühsam angeeignet haben, muss nach deren Ansicht vielmehr selbstverständlich auch jenen zur Verfügung gestellt werden, die uns vernichten wollen.

Jeder klar denkende Mensch merkt: Die wollen uns ans Messer liefern.

Lesen Sie einen peinlichen Artikel von Saskia Hödl.

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Bildung im Internet

„Der schiere Chauvinismus“

Studenten aus Kuba, Sudan und Iran werden von Onlinevorlesungen auf Coursera ausgeschlossen. Schuld sind US-Exportrestriktionen.

„Nur wenige Dinge veranschaulichen die Sturheit, Kurzsichtigkeit, und den schieren Chauvinismus der politischen Strukturen der Vereinigten Staaten besser“, schreibt Professor Ebrahim Afsah am Dienstagabend seinen Studenten in einer E-Mail, nachdem auch seine Vorlesung für Teilnehmer aus Kuba, Iran und Sudan gesperrt wurde.

Er richtet sich hier nicht an die Studenten der Universität Kopenhagen, an der er lehrt, sondern an seine Online-Studenten. Er unterrichtet auch auf einer Internetplattform namens Coursera, auf der ausgewählte Vorlesungen von renommierten Universitäten weltweit frei zugänglich sind. Zumindest waren sie das bis vor kurzem.

Aufgrund von Sanktionen ist es dem US-Unternehmen seit Anfang der Woche untersagt, den IP-Adressen aus Iran, Sudan und Kuba Zugriff auf seine Dienste zu erlauben. Coursera bedauere das zutiefst, steht auf dem Blog der Plattform, aber sie könnten es nicht ändern.

Coursera verfolgt das Ideal der freien Bildung – Yale, Princeton oder Stanford, im Internet darf man dabei sein, auch wenn man sich einen realen Studienplatz nicht leisten könnte. Das Portal wurde 2012 gegründet und hat laut Betreiber über 6,3 Millionen Nutzer, denen 596 Kurse angeboten werden, darunter auch einige von deutschen Universitäten. Teilnehmen ist kostenlos, für ein Zeugnis ist meist eine Gebühr zu entrichten.

Anfänglich hieß es, dass auch syrische Studenten von der Sperre betroffen wären, aber hier konnte ein Schlupfloch gefunden werden. Die anderen Länder, darunter auch Professor Afsahs Heimatland Iran, sind weiter ausgeschlossen, sofern die Studenten nicht versuchen die Sperren mit geeigneten Programmen zu umgehen.

Das vermittelte Wissen werde mit einer Waffe gleichgesetzt, die nicht in fremde Hände fallen soll, schreibt Professor Ebrahim Afsah. „Als jemand der viel Zeit in den Vereinigten Staaten verbracht hat, macht mir der Pfad, den das Land hier einschlägt Sorgen. Bildung (und Medizin) für Menschen, deren Regierung man nicht mag zu blockieren, ist ein Rückfall in die dunkelsten Stunden des letzten Jahrhunderts.“

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Time am 30. Januar 2014

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1) https://madrasaoftime.wordpress.com/2014/01/29/ihr-ziel-ist-die-scharia/
2) http://www.taz.de/Bildung-im-Internet/!132023/

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6 Antworten to “Die wollen uns ans Messer liefern”

  1. mathieu Says:

    Wird in den Kursen Bombenbau und Spionagewissen vermittelt? Wie lächerlich ist das denn? Studenten aus den sanktionierten Ländern können schließlich auch an westlichen Universitäten stipendiert studieren und so ihr Wissen erwerben. Ohnehin findet jede antiamerikanische Regierung bessere Wege, um an brisantes Wissen zu kommen als über eine freie Internet-Universität.

    Time, hier hast du meiner Meinung nach selbst amerikanische Ideale verraten, so wie NSA, Obama und Teile der US-Regierung zurzeit auch dabei sind, amerikanische Ideale zu verraten und abzuschaffen. Fließbandmäßig wird die Verfassung gebrochen. Die schlimmsten Antiamerikaner sitzen weder bei der Linken noch in Syrien, sondern in US-Spitzenämtern.

  2. Sophist X Says:

    „Sturheit, Kurzsichtigkeit, und den schieren Chauvinismus“?

    Solche barschen Charakterisierungen der Regimes in den genannten Ländern wird man bei taz nicht so bald lesen.

  3. Time Says:

    Mathieu,

    Top-Jihadisten können auch mit Teppichmessern 3.000 Menschen abschlachten, und ich fände es am besten, wenn man den Kontakt zur mohammedanistischen Welt vollständig abbrechen würde und den Mohammedanismus bei uns unter Strafe stellen würde so wie den Kannibalismus oder Inzest. Das ist m.E. eher eine Frage des Prinzips als einer konkreten Bedrohung.

    Ich finde es auch erstaunlich, dass uns ständig der Verrat unserer eigenen Ideale vorgeworfen wird von Leuten, die diese Ideale verachten und bekämpfen. Dies ist die Kernthese des obigen Beitrags (s. auch Sophist).

    Dass diese Leute in der Regel in unserer Wissensgesellschaft im hehren Gewand der Wissenschaft daherkommen, ist pure Mimikry, s. Bade, Pollack, Afsah & Co.

    Ich grüße Sie,

    Time

  4. mathieu Says:

    Lieber Time, kann es sein, dass deine Bewunderung für Amerika mehr auf Paradenpatriotismus als auf Kenntnis amerikanischer Geschichte, der amerikanischen Verfassung und der amerikanischen Gegenwart beruht? Gerade aus republikanisch-konservativen Kreisen wird der permanente Verfassungsbruch des Wallstreet-Präsidenten kritisiert (Gesundheitsreform, NSA, Syrienkriegspläne). Ich fürchte, dass ein echter Amerikaner seine Verfassung höher wertschätzt als Verfassungsbrüche aus angeblicher „konkreter Bedrohung“. Was ist jetzt die Lösung: Teppichmesser verbieten? Dass Bade jetzt an einer US-Uni unterrichtet ist mir neu – oder soll der Name hier nur mal schnell vertretungsweise für ein schlagkräftiges Argument eingeworfen werden? Auch Pollack hat wohl in dem Zusammenhang nichts zu suchen.

    Amerika, die letzte Bastion der Freiheit, ist gerade auf dem Weg zum autoritären Staat ala China und deutsche Konservative klatschen Beifall.

    Interessanter gewesen wäre wohl eine Analyse von Coursera und Belege dafür, warum der Unterricht so unheimlich gefährlich sein soll und wie man rechtlich die Anmaßung einer Regierung für das Sperren von IP-Adressen begründet. Wenn du dann noch eine Aufklärung über Afsah lieferst, was er mit der Online-Uni zu tun hat und was mit dem Iran-Regime (gibt es da Verflechtungen?) – dann lasse ich mich gerne überzeugen.

    Und schließlich: Industriespionage ist ein ernstes Problem und jedes Land der Welt hat ein Recht dazu, sich dagegen zu wehren. Aber Industrie-Geheimnisse hast du jetzt nicht mit Uni-Wissen verwechselt, oder?

  5. Time Says:

    Mathieu,

    Ihre Argumentation folgt nach meiner Wahrnehmung weitgehend mohammedanistischen Parolen.

    Da ist die Gleichsetzung der Vereinigten Staaten mit dem bolschewistischen China. Da ist die Charakterisierung der USA als ehedem „letzte Bastion der Freiheit“, so als ob es sich beim Rest der westlichen Welt um totalitäre Staaten handeln würde, da ist demzufolge eine Diskreditierung der westlichen (u.a.) offenen Gesellschaften insgesamt.

    Meiner Vorstellung, eine totale Quarantäne über die Länder der mohammedanistischen Sphäre zu verhängen, entgegnen Sie mit der Idee, ich wolle wohl alle Teppichmesser verbieten. Das ist die orkische Methode des Ablenkens und Lächerlichmachens.

    Es geht nicht um ein Verbot von Teppichmessern für Sie und mich, aber wir sollten weder Teppichmesser noch irgendwas mit den Orks tauschen. Wir sollten sie total aus der Gemeinschaft der zivilisierten Menschen ausschließen, denn sie gehören nicht dazu. Sie sind Antagonisten jeder Zivilisation.

    „Man kann doch nicht jedes Teppichmesser verbieten“, diese Ansicht möchte die These transportieren, dass man gar nichts tun kann, dass jede Aktion falsch oder sinnlos ist. Das ist eine klassische Dimmi-Position.

    Sie finden die Maßnahmen anmaßend, die Institutionen unserer demokratisch gewählten Regierung ergreifen, aber das Verhalten des großmäuligen Ork-Hetzers in Dänemark geht bei Ihnen unbeanstandet durch? Sie sind der Ansicht, dass Iraner, Kubaner, Sudanesen usw. ungehindert Zugriff auf das Wissen aller westlichen Fakultäten haben sollten, aber was bekommen wir eigentlich von denen außer Terrorismus? Was brauchen wir von denen? Wie viele Afrikaner lassen Sie heute in Ihrem Bett schlafen? Warum soll DER Westen alles Mögliche abgeben, nur Sie und die brauchen nichts abgeben? Auf welcher Seite stehen Sie eigentlich, und wer sind Ihre Freunde?

    Dann wünschen Sie sich jede Menge Textbeiträge von mir über dies und jenes (die meine Energie binden sollen?), so als ob ich Ihr persönlicher Sekretär wäre. Für wen halten Sie sich? Nehmen Sie sich vielleicht ein Beispiel an Jakobiner, der bei aller Fahrigkeit zumindest selbst recherchiert und umfangreiche Beiträge hier einstellt.

    Im Übrigen ist die Zeit noch nicht vorbei, da in deutschen Universitäten (auch kriegsrelevante) Grundlagenforschung betrieben wird.

    Ich grüße Sie,

    Time

  6. mathieu Says:

    Hallo Time, ich glaube, mir mohammedanistische Methoden vorzuwerfen ist eine für jeden durchschaubare unfaire Retourkutsche wider besseres Wissen, weil du mit Widerspruch nicht umgehen kannst. Die USA steht in ihrer Tradition und in den in der Verfassung verankerten Idealen für etwas, was derzeit von einigen Marionetten masivst verletzt wird. Weder die Universität noch das Internet gehört der US-Regierung. Wer also gibt ihr das Recht, PI-Adressen zu sperren?
    Und von welchem Staat kennen wir dieses Vorgehen gegen die eigenen Bürger? Richtig, von China. Nimm diesen Punkt und vergleiche. Es geht nicht um eine pauschale Gleichsetzung der USA mit China. Aber die USA entwickelt sich derzeit recht schnell in die Richtung eines autoritären Staates, wozu auch die Bespitzelung der eigenen Bürger gehört und der Druck auf Journalisten – das Belügen der eigenen Bevölkerung, das man mit einem arroganten Achselzucken abtun kann oder eben auch nicht.

    Im übrigen wäre mir neu, dass Kuba ein mohammedanistischer Staat sein soll. Keine Angst, ich fordere keine Textbeiträge, die das Embargo der USA gegenüber Kuba würdigen. Schlucken wir es einfach so wie du es beschreibst, fällt es eben unter Abwehr islamistischen Terrorismus‘ (mit karibischem Touch oder so…) Der Export Richtung Kuba läuft natürlich wie geschmiert und ich wette, dass man auch aus landwirtschaftlichen Produkten Waffen bauen kann, aber Schwamm drüber, der Kadavergehorsam verbietet nicht nur jegliche Kritik, sondern jegliches Nachdenken, wenn die US-Regierung handelt.

    Ein wenig blass wirkt auch, dem Leser nahezulegen, dass über das Sperren von IP-Adressen irgendein feindrelevantes Wissen geschützt werden könnte oder dass es sich bei Coursera um eine Art Dimmi-Universität handelte (ohne eigene Recherche wird ein recht dubioses Bild von Coursera gezeichnet). Bei Wikipedia erfahre ich aber: „Coursera hat mittlerweile Partneruniversitäten aus rund 19 Ländern, der Großteil der Universitäten stammt aus den Vereinigten Staaten. (…) Erste Partnerorganisationen waren das MIT und die Stanford University. Alleine in den USA sind mittlerweile 41 namhafte Universitäten beteiligt. Aus anderen Ländern nehmen im Durchschnitt ein bis zwei Universitäten an dem Modell von Coursera teil, in Deutschland sind das bisher die Technische Universität München und die Ludwig-Maximilians-Universität München.“

    Mag sein, dass Bundeswehr-Hochschulen so etwas wie Geheimbünde sind. Ansonsten ist das Wissen und sind Universitäten die wohl mit bestvernetzte Community der Welt und der globale Austausch von Wissen ist Alltag. Meinetwegen könnte man auch die ein oder andere Fachrichtung (z.B. die, die Bade und Co. ernähren, streichen), aber alleine das medizinische Wissen wird durch globalen Austausch ständig revolutioniert. Und dass Demokratisierung durch Wissen und Bildung unterstützt wird, ist eigentlich auch einleuchtend. Dummheit liegt immer nur im Interesse der Gegenaufklärer.

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