Schamloses Lügen

Zahid Khan

Zahid Khan

Die Schamlosigkeit der vom Mohammedanismus befallenen Menschen sprengt alle Vorstellungskraft. Keine Lüge kann ihnen zu ungeheuerlich sein, als dass sie sie nicht den von ihnen inbrünstig gehassten Nicht-Orks auftischen würden.

Der Nazislahmist Stefan Sali Nagi verübte mit zwei Drogensüchtigen einen Mordanschlag auf den Mohammedanismus-Kritiker Zahid Khan. Doch vor Gericht geriert er sich nun als Mahner vor dem „Islamismus“ und stellt das gescheiterte Attentat quasi als politisches Kunsthappening gegen den radikalen Mohammedanismus dar, wie es Heidi Müller-Gerbes auf FAZ.net am 20. Februar beschrieb (1).

Interessant ist die Darstellung der Angelegenheit in der roten „Frankfurter Rundschau“ (2). Dort weiß man bereits hundertprozentig sicher, dass der Mordauftrag ein „genialer PR-Coup“ war und ein „Fake“.

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Alles nur inszeniert?

Überraschung im Prozess um Mordversuch an Islamkritiker

Nach einem Angriff auf den Islamkritiker Zahid Khan aus Rodgau stehen die beiden Angreifer und ihr Auftraggeber vor Gericht. Dieser überrascht mit einer Aussage, die den Streit noch mysteriöser macht als gedacht.

Beide gelten als religiöse Eiferer, die sich spinnefeind sind: Der Christ Zahid Khan, der Bücher mit Titeln wie „Die Verbrechen des Propheten Mohammed“ schreibt, und der Muslim Stefan Sali Nagi, der sich wegen Anstiftung zur Ermordung Khans verantworten muss. Doch als beide nun vor dem Landgericht Darmstadt aufeinandertrafen, ergab sich ein anderes Bild.

Nagi scheint sich Khan nahe zu fühlen. „Wir sind beide sehr kritisch gegenüber denselben Leuten“, sagte der Angeklagte. Als gläubiger Muslim sehe auch er, welche Gefahren Deutschland von islamistischer Seite drohten: „Das eint uns“, so Nagi. Nur der Glaube trenne ihn von Khan, den zum Christentum konvertierten einstigen Glaubensgenossen aus Pakistan. Khan will von persönlichen Begegnungen mit Gott und Engeln inspiriert sein; er schreibt gegen den Islam an, der für ihn die Wurzel von Terrorismus und Unterdrückung ist.

10.000 Euro versprochen

Nagi hat vergeblich versucht, das den für ihn einzig wahren Propheten diskreditierende „Teufelsbuch“ mit Hilfe der Gerichtsbarkeit zu verbieten, zuletzt vor dem Landgericht Darmstadt. Diese Enttäuschung, mutmaßt Staatsanwalt Knut Happel, hat ihn zum Mittel der Selbstjustiz greifen lassen. Der Angeklagte sei es leid gewesen, von der deutschen Justiz abhängig zu sein, heißt es in der Anklage. Deshalb habe er im Frankfurter Bahnhofsviertel die Mitangeklagten Thomas H. und Munever K. für den Mordanschlag angeheuert; 10.000 Euro soll er den Drogenabhängigen versprochen haben. Die 37 beziehungsweise 31 Jahre alten Männer müssen sich jetzt wegen versuchten Mordes verantworten.

Zu dritt sind die Angeklagten laut Staatsanwaltschaft am 29. Juli vorigen Jahres gegen 23 Uhr in ein Waldstück bei Nieder-Roden gefahren, wo man, wie geplant, auf den Spaziergänger Khan und einen Begleiter traf. Während Nagi, hinter einem Baum versteckt, die Szene beobachtet haben soll, sollen seine beiden Komplizen mit Messer und Schlagstock auf Khan losgegangen sein.

Khan, der Morddrohungen gewohnt ist und mehrfach Ziel von Anschlägen war, wusste sich im dunklen Wald zu wehren. Er zog seine Pistole und schoss auf die Angreifer, acht- oder neunmal. Zwei der Projektile drangen in Bein und Fuß von H., was nicht nur für die Polizei ein klarer Fall von Notwehr ist. „Er hatte keine Wahl“, sagte auch Nagi am ersten Verhandlungstag und entschuldigte sich bei Khan wie auch bei dem Mitangeklagten, der seinen Fuß womöglich nie wieder ganz richtig werde gebrauchen können: „Ich fühle mich verantwortlich für die Verletzung.“

Aus „ureigenem Interesse“

Nach und nach ließ er sich dann vom Vorsitzenden Richter Volker Wagner sein angeblich eigentliches Motiv entlocken. Er habe eine Art bizarrer Inszenierung geplant, aus „ureigenem Interesse“. Niemand habe verletzt werden sollen, doch am Ende sei „alles schiefgegangen“. Weil er gewusst habe, dass Khan unter Polizeischutz steht, so Nagi, habe er nämlich fest damit gerechnet, noch am Tatort festgenommen zu werden. Zum einen habe auch er sich bedroht gefühlt. Zum anderen habe er Aufmerksamkeit schaffen wollen für seinen Kampf gegen den Islamismus und die Werbung für sein Projekt einer muslimischen Universität für alternative Heilmethoden.

Unklar blieb am ersten Verhandlungstag, inwieweit unter Umständen sogar Khan ein „eigenes Interesse“, nämlich Werbung für seine Bücher, an dem schiefgelaufenen Überfall hatte. Ort und Zeit für den Anschlag jedenfalls will Nagi von Mario W. erfahren haben, einem engen Vertrauten Khans, der ihn auf seinem nächtlichen Spaziergang begleitet hat. Von Khan war dazu gestern nichts zu erfahren. Für seinen angeblichen Widersacher aber hatte der Nebenkläger nur freundliche Worte: Nagi sei immer „den rechtlichen Weg gegangen“, dass er einen Mord geplant habe, könne er sich nicht vorstellen, so Khan. Allerdings könne ein guter Muslim ja sehr emotional sein: „Und wie weit das gehen kann, kann ich nicht sagen.“

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Time am 22. Februar 2014

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1) http://www.faz.net/aktuell/rhein-main/alles-nur-inszeniert-ueberraschung-im-prozess-um-mordversuch-an-islamkritiker-12811027.html
2) http://www.fr-online.de/kreis-offenbach/prozess-islamkritiker-zahid-khan-ein-genialer-pr-coup,1473032,26245790.html

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