Ist K. J. Bade der „Große Schlumpf“?

GroßerSchlumpf

„Die Schlümpfe“ sind eine belgische Comicserie (1). Es handelt sich um eine Koboldgemeinschaft mit einem zaubermächtigen Chef, dem „großen Schlumpf“. Sie leben im Gegenteil der babylonischen Sprachverwirrung.

Diese hatte sich dadurch ausgezeichnet, dass unter den Menschen mit einem Mal auf Veranlassung Jahwes eine sehr große Vielzahl an Vokabeln für jeweils ein und dasselbe Ding kursierte, so dass keiner mehr wusste, was gemeint war, und das Projekt Turmbau scheiterte.

Bei den Schlümpfen hat jedes der vielen Dinge in der Welt dieselbe Bezeichnung: Schlumpf. „Schlumpfst du mir mal schlumpf das Schlumpf rüber?“ bedeutet auf Deutsch: „Reichst du mir mal bitte das Salz rüber?“. Es kann natürlich auch alles mögliche andere bedeuten.

Nur in der Märchenwelt der Schlümpfe ist dieser Zustand lustig und keine Katastrophe. In der Realität würde er den Zusammenbruch der Kommunikation und der Gesellschaft nach sich ziehen. Und deshalb spielt er für die zutiefst nihilistische und destruktive Ideologie des Mohammedanismus eine herausragende Rolle.

Einerseits sind die Grundlagentexte des Mohammedanismus in einer Schrift verfasst, die keine Vokale kennt, und daher recht unterschiedliche Bedeutungen zeitigen kann, aber zum Glück gibt es ja den jeweiligen Klerus, der immer genau weiß, was Alla will.

Andererseits versuchen die Orks und ihre Freunde natürlich, die Sprachen der Völker, in die sie einsickern, zu zersetzen. Dazu nehmen sie allgemein gebräuchliche Termini, füllen sie mit neuen Bedeutungen und machen sie so irrelevant und unbrauchbar. Besonders gern nehmen sie sich heutzutage Begriffe, die seit der Nazizeit eine extrem negative Bedeutung haben wie „Imperialismus“ oder „Rassismus“. Sie füllen sie mit Bedeutungen, die diese Begriffe ursprünglich nicht hatten, die sie selbst jedoch nunmehr als angebliche Opfer erscheinen lassen. So versuchen sie, Mehrheiten auf ihre Seite zu bringen.

Ein Rassist z.B. ist ein Mensch, der der Ansicht ist, er selbst und seine Rasse sei genetisch bedingt leistungsfähiger als andere und habe mehr Rechte. Pfui Teufel, was für eine bösartige, falsche und lächerliche Meinung! Wer wird schon so einen gefährlichen Unfug vertreten? Vom wem die Mehrheit annimmt, er würde derartige Ansichten vertreten, der wird keine Chance mehr erhalten, in Frieden unter ihr zu leben.

Deshalb bezeichnen die Orks und ihre Lakaien die Kritiker ihrer barbarischen Ideologie vorzugsweise als „Rassisten“. Sie fordern ihre strafrechtliche Verfolgung, und diese zieht zumindest in Ländern der mohammedanistischen Sphäre – zu denen Deutschland nach dem Willen der Orks und ihrer Lakaien in Zukunft gehören soll – in der Regel die Hinrichtung wegen „Allalästerung“ nach sich. In der Diktion des Süperdimmies Klaus „der Pfau“ J. Bades Worten liest sich das so (2):

„Im Bereich der Negativen Integration durch identitätssichernde ab- und ausgrenzende Fremdheitszuschreibungen und Feindbilder trat das neue Gespenst der angeblich für den Sozialstaat bedrohlichen ‚Armutswanderung‘ rasch gleichrangig neben das schon ältere, von der ‚Islamkritik‘ beschworene, Volk, Nation und Abendland gefährdende Monster aus dem Morgenland. Bei den stereotypen Fremdheitszuschreibungen und Feindbildern der ‚Islamkritik‘ spielen ab- und ausgrenzende kulturrassistische Argumentationsmuster eine entscheidende Rolle. Mit Kulturrassismus ist dabei heute nicht mehr der klassische biogenetische bzw. sozio-biologistische Begriff des Rassismus aus dem späten 19. Jahrhundert und schließlich aus der nationalsozialistischen Blut- und Bodenideologie gemeint. Seine Aufrechterhaltung wird in der aktuellen Diskussion im Grunde nur noch von Kulturrassisten mit vordergründigen taktischen Argumenten gefordert – um sich dadurch leichter in exkulpativer Distanzierung gegen entsprechenden Verdacht verwahren zu können (‚Ich bin doch kein Rassist!‘).“

Mit anderen Worten: Rassismus ist die heute gültige Bezeichnung für Mohammedanismuskritik, und wer diesen Bedeutungswandel nicht akzeptiert, outet sich als „Kulturrassist“, was etwas viel Schlimmeres als einfacher Rassismus ist, weil die Abgrenzung gegen jenen pure Täuschung ist.

Wenn Sie als weiße Frau z.B. mit einem dunkelhäutigen Afrikaner verheiratet sind und zwei Kinder sowie ein vietnamesisches Pflegekind haben, sind Sie nach K. Jotts Definition dennoch „Rassist“, wenn Sie sich über Frauenvermummung, Vielweiberei, Knabenverstümmelung und sadistische Tierschlachtung negativ äußern.

An dieser Stelle wird denn aber doch ein großer Unterschied zwischen der Schlumpfisierung unserer Sprache und den Intentionen des schönen Klaus J. deutlich. Zwar gibt es in der Debatte nun auch kaum mehr Wörter als „Nazi“, „Rassist“ oder „Nazirassist“, sie bezeichnen aber nicht die vielen Dinge der Welt, sondern sie bezeichnen die Mohammedanismuskritiker.

Und so kann ich abschließend feststellen, dass Klaus Jürgen Bade nicht der große Schlumpf ist, was mich freut, denn den finde ich ganz niedlich, ziemlich cool, und er ist wirklich kompetent!

_____

Time am 21. März 2014
_____

1) http://de.wikipedia.org/wiki/Die_Schlümpfe
2) http://www.migazin.de/2014/03/18/bade-armutswanderung-pragmatismus-rassismus-negative-integration/

_____

PS, Soundtrack: „Communication Breakdown“ von Zep unter 
http://www.youtube.com/watch?v=KqF3J8DpEb4

Hier der Text:

Communication breakdown

Hey, girl, stop what you’re doin‘
Hey, girl, you’ll drive me to ruin
I don’t know what it is I like about you, but I like it a lot
Won’t you let me hold you, now, let me feel your lovin‘ touch

Communication breakdown, it’s always the same
Havin‘ a nervous breakdown, a-drive me insane

Hey, girl, I got somethin‘ I think you oughta know
Hey, babe, I wanna tell ya that I love you so
I wanna hold you in my arms, yeah
I’m never gonna let you go, ‚cause I like your charm

Communication breakdown, it’s always the same
Havin‘ a nervous breakdown, drive me insane, ow, suck

Communication breakdown, it’s always the same
Havin‘ a nervous breakdown, a-drive me insane, yeah

Communicate, I want you to love me all night
I want you to love me all night, I want, hey, I want, yeah
I want you to love me, I want you to love, babe

Schlagwörter: ,

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s


%d Bloggern gefällt das: