Weitermachen bis zum Sieg

APTOPIX MIDEAST ISRAEL PALESTINIANS

Zwei Piedel in Gasa. Oben drauf der Halbmond als deutliches Zeichen dafür, dass AllaHundseingesandter ein Update des altarabischen Mondgottes Hubal ist

Ulrich Becker von „Aro1“ betont die Bedeutung des gegenwärtigen Konfliktes zwischen Israel und der faschistischen Hamas und wirft ein Licht auf die mutmaßliche Strategie der israelischen Führung (1).

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Der Gasakrieg – Ein Paradigmenwechsel fuer Israels Sicherheit mit weitreichenden Folgen – Es kommt drauf an, wie wir uns entscheiden.

Der Krieg, der gerade um Gasa tobt wird fuer Israel – egal wie er ausgeht – weitreichende Folgen haben. Die ganze Nachbarschaft schaut sehr genau zu. Allen voran die Hisb’Allah und der Iran, aber auch die Fatch, die israelischen islamischen Araber, die ISIS, El Kaida und andere antiisraelische Gruppen.

Wenn die Waffen im Sueden wieder schweigen, wird feststellen ob Israels Sicherheit bedeutend zu oder bedeutend abgenommen hat. Es gibt zwei Alternativen:

Alternative 1: Die Hamas gewinnt

Die Hamas profiliert sich mometan als aktiver Juudenmoerder und es tut seinem Ansehen unter der eigenen Bevoelkerung und in der arabischen Welt sehr gut – egal wenn es ein paar hundert Zivilisten dabei willentlich in den Tot fuehrt, egal wieviele Haeuser in Gasa waehrend der Kaempfe zerstoert werden. Hamas hat seinen Plan fuer diese Auseinandersetzung und er enthaelt so viele wie moeglich arabische und israelische Opfer und wenn moeglich Juden zu entfuehren. Vor allem aber ist wichtig, dass es seine taeglichen Raketensalven auf etwa der gleichen Hoehe haelt – 100 bis 200 Raketen am Tag.

Jedes Ergebnis dieses Krieges, welches die Hamas intakt in Gasa bestehen laesst, waehrend es auch am letzten Kriegstag 100 Raketen abschiesst, wird es als Sieger dastehen lassen.

Fuer Israel wuerde dies bedeuten, dass es das Raketen- und Tunnelproblem nicht geloest hat, sondern hoechstens ein wenig aufgeschoben. Die Hamas ist nicht besiegt und zerschmettert, sondern stellt aus eigenem Willen voruebergehend das Feuer ein um fuer den naechsten Krieg zu ruesten.

Ein solcher Ausgang wird Israels Sicherheit weiter schwaechen, den Terror in Israel und der Region gegen uns weiter anfachen und Hisb’Allah und anderen Gruppen zeigen, wie man Israel patt setzen kann und auf die Dauer aushoelen.

Katar und andere Hamasunterstuetzer – und selbst der Westen – wuerden Milliarden nach Gasa zum Wiederaufbau pumpen und Iran wuerde in seine suedliche Raketen- und Terrorbasis gegen Israel noch mehr investieren und noch weiterentwickelte Waffen reinpumpen. Die Mehrheit der Israelis wuerde von nun an unter dem ewigen Schwert des Raketenterrors leben, von dem man nie weiss, wann er losbrechen kann – er entscheidet.

Alternative 2: Israel gewinnt

Bei einem Ergebnis, wo Hamas Raketenbeschuss immer mehr abnimmt, weil Israel ihn immer effektiver am Boden und aus der Luft unmoeglich macht, wo ein Grossteil der ca. 20.000 Hamaskaempfer getoetet wurde, wo die Hamasregierung gestuertzt wird und die verbleibenen einzelnen in den Untergrund gehen, waehrend Israel sie weiter jagt, waere es ein Sieg Israels.

Die Raketen wuerden wirklich stoppen. Es wuerde den Israelis wirklich die Sicherheit wieder bringen, Menschen wuerden in den Sueden zurueckkommen, den viele jetzt schon zu verlassen gedenken, denn sie koennen nicht unter der ewigen Todesdrohung leben, mit Tunneln unter ihren Haeusern und Granaten und Raketen ueber ihren Daechern.

Alle Feinde Israels rundherum wuerden sehen und verstehen, dass ein Raketenkrieg gegen Israel eventuell wirklich ihre Vernichtung zur Folge haette und nicht nur ein paar kleine Operationen, die ihnen nur mehr Schahidim, iranische Waffen und islamische Spendengelder bringt.

Und vor allem der Iran haette in seinem Jahrzehntelangen Vernichtungskampf gegen den juedischen Staat eine sehr wichtige Basis verloren.

Alles kommt darauf an, wie es endet

Von anfang an redet man immer nur ueber den Waffenstillstand. Heute kommt er, oder vielleicht morgen?

Israel geht bis jetzt sehr systematisch vor, Phase nach Phase.

Es koennte gut sein, dass die israelische Fuehrung sich entschlossen hat, den Raketen- und Tunnelterror grundsaetzlich – und nicht mit einer weiteren temporaeren Waffenruhe – zu beenden.

Es ist eine Wegscheide fuer Israel.

Es wuerde Jahrzehntelanges Glauben an Rueckzuege, Landabgaben, angebliche Abschreckungen, ‘harte Schlaege’, Waffenstillstaende, Freilassungen von Terroristen etc. in ein neues, altes Paradigma wechseln:

Die Erkenntnis, dass man auch siegen muss.

In den letzten Kriegen ging Israel relativ ziellos vor. Es ist eine sehr gute Armee, nur weiss sie nicht, was sie wirklich machen will oder soll.

Dies koennte sich jetzt aendern. Hier ist jetzt ein echtes strategisches Ziel.

Auch wie Israel momentan mit den relativ hohen Verlusten und der angeblichen Entfuehrung eines Soldaten umgeht kann diesen Paradigmenwechsel bereits zeigen: Anstatt sich in lange Selbstgeisselungen und Rueckzuege und Gefangenenaustausche zu begehen, untersteht diesmal alles einem Ziel. Es wird weitergemacht. Es gibt ein Ziel, welches Israel mometan sehr bescheiden angibt, aber Schritt fuer Schritt ausweitet – anstatt, wie in den letzten Kriegen, eine hohes, nicht klares Ziel anzugeben, dass man in der Wirklichkeit nicht wirklich effektiv verfolgte.

Aus ‘Nie wieder!’ wurde ‘Immer wieder!’

Laengst war leider aus dem ‘Nie wieder!’ ein ‘Immer wieder!’ geworden. Immer wieder liess man erklaerte Totfeinde, die unsere Vernichtung wuenschen und effektiv daran arbeiteten, in Ruhe, liess sie ausruesten, sich ungestoert fuer unseren Mord und unsere Vernichtung bereit machen etc…

Diesmal koennte Israel nicht mehr bereit sein auf die naechste, noch toedlichere Runde zu warten.

Vielleicht haette die Hamas das naechste mal bereits Chemiewaffen, die es mit Salven von Hunderten von Raketen zeitgleich mit der Hisb’Allah auf ganz Israel regnen lassen wuerde, waehrend gleichzeitige die islamischen Massen in Israel zum Buergerkrieg uebergehen wuerden. Es koennte unser Ende sein.

Israel hat vielleicht verstanden, dass ein wirklicher Sieg nicht etwas ist, dass wir uns einreden, sondern, was alle Welt sieht und ohne Erklaerungen erzaehlt.

Und falls jemand meinte, ich sehne mich nach Blutbaedern in Gasa, wenn ich hier fuer einen vollkommenen Sieg gegen die Hamas, wie gegen die Nazis und die LTTE, plaediere, sollte bedenken, dass ein eindeutiger Sieg hier ganze andere Kriege, z.B. im Libanon gaenzlichen vermeiden koennte. Ein gewonnener Krieg in Gasa mit 10.000 Toten kann 100.000 Tote in einem Libanonkrieg vermeiden, durch das wirklich abschreckende Beispiel, das er gibt.

Sogar im Gegenteil: Immer wieder vorsichtiges Geplaenkel mit Terroristen fuehrt im Enddeffekt zu mehr Terror, mehr Krieg, mehr Opfern und Toten.

Den Iran noch nicht aufschrecken…

Und jetzt kommt noch ein Punkt: Haette Israel von anfang an angegeben, dass das erklaerte Ziel der Operation eine vollstaendige Vernichtung der Hamas in Gasa ist, waere Israel sehr viel staerkerem Druck ausgesetzt gewesen und vor allem Iran haette dies sehr wahrscheinlich nicht tatenlos zugelassen.

Ich denke, dass das Telefongespraech Nasrallahs mit Chaled Maschal – eigentlich ein Feind fuer ihn, denn in Syiren kaempfen schiitische und sunnitische Islamisten gegeneinander – sowie die vereinzelten Raketen aus dem Libanon und Syrien eine iranische Warnung waren, dass Israel nicht denken solle, dass es die suedliche iranische Basis vollstaendig auszuschalten koenne, ohne dass sich die noerdliche iranische Basis in den Krieg mit einschaltet. Das ist die iranische Abschreckung.

Immer ein, zwei Tage vom Waffenstillstand entfernt

Eine schlaue Art, dieser Zwickmuehle moeglichst lange zu entgehen, waere – wie Israel offenbar seit Beginn der Opertion vorgeht -, staendig nur die naechsten, relativ moderaten Ziele, zu betonen, die man erreichen will und prinzipiell immer ein, zwei Tage vom Waffenstillstand entfernt ist.

So wird die Hamas nicht schnell die Haende hochreissen und ‘Stop!’ rufen – worauf die Welt natuerlich erwartet, dass wir dem sofort nachkommen, denn sie riecht Schwaeche und macht weiter. Und so kann man Stufenweise wichtige Ziele erfuellen, vielleicht ueber Wochen, bevor man dann relativ schnell die Endphase durchgehen wuerde und die Hamas aufzuloesen mitsamt ihren Raketenarsenalen.

Wie muessen es nur wollen

Es sieht so aus, als ob Israel diesmal nicht in der Mitte aufhoeren wird. Selbst die Linke – und da muss man auch der Hamas ‘danken’, die taeglich Tel Aviv in die Luftschutzbunker scheucht und viele Kibbutze in Suedisrael bedroht. Selbst der Grossteil der Linken hat eingesehen, dass wir die Hamas in Gasa vollstaendig besiegen muessen, wenn wir hier weiter leben wollen.

Alles liegt in Israels Hand – in den Haenden seiner Fuehrer und vor allen in Netanjahus Haenden, dass sie weise und mit Weitsicht entscheiden und sich nicht von radikalen Linken, Israelhassern in Amerika und Europa, dem Rueckenwind der Obamaadminisrtation fuer die Hamas und der UN beeindrucken lassen und tuen was gut ist fuer unser Volk und im Interesse unseres Volkes und nicht im Interesses unserer Hassern.

Moegen wir erfolgreich sein und ein sicheres Zeitalter fuer Israel beginnen.

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Time am 25. Juli 2014

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1) http://aro1.com/der-gasakrieg-ein-paradigmenwechsel/

Schlagwörter:

3 Antworten to “Weitermachen bis zum Sieg”

  1. loiuztrf Says:

    was für ein Lügentheater, aber naja, bald isses soweit und die Wahrheit haut Israel ins Nirvana, dahin zurück, wos herkam, in die ScheiSSe. Die Flugscheiben sind nah…

  2. backbone Says:

    oiuztrf Says:
    11. August 2014 um 19:43
    was für ein Lügentheater, aber naja, bald isses soweit und die Wahrheit haut Israel ins Nirvana, dahin zurück, wos herkam, in die ScheiSSe. Die Flugscheiben sind nah…

    was bist Du denn für ein Volltrottel und Depp. Wohl zugehörig zu den Linken/Grünen , also Leuten ohne Denkvermögen, die alle, die nicht ihrer Meinung sind auslöschen wollen ,gleich den meisten Muslimen ?
    Und Deine Ausdrucksweise gleicht eher einem fast Anal-phabeten.

  3. friedrich Says:

    Er hat doch recht, die Neandertaler maßen sich an, die Welt und die Menschen beherrschen zu wollen, daher die ganze Unruhe, daher das Problem Israel. Der Germane läßt sich auf Dauer nicht unterdrücken, also warten wir auf die Flugscheiben und den Durchbruch der Germanischen Heilkunde.

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