Herzlichen Glückwunsch, Maryam!

MaryamMirzakhani

Wie Manfred Lindinger heute auf „FAZ.net“ berichtet (1), hat mit Maryam Mirzakhani zum ersten Mal überhaupt eine Frau die höchste Auszeichnung für die Weiterentwicklung der Mathematik erhalten.

Das ist fantastisch und demonstriert den Weg der Menschheit in immer bessere Verhältnisse. Der Aufstieg der zivilisierten Bürgergesellschaft vollzieht sich deckungsgleich mit dem Aufstieg der Frau. So, wie ich Gott interpretiere, will er den Aufstieg der Menschheit, nicht ihren Niedergang oder ihr Verharren (Was nicht territorial zu verstehen ist).

Mathematik ist keine Naturwissenschaft, sondern eine Informationswissenschaft und insofern vermutlich kompatibler mit dem Mohammedanismus, und ich bin auch nicht erstaunt, dass, wenn es schon einen Preisträger aus der Orksphäre gibt, dieser aus dem Iran stammt.

Maryam! Wir werden Dich und Deine Kreise schützen!!!

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Mathematikpreis 2014

Fields-Medaille an Iranerin Maryam Mirzakhani

Das gab es noch niemals zuvor. Eine Frau hat die höchste Auszeichnung für Mathematik erhalten, die Fields-Medaille.

In der fast achtzigjährigen Geschichte der Fields-Medaille hat zum ersten Mal eine Frau die begehrte Auszeichnung erhalten. Die 36-jährige Maryam Mirzakhani wurde mit dem renommierten Preis ausgezeichnet, der am Mittwoch im Rahmen des Internationalen Mathematiker-Kongresses in Seoul von der „Internationalen Mathemathischen Union“ (IMU) in Seoul verliehen wurde. Mirzakhani stammt aus dem Iran und lehrt und forscht an der Stanford University in Kalifornien.

Die Fields-Medaille, die seit 1936 alle vier Jahre verliehen wird, gilt als Nobelpreis der Mathematik. Damit werden Mathematiker geehrt, die das vierzigste Lebensjahr noch nicht überschritten haben. Mirzakhani, die im Iran sehr bekannt ist, nannte die Auszeichnung eine „große Ehre“. Sie hoffe darauf, dass sie viele andere junge Wissenschaftlerinnen und Mathematikerinnen bestärken werde, hieß es in einer Mitteilung ihrer Universität. Sie sei sich sicher, dass künftige viele Frauen derartige Preise erhielten.

Die Mathematikerin wurde für ihre „herausragenden Beiträge“ zur Dynamik und Geometrie von Riemannschen Flächen ausgezeichnet. Ihre Arbeiten hätten Methoden verschiedener Gebiete wie algebraische Geometrie, Topologie und Wahrscheinlichkeitsrechnung zusammengebracht, begründete die Jury der IMU ihre Entscheidung.

Bei den Riemannschen Flächen handelt es sich um abstrakte geometrische Gebilde in höherdimensionalen Räumen. Mirzakhani untersuchte das Verhalten geodätischer Linien auf solchen Flächen. Das Pendant im euklidischen Raum wären auf einer ebenen Fläche gerade Linien. Der Baseler Mathematiker Heinz Huber hatte 1959 bewiesen, dass die Zahl der Geodäten exponentiell mit ihrer Länge zunimmt. Allerdings kreuzen sich die meisten dieser Linien. Mirzakhani konnte beweisen, dass die Zahl der sich nicht kreuzenden geodätischen Linien nur mit einer Potenz ihrer Länge zunimmt.

Mirzakhani wurde 1977 in Teheran geboren und gewann schon als Jugendliche Goldmedaillen bei internationalen Mathematik-Olympiaden. Die Geometrie-Expertin machte ihren Doktor an der Eliteuniversität Harvard. Seit 2008 ist sie Professorin in Stanford, wo sie mit ihrem Mann und ihrer dreijährigen Tochter lebt.

Die drei weiteren Preisträger sind: Arthur Avila, 1979 in Rio de Janeiro geboren, wird für seine Arbeiten zur Theorie dynamischer Systeme ausgezeichnet. Der Mathematiker, der an der Denis Diderot Universität in Paris arbeitet, hat untersucht, wie sich chaotische Systeme verhalten, wenn sie in ihrer Entfaltung durch bestimmte Regeln eingeschränkt werden. Das spielt beispielsweise bei Wettervorhersagen eine Rolle. Manjul Bhargava, 1974 in Hamilton (Ontario) geboren, wird für seine Leistungen in der Zahlentheorie geehrt. Bhargavas Doktorvater war Andrew Wiles, dem Ende der Neunzigerjahre der Beweis des berühmten Satzes von Fermat gelungen war. Martin Hairer, gebürtiger Österreicher, arbeitet an der University of Warwick in Coventry. Das Spezialgebiet des 39-jährigen sind partielle Differentialgleichungen, mit deren Hilfe man das Klima oder das Verhalten von Aktienmärkte simuliert.

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Time am 13. August 2014

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1) http://www.faz.net/aktuell/wissen/physik-chemie/fields-medaille-204-geht-an-die-iranerin-maryam-mirzakhani-13095736.html

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Eine Antwort to “Herzlichen Glückwunsch, Maryam!”

  1. Tiramisu Says:

    Danke Time,

    ich teile Ihre Meinung mit 100 % und wünschte mir so sehr, dass dies auch in Maryam´s Heimatland möglich wäre.

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