In der Luft und in der Erde

Tunnel

Winston Churchill hat seinerzeit die Bedeutung der Wissenschaft für das Überleben des Westens gegenüber dem Mohammedanismus betont (1):

„Einzelne Muslime mögen großartige Qualitäten aufweisen, aber der Einfluss der Religion lähmt die gesellschaftliche Entwicklung derer, die ihr nachfolgen. Es gibt keine stärker rückschrittliche Kraft auf der Welt. Weit entfernt davon, dem Tod geweiht zu sein, ist der Mohammedanismus ein militanter und bekehrerischer Glaube. Er hat bereits in Zentralafrika gestreut, zieht bei jedem Schritt furchtlose Krieger heran, und wäre nicht das Christentum in den starken Armen der Wissenschaft geborgen, der Wissenschaft, gegen die er (der Islam) vergeblich gekämpft hat, würde die Zivilisation des modernen Europas vielleicht fallen, so wie die Zivilisation des alten Roms gefallen ist.“

Wieder einmal scheint es den Juden gelungen zu sein, ihren erklärten, mohammedanistischen Ausrottern eine Nasenlänge voraus zu sein. Lesen Sie einen Bericht von Hans-Christian Rößler von „FAZ.net“ (2).

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Mit Hightech gegen die Tunnelgräber

Die Bodenoffensive im Gaza-Krieg hat Israel vor allem geführt, um Tunnel der Hamas zu zerstören. Künftig soll schon deren Bau unterbunden werden. Nach jahrelanger Forschung scheint das Militär ein entsprechendes System gefunden zu haben.

Am Himmel hat Israels Abwehrsystem „Eiserne Kuppel“ während des Gaza-Kriegs neunzig Prozent der Raketen abfangen können. Am Boden aber hatte die Hightech-Nation bislang keine Lösung zur Vernichtung der unterirdischen Gänge gefunden, die Palästinenser mit einfachen Schaufeln und mit Batteriebetriebenen Hämmern gruben. Seit Jahren suchen Israels Militärs und Bauingenieure nach Möglichkeiten, die Hamas-Tunnel endgültig zu blockieren. Nun scheinen sie einen Weg gefunden zu haben.

Erste Tests in der Kanalisation von Tel Aviv verliefen erfolgreich. In den kommenden Monaten soll das neue System in einem Feldversuch auf seine Einsatztauglichkeit geprüft werden. Wenn die neue Technologie die letzten Tests bestehe, könnte die fast siebzig Kilometer lange Grenze binnen eines Jahres damit gesichert werden, zitierte die israelische Presse am Dienstag ungenannte Armeevertreter. Umgerechnet mehr als sechzig Millionen Euro wurden in den vergangenen Jahren für Forschung und Hunderte von Versuchen ausgegeben. Bislang ohne Erfolg. Geophysiker der Universität Tel Aviv und Atomforscher beteiligen sich an den Arbeiten. Das neue System soll zwischen 300 und 500 Millionen Euro kosten. Sensoren sollen rechtzeitig davor warnen, wenn unter der Erde gegraben wird. Um ganz sicher zu gehen, soll an besonders gefährdeten Abschnitten der Grenze zusätzlich eine physische Barriere verhindern, dass Terroristen aus Gaza bis nach Israel vordringen können.

Forscher stellt der Boden an der Gaza-Grenze vor Herausforderungen: In dem meist sandigen Grund gebe es eine Erdschicht, die anderes reagierte, als man es etwa auf der Suche nach Öl gewohnt sei. Zudem sei es schwierig, gefährlichen Baulärm aus den üblichen Hintergrundgeräuschen des Gazastreifens herauszufiltern. Selbst moderne Radaranlagen waren unbrauchbar, weil diese nur maximal zehn Meter tief in den Boden vordringen können; ein Teil der Tunnel verliefe in mehr als zwanzig Metern Tiefe. Das neue System soll Technologien miteinander verbinden, die zuvor einzeln gescheitert waren. „Das Abwehrsystem ,Eiserne Kuppel’ wurde auch erst zum Erfolg, als wir unsere über Jahrzehnte erworbenen Erfahrungen und Fähigkeiten kombinierten“, sagt der frühere nationale Sicherheitsberater Jakob Amidror. Es sei die Stärke Israels, aus Fehlschlägen zu lernen: „Neunzig Prozent aller Unternehmen scheitern“.

Amidror, der bis Ende 2013 im Amt war, bestreitet, dass die Regierung die Gefahr unterschätzt habe. Der Geheimdienst habe vor dem Krieg über 95 Prozent der Tunnel Bescheid gewusst. Letztlich konnten sie aber nicht durch Luftangriffe zerstört werden, weshalb sich die Armee ihren erst nach Beginn der Bodenoffensive annehmen konnte. Erst nachdem die Hamas mehrere Waffenruhen gebrochen hatte, habe die Regierung genug internationale Unterstützung für diese Aktion gehabt. Das Tunnelnetz war dann so weit verzweigt, dass seine Zerstörung viel länger dauerte, als die Generäle vorhersagten. Bis heute ist man nicht sicher, ob alle Gänge gefunden wurden. In den vergangenen Wochen zerstörten israelische Soldaten 32 Stollen, die zum Teil bis unter die Kibbuze auf der israelischen Seite des Grenzzauns reichten. Aus Angst wagen sich die meisten israelischen Einwohner des Grenzgebiets bis heute nicht in ihre Häuser zurück.

Beim Bau der Tunnel halfen möglicherweise auch Kinder. Der britische Journalist Nicolas Pelham hatte bereits vor vier Jahren berichtet, dass Kinder Schmuggeltunnel an der ägyptischen Grenze bauten. Mehr als hundert seien dabei umgekommen. Pelham erinnerten die Zustände an englische Bergwerke im 19. Jahrhundert. Nach Informationen der israelischen Zeitung „Jediot Ahronot“ rekrutierten der bewaffnete Arm der Hamas und andere Gruppen gezielt „Tunnelkinder“ in den Armenvierteln Gazas. Sie wurden demnach zu absoluter Verschwiegenheit verpflichtet. Für Acht-Stunden-Schichten erhielten sie etwa fünf Euro. Bei einem tödlichen Unfall habe sie die Hamas zu „Märtyrern“ erklärt und den Eltern Entschädigung gezahlt. Dutzende andere Tunnelarbeiter seien getötet worden, weil die Hamas fürchtete, sie könnten Geheimgänge verraten, berichtet der israelische Onlinedienst Mako.

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Time am 13. August 2014

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1) http://www.pi-news.net/2008/04/sir-winston-churchill-ueber-den-islam/
2) http://www.faz.net/aktuell/gaza-mit-hightech-gegen-die-tunnelgraeber-13094157.html

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