Sie können Gold zu Dreck machen

Fussel

Kommentator Loewe machte auf einen interessanten Text des Konvertiten Abu Bakr „Fussel“ Rieger aufmerksam (1), den wir mal genauer betrachten wollen (2).

_____

Weimar

(…)

Ohne die staatliche Identität droht uns nicht nur das „nackte Leben“, sondern auch der Verlust entsprechender Rechtsfähigkeit, die unsere Bürgerrechte im Kern ausmachen. Die Menschheit verfügt nicht über einen Klageweg. Der modische Begriff des „Verfassungspatriotismus“ darf nicht darüber hinwegtäuschen, dass unsere politische Verfassung heute keineswegs stabil ist, sondern sich im Bereich von „Finanz- und Sicherheitstechnik“ vielmehr in einem dramatischen Wandel befindet.

(Das verstehe ich so, dass die Wertschätzung unserer Verfassung – hier quasi als Synonym für unsere Gesellschaft gebraucht – eher eine „Mode“ als ein tatsächliches Bekenntnis ist und insofern eher Lippenbekenntnis als Grundlage politischen Handelns, als dass sie durch die Wirkung des Finanzsektors – die Juden? – sowie die wachsende Kontrolle der Sicherheitsdienste gar nicht mehr das ist, was sie mal war, oder als das sie angesehen wird. T.)

In tiefere Sphären, weil über die Begrenzungen und Einschränkungen des Nationalen hinausweisend, führt für mich die Beschäftigung mit dem Werk Goethes. Der Begriff des Goetheaners wäre bei der Selbstfindung durchaus wegweisend und wird von mir nur aus Respekt vor dem großen Werk, das mir leider nur in kleinen Teilen bekannt ist, nicht wirklich beansprucht.

(Die deutsche Nation wird als „Begrenzung und Einschränkung“ angesehen. Goethe weist nach Ansicht Riegers den Weg aus diesem Gefängnis. T.)

Zweifellos symbolisiert Goethe den geschichtlichen Berührungspunkt zwischen „Projekt Mensch“ und „Projekt Technologie“. Im Faust erfährt die schicksalshafte Erfindung der Finanztechnologie, im Kern die Schaffung von endlos reproduzierbaren Papiergeldmengen, seine künstlerische Umsetzung. Goethe ahnt bereits, dass die „wundersame Geldvermehrung“ die Schaffung imperialer Ideologien – heute imperiale „Organisationen“ – begünstigt und das menschliche Projekt mit größter Gewalt in seinen Sog ziehen wird.

(Der Kapitalismus wird nicht als soziale Marktwirtschaft mit der Garantie freier Wissenschaft und Technologie gesehen, sondern als menschheitsvernichtender Imperialismus – Dr. „Schreck“ Yavuz Özoguz lässt grüßen. T.)

Es mag kein Zufall sein, dass Goethe auch in die Nähe des Islam gerät. Seine Vorliebe für die prophetische Losung „bevor Du Dies, nicht hast, dieses stirb und werde“ zeigt nicht nur Goethes Begeisterung für die Verwandlung an sich, sondern auch sein Glaube an das schöpferische Potential der Ich-Überwindung.

(In die Nähe des Mohammedanismus geraten wir wegen seiner territorialen Gier leider alle. Dem Wert und Schutz des Individuums, des Bürgers, setzt das Ork Rieger natürlich die „Ich-Überwindung“ und das Aufgehen im Kollektiv entgegen. Wie lächerlich, das große Ego, den extremen Individualisten Goethe für diese Auffassung zum Kronzeugen zu berufen. T.)

Zweifellos ist im Kern eines jeden gläubigen Muslims die Sehnsucht nach Auslöschung im Einen lebendig. Maulana Rumi hat seine „Selbstfindung“, besser „Selbstverlust“, in einem seiner Vierzeiler porträtiert: „Ich bin der Sklave des Qur’an so lange ich lebe. Ich bin Staub auf dem Wege Muhammads, des Auserwählten. Wenn jemand meine Worte auf eine andere Art und Weise auslegt, dann bedauere ich ihn und dessen Worte.“

(„Zweifellos“, „zweifellos“. Entweder Hafiz oder Rumi, weiteres Personal können die Orks und ihre Dimmi-Lakaien wohl nicht aufbringen. Glaubt Rieger wirklich, außer für Masochisten sei es attraktiv, ein „Sklave“ zu sein? Wir wissen doch genau und insbesondere dann, wenn wir die Lebenswirklichkeit der Menschen in der Orksphäre betrachten, dass „Sklaverei“ absolut wörtlich zu nehmen ist. Wen meint er mit einem qualvollen Leben in Unterdrückung gewinnen zu können? Indes wirft er das Rumi-Zitat ganz offensichtlich auch deshalb ein, um seine unbedingte und vollständige Zugehörigkeit zur Umma zu betonen, ein typisches Verhaltensmuster eines Konvertiten. Wenn der Kalif, also der Nachfolger Klo H. Metzels, von ihm fordert, die Hälse seiner fünf Kinder durchzuschneiden, bleibt ihm also keine Wahl. T.)

Es wird über das politische Klima Deutschlands mitentscheiden, ob diese Art des Bekenntnis des Liebenden künftig als „Islamismus“ diffamiert wird.

(Es gibt keinen „Islamismus“, es gibt nur einen Mohammedanismus. Seine Erscheinung ist bestimmt durch den Anteil der Bevölkerung, der ihm huldigt. Ist der Anteil klein, so ist der Mohammedanismus „moderat“, ist er groß, so ist die gesamte Gesellschaft eine sogenannte „islamistische“. T.)

Es steht für mich fest, dass eine Debatte über die Muslime, die geschichtslos ist, zu keinem anderen Ergebnis als der Feststellung der Irrelevanz dieser großen Lebenspraxis führen muss. Extremismus im Islam ist ebenso eine Form der praktizierten Geschichtslosigkeit. Tieferes Verstehen des Islam ist ohne eine genaue Vergegenwärtigung des Lebens des Propheten und der Geschichte seiner Gemeinschaft unmöglich. Naturgemäß sind Schriftsteller und Historiker also berufen, diese Geschichten der Muslime nachzuerzählen, so wie der muslimische Jurist nötig ist, die Eigenständigkeit und Eigentümlichkeit unserer Begriffe zu bewahren.

(Was für eine grandiose Takija, was für eine rotzfreche und schamlose Lüge. „Tieferes Verstehen des Islam ist ohne eine genaue Vergegenwärtigung des Lebens des Propheten und der Geschichte seiner Gemeinschaft unmöglich.“ Wodurch vergegenwärtigen wir uns „das Leben des Propheten“? Durch Kloran, Hadithe und Sira. Und als was wird uns Klo H. Metzel dort geschildert (3)? Als ein satanischer, verkommener Lump! T.)

Natürlich sind die Eigendefintionen „Deutscher, Muslim, Goetheaner“ somit kein Widerspruch, sondern existieren nebeneinander in ein schöpferischen Spannungsfeld. Wer allerdings zu reisen pflegt – sei es nach Weimar, Granada oder nach Mekka -, wird in einem erweiterten Heimatbegriff zu Hause sein und jede Form des „Nationalismus“ als eine beschämende Einschränkung erfahren. Mehr noch, das einfache Muslimsein wird jedem Reisenden genügen.

(Wie „beschämend“ ist es für Fussel, ein Deutscher zu sein. Dies meint er uns als Quintessenz seiner Beschäftigung mit Goethe vorlegen zu dürfen. Egal, was die Orks anfassen, am Ende kommt immer Mohammedanismus, also Dreck dabei heraus.

_____

Time am 11. Oktober 2014

_____

1) https://madrasaoftime.wordpress.com/2014/10/09/its-no-wonder-its-just-nazislam/#comment-8124
2) http://www.abubakrrieger.de/weimar/
3) https://madrasaoftime.wordpress.com/2013/01/20/der-beste-mensch-aller-zeiten/

Schlagwörter:

Eine Antwort to “Sie können Gold zu Dreck machen”

  1. Menschlein Says:

    Ach, was würde ich so gerne mit Fussel nach Mekka Reisen und Ergenissoffen – Aber halt, der Ork ist gerne unter sich. Das hat der Pixel noch nicht verinnerlicht.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s


%d Bloggern gefällt das: