Er weigert sich

Weigerung

Mohammed Belal el-Mogaddedi weigert sich in der „Islamischen Zeitung“ (1).

„Ich weigere mich“, titelt er, und er meint damit die den Mohammedanisten gegenüber erwartete Distanzierung von „Salafisten“, „Jihadisten“ und den Mordbrennern des IS-IS, die er aber nicht aussprechen will.

Von „Jihadisten“ will er sich nicht distanzieren, weil die s.E. fälschlich die eigentliche Bedeutung des Begriffs („die Bemühung um die positive Charakterentwicklung des Menschen“) als Aufforderung zur Gewaltausübung auslegen. AllaHundseingesandter sah das allerdings anders als Herr el-Mogaddedi, aber bekanntlich haben weder Alla noch Klo H. Metzel auch nur das geringste mit dem Mohammedanismus zu tun:

„Ziehet aus, leicht und schwer, und eifert mit Gut und Blut in Allahs Weg. Solches ist besser für euch, so ihr es begreifet.“ (9. Sure, Vers 41; Recl. S. 186)

„Es freuten sich die in ihren Wohnungen Zurückgebliebenen, dem Gesandten Allahs zuwider gehandelt zu haben, und hatten keine Lust, mit Gut und Blut in Allahs Weg zu eifern und sprachen: ,Ziehet nicht aus in der Hitze’. Sprich: ,Dschehennams Feuer ist heißer.’ … Und so mögen sie wenig lachen und viel weinen zum Lohn für ihr Tun.“ (9. Sure, Vers 82+83; Recl. S. 191)

„Und es kamen Ausflüchte machend einige der Steppenaraber, auf daß ihnen Erlaubnis würde, daheim zu bleiben. Und sitzen blieben daheim diejenigen, die Allah und seinen Gesandten belogen hatten. Wahrlich, treffen wird die Ungläubigen unter ihnen schmerzliche Strafe.“ (9. Sure, Vers 91; Recl. S. 192)

Realitätsverweigerer el-Mogaddedi bekennt sich schon zum Kalifat, also einem totalitären und despotischen Staat, indes hält er die Sadisten vom IS-IS für Usurpatoren:

„Ich weigere mich, das von ihnen kontrollierte Territorium mit einem den islamischen Geboten im Einklang stehendes ,Kalifat’ anzusehen, egal wie oft sie selbst und andere es als solches bezeichnen.“

Auch die Bezeichnung „Gottesstaat“ stößt ihm sauer auf – Klar, denn der Gott der Orks heißt ja auch Alla, weshalb der Staat „Allastaat“ genannt werden müsste.

„Ich weigere mich, dieses Gebilde als ,Gottesstaat’ zu bezeichnen, weil es in meiner Religion nie ein Konzept eines Gottesstaat gegeben hat noch geben wird, egal wie oft dieser Denkweise im Zusammenhang mit meiner Religion Vorschub geleistet wird, um eine bereits verängstigte Allgemeinheit weiter in geistiger Verwirrung über Muslime und Islam zu halten.“

Obwohl sie in jeder Hinsicht das Verhalten und die Politik Klo H. Metzels – den die Orks als „besten Menschen aller Zeiten“ verehren – nachvollziehen, behauptet el-Mogaddedi, sie seien von den Fundamenten „seiner Religion“ weit entfernt. Nun ja, besonders weit entfernt war von ihnen dann offenbar auch Klo H. Metzel. Warum el-Mogaddedi einen Menschen als „besten Menschen aller Zeiten“ verehrt, der so extrem im Widerspruch zu seiner heißgeliebten Religion steht, bleibt extrem rätselhaft:

„Ich weigere mich, diese Leute als Fundamentalisten zu bezeichnen, weil sie von nichts weiter entfernt sind als den Fundamenten meiner Religion, egal wie oft sich so manch ein medienversessener Kulturmuslim oder manch eine medienversessene Kulturmuslima daran versuchen, die Fundamente meiner Religion zu problematisieren und zu pathologisieren, nur um sich damit bei dem so genannten politischen Mainstream brav und leider auch sehr erfolgreich anzubiedern.“

Und so geht das endlos und gebetsmühlenartig weiter mit dem „ich weigere mich ich weigere mich ich weigere mich“, aber dann kommt doch klar zum Vorschein, dass er natürlich auch Details wie Zottelbärte und minderwertigkeitsmarkierende Frauenkleidung für unbedingt unverzichtbar hält:

„Ich weigere mich, einen Muslim als extrem, konservativ, reaktionär, orthodox, radikal brandmarken zu lassen, nur weil er als Bartträger einer prophetischen Tradition Folge leisten will. Ich weigere mich, eine Muslima als extrem, orthodox, radikal, rückwärtsgewandt, unterdrückt und als unaufgeklärt zu bezeichnen, nur weil sie sich an ein Bekleidungsgebot hält.“

Wenn er schon die Fusselbärte für unverzichtbar hält, kann man sich denken, wie er zur Folterschlachtung und zur Knabenverstümmelung steht: Unverzichtbar wie alle Orkrituale inklusive der Steinigung – kommt halt auf die Machtverhältnisse an. Schließlich geht es richtig zur Sache, nämlich zur Denunzierung jeglicher Kritik am Mohammedanismus:

„Ich weigere mich zu akzeptieren, dass unter dem Deckmantel der so genannten Islamkritik gegen meine Religion und Geschwister im Glauben unwidersprochen gehetzt und Hass gepredigt werden darf, nur weil einige Stimmungsmacher in ihrem geradezu atemberaubenden Größenwahn glauben, dass sie den Islam mittels ihrer vermeintlichen Aufgeklärtheit längst überholt haben.“

Seine unbedingte Kompromisslosigkeit stellt er zurecht als Resultat seiner Religion dar:

„Ich weigere mich, mich in eine Distanzierungsorgie zu ergehen, nur weil ich Muslim bin, denn ich verurteile Schändliches immer als Mensch, der ich bin, und als Mensch folge ich meinem inneren Maßstab, der in meinem Fall durch meine Überzeugung, meine Religion geprägt ist.“

Diese unbedingte Kompromisslosigkeit ist ein inhärentes Attribut des Mohammedanismus, und deshalb hat der Rest der Welt so riesige Probleme mit ihm:

„Als Muslim fordere ich die Gesellschaft gelegentlich heraus, warum eigentlich nicht? Und in der Tat werde ich die Gegenwart konstruktiv und positiv herausfordern, denn nur so kann ich als Muslimischer Bürger die Zukunft mit aufbauen und mit gestalten, weil es in einer freien Gesellschaft immer um den Wettbewerb der Ideen geht. Diesem Wettstreit verweigere ich mich nämlich nicht, und exakt das ist auch gut so.“

Aber den Mohammedanismus kritisieren, das geht bei diesem „Wettstreit“ für den Kompromissverweigerer natürlich gar nicht.

Der „Wettstreit“, der beginnt für Mohammedanisten nämlich erst, wenn alle potentiellen Gegner im Vorfeld beseitigt sind.

Sonst könnten die Orks ja verlieren!

Psssssst: Und genau das wird geschehen!

Denn: Eine Welt ohne Orks ist machbar, Herr Nachbar!

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Time am 15. Oktober 2014

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1) http://www.islamische-zeitung.de/?id=18422

Schlagwörter:

4 Antworten to “Er weigert sich”

  1. Soederaum Says:

    „…..als Mensch folge ich meinem inneren Maßstab, der in meinem Fall durch meine Überzeugung, meine Religion geprägt ist.“
    Leider widersprechen die durch den Islam gepraegten Ueberzeugungen und Werte den elementaren Werten der Menschheit (Stichwort UN Menschenrechts Charta). Diesen Werte – Diskurs lassen die Orks nicht zu.

  2. Sophist X Says:

    „…so genannten Islamkritik gegen meine Religion und Geschwister im Glauben unwidersprochen gehetzt“
    „…denn ich verurteile Schändliches immer als Mensch,…“

    Man kann diesen Text nur als Symptom der chronischen Enthirnung deuten, wie sie bei diesen Leuten grassiert.
    Unwidersprochen? Beim ihm zählt das weltweite Dauergeplärre der Moslems wohl nicht als Widerspruch, und das ist immer zu hören, wenn jemand vom Koran und seiner Anwendung nicht begeistert ist. Die damit oft einhergehenden Aufstände und Morde, auch untereinander, sind ja in der Tat kein Widersprechen, technisch gesehen.
    Und wenn er Schändliches als Mensch verurteilt, dann kann man nur vermuten, dass er die zahlreichen Beschreibungen der schändlichen Untaten seines Profeten nicht gelesen hat.
    Vielleicht betrachtet er aber Mord, Sklaverei, Raub und womit sein Profet sonst im Koran prahlt, nicht als schändlich. Dafür sollte er aber sich in der Tat rechtfertigen, und zwar immer, wenn es zur Sprache kommt.

  3. loewe Says:

    An Backbone:
    Schau mal bei FB „Hassan Mohsen“. Einzige Lücke ohne hundert Hürden. Man kann dort schreiben, ohne befreundet zu sein. Da gibt es Leute aus Delmenhorst, die im Stadtrat sind und ihm richtig einschenken. Hab nur die letzten 3 Wochen angeschaut.

  4. backbone Says:

    Zuwanderung ist eine Bereicherung – auch für den ländlichen Raum
    ‪#‎Delmenhorst‬
    http://citypolitiker.weebly.com/blog/zuwanderung-ist-eine-bereicherung-auch-fur-den-landlichen-raum

    Zuwanderung ist eine Bereicherung – auch für den ländlichen Raum
    Ja liebe AfD, NPD und GRÜNE; Zuwanderung ist eine Bereicherung für unser Land. Nicht nur die Fachkräfte, sondern auch die Flüchtlinge ohne eine Ausbildung bereichern unser Land.
    CITYPOLITIKER.WEEBLY.COM

    Wenn man so etwas liest, kann man (ich) kaum einen Kommentar
    schreiben. Hassan Mohsen hat laut seiner Aussage studiert. Denken ist ihm wohl, dank des Chip Islam im Kopf versagt.
    Er hat mit diesem und anderen Beiträgen auf facebook und Muslim Essay bewiesen, dass Wissen, Verstand und Bildung und Denkfähigkeit nicht zu seinen Stärken gehören. Er hat wohl gar nichts in seinem Kopf, außer Islam.

    Eine seiner begeisterten Kommentatorinnen lässt gar verlauten, dass Scharia und das Grundgesetz das Gleiche sind und sich nicht im Wege stehen. Nachgeprüft ergab sich, dass diese Kommentatorin
    mit einem Türken verheiratet ist und wohl weder von gar nichts Ahnung hat, dafür aber eine Meinung. Auch Hassan Mohsen
    aus der Delmenhorster Ötzvutz Gruppierung geht flockig locker mit
    Zitaten von europäischen Islamkritikern, wie Voltaire um, ohne zu verstehen, um was es den Denkern ging.Oder er nutzt bewusst diese Zitate zu seinen Zwecken nach taqiyya Manier, um seine Anhänger zu beeindrucken.

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