Ganz unten stehen andere

Putin

Die heutige FAZ brachte einen Aufsatz von Michail Jampolsky in der Übersetzung von Christiane Körner (1). Darin setzt sich der Kulturhistoriker und Zeichentheoretiker, der seit 23 Jahren in den USA lebt, mit der psychologischen Verfasstheit der russischen Gesellschaft und Politik auseinander. Seiner Ansicht nach ist es um das Land nicht gut bestellt, und er wird mit Sicherheit die oben stehende Statistik, die ich von Vitzli habe (2), dessen Texte von vielen Lesern oftmals als antijüdische Hetze empfunden werden, in Zweifel ziehen.

Ich fand den Aufsatz u.a. auch aus folgendem Grund interessant: Wenn es in Russland, das überwiegend eine industrielle Zivilisation ist, dermaßen miserabel aussieht, welche verheerende Prognose mag man dann für Staaten der Orksphäre treffen, die überwiegend als höchstens semi- wenn nicht präindustrielle Staaten anzusehen sind?

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Entfremdung und Erniedrigung

Die Russen verlieren den Bezug zur Realität

Wie man mit dem Hammer moralisiert: Russlands Gesellschaft ist drauf und dran, eine Sklavenmoral zu entwickeln. Sie ist geprägt von Ressentiment und Erschöpfung.

Die gegenwärtige Metamorphose der russischen Gesellschaft wirft viele Fragen auf. Der explosive Anstieg von Aggressivität bei gleichzeitiger Abkehr von der Wirklichkeit, die in kürzester Zeit unter ideologischen Fiktionen begraben wurde – dieses Phänomen ist nicht leicht zu ergründen. Oft wird es auf die beispiellose Manipulation der Massen durch die Fernsehpropaganda zurückgeführt. Das erklärt vieles, aber längst nicht alles. Nicht jede Gesellschaft lässt sich so schnell und in diesem Ausmaß propagandistisch indoktrinieren. Um wirksam zu sein, muss die Propaganda den unbewussten Bedürfnissen der Bevölkerung entgegenkommen.

Für die Analyse des Massenbewusstseins sind Nietzsches Betrachtungen zum Ressentiment nützlich. Nietzsche bezeichnet das Ressentiment als Merkmal der Moral von Sklaven, die infolge ihrer Lebenssituation die Welt in keiner Weise verändern können. Es ist ein Aufstand der Imagination gegen die Wirklichkeit, der durchaus Ähnlichkeit hat mit einem schöpferischen Akt: „Der Sklavenaufstand in der Moral beginnt damit, dass das Ressentiment selbst schöpferisch wird und Werte gebiert: das Ressentiment solcher Wesen, denen die eigentliche Reaktion, die der Tat, versagt ist, die sich nur durch eine imaginäre Rache schadlos halten. Während alle vornehme Moral aus einem triumphierenden Ja-sagen zu sich selbst herauswächst, sagt die Sklaven-Moral von vornherein Nein zu einem ,Außerhalb‘, zu einem ,Anders‘, zu einem ,Nicht-selbst‘: und dies Nein ist ihre schöpferische Tat. Diese Umkehrung des werte-setzenden Blicks – diese notwendige Richtung nach außen statt zurück auf sich selbst – gehört eben zum Ressentiment: die Sklaven-Moral bedarf, um zu entstehen, immer zuerst einer Gegen- und Außenwelt, sie bedarf, physiologisch gesprochen, äußerer Reize, um überhaupt zu agieren – ihre Aktion ist von Grund aus Reaktion.“ („Zur Genealogie der Moral“, 1, 10)

Ressentiment schafft Ressentiment

Da die Welt sich jeder Einwirkung entzieht, vernichten die Sklaven sie in der Imagination, radikal verneinen sie ihre Existenz. Nietzsche verweist auf die Verbindung von Ressentiment und Sklavenreligion, also dem Christentum, das, anders als das Heidentum, in Kategorien wie Jenseits, Apokalypse, Paradies oder Utopie denkt. Die kommunistische Utopie passt durchaus zur Strategie des Ressentiments mit seiner inhärenten Verneinung der Realität.

Die Realitätsverweigerung im gegenwärtigen Russland steht meiner Ansicht nach in direktem Zusammenhang mit der Hilflosigkeit von Menschen, die unfähig sind, auch nur die kleinste Veränderung in ihrem Land oder wenigstens in ihrer Familie zu bewirken. Die Medien haben lediglich den Content für diese Explosion „sklavischer“ Negativität geliefert, die den Menschen hilft, Gefühle von Entfremdung und Erniedrigung zu bewältigen. Die gesamte russische Gesellschaft, von Putin bis zum letzten Straßenkehrer, ist gleichermaßen vom Ressentiment infiziert. Bei Putin liegt es daran, dass Russland und sein Präsident nicht als gleichberechtigte Akteure in der globalen Arena akzeptiert werden, für den Straßenkehrer an seiner Hilflosigkeit gegenüber Polizisten, Beamten, Richtern und Kriminellen. Ich glaube, die Ressentiment-Phantasien der Staatsmacht fanden in einem bestimmten Moment bei den Ressentiment-Phantasien der Bevölkerung ein eigentümliches Echo – woraufhin die Welt sich transformierte: Aus der Destabilisierung der Ukraine wurde ein ehrenhafter Krieg gegen imaginäre Faschisten; aus Russlands Isolation seine Selbstbehauptung als Großmacht; aus Wirtschaftskrise und verringerten Staatseinnahmen das Wachstum von Lebensstandard und Wohlbefinden. Und selbst Menschen, die die Phantasmen des Ressentiments nicht teilen, aber vom Sturm der Ereignisse, die sie nicht verhindern können, verstört sind, versuchen, die Realität des Geschehens zu leugnen oder wenigstens die Augen davor zu verschließen.

Globaler Raum erzeugt nicht nur Reichtum

Es ist frappierend: Obwohl die Regierung, wie Putin sie verkörpert, daran schuld ist, dass den Bürgern jede Form von Einflussnahme auf Ereignisse und Entscheidungen verwehrt ist, nützen die aktuellen psychischen Metamorphosen ihr, statt ihr zu schaden. Die Unmöglichkeit, die Wirklichkeit zu beeinflussen, beruht auf einer tiefen Krise der Institutionen. Für die Bevölkerung bedeutet das, dass die Rechtsschutzorgane und die Staatsmacht pervertiert handeln und das Gesundheits- und das Bildungssystem zerstören. Auf einer anderen Ebene zeigt sie sich im Absterben und der Sinnentleerung nationaler Souveränität.

Diese Krise, die nicht nur in Russland, sondern in der ganzen Welt schwelt, hängt mit der Globalisierung der Wirtschaft zusammen. Zygmunt Bauman spricht von einem „Raum der Ströme“, der über nationale Territorien und souveräne Staaten hinausgeht. In diesem Raum bewegen sich Kapital, Waren, Ideen, Dienstleistungen. Der russische Wohlstand verdankt sich weitgehend der Teilhabe am Raum der Ströme. Der globale Raum erzeugt aber nicht nur Reichtum, sondern auch Probleme – ökologische, finanzielle, solche der Migration. Diese Probleme müssen aber von Politikern gelöst werden, deren Macht sich auf ein bestimmtes Territorium mit seiner Bevölkerung beschränkt, merkt Bauman an. Nationalstaatliche Institutionen, die schon innerhalb vieler Länder eher hilflos agieren, geraten dadurch unausweichlich in eine Systemkrise.

„Staatlichkeit ohne Staat“

Die russische Regierung mit ihrem übertriebenen Kult anachronistischer staatlicher Souveränität will einerseits aus dem globalen Raum der Ströme Nutzen ziehen, andererseits versucht sie weiterhin, globale Probleme mit Hilfe nationaler Institutionen zu lösen. Das wird besonders deutlich in den naiven Bemühungen, Wirtschaftssanktionen mit ineffektiven Gegenmaßnahmen zu beantworten, die das Land isolieren.

In der Bevölkerung wie an der Staatsspitze werden Institutionen als enttäuschend und sinnlos erlebt, was hier wie dort dazu führt, institutionelle Normen und Prozeduren nicht einzuhalten. In letzter Konsequenz wird das Ressentiment, um einen Begriff des französischen Philosophen Étienne Balibar zu gebrauchen, zur „Antipolitik“. Klassische Manifestationen der Antipolitik sind der Krieg (obwohl Clausewitz den Krieg als „Fortsetzung der Politik mit anderen Mitteln“ definierte) und eine Aversion gegen Gesetze und jegliche Form staatsbürgerlichen Handelns. In Russland gilt das für die Bevölkerung wie die Staatsführung gleichermaßen. Balibar zufolge fördert die Antipolitik Nationalismus und Populismus, leistet Diktaturen und dem Kult eines Führers Vorschub, dem sein Charisma gerade aus dem Bruch von Gesetz, Verfassung und internationalen Normen zuwächst. Das weckt die paradoxe Illusion, Nationalismus könne übernationale Probleme lösen, ein charismatischer Führer könne Probleme lösen, an denen die ineffizienten bürokratischen Demokratien scheitern. Der italienische Kultursoziologe Carlo Bordoni bemerkt richtig, Nationalismus und Populismus hätten heute etwas Operettenhaftes (man denke an die russischen Kosaken) und seien zum Problemelösen vollkommen ungeeignet. Vielmehr folgten sie der Logik der dem Ressentiment entspringenden Realitätsleugnung. Als gefährlichstes Produkt der Antipolitik bezeichnet Bordoni eine „Staatlichkeit ohne Staat“. Dabei regiert eine verwahrloste byzantinische Bürokratie, während der Staat als Institution praktisch nicht mehr existiert.

Lüge als politisches Prinzip

Ich teile Bordonis Ansicht, meine jedoch, dass die Antipolitik nicht nur aus einer Krise der Staatlichkeit resultiert, sondern auch aus dem Nietzscheschen Ressentiment, das der Unfähigkeit zum positiven Handeln entspringt. Nietzsche folgend, findet man überall die reine Negativität, bloße Reaktionen auf den Widerstand der Außenwelt. Dass Putin in einer Umfrage dieses Herbstes als höchste moralische Autorität des Landes ermittelt wurde, ist ein Ergebnis der Antipolitik. In dieser „Moral“ spricht sich eine institutionsfeindliche Haltung aus. Die Entscheidungen des politischen Führers gehorchen nicht Gesetzen und Verträgen, sondern seinem „moralischen“ Instinkt, in dem sich seine absolute Souveränität manifestiert. Er entscheidet nicht auf der Grundlage von Abkommen, die Russland unterzeichnet hat (wie etwa dem Vertrag über die Unverletzlichkeit der ukrainischen Staatsgrenzen), sondern seines Gerechtigkeitsgefühls: um imaginäre Russen vor ukrainischen Repressionen zu schützen, um Chruschtschows ungerechte Entscheidung von 1954 zu korrigieren. Eine derartige „moralische“ Politik ignoriert institutionelle Normen.

Die Abkehr vom Realitätsprinzip (im Sinne Freuds) führt zur Affirmation der Lüge als politisches Prinzip. Wenn die Politik eines Staates auf die totale Lüge oder die Leugnung offensichtlicher Fakten gebaut wird, hat man es mit jener sehr spezifischen Art von Politik zu tun, die Hitler und Stalin erfolgreich praktizierten. 1975 fand in der Bundesrepublik Deutschland eine öffentliche Diskussion zur „Legitimität der Lüge in der Politik“ statt (am 27. Mai im Düsseldorfer Bildungsforum), an der auch Hannah Arendt teilnahm. Arendt führte aus, dass die Lüge im Katalog der Todsünden nie verzeichnet war und erst seit dem sechzehnten Jahrhundert, mit der Entstehung der modernen Wissenschaften und dem Anspruch auf objektive Erkenntnis, einen festen Platz im europäischen Bewusstsein einnimmt. In der Politik war nach Meinung der Diskussionsteilnehmer die Lüge jedoch unvermeidlich – im Sinne einer „okkasionellen“, der Gelegenheits- oder Notlüge.

Die stärkste Macht der Welt

Doch die Werbung, Propaganda und moderne Medien haben die Situation verändert. Dank ihnen ist es möglich, dass die Weltsicht den Phantasievorstellungen von Politikern folgt. Das läuft auf die Tilgung des Unterschieds zwischen Lüge und Realität hinaus. Diese Nichtunterscheidung, die heute in der russischen Gesellschaft mit Händen zu greifen ist, hält Arendt für extrem gefährlich. Im Massenbewusstsein vollzieht sich eine Verschiebung, die eine Entwirklichung (defactualization) zur Folge hat, wie Arendt es nennt: Die Fakten büßen ihre Realität ein. Selbst der Tod von Menschen bekommt etwas Scheinhaftes. Vielleicht haben sie gelebt, vielleicht auch nicht, vielleicht sind sie gestorben, vielleicht haben sie sich auch nur in Luft aufgelöst – alles lässt sich als bloße Lesart der Realität wahrnehmen, als Schein. Ein solches Bewusstsein führt zwangsläufig zu verringerter staatsbürgerlicher Aktivität, zu Lethargie und Gleichgültigkeit.

Nicht lange vor der Düsseldorfer Diskussion veröffentlichte Arendt den Essay „Die Lüge in der Politik. Überlegungen zu den Pentagon-Papieren“ („Lying in Politics: Reflections on The Pentagon-Papers“, 1971), ihre umfassendste Betrachtung zu dem Thema. Es geht darin um 1971 veröffentlichte Geheimpapiere, die erkennen ließen, dass die Vereinigten Staten mit dem Krieg in Vietnam keinerlei materielle Ziele verfolgten – weder einen Zuwachs an Territorium noch ökonomische Vorteile, rein gar nichts. Der Krieg brachte die Vormachtstellung der Vereinigten Staaten sogar ins Wanken. Nach Arendt ging es ausschließlich um das Image Amerikas, um seine Bestätigung als stärkste Macht der Welt, als siegreicher Verfechter von Freiheit und Demokratie. Die vollständige Divergenz von Krieg und Realität führte bekanntlich dazu, dass die Armee eines rückständigen Agrarlandes der Supermacht eine Niederlage bereitete. Arendt argumentiert, Amerika habe mit der Anstrengung, die Image-Lüge zu füttern, nicht einmal versucht, seine internationale Bedeutung zu erhöhen. Anders als heute, da Russland an einem vergleichbaren Bluff interessiert wäre, bestritt damals niemand die Vormachtstellung Amerikas. Hinter dem Vietnam-Bluff standen keine realen Staatsinteressen.

Panische Angst vor Schwäche

Die totale Lüge erzeugt den Glauben an die eigenen Phantasmen. Die um sich greifende Illusion macht die Bürokratie, die die Verbindung zur Realität verliert, noch unfähiger, echte Probleme zu bewältigen. Was in der Ukraine geschieht, ist dem Vietnam-Krieg trotz aller Unterschiede auch ähnlich. Die Bürokratie unterminiert systematisch den wirtschaftlichen und politischen Status quo des eigenen Landes – um eines Bluffs willen. Russlands Entwirklichung ist ins Stadium der Selbstzerstörung von Staat und Gesellschaft getreten. Alle Opfer werden nur gebracht, um das Gesicht zu wahren und ein Bild ungebrochener Stärke vorzuführen.

Doch gerade in dem paranoiden Wunsch, mit allen Mitteln Stärke zu demonstrieren, offenbart sich, wie sehr die russische Politik oder besser Antipolitik in Ressentiment, Schwäche und Kraftlosigkeit wurzelt. Die panische Angst der Staatsmacht vor ehrlichen Wahlen, vor jeglicher politischer oder staatsbürgerlicher Aktivität im Land verrät das Ausmaß ihrer Hilflosigkeit und Unsicherheit. Das Ressentiment – Affekt des Verängstigten, Hilflosen, der keinen Einfluss auf die Wirklichkeit hat – drückt sich stets in Phantasmen von Stärke und Unzerstörbarkeit aus („uns können die Sanktionen, ja, uns kann die ganze Welt nichts anhaben“). Die korrumpierten Medien tun alles, um mit solchen Phantasievorstellungen diejenigen, die sie herbeisehnen und erfinden, vollends zu hypnotisieren.

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Time am 13. November 2014

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1) http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/debatten/entfremdung-und-erniedrigung-die-russen-verlieren-den-bezug-zur-realitaet-13262683.html?printPagedArticle=true#pageIndex_2
2) http://vitzlisvierter.wordpress.com/2014/11/11/putin-der-schrecken-der-juden-in-der-welt-redaktion/

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30 Antworten to “Ganz unten stehen andere”

  1. vitzli Says:

    time,

    du bezeichnest mich oben als „antijüdischen hetzer“

    hetze ist laut wikipedia:

    „Abwertend wird damit laut Duden die Gesamtheit unsachlicher, gehässiger, verleumderischer, verunglimpfender Äußerungen oder Handlungen bezeichnet, die Hassgefühle, feindselige Stimmungen und Emotionen gegen jemanden oder etwas erzeugen“

    hättest du die güte, mir zu sagen WO und WAS ich in diesem sinne auf meinem blog von mir gebe?

    ansonsten fände ich es richtig, diese behauptung zu löschen.

    die belege für meine behauptungen sind (u.a.) hier dokumentiert.

    http://vitzlisvierter.wordpress.com/2014/09/06/der-jude-jacques-schuster-will-in-der-welt-endlich-gegen-russland-aufrusten/

  2. vitzli Says:

    ich halte es – nebenbei gesagt – für sehr wahrscheinlich, daß auch jampolski jude ist, der namen wird oft in jüdischen zusammenhängen genannt, also einer der vielen juden, die überall gegen putin anschreiben, weil er die jüdischen oligarchen entmachtet und der ausplünderung des russischen volkes ein ende gesetzt hat.

    ddie oben genannten zahlen sollten sich auch aus anderen quellen verifizieren lassen, sie stimmen jedenfalls mit den mir bekannten daten überein.

  3. Time Says:

    Sorry Kumpel,

    aber Du lässt doch keine Gelegenheit aus, eine Gegenmeinung (z.B. Journalisten der MSM) als „jüdisch“ zu markieren, sofern Du die Gelegenheit dazu hast.

    Egal was wer sagt, Du untersuchst es erst mal darauf, ob der irgendwie „jüdisch“ ist.

    Und „jüdisch“, was bei mir ein Synonym für „Gottes erwähltes Volk“ ist, ist für Dich im Gegensatz dazu eindeutig negativ besetzt.

    Du stimmst meiner These definitiv nicht zu, dass die Juden – durch Zufall oder Vorhersehung – an die Spitze der Vernichtung des Mohammedanismus gesetzt worden sind und daher alle erdenkliche Unterstützung der mündigen Bürger dieses Planeten erfahren müssen.

    Für Dich sind sie geheime Strippenzieher, die die Orks als Monsterpuppe an ihren Fäden führen, um „uns“ „ihren“ Willen aufzuzwingen. Arme Orks – böse Juden… nach 2000 Jahren ist diese Verschwörungsgeschichte aber, ähem, nicht mehr besonders spannend.

    Wenn Du schon gegen Juden und Israel hetzt, solltest Du das zugeben. Ein sehr intelligenter, lesens- und liebenswerter Zeitgenosse bist Du ja dessen ungeachtet. Wie wär’s mit einem Statistikprogramm? Vitzli: „Juden sind doof“ = x % ?

    Es lebe Israel, es leben die Juden – Gottes auserwähltes Volk, es sterbe der Jihad, es sterbe der Mohammedanismus!

    Dein Time

  4. vitzli Says:

    noch ein dritter, nachdem ich den text etwas überflogen habe::

    der artikel von jampolski ist an gefaseltem inhalt kaum zu übertreffen.

    hätte er fakten, die den oben genannten widersprechen, bräuchte er nicht so viel von „psychologischer gefasstheit“ herumzufaseln, sondern könnte einfach ein paar zahlen nennen und belegen, daß die rentner eben nicht 20 x mehr bekommen, als unter jelzin etc.

    der artikel ist, wie von dieser seite gewohnt, reine stimmungsmache gegen putin. und wenn man darauf hinweist und das kritisiert ist man ein „antijüdischer hetzer“?

  5. vitzli Says:

    time,

    ich kann nichts für die statistische auffälligkeiten. ich hetze nicht gegen juden, welchen sinn sollte das machen? aber ich weise auf diesen umstand hin.

    da die juden systematisch zusammenarbeiten, weise ich darauf hin, weil das nicht ohne weiteres zu erkennen ist. das kann man nachprüfen, ich gebe ja die jeweiligen erkenntnisquellen bei mir an.

    letztlich, und da hinkst du erkenntnistheoretisch hinterher, erkennst du nicht, WEM wir die massive einwanderung des islam zu verdanken haben. das werfe ich dir nicht vor, denn es ist gut getarnt.

    aber wenn du mich der hetze beschuldigst, solltest du das auch belegen können.

  6. Time Says:

    Ja, Du hast Recht, es gibt bei Dir auch Beiträge ohne „Juden“, aber keine ohne „schädliche Juden“. Wenn Du den Gebrauch des Wortes „Jude“ um 50% minimieren könntest, würdest Du vielleicht gar nicht mehr auffallen… 😉

  7. vitzli Says:

    das faszinosum ist natürlich, daß alleine der gebrauch des wortes „JUDE“ meist assoziationen an hetze und npd hervorruft. das kann jeder an sich im selbstversuch überprüfen.

    ich würde das als zeichen sehen, daß die gehirnwäsche perfekt funktioniert und ein volk/volksgruppe automatisch mit dem prädikat „unkritisierbar“ versehen wird.

    ein strategisches meisterwerk.

  8. vitzli Says:

    den begriff „schädliche Juden“ findest du bei mir nirgendwo. ich würde das als hetze gegen mich ansehen. siehe obige deffinition. unsachliche verleumdung etwa.

  9. Time Says:

    Ich finde bei Dir eine überdurchschnittliche Häufung des Wortes „Jude“ in negativen Kontexten, die mir nahelegt, dass Du ein Problem mit Juden hast.

    Wie wäre es, wenn Du einfach mal versuchen würdest, auf „Judendiät“ zu gehen?

    Versuch doch einfach mal, einen Monat lang nicht das Wort „Jude“ zu schreiben … 🙂

    T.

  10. charlie Says:

    Vielleicht sollte ich mich in euren Disput nicht einmischen, mache es mit diesem Kommentar dennoch. Jude, Jude, Jude! Bei mir impliziert das Wort „Jude“ folgende Assoziationen: Kunst, Wissenschaft, Literatur, Täter, Opfer, Religion, Selbstverteidigung, Israel, alles, was Juden zur Menschheitsentwicklung beigetragen haben. Und das war gewiss nicht wenig. Wo stünde die Menschheit ohne Geistes-, Kunst- und Wissenschaftsgiganten jüdischen Glaubens? …und das trotz jahrhundelanger Diskriminierung vor allem im christlichen Abendland. Ich neige mein Haupt vor einer winzigen, großen Gemeinschaft. Kommt zu Potte, ihr Beiden!

  11. vitzli Says:

    da ich über juden schreibe, genauer gesagt, deren zahlenmäßig häufiges vorkommen in zb der „WELT“, wo sie abwechselnd einen artikel nach dem anderen gegen die deutschen interessen (an russischer energieversorgung) schreiben (obwohl nur jeder 800 ste bewohner in der brd ein jude ist, bei der putinhetze aber jeder 2. schreiber ein jude ist) und mit lügen arbeiten, um gegen putin zu hetzen und den konflikt deutschland gegen russland bis hin zur kriegsgefahr entfachen, und über andere strukturfragen, in denen juden den ton angeben, kann ich das wort jude, mit dem du offenbar ein seltsames problem hast, leider nicht vermeiden.

    du kannst ohne de erwähnung der pferde kein buch über pferdeäpfel schreiben.

    daß ich überhaupt auf die juden und deren system kam, lag daran, daß ich mir überlegt habe, wie es sein kann daß so viele dinge gegen das deutsche volk entschieden werden (euro, islammigration etc. ) und wer an dessen stelle entscheidet. so kam ich auf die 4000 weltlenkenden milliardäre, von denen jedoch nur 1000 juden sind. dann habe ich mir angeschaut, wer so in den medien stimmung macht und wofür und wer zb. gegen putin hetzt und warum. so kam ich auf die juden.

    ich habe mir das resultat des themas weltherrschaft und lenkung durch manipulation nicht ausgesucht. das hätten auch eskimos sein können. oder orks. waren es aber nicht.

    ich lese zb gerne jüdische autoren, kafka zb. wie kriegst du das auf deine reihe mit der these der angeblichen judenhetze durch mich? bin sch schizophren?

    warum hast du so viel angst davor, wenn man jüdische politik kritisch betrachtet? warum hast du angst vor dem wort „jude“ im zusammenhang mit kritik?

    du erkennst jemandem einen heiligen status zu, der über jeder kritik steht. damit bist du der jüdischen ideologie von dem auserwählten volk und dem rest als goj (vieh) schon ziemlich nahe. 🙂

    ps: ich hätte zumindest hier das wort jude nicht oder nur ganz selten gebraucht, aber deine verleumderische unterstellung, ich sei ein antijüdischer hetzer lässt das zu meiner richtigstellung leider unvermeidbar erscheinen.

    entweder hast du meine texte drüben nicht richtig gelesen oder nicht richtig verstanden. dir erkläre ich es aber gerne bei bedarf, dessen fehlen ich aber sicher vermuten darf, womit ich auch kein problem habe.

  12. vitzli Says:

    charlie,

    „Bei mir impliziert das Wort “Jude” folgende Assoziationen: Kunst, Wissenschaft, Literatur, Täter, Opfer, Religion, Selbstverteidigung, Israel, alles, was Juden zur Menschheitsentwicklung beigetragen haben. Und das war gewiss nicht wenig.“

    —————————————————

    das ist unbestritten.

    aber wo viel licht ist, ist auch viel schatten. sagt man. warum darf man den nicht betrachten?

    wieso werden die pauschal (und damit ein wenig treudoof) für heilig und unkritisierbar erklärt? nichts anderes tue ich: kritisieren und analysieren (natürlich in umgekehrter reihenfolge)

    aber alle verfallen in schockstarre und … omg … er hat jude geschrieben …! MEHRMALS !!!!

  13. vitzli Says:

    time,

    noch etwas. du schreibst oben:

    „aber Du lässt doch keine Gelegenheit aus, eine Gegenmeinung (z.B. Journalisten der MSM) als „jüdisch“ zu markieren, sofern Du die Gelegenheit dazu hast. “

    wäre ich antijüdisch eingestellt, würde ich genau so vorgehen.

    es war aber anders. ich habe mich über die hetzerischen und oft falschinformierenden artikel in der welt zu putin gewundert. der erste war glaube ich von schuster, und habe den gegugelt. ich sah, daß der jude war.

    bei dem nächsten artikel war es ein in die richtung weisender name. seitdem achtete ich natürlich auf diese seltsame häufung und stellte zu meiner überraschung fest, daß fast alle diese artikel gegen putin aus der einen ecke kommen (was GEGEN unsere interessen ist) und KEIN ZUFALL mehr sein kann.

    dann war DIESES SYSTEM natürlich dauerthema. weil man es eben normalerweise nicht erkennt. und dann markiere ich die natürlich, um das system offenzulegen.

    so kam das. ich gehe doch nicht hin und gucke: WO BAUEN JUDEN MIST, damit ich sie anprangern kann.

    deine einstellung führt dazu, daß du wie ein halbblinder durch diegesellschaftlichen verhältnisse irrst, weil du dir nämlich irrationale scheuklappen aufsetzt.

  14. charlie Says:

    das ist unbestritten.

    aber wo viel licht ist, ist auch viel schatten. sagt man. warum darf man den nicht betrachten?

    Schatten zu betrachten darf ihnen ungenommen sein. Schatten sind tiefschwarz, schwarz, schwarzgrau, grauschwarz, gräulich, leicht schwarz etc. Ich verstehe durchaus ihre Intention, verehrte/r vitzli. Doch warum steht über Israel, dem Leuchtturm in einer düsteren, hasserfüllten, judenvernichtenden Nachbarschaft und „den“ Juden stets ein tieftiefschwarzer Schatten? Ein winziges, aus der Geschichte gelernt habendes Sechsmillionenvolk bedroht den Weltfrieden? Die UNO und sämtliche Linken, Pseudolinken und Gutmenschen scheinen dieser Meinung zu sein. Selbst religiöse Aspekte beiseite lassende Aspekte dürften nicht diesen unbändigen Hass auf „die Juden“ generieren, während mordende, versklavende, korankonform agierende Menschenverachter- und schlächter in aller Welt ein unterwürfiges, vor Angst zitterndes Gehör finden.

  15. vitzli Says:

    noch einen zu dem vermutlich jüdischen dumpfbackenschwätzer jampolski:

    ———————————————–

    „In der Bevölkerung wie an der Staatsspitze werden Institutionen als enttäuschend und sinnlos erlebt, was hier wie dort dazu führt, institutionelle Normen und Prozeduren nicht einzuhalten. In letzter Konsequenz wird das Ressentiment, um einen Begriff des französischen Philosophen Étienne Balibar zu gebrauchen, zur „Antipolitik“. Klassische Manifestationen der Antipolitik sind der Krieg (obwohl Clausewitz den Krieg als „Fortsetzung der Politik mit anderen Mitteln“ definierte) und eine Aversion gegen Gesetze und jegliche Form staatsbürgerlichen Handelns.“

    ————————————————-

    ist diese vollidiotische dummgefasel nicht schrecklich?

    wie viel ahnung hat der dämliche idiot wohl von den russischen befindlichkeiten, wenn der seit 23 jahren fett und vollgefressen in den usa lebt?

    wie wäre wohl die befindlicheit eines deutschen rentners, dessen rente unter merkel um das 20 fache erhöht wurde?

    time,

    tu den kram in den müll ….. lol.

  16. Sophist X Says:

    Ich hoffe, es forscht nicht mal einer nach, was für Zeug thüringisch-stämmige Leute weltweit so schreiben und treiben. Dann wären wir aufgeflogen. Zur Zeit zum Glück noch unsichtbar:

  17. Tangsir Says:

    Ein Vitzli ist ein ungebildeter asozialer Rassist.

    Auf seinem Blog hetzt er pauschal gegen Orient und Orientale.
    Schwarze hasst er ebenfalls und nennt sie Neger, und die Juden sind diejenigen, die die Weltwirtschaft sabotieren und es sich zunutze machen um sich selbst zu bereichern. Vor allem sein Schreibstil zeigt, dass er dem geistigen Prekatriat zuzurechnen ist.

    Dann wird einfach behauptet, jeder der gegen Russland schreibt ist ein Jude und, dass Juden Russland und Europa in ein Krieg hineinziehen wollen, weil Putin die Juden davor abhielt den russischen Staat und seine Ressourcen zu plündern.

    Antijüdische Hetze ist das nicht Time. Das ist klassische Antisemitismus nationalsozialistischer Prägung.

  18. vitzli Says:

    sophist,

    tue das. du wirst keine statistischen auffälligkeiten feststellen.

    tang

    mit einem, der schändlich interna der islamkritikerszene verrät, rede ich gewiss nicht.

  19. Time Says:

    Vitzli,

    mit der neuen Formulierung (s.o.) musst Du Dich nun aber zufrieden geben. 😉

    Time

  20. vitzli Says:

    time,

    damit habe ich kein problem. ich bin ja nicht dafür verantwortlich, daß die meisten menschen nicht richtig lesen können 😀

  21. vitzli Says:

    charly,

    dich hätte ich beinahe übersehen:

    „Ein winziges, aus der Geschichte gelernt habendes Sechsmillionenvolk bedroht den Weltfrieden? …

    … Selbst religiöse Aspekte beiseite lassende Aspekte dürften nicht diesen unbändigen Hass auf “die Juden” generieren, “

    —————————————————————-

    du wirst bei mir nirgendwo solche sätze oder solchen inhalt finden. vielleicht überträgst du die dir innewohnenden vorurteile auf mich, warum auch immer.

    anders kann ich mir diese unterstellung nicht erklären.

  22. Tangsir Says:

    Der schwachsinnige Vitzli schreibt meinen Namen nicht ganz aus, genauso wie religiöse Fanatiker den Namen G*ttes so schreiben.
    Elender Wicht, für dich bin ich so wichtig für Gott, was nur zeigt was für ein Psycho du bist.

    Time, was ist los, bist du etwa nicht mehr der Ansicht, dass Vitzli ein Antisemit und Rassist ist? Klär uns doch bitte auf.

    Ist doch egal, dass die ganzen Menschen, die Vitzli als Jude „outet“, gar keine sind.

    So war es auch im dritten Reich. Egal was man war, ob Jude, Christ, vom Glauben abgefallen oder sonstwas. Es reichte aus vor 3 Generationen einen Juden oder Jüdin im Stammbaum zu haben, und schwupps wurde man zum Juden erklärt.

    Der Vitzli hat vielleicht von Geschichte keine Ahnung, aber zum Teufel, an ihm ist ein Adolf verloren gegangen. Elender Wicht.

  23. Tangsir Says:

    Vergiss es Time. Du gehörst eben zum selben Verein. Du traust dich nicht Stellung zu beziehen, weil du all die Nazis und Hools nicht enttäuschen willst, und denkst sie für den „Counterjihad“ zu gebrauchen.

    Moral findet man hier nicht, sondern nur den christlichen Glauben. Amen.

  24. Time Says:

    Dass ich gegen Nazis bin, für Israel, und dass ich das Christentum als eine jüdische Häresie ansehe, schreibe ich in jedem zweiten Artikel, Tangsir.

    Dass ich Vitzlis antijüdische Verschwörungstheorien absurd finde, habe ich ebenfalls zur Kenntnis gegeben.

    Du bist ja seit einiger Zeit dermaßen auf Deinen Christenhass fixiert, dass Du wohl keinen echten Anlass brauchst um loszupoltern.

    Vitzli ist aber, glaube ich, klug, und vielleicht findet er aus dem Gestrüpp seiner kruden Gedanken heraus.

    Er hat auch etwas, das Dir leider völlig abgeht, und das ist Humor.

    Ich grüße Dich,

    Time

  25. backbone Says:

    Der fehlende Humor ist übrigens etwas, was ich bei vielen Islamkritikern vermisse.( siehe islamkrtitische Foren.
    Vielen Muslimen fehlt er gänzlich, da Humor und Islam sich ausschließen. Dabei ist es gerade bei diesem Thema so wichtig,
    Dinge mit Humor und nicht so verbissen zu sehen. Ansonsten
    kann ein normaler Mensch das gar nicht aushalten, zumal
    wenn man draußen auf der Strasse mit dem Thema ständig massiv
    umgeben wird.

  26. Tangsir Says:

    So schnell wird bei dir Kritik am Christentum zum generellen Christenhass, und schon fehlt es einem an Humor, wenn man Antisemiten und Rassisten als solche benennt.

    Dir geht es doch gar nicht um den irren Vitzli, ansonsten würdest du ihn fragen wo seine ganzen Beweise sind, dass die betreffenden Menschen Juden sind.

    Und sollte nicht um das Judentum oder Christentum gehen. Es geht um die Menschen, aber, dass du das irgendwann erkennst, daran glaube ich nicht.

  27. Kanalratte Says:

    „um gegen putin zu hetzen…“

    Ohhh, der arme kleine Putin…^^

    Alle Seiten verdienen es übrigens kritisiert zu werden, auch der Putin!

  28. Kanalratte Says:

    @Tangsir:
    Das Christentum hat sehr viele Verbrechen auf dem Kerbholz. Zum Glück haben wir das Christentum als Ideologie im Westen weitestgehend entmachtet. Obgleich kirchliche Selbstbeweihräucherung in Deutschland leider immernoch vom Steuerzahler finanziert wird.

    Die radikalste Religion bzw. Ideologie momentan ist aber der Islam und darüber sollte man sprechen.

  29. Time Says:

    Als ich meinen allerbesten Freund Jesus gefunden habe, war ich vier Jahre alt. Wir werden zusammenhalten, bis ich vergehe!

    T+I+M+E

  30. Lolo Says:

    Fickt euch alle

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