Nicht alle drehen durch

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Viele Politiker und MSM überschlagen sich angesichts der Erfolge der „PEGIDA“-Bewegung: Man ist „empört“, man ist „besorgt“, die Mohammedanismuskritiker sind „gottlose Kreuzzügler“, eine „Unverschämtheit“, „gefährlich“ und „niederträchtig“, und sie liegen natürlich vollkommen „falsch“.

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Was unseren Politikern keine Sorgen bereitet ist, dass sich IS-IS in Libyen festsetzt, nur ein paar Seemeilen von den europäischen Grenzen entfernt. Sie finden es auch nicht besonders „niederträchtig“, wenn die IS-IS-Jihadisten Tausende von Nicht- oder Falschorks abschlachten oder versklaven – die sind halt so, die kleinen Schlingel.

Sie finden die so niedlich, dass sie sie in Millionenstärke in unsere Länder importieren wollen, weil sie unser Land ebenso bereichern wie niedliche Kanninchen und Feuerameisen Australien (1), obwohl schon so viele bei uns eingesickert sind. 

Eine wohltuende Ausnahme im hirnlosen Gekläff der gleichgeschalteten pc-Masse ist einmal mehr die „FAZ“. Lesen Sie einen Kommentar von Jasper von Altenbockum (2).

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Brett vor dem Kopf

Sind die in Dresden und anderswo demonstrierenden Bürger wirklich nur das Werkzeug von Rechtsradikalen? Oder sind nicht vielmehr Rechtsradikale mittlerweile die Trittbrettfahrer solcher Proteste?

So leicht wie andere Parteien kann es sich die AfD mit „Pegida“ nicht machen. Schließlich ist die Nachfrage nach derartigen „patriotischen“ Demonstrationen dort besonders groß, wo die AfD große Erfolge erzielen konnte. Die Leute, die montags auf die Straße gehen, sind ihre Wähler. Es treiben sie dieselben Fragen, Ängste und Anti-Gefühle um.

Es blieb Bernd Lucke also nichts anderes übrig, als die „Bewegung“ für gut zu erklären. Warum er damit so lange gezögert hat, liegt daran, dass jeder Schritt der AfD an einem Links-rechts-Schema gemessen wird, dem sich die Partei nicht anpassen will. Grund dafür sind Politiker wie Ralf Jäger, der SPD-Innenminister aus Nordrhein-Westfalen, der zwar zur Einsicht gekommen ist, dass „nicht jeder“, der an den Protesten teilnimmt, ein Rechtsextremist sein müsse, wohl aber ein Werkzeug von Rechtsradikalen und Rechtspopulisten sei.

Könnte es aber nicht auch umgekehrt sein, dass Rechtspopulisten und Rechtsradikale Trittbrettfahrer des Protests von Bürgern sind, die sich artikulieren wollen, ohne Angst vor politischen Diffamierungen haben zu müssen? Am besten, jeder sucht erst einmal nach dem Brett vor dem eigenen Kopf.

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Time am 10. Dezember 2014

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1) https://madrasaoftime.wordpress.com/2014/12/10/von-australien-noch-mehr-lernen/
2) http://www.faz.net/aktuell/kommentar-ueber-die-afd-und-pegida-brett-vor-dem-kopf-13313759.html

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2 Antworten to “Nicht alle drehen durch”

  1. charlie Says:

    Vor einigen Wochen gab es „Demonstrationen“ , bei denen von muslimischen Horden „Juden ins Gas“ und „Komm raus, du feiger Jude“ skandiert wurde. Verfolgung der Agigatoren in diesem Falle? Mitnichten! Doch wehe, Mohamett wird mit Schweinerüssel gezeichnet…

  2. charlie Says:

    Empörung von Politikern beinhaltet stets Angst vor Pfründenverlust!

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