Regt euch ab!

rc3bcbezahl

Ein großer deutscher Märchenerzähler: Murat „Rübezahl“ Kurnaz. Die deutschen MSM nahmen seinerzeit jedes noch so irrsinnige Detail seines Epos für bahre Münze.

Lizas Welt (1):

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Behauptungen, er sei von seinen amerikanischen Fängern geschlagen und Elektroschocks unterworfen worden, gehören genauso zu Kurnaz Repertoire wie seine Beschwerden über angebliche Schändungen des Koran. Aber seine Anklagen umfassen noch weit einfallsreichere Dinge, wie etwa die Behauptung, zur regulären Praxis des medizinischen Personals der Amerikaner in Guantánamo habe es gehört, Inhaftierten gesunde Körperteile zu amputieren.

In einem Fernsehbericht, der erstmals am 19. April von Radio Bremen ausgestrahlt wurde, erklärte Kurnaz: „Fast jedes Mal, wenn jemand zur Krankenstation musste und mehrere Tage nicht zurückgekommen ist, kam er mit irgendeinem Teil seines Körpers weniger wieder. Das habe ich mit eigenen Augen gesehen, dass irgendwelche Nachbarn von mir zur Krankenstation gebracht wurden, irgendwann wiederkamen und denen was amputiert wurde. Obwohl sie nicht krank gewesen sind, obwohl das nicht nötig gewesen ist. Gesunde Finger zum Beispiel.“

Kurnaz wiederholt die gleiche Beschuldigung in seinem Buch, wobei die Körperteile dort seltsamerweise größer und wichtiger werden und sogar von Extremitäten die Rede ist. Kurnaz zufolge haben amerikanische Ärzte einem saudischen Häftling beide Beine amputiert, bevor sie ihn mit bandagierten Stümpfen, aus denen Blut und Eiter tropften, in seinen „Käfig“ zurückschickten.

Charakteristisch für die deutsche Rezeption des Buches Fünf Jahre meines Lebens ist eine Besprechung von Yassin Musharbash im Spiegel, in der diese von Kurnaz erzählte Geschichte voller Abscheu wiedergegeben wird – jedoch ohne den leisesten Hinweis, dass sie möglicherweise einer Überprüfung bedarf. „Verzweifelt versucht der Mann, auf den Toiletteneimer zu klettern“, schreibt Musharbash, der dabei in Kurnaz’ Rolle als Erzähler schlüpft, „doch die Wärter verprügeln ihn, statt ihm zu helfen.“

In einem Bericht, den das ZDF-Nachrichtenmagazin Aspekte am 20. April sendete, behauptete Kurnaz, es habe in Guantánamo „alle Arten von Folter gegeben, die man sich vorstellen kann, und sogar solche, die man sich nicht vorstellen kann. Es gab auch Menschen, die an der Folter starben.“ Er gab zudem an, Zeuge geworden zu sein, wie „ein Mann, der über hundert Jahre alt war“, von einem Wärter geschlagen wurde.

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Dankbar nimmt die mohammedanistische Welt nun den „Folter“-Bericht des amerikanischen Senats auf – im Westen. Im Orient schweigt man dazu lieber, denn die Folter dort ist echte, nicht so was wie die harschen Methoden der CIA. Da werden Knochen zertrümmert, Gliedmaßen abgetrennt oder ausgerissen, da wird ausgepeitscht und geköpft, und das alles geschieht oftmals in der Öffentlichkeit zur Belustigung der Massen und bleibt dann auch Kinderaugen nicht verborgen. Jakob Augstein (2):

„Waterboarding, Kälteschocks, Prügel, Würgen, Aufhängen in der Zelle – die Liste der Foltermethoden der CIA ist lang.“

Die angeblich lange Liste kann nach der Lektüre der MSM aber nur um noch eine weitere Methode ergänzt werden, und das ist anale Penetration. Dass das alles nicht angenehm und nicht o.k. ist, versteht sich vorbehaltlos, aber dass es „für den Westen nun um alles geht“, ist m.E. eine reißerische und übertriebene Parole, die echten Foltergesellschaften in die Hände spielt. Augstein:

„Für den Westen geht es jetzt um alles (…) Jetzt haben wir es schwarz auf weiß: Die USA sind ein Folterstaat. Es genügt nicht, die CIA-Verbrechen zu veröffentlichen. Wenn der Westen seine Würde wiedererlangen will, müssen die Täter vor Gericht.“

Ulkig ist die Haltung der „Süddeutschen Zeitung“: „Das Grauen (…) Reine Folter – die nichts brachte.“

SZ

Aha, wenn sie was gebracht hätte, dann wäre sie o.k. gewesen?

IslamDE

Bemerkenswert ist auch die Titelgebung bei Mazyeks „islam.de“: „CIA-Folter: Für den Westen geht es jetzt um alles – Weil seine eigenen Werte höchst gefärdet (bitte streichen „gefärdet“, bitte einfügen „gefährdet“, T.) sind.“ „islam.de“ schreibt nicht „unsere Werte“, und man lässt damit offen, ob man sich als Teil des Westens sieht bzw. dessen Werte teilt.

Auch geht es nach Ansicht der orkischen Polit-Kommissare für den Orient, in dem seit 1.400 Jahren von Klo H. Metzel an munter und ganz selbstverständlich gefoltert wird, nicht um alles.

Warum nicht?

Weil man dort ja andere Werte hat, eben die mohammedanistischen, die aber wiederum andererseits mit unseren völlig kompatibel sein sollen, so die Orks und ihre Dimmies. 

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Time am 13. Dezember 2014

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1) http://lizaswelt.net/2007/06/28/die-kurnazianer/
2) http://www.spiegel.de/politik/ausland/folterbericht-taeter-muessen-vor-gericht-a-1007906.html#spRedirectedFrom=www&referrrer=http://tinyurl.com/pjt935c

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Eine Antwort to “Regt euch ab!”

  1. charlie Says:

    Kurnaz, ich erinnere mich an eine unnötig aufgeregte Zeit.

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