Die „Dominanzgesellschaft“

Hafez

Auf der Milli-Görüs-Seite „islamiq“ räsonniert der Politikwissenschaftler Dr. Farid Hafez über den „großen Erfolg“ der „PEGIDA“-Bewegung, die er selbstredend ablehnt (1).

Wie konnte es dazu kommen? Er nennt mehrere Gründe.

Zunächst wird nach seiner Ansicht zuviel über IS-IS berichtet: „Das Bild des bösartigen Muslims ist nicht mehr bloß jenes des sich mithilfe der taqiyya versteckenden Terroristen“, sondern leider das eines massenmordenden mohammedanistischen Staatswesens, wobei zu fragen wäre, ob es überhaupt nicht-massenmordende mohammedanistische Staaten geben kann. Auch berücksichtigt Herr Hafez nicht, dass es der IS-IS selbst ist, der das Internet mit seinen Scheußlichkeiten überschwemmt. Klar ist jedenfalls seine Ansicht, die Berichterstattung über den IS-IS sollte im Sinne eines freundlichen Bildes vom Mohammedanismus eingestellt werden.

Dem üblen Bild, das der Nazislahm durch die Abscheulichkeiten des IS-IS bietet, sei eine kontraproduktive Diskussion über den SA-lafismus vorausgegangen: „Der Bart, die Kleidung und vieles mehr ermöglichten mithilfe massenmedialer Verbreitung jedem Einzelnen, Anzeichen für eine mögliche dschihadistische Gesinnung ausfindig zu machen.“ Hafez lehnt es nicht ab, dass in unserer modernen Gesellschaft Scharen von Menschen in mittelalterlichen Gewändern und minderwertigkeitsmarkierender Frauenkleidung herumlaufen, um so zu demonstrieren, dass sie diese Gesellschaft verachten und abschaffen wollen. Ihn stört vielmehr, dass die Insignien der Orkavantgarde öffentlich gemacht und allgemein bekannt wurden. Die massenhaften Ausschreitungen von SA-lafisten in Bonn hat er offenbar vergessen, und es scheint, dass er im sich ausbreitenden SA-lafismus kein Problem erkennen kann, wohl aber im Berichten darüber. Dies also soll seiner Ansicht nach unterbleiben.

Auch „staatliche Restriktionen“ wie das Verbot des Zurschaustellens der IS-IS-Zeichen haben, so Hafez, die anti-orkische Stimmung verschärft. Das Zurschaustellen der IS-IS-Zeichen sollte also s.E. erlaubt werden.

Vorbereitet worden sei die „Islamophobie“ von „Personen wie einem Henryk Broder bis hin zu einem Thilo Sarrazin“, sie habe sich, hier zitiert er Stefan Zweig, wie „Nationalsozialismus… vorsichtig, in kleinen Dosen, durchgesetzt“, und nun sei ein „islamophobes Programm zur Grundlage einer breiten Bewegung“ geworden. Dies sei jedoch wiederum eigentlich nur Tarnung für die nationalsozialistische Gesinnung: „Da man in Deutschland aber nicht offen rechtsextrem und revisionistisch sein konnte, war es schwer („vorstellbar“? T), dass diese Akteure mit der Islamophobie einen Riesenerfolg erzielen würden.“ Henryk Broder, Thilo Sarrazin und die Gemeinschaft der Mohammedanismuskritiker, die getarnte Nationalsozialisten sind, sollten nach seiner Ansicht also daran gehindert werden, ihre Gedanken auszusprechen. Andernfalls werde sich „in einem post-nationalsozialistischen Deutschland die Geschichte… wiederholen“, d.h. er diagnostiziert das Aufkommen eines nationalsozialistischen Terrorregimes und einen bevorstehenden Weltkrieg.

Und dann führt Hafez einen interessanten und zumindest mir neuen Begriff ein, und der lautet „Dominanzgesellschaft“:

„(…) die Islamophobie in Deutschland (begann, T.) in erster Linie nicht im rechtsextremen oder rechtspopulistischen Spektrum, sondern eben in der Dominanzgesellschaft, ein Hinweis auf diese Blindheit gegenüber einem anti-muslimischen Rassismus, der im Bereich der Sicherheitspolitik wie auch in Gesetzgebungen etwa im Bereich der Bildung institutionalisiert wurde.“

Hafez macht einen „anti-muslimischen Rassismus“ in Deutschland aus, der in den Bereichen Sicherheit und Bildung „institutionalisiert“ wurde, und dem gegenüber „Blindheit“ herrscht, was deshalb (durch einen „Hinweis“) klar wird, weil die „Islamophobie“ nicht rechts sondern in der Mitte der Gesellschaft begann. Kraus? Das ist „logische Beweisführung“ à l’Ork.

Deutlich wird indes, dass Hafez eine grassierende antimohammedanistische Stimmung in der Gesamtgesellschaft ausmacht, die sogar institutionalisiert – also staatlich verankert – worden sei. Den nicht-orkischen Teil der Gesellschaft bezeichnet er mehrmals als „Dominanzgesellschaft“, obwohl der Terminus „Mehrheitsgesellschaft“ beispielsweise sehr viel näher liegt. „Dominanz“ ist eindeutig negativ konnotiert und hat im von Hafez gegebenen Zusammenhang einen starken Bedeutungsanteil von „Unterdrückung“.

Wieder einmal wird deutlich, dass Orks es irrsinnig schwer haben, sich von den Vorgaben Klo H. Metzels zu lösen. Der hat die Welt klar in „Ungläubige“ (töten), Juden und Christen (versklaven und auspressen) sowie seine Anhängerschaft geteilt. Ebenso hält es der österreichische Politikprofessor.

Hafez, Anhänger des Mohammedanismus, sieht sich ganz offensichtlich als Teil einer Gesellschaft, die zwar moralisch im Recht sei, jedoch von einer anderen Gesellschaft beherrscht werde. Die Schlussfolgerung auch nach Orklogik ist natürlich, dass man sich von den Fesseln dieser Unrechtsherrschaft befreien muss. Und so sehen wir, dass der angeblich „moderate Moslem“ Hafez auch nur ein IS-IS-Scherge im Nadelstreifenanzug ist.

_____

Time am 4. Januar 2015

_____

1) http://www.islamiq.de/2015/01/01/verwundert-ueber-pegida/

Schlagwörter:

3 Antworten to “Die „Dominanzgesellschaft“”

  1. Sophist X Says:

    Eigentlich wollte ich den Artikel des Pseudowissenschaftlers lesen und ein paar Stellen mit vertrackten Kommentaren würdigen.
    Dieser Wissenschaftler kommt aber schon in den Einleitungssätzen nicht über ein Unterstufen-Gestammel hinaus. Die Mühe spare ich mir.

  2. nullchecker Says:

    Wenn es bei einem gläubigen Moslem mal nicht zum Größenwahn reicht,tut es wieder einmal die übliche Weinerlichkeit. Dominanzgesellschaft,buhuu,die gemeinen Kuffar mal wieder.

  3. Time Says:

    Hallo allerseits!

    Interessant ist für mich, wie zwischen den Zeilen der schönen Worte die immer gleiche Botschaft der Mohammedanisten jedweder Couleur hervorscheint: Wir wollen eine hierarchische Kastengesellschaft mit mohammedanistischen Männern als Herrscherkaste (die natürlich wiederum nach dem nationalsozialistischen Führerprinzip organisiert werden soll).

    Da schon bei Kleinigkeiten wie der Knabenverstümmelung oder der minderwertigkeitsmarkierenden Frauenkleidung kein Kompromiss mit welchem Ork auch immer möglich ist, scheint ein Kompromiss in derlei grundsätzlichen Fragen wie der Organisation unserer Gesellschaft vollends unmöglich.

    Und wenn schon der „demokratische Sozialismus“, der immerhin den Gedanken von Aufklärung, rationalem Denken, Emanzipation und Gleichheit entsprang, so grandios gescheitert ist, wie viel Chancen kann man da ernsthaft der Utopie eines „demokratischen Mohammedanismus“ geben?

    Immerhin macht das Beispiel Tunesien neugierig, und ich wünsche natürlich den demokratisch gesinnten Tunesiern alles Gute, wie ich auch der Meinung bin, dass u.a. das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung seine Kräfte nur noch auf derlei erfolgversprechende Projekte fokussieren sollte.

    Mit freundlichen Grüßen

    von Time

Schreibe einen Kommentar

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s


%d Bloggern gefällt das: