Islamisierung? Sie träumen! (#13)

LAPIDEE

Ähem… ääh… räusper… schluck…

Islamisierung liegt u.a. dann vor, wenn Menschen in vorauseilendem Gehorsam ihre Köpfe zerbrechen, um alles zu vermeiden, was evtl. einen der 5 – 10% Orks bei uns stören könnte.

Jürg Altwegg berichtete heute auf „FAZ.NET“ von der Absetzung des mohammedanismuskritischen Theaterstücks „Lapidée“ (Gesteinigt) des Schweizer Pfarrers und Schriftstellers Jean Chollet in Paris (1).

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Theaterstück abgesetzt

Eine Provokation der Muslime ist das nicht

In dem kleinen Theater „Ciné13“ auf dem Montmartre war seit längerem ein Theaterstück über die Liebe zwischen einer Niederländerin und einem Jemeniten geplant. Nun ist es vorzeitig abgesetzt worden.

An diesem Mittwoch, an dem in Paris die erste Ausgabe von „Charlie Hebdo“ nach dem Attentat in die Kioske kam, geht im Kleintheater „Ciné13“ auf dem Montmartre – einen Steinwurf vom Moulin Rouge entfernt – auch die Gastspiel-Premiere des Dramas „Lapidée“ (Gesteinigt) der Schweizer „Compagnie Paradoxe“ über die Bühne. Am Donnerstag und Freitag wird die Aufführung nochmals (mit anschließender Diskussion) gezeigt. Dann ist Schluss. Geplant waren ursprünglich bis zum 1. März dreißig Vorstellungen. Geschrieben hat das Stück der Waadtländer Schriftsteller und Pfarrer Jean Chollet, in Lausanne und anderswo war die Aufführung längst zu sehen. Sie handelt von Aneke, die aus Holland stammt, und Abdul, der aus dem Jemen kommt. Sie sind Ärzte, heiraten einander und lassen sich in Abduls Heimat nieder. Sie haben zwei Kinder, dann will Aneke keine weiteren mehr. Und sich wieder vermehrt ihrem Beruf widmen. Doch die Schwiegermutter ist damit ganz und gar nicht einverstanden. Auch die Geistlichen üben Druck aus. Abduls Ehre ist bedroht. Es kommt zur Steinigung der Frau.

Chollet zeigt den Konflikt, er kritisiert den Umgang des Islams mit den Frauen. Weder der Koran noch der Prophet werden beschimpft, erklärt die Schweizer Schauspielerin Nathalie Pfeifer, die Aneke spielt: „Alle wollen Charlie sein, aber wenn es darum geht, wirklich etwas zu tun, sind nicht mehr viele Charlies da.“ Als problematisch wurde das Plakat mit dem weitgehend verhüllten Gesicht einer Frau empfunden, die Augen sind zu sehen und eine Träne aus Blut. Eine Provokation ist das nicht. Auf 150 Litfaßsäulen sollte es ausgehängt werden. Darauf hat man nach den Attentaten verzichtet. Die Inszenierung werde wieder auf den Spielplan kommen, wenn sich die Lage beruhigt habe, verspricht die Leiterin des Pariser Theaters: „Auf dreißig Aufführungen zu verzichten gibt den Extremisten recht. Das ist traurig. Aber wir sind gegenüber den Besuchern und den Angestellten verantwortlich.“ Keine der Pariser Zeitungen hat bislang den Fall aufgegriffen.

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Time am 14. Januar 2015

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1) http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/debatten/theaterstueck-lapidee-wegen-anschlaegen-abgesetzt-13367950.html

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